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Ureaplasmen - wer weiß Rat?

LwisaJLenxa hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen. War vor 2 Monaten bei meiner

Gynäkologin, da ich sehr schwachen Juckreiz verspürte und an eine Pilzinfektion dachte. Sie bestätigte meinen Verdacht und verschrieb mir Scheidnezäpchen, die aber keine Besserung brachten. Da ich kaum Beschwerden hatte, ließ ich mir mit dem nächsten Arztbesuch etwas Zeit, ging aber vor Weihnachten wieder hin, sie ließ eine Kultur anlegen, nach Weihnachten erhielt ich den Befund - geringe Anzahl von Ureaplasmen, eigentlich nicht

notwendig etwas zu tun, aufgrund meiner anhaltenden Beschwerden verordnete sie mir jedoch Antibiotika (Erythormycin),

und dadurch begannen meine Beschwerden erst wirklich - nach einigen Tagen der AB-Einnahme stellten sich Anzeichen einer heftigen Blasenentzündung ein, da meine Gyn auf Urlaub war, ging ich zum Hausarzt. Der untersuchte den Harn, fand nichts, ließ eine Kultur anlegen, da wurden auch nur Ureaplasmen in geringer Anzahl gefunden. Nachdem meine Gyn vom Urlaub zurück war, wieder zu ihr hin, Kultur von Vaginalsekret angelegt, Harnröhrenabstrich - jetzt plötzlich trotz AB massive Ureaplasemen (sonst alles in Ordnung, kein Pilz, Chlamydien, etc.), obwohl die Beschwerden mittlerweile wieder fast verschwunden waren. Wieder Antibiotika verordnet, worauf die Beschwerden (Juckreiz, Brennen) wieder schlimmer geworden sind.... ich bin schon an Verzweifeln und habe mir für Dienstag einen Termin bei einem dritten Arzt vereinbart...........hat jemand auch schon so was erlebt?

Habe übrigens seit einem halben Jahr keinen Partner und keine

sexuellen Kontakte.

Antworten
Leisa0Lenxa


noch ein kleiner Nachtrag: meine konkrete Frage wäre, wie es möglich ist, dass die Beschwerden während bzw. nach der AB Einnahme stärker werden und wieso ich nachher massiv Ureaplasmen habe, die ich vorher nicht bzw. nur gering hatte?

Danke für eure Antworten!

Sduns~hine7


*:)

Ich habe soeben von meiner FÄ auch Bericht bekommen dass ich eine geringe Anzahl Ureaplasmen habe und sie mir ein Antibiotika per Rezept schickt. Sie meinte noch normalerweise sei eine Behandlung nicht unbedingt nötig es sei denn es treten Beschwerden auf. Die Abstriche für Ureaplasmen hat sie mir gemacht weil ich des öfteren auf die Toilette musst und es manchmal auch gebrannt hat...

Geht es Dir denn jetzt wieder besser ??? ?

tfristxe


ureaplasmen

Hallo!

Bei mir wurden auch diese Dinger festgestellt. Meine Frage: wie waren denn bei euch die Symptome?

Ich habe Juckreiz und Harndrang. Ich hab schon ANtibiothika genommen und jetz hab ich noch solche Vaginalkapslen bekommen.

Das blöde, was bei mir auch noch hinzukommt, ist dass ich solche DInger bein Scheidenausgang habe, wobei ich nicht weiss, was da sein soll

a) Herpes

b) Feigwarzen

c) ??? ??

Ist es bei euch schon wieder besser? oder sind die Beschwerden noch immer da?

DAnke

Lg

J

SHuns/hi"ne7


Meine Beschwerden waren eben auch Harndrang und ein brennen zum Teil beim Wasserlassen, jedoch keine Blasenentzündung!

Jetzt ist es eigentlich wieder ok, mein Partner wurde auch mitbehandelt!Ureaplasmen kannst Du weder mit Feigwarzen noch mit Herpes vergleichen, es sind Bakterien:

Ureaplasma urealyticum

U.u. gehört zu den Bakterien, welche u. U. Entzündungen im Bereich der Harnröhre ( Urethra), der Scheide und der Prostata auslösen können

dsem5ete?r22x2


ureaplasmen

Da auch ich überraschenderweise davon betroffen wurde, habe ich mich im Internet bewegt, um herauszufinden, wie und welches Antibiotikum tatsächlich gegen Ureaplasmen wirkt und woher dies eigentlich kommt.

Der Cefaclorwirkstoff aus der Gruppe der Cephalosporine, soll Abhilfe gegen diese Erreger schaffen. Nach zwei verschiedenen Antibiotiken, die ich einnahm, da ich eine Blasenentzündung bekam und diese nicht halfen (seltsamerweise), ging ich zu meiner Gynäkologin, die im Abstrich Ureaplasmen fand. Diese Plasmen rufen Harnwegsentzündungen sowie Blasenentzündungen vor. Das bedeutet, dass diese Erreger Auslöser für diese Entzündungen sind. Da ein Breitbandantibiotikum zwar schmerzlindernd wirkt und man erstmal "etwas" Besserung spürt, ist es dennoch seltsam, dass die Beschwerden (Brennen beim Wasserlassen anfangs) dann nur noch in latenter Form vorhanden sind und einfach nicht weggehen wollen. Dies liegt an den Ureaplasmen. Somit werde ich nun den neuen Wirkstoff ausprobieren und hoffen, dass er mir Linderung verschafft.

Ich hoffe, damit geholfen zu haben.

aJgnes


Ureaplasmen

gelten bei Erwachsenen nicht mehr als pathogene Bakterien - Auskunft von zentralen Labor für´s UK, das sie deshalb jetzt nicht mehr bestimmt.

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