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Chlamydien

iQzzo hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Hab schon einige themen über chlamydien hier im forum gelesen, aber nicht was in dieser art auf mich zutrifft.

Bei mir wurden schon vor einiger zeit chlamydien diagnostiziert (ca 8 monate).

also: ich habe schon za 9 jahre gelenksschmerzen. von 10 -16 jahren wurde immer gesagt, das kommt vom wachsen (naiv wie man in diesem alter ist, glaubt man das auch). dann habe ich mich nicht weiter darum gekümmert. mit 18 bin ich dann zu einer rheumaambulanz gegangen. die hatten NICHTS!! gefunden was auf rheuma hindeuten könnte. also keine entzündungen, nichts, obwohl ich in 90% meiner gelenke schmerzen haben (außer ellbogen, und 3 fingern, alle symmetrisch)

irgendwann sind sie draufgekommen dass ich schuppenflechte haben könnte, da ich am ellbogen hautunreinheiten hatte - hautarzt meint: nein.

dann sind sie draufgekommen, mich auf chlamydien zu untersuchen. chlamydien sind positiv. das würde auch meine ständige müdigkeit/niedergeschlagenheit erklären. sie meinten dass ich antibiotikum nehmen sollte

mein hausarzt hat mir darauf 2 mal antibiotikum jeweils für 3 wochen verschrieben.

geleksschmerzen sind aber nicht besser geworden. da der arzt sagte dass chlamydien nichts schlimmes seien, also lebte ich die 8 monate ohne was zu machen damit. da ich nun gelesen habe dass chlamydien bis hin zur unfruchtbarkeit gehen können, bin ich nun ein wenig besorgt.

ebenfalls hab ich gelesen, je länger man chlamydien hat, desto länger dauert die behandlung - bis hin zu mehreren monaten. ich befürchte aber, dass das mein arzt nicht weiß, bzw. geeigente behandlungsmethoden nicht kennt.

kann mir jemand sagen, welche medikamente helfen, bzw. wie lange ich das mindestens einnehmen sollte?

Antworten
k8lein2e-Loxla


hi,

ein guter rat. such dir gleich einen speziallisten!

sonst zieht sich das wie kaugummi.

m9awiMwala


Chlamydien

Chalmydien sind ziemlich leicht zu behandeln.

3 Wochen AB reichen für Chalmydien vollkommen aus. normalerweise gibt man es nur 1 Woche bis 10 Tage. Wenn dein Parner mitbehandelt ist, kannst du dich auch nicht mehr angesteckt haben.

wenn man Chlamydien positiv ist heißt noch nicht, dass man Symptome hat. 80% haben nämluich keine. Chalmydien machne sich durch eitrigen ausfluss und Schmerzen beim Wasserlassen bemerkbar. Also wegen der Chlamydien würde ich mir keine Sorgen machen.

Chlamydien verursachen keine Gelenkschmerzen. Außerdem wäre das in der Reumaambulanz festgestellt worden, wenn man von einem Bakterium die Knochen befallen wären. Außerdem sind dafür eher Heliobactor und Campylobaktor also Darm- bzw Durchfallbakterien zuständig.

Mehr kann ich dir nicht helfen. Was du über Chlamydien gelesen hast mehrere Monate, Gelenkschmerzen ist definitiv falsch. Bis auf die mögliche Unfruchtbarkeit sind Chlamydien nicht gefährlich.

LG

jhessRieb


Hi!

Da bin ich nicht so ganz sicher. Obgleich ich selber "nur" Chlamydioen im gyn. Bereich hatte, weiß ich aber, dass es mehrere Formen gibt. Unter anderem können die die Augen angreifen und ich meine auch die Gelenke. Aber ein Experte bin ich da nicht.

Es muss doch einen Arz geben, der die verschiedenen Formen testen kann ... vielleicht ein Hautarzt mit Richtung GEschlechtskrankheiten?

C2ybeVrspaxcy


Kann man denn Chlamydien ueberhaupt einfach so haben, wenn man noch gar keinen Geschlechtsverkehr hat? Er sagt ja, er hatte die Gelenkschmerzen schon mit 10 ???

mtawixwala


wie gesagt. von bakterien erzeugte atrithis hätte man durch die Rheumaambulanz erkannt. Wann hattest du den das letzte mal GV. war der ungeschützt?

Frag mal deine Mutter, ob sie Chlamydien bei der geburt hatte. In seltenen fällen werden Chlamydien bei der Geburt übertragen. wurde ein test durchgeführt ob du noch infiziert bist?

K,nacks-knochxen


Mawiwala - Chlamydien können durchaus auf Gelenke auswirken. Allerdings ist dafür eine bestimte genetische Prädisposition vonnöten. Um die nachzuweisen wird in der Blutuntersuchung ein bestimmter Marker betrachtet, . Fals der vorhanden ist, kann eine Gelenkerkrankung von den Chlamydien kmmen.

Auch kann es sein dass die Schmerzen hinterher bleiben. dann nämlich, wenn der entzündliche Prozess an der Knochenhaut eine Eigendynamik gewonnen hat. Man hat dann hinterher eine Immunkrankheit. dann muß - auch wenn keine Chlamydien mehr vorhanden sind - das jeweilige Gelenk behandelt werden. Üblich sind Nuklearspritzen oder Kortisongabe. Trotzdem kommt das immer wieder. ich weiß es, weil ichs selber habe ; ). Das ist eine Sonderform von Rheuma

KxnackIsknocThen


[[http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-12308.html]] Hier noch ein Link zum Thema

tphe-$cavexr


Chlamydien hin oder her (wir wissen ja nicht mal, welcher Test positiv war) - die Gelenkschmerzen erklärt das sicher nicht, da die Chlamydieninfektion wahrscheinlich nicht schon mit 10 Jahren stattgefunden hat. Man *kann* Chlamydien zwar auch auf nicht-sexuellem Weg erwerben, aber das ist nicht sehr häufig.

Grüße

s'chikasfskxy


Experte für Chlamydien gesucht.

Ich bin zwar Laie, aber mit ein wenig Lebenserfahrung. Eines scheint hier schief zu laufen in der Diskussion. Warum wird hier die Infektion mit Chlamydien fast immer auf die Geschlechtsteile reduziert? Zugegeben, in meiner Jugend kannte man das nur als klassische Geschlechtskrankheit. Inzwischen sollte doch bekannt sein, dass da u. U. mehr dahinter steckt.

Ich konnte gerade in jüngster Zeit einen Vorgang miterleben, bei denen mehrere Personen, die in ihrem Arbeitsumfeld ständig in Kontakt stehen, an lang anhaltenden undefinierten Symptomen leiden, und schon längere Zeit mit wenig Erfolg in Behandlung stehen. Die Symptome gehen von ständiger Müdigkeit über Gliederschmerzen, Reizhusten bis hin zu erkältungsartigen Erscheinungen, die nicht abklingen wollen. Endlich wurde jetzt bei einer Person eine Infektion mit Chlamydien festgestellt. (Nicht an den Geschlechtsteilen). Da die Personen durch ihr ständiges Leiden auch miteinander kommunizieren, haben nun auch andere Beteiligte den Strohalm ergriffen und entsprechende Blut-Tests veranlasst, und was kam raus? Chlamydien!!!!!!!!!!!!!!

Einige setzen jetzt darauf, die Ursache gefunden zu haben, auch wenn die Meinungen über die Behandlung weit auseinander gehen und scheinbar langwierig sind. Es gibt aber auch die banale Ansicht: "Chlamydien hat ja eh fast jeder, mit oder auch ohne Symtome."

Vielleicht findet sich hier ein Experte, der mal ein wenig Licht in das Dunkel bringen kann. Vielleicht gibt es auch Erfahrungen, die weiterhelfen.

Die wesentlichen Fragen, die mich beschäftigen sind:

1.) Ist die Infektion mit Chlamydien - es gibt scheinbar verschiedene Formen - eine noch wenig beachtete und erforschte Krankheit mit vielfältigen Symptomen?

2.) Welche Behandlungsformen sind inzwischen bekannt und erfolgreich?

3.) Oder ist es eher so, dass, wenn man nicht mehr weiter weiß, dann wird halt irgendwas als Ursache in Verdacht genommen, in diesem Fall halt Chlamydien?

Bin gespannt auf Eure Antwort .

sYums2iL2


Also es gibt versch. Chlamydien. Chlamydia trachomatis macht Bindehautentzündung sowie auch genitale Entzündungen, Chlamydia pneumoniae Atemwegsinfekte. Es gibt noch weitere Arten. Alles verläuft häufig nur in subakuter Form. Gerade Infektionen mit letztgenannten Erregern kommen gerade in der Jugend sehr häufig vor. Sie werden in Zusammenhang gebracht mit Arteriosklerose, was allerdings nicht bewiesen ist. Bewiesen ist allerdings dass chron. Chlamydieninfektionen die Reiterkrankheit verursachen können ("Morbus Reiter"), aber nicht müssen. Alle die also meinten Chlamydien seien harmlos, bitte nochmal googeln!

Der richtige Ansprechpartner ist nach wie vor der Rheumatologe - in diesem Fall vielleicht mal eine andere Rheumaambulanz! Über die Behandlungsdauer chron. Infektionen ist mir nichts bekannt, bei akuten reichen wenige Tage aus. Allerdings muss die Antibiose immer nach Antibiogramm erfolgen, da es Resistenzen gibt.

a*naidx1


Ich hatte vor 8Jahren Chlamydien im Genitalbereich u. war in der 10.Woche schwanger.Mein Mann hat sich auch untersuchen lassen u. es stellte sich raus(schriftl. Attest),daß er mich nicht angesteckt haben konnte.Da ich aber auch keinen anderen Sexualpartner hatte,frage ich mich natürlich,wie u. wo ich mich angesteckt hatte.

Trotz Antibiotika dauerte es 15Wochen bis die Chlamydieninfekt. abgeklungen war.

Mein Sohn wurde mit einem schweren Hypoplastischen Linksherzsyndrom geboren.Nach 1Woche hat er den Kampf verloren u. starb.

Die Ärzte in Bad Oeynhausen wurden hellhörig als ich ihn schilderte,daß ich in der Schwangerschaft eine Chlamydieninf. hatte.

Aber eine Frage konnte man mir nicht beantworten.Welche?Wie habe ich mich angesteckt?

Im Schwimmbad?Oder kann mein Mann mich anstecken u. selbst nicht erkranken?

Wer weiß etwas?

f4airy:tpalecgonxebad2


Ich hatte letztes Jahr nach einer erfolgreich behandelten Blasenentzündung auch eine Chlamydieninfektion: ich weiß heute immer noch nicht woher.

Meine damalige Frauenärztin meinte,dass ich diese wohl verschleppt hätte, mit meinem Freund hatte ich meist GV mit Kondom.

Dass er sich das irgendwo geholt und mich angesteckt haben könnte, habe ich sehr bezweifelt.

Dennoch wurde er 20 Tage mit AB mitbehandelt.

Nun hatte ich gerade Anfang August wieder eine BE, die drei Tage AB dafür haben ausgereicht, jedoch hatte ich danach manchmal immer noch ein Brennen beim Wasserlassen, manchmal juckt es auch im Genitalbereich.

Gestern war ich bei meinem FA und der hat einen Abstrich gemacht: nichts gefunden, Chlamydien, so sagte er, testet man nun mit dem Morgenurin.

Ich weiß nun wirklich nicht,was ich tun soll. Nochmal zu ihm und Urin abgeben? Auch, wenn im Abstrich nichts zu sehen war?

Kann man häufiger eine Chlamydieninfektion bekommen? Wenn eine Verklebung der Eileiter ergolt ist, sieht man dann etwas durch Ultraschall? Oder wie lässt sich sowas feststellen?

fvairytFalegVonebuafd2


Kann man solch eine Infektion auch durch den Hausarzt testen lassen?

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So,war noch beim FA,hab mir solch ein Urinbecher geholt und lass mich Montag dann durch Urin testen.

Hoffentlich ist es nicht das schon wieder. :-/

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