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Warum werden manche Menschen fast nie krank?

Srtrauxch hat die Diskussion gestartet


Ich habe eine Frage die mich sehr stark beschäftigt. Warum werden manche Menschen eigentlich so gut wie nie krank? Im Durchschnitt erkrankt ein Mensch etwa 2-3 mal im Jahr ein einer Erkältung oder einer Grippe. Bei mir ist es so das ich alle 2-3 Monate mittlerweile eine Woche auser gefecht gesetzt bin weil ich eine Erkältung habe. Nun gibt es aber Leute die so gut wie nie krank werden. Nehmen wir beispielsweise diejenigen die Fernsehauftritte haben. Ich habe z.B. Stefan Raab bis jetzt nur ein einziges mal krank gesehen. Eine Sendung hat er soweit ich weiß noch nie wegen einer Krankheit abgebrochen. Doch wenn man krank ist ist man krank egal ob man berühmt ist oder es sich nicht leisten kann krank zu sein. Bei Lehrern ist es oft das selbe. Ich hatte einige Lehrer mein ganzes Leben lang und ich errinere mich nicht das die auch nur ein einziges mal gefehlt haben. Was ist das Geheimniss? Woher kommt es das manche Menschen scheinbar nie krank werden während bei mir manchmal schon fast ein kalter Luftzug ausreicht um mir eine lustige Grippe aufzuhalsen.

Habt ihr eine Idee?

Antworten
j1ursh:i


Weil sie es sich nicht erlauben können.

hbuscrhi89


Ist eine Einstellungssache. Es gibt Menschen, die fühlen sich mit einem Schnupfen schon totkrank und andere gehen mit einer Grippe arbeiten. Dann nimmt man eben etwas gegen die Grippe. Klar gibt es Krankheiten, die kann man nicht so abtun. Aber man muss sich auch nicht wegen jeder Erkältung krankschreiben lassen.

Kommt dazu wenn ich denke "oh nein, jetz bin ich schon wieder krank" dann haut es mich sicher flach. Wenn ich aber eine andere Einstellung habe und denke "nein, keine Zeit zum krank sein" wird man auch weniger krank.

Dlayaxn.


mh...gute frage.

ich bin auch "nie" krank...ich steck mich auch nicht an. ich kann stunden/tagelang mit einem zusammen sein, der die grippe bis zum hals stehen hat - ich krieg nix :D

und wenn ich mich mal n tag schlecht fühle, tret ich mir selber innen hintern und geh raus, mach, was ich immer mache...dann gehts mir auch schnell wieder besser.

da gibts doch kein geheimrezept?

Sjtrauncxh


Nun natürlich gibt es Menschen die wehleidiger sind als andere... aber trotzdem sind sie krank versteht ihr? Auch ich kann mit einer Erkältunt zur Arbeit gehen allerdings macht mich das nicht gesünder dann bin ich halt mit Schnupfen bei der Arbeit. Nur gibt es Menschen die ich nie krank sehe... bestenfalls ein wenig verschnupft. Auch bei der Arbeit kannte ich Personen die eigentlich immer Gesund waren... keine Rote Nase... kein Schal um den Hals, und auch kein Aspirin welches sie bibernd und zitternd einnahmen... irgendwie bin ich neidisch... aber es muss da ja irgendwo ein Geheimniss geben....

Zpi[nnf@andxel


AW

Liegt wohl hauptsächlich an dem Immunsystem des Einzelnen (genetische Veranlagung) plus die Summe der Umweltfaktoren. Bestimmte Viren führen außerdem dazu, dass manche Menschen schneller erkranken können (Herpesviren die sich wiederum auf die B-Lymphozyten setzen).

Und: das ist KEINE Einstellungssache. Ich war 15 Jahre nie krank, hab regelmäßig Leistungssport getrieben und bin auch mit einer leichten Grippe auf Arbeit gegangen. Und nun erhole ich mich seit Monaten nicht mehr von einer Viruserkrankung. Also mal Vorsicht mit dieser Definition. Bei einigen Menschen arbeitet vielleicht das Immunsystem schon nicht mehr richtig und die legt es dann aufeinmal sehr, sehr lange flach (ein Symptom ist z.B. wenn kein Fieber mehr auftritt). Dann ist es besser wenn man ein paar Mal im Jahr "leicht" krank wird, um das Immunsystem zu trainieren. Und nicht umsonst sagen viele Mediziner: die kränkesten Kinder werden mal die gesundesten Erwachsenen.

S`tr:aucxh


@ Zinnfandel

Interessant... aber trainiert sich das Imunsystem nicht auch wenn man nicht krank wird... schließlich ist das Imunsystem ja ständig mit angreifern beschäftigt. Eine Krankheit bedeutet soweit ich weiß dass, das Imunsystem übebrfordert ist.

LBient?je


Eine Krankheit bedeutet soweit ich weiß dass, das Imunsystem übebrfordert ist.

Nicht unbedingt. Eine Krankheit kann auch bedeuten, dass das Immunsystem den Erreger nicht erkennt. Bei HPV ist das häufig so. Das Virus ist für das Immunsystem oft einfach zu unwichtig, als dass es das Immunsystem von alleine bekämpft. Diejenigen mit geschwächtem Immunsystem bekommen dann Zellveränderungen oder Feigwarzen - der Rest merkt nicht mal was davon (99% der infizierten), weil sie Antikörper bilden. Außerdem kann eine Krankheit auch bedeuten, dass das Immunsystem einfach nicht schnell genug damit war, Antikörper zu produzieren. Sind die dann da, verzeiht sich die Krankheit auch bald wieder.

Z>inlnfanxdel


Das Immunsystem wird am besten im Kindesalter mit allen möglichen Krankheiten trainiert (die du auch bekommst). Hat den großen Vorteil das die Abwehrmechanismen stark ausgebaut sind. Dann hast du nämlich das Zellgedächtnis bereits gut aufgebaut und das zerstört die Erreger bevor sie ausbrechen können im Erwachsenenalter.

Das Problem ist zu erkennen, ob deine Immunabwehr überhaupt noch richtig funktioniert. Wenn du dann mit z.B. 50 Krebs bekommst, ist es wohl nicht so gewesen - der Prozess ist nur nicht spürbar abgelaufen. Also die Argumentation ist sehr schwierig was "krank" überhaupt bedeuted. Du kannst ein schwaches Immunsystem haben und jahrelang nicht krank werden und dabei laufen unbewusst bestimmte Prozesse aus dem Ruder. Und: das Immunsystem trainiert sich schon - nur du weisst halt nicht wie es wirklich trainiert ist...

Z;innf/andexl


Anmerkung

Ach ja - noch eine kleine Ergänzung. Nach dem ersten Weltkrieg sind Millionen von Menschen an der spanischen Grippe gestorben - und zwar insbesondere die "jungen" Menschen. Ältere waren weitaus weniger betroffen, weil die ein geschwächtes Immunsystem hatten. Es wird vermutet, dass bei vielen das Immunsystem überreagiert hat und dies zum Tode geführt hat. Mit anderen Worten: wenn du ein zu "gutes" Immunsystem hast, kann dies auch zum Verhängnis werden. Also was ich sagen will: das Thema ist verdammt komplex...

LGioentxje


Also was ich sagen will: das Thema ist verdammt komplex...

Richtig! Da kommt an manchmal mit seiner Logik nicht weit.

SKtr9auXcZh


Hmm... übel und ein wenig konfus.^^

Also wie jetzt? Also ist ein schwaches Imunsystem positiv? ^^

Ist eine Krankheit jetzt etwas was DURCH die Reaktion des Imunsystemes ausgelöst wird oder was aufgrund fehlender Reaktion des Imunsystemes entsteht? Wenn ersteres der Fall ist ist dann eine Krankheit was positives? Wahrlich kompliziert...

Zhinnfaxndel


@Strauch

Eine Krankheit ist nie etwas positives. Positiv ist ein gut trainiertes Immunsystem. Und das kannst du leider nicht daran erkennen, ob du öfters krank bist oder nicht. Sehr positiv ist hohes Fieber - das ist eine der radikalsten Abwehrmaßnahmen des Körpers. Sehr positiv kann auch sein, dass du nie krank wirst, weil der Körper schon vorher alle Krankheiten abwehren kann. Eine Krankheit ist ein Folgezustand eines ausgelösten Elements.

Sqtr5auch


@ zinn

Also ist die häufigkeit der Krankheitsfälle ein schlechter Maßstab für ein gutes Imunsystem? Aber kann zu hohes Fieber nicht auch gefährlich sein? Ich bin bis jetzt immer nach dem glauben gegangen das jemand der nie krank wird ein ausgezeichnetes Imunsystem hat.

Z,inn*fanxdel


AW

Japp - der Maßstab für ein gutes Immunsystem ist schwer festzulegen. Wenn du dreimal Schnupfen im Jahr hast, kannst du ein viel besseres Immunsystem haben als einer der jahrelang nie krank wird und dann nicht mehr hochkommt o.ä.

Fieber ist dann gut, wenn einen maximale Temperatur nicht überschritten wird. Also hohes Fieber ist sehr gut - nur halt dann nicht wenn du in den lebensgefährlichen Bereich kommst.

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