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Staphylococcus Aures - Hautarzt an seinen Grenzen

J+imbxuff hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute!

Ich habe so einen komischen Ausschlag, der seit Februar größer wird und das war,

als ich EBV-Infektion hatte. Also weil Immunsystem geschwächt war damals...

Die Hautärztin machte auf meinen Wunsch Abstrich und es kam heraus: Staphylococcus aureus.

Mit einer Liste von "wirkenden Medikamenten" ... :|N

Sie gab mir Fusicutan, was ich regelmäßig benutzt habe und sogar mit Pflaster,

damit das nicht schnell abgerieben wird.

Fusicutan versagte. Danach gab sie mir nun Sylmecin. Versagt...

Jetzt hat sie mir Tabletten gegeben: Doxy-Wolff 200 mg. Seit paar Tagen.

Noch keine Besserung, aber es sind ein paar kleine Pickelchen dazu gekommen.

Mittlerweile ist der Ausschlag oder was auch immer 3 x 2 cm groß, eitert usw.

Und ich habe langsam Sorge, denn der wird immer größer.

Leute, was soll ich tun? Kann es sein, dass das MRSA ist und der Laborbericht

das eben nicht erkannt hat, weil die zwischen MRSA und -nicht-MRSA nicht unterscheiden? Bitte um Hilfe! *:)

Antworten
J8imbuxff


Das Ding heißt: Sulmycin. Sorry!

(Überschrift sollte Staphylococcus aureus lauten)

L\ac'hmöwxe


Mit einer Liste von "wirkenden Medikamenten"

genau das scheint mir der Hinweis dafür zu sein, dass es sich nicht um einen multiresistenten (z.B. MRSA) handelt, denn dann wäre die "Liste" der wirkenden Medikamente ziemlich klein! Frag aber bitte im Zweifel immer deine Ärztin.

Gute Besserung :)*

S6hee'p84


Hallo,

Staphylokokken aureus hat jeder! Meine Ärztin hat das bei meinen Ausschlägen auch immer "diagnostiziert" und mir irgendwelche Antibiotikasalben verschrieben sowie geraten, mein Gesicht mit Rivanol (rezeptfrei) abzuwaschen.

Viel Glück

Alles Gute

Saheep8x4


Staphylococcus aureus ist ein kugelförmiges, grampositives Bakterium, das häufig in Traubenform angeordnet ist (sog. Haufenkokken). Staphylokokken sind unbeweglich und bilden keine Sporen. Die Größe des Bakteriums liegt üblicherweise zwischen 0,8–1,2 µm. S. aureus kommt fast überall in der Natur und auch bei vielen Menschen auf der Haut und in den oberen Atemwegen vor. Bei 25-30% aller Menschen findet man das Bakterium in der Nase. Meist löst es keine Krankheitssymptome aus. Man spricht in diesem Falle von einer Besiedlung oder Kolonisation der Person mit dem Keim (Kolonisationskeim). Staphylococcus aureus ist also weit verbreitet. Bekommt der Keim durch günstige Bedingungen oder ein schwaches Immunsystem die Gelegenheit, sich auszubreiten, kommt es beim Menschen zu Hautinfektionen (Furunkel, Karbunkel), im Körper zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Lungenentzündung, Endokarditis, Toxisches Schock-Syndrom (TSS) und Sepsis. Insbesondere Bakterienstämme von S. aureus, die Resistenzen gegen mehrere wichtige Antibiotika erworben haben (sogenannte MRSA-Stämme, siehe auch Multiresistenz), stellen durch schlechte Behandelbarkeit eine Gefahr dar.

J@imbxuff


staph. aureus hat zwar jeder, aber nicht bei jedem bekommt es Gelegenheit,

sich stark zu vermehren. Im Laborbericht von mir stand: "staph. aureus MASSIVES WACHSTUM"

Das hat ja nicht jeder :-)

Aber hey - letztens beim Hautarzt wurde wieder Abstrich gemacht, damit wir sehen,

ob die Bakterien während der Behandlung nicht etwa resistent geworden sind

gegen die genannten Antibiotika? Denn das kommt vor.

Wenn der Bericht so aussieht wie vorher, gehe ich zur Hautklinik.

Ich bin überzeugt, dass ich nicht der einzige Mensch bin mit diesem "Hergang",

also werde ich, sobald die Behandlung erfolgreich war, hier schreiben wie das

ging, damit anderen die sich auch damit herumplagen, geholfen wird.

Grüße!

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