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Hwi/ Blasenentzündung, doch durch welchen Keim?

k-oeapjenicKk90 hat die Diskussion gestartet


hi!

folgendes "problem" habe/hatte ich....:

vor ca. 4 wochen trat bei mir beim wasserlassen ein brennen auf, welches danach relativ lang anhielt. auch tagsüber verspürte ich teilweise den dran auf toilette zu gehen, es war aber nich kontrollierbar. insbesondere nach der ejakulation und anschließendem wasserlassen war dieses brennen extrem. beim druck auf den damm unterhalb des hodens verspürte ich eine mischung aus unwohlsein und erregung - schwer zu beschreiben.... festzuhalten ist, dass ich nach ca. 2 wochen zusätzlich halsschmerzen bekam, leichte temperatur bei 37,5°C, welches von tag zu tag verschwand und wieder auftrat, später folgten leichter schnupfen und eine belegte stimme (KA, ob das was mit dem thema zu tun hat ???)

da ich in einem labor mein praktikum absolviere, schaute ich einfach mal so nach ca. 3 wochen meinen urin an - zunächst einen urin am mittag, welcher sehr verdünnt war (trinke pro tag mind 2 l, meist 3l!).

der urinstick war negativ, allerdings konnte ich pro gesichtsfeld im urin einige leukozyten sehen... 2-4 p.G.. KEINERLEI BAKTERIEN!

irgendwie war ich beunruhigt - zwei, drei tage später folgte eine urinstatus/sediment analyse mit morginurin. nun war auch der stick positiv mit 100leukos/mikroliter. das sediment bescherte mir reichlich leukos p.G. (ca. 15-20). DOCH WIEDER KEIN BAKTERIUM!

nun sprach ich mit der laborärztin, welche daraufhin meinte, es könnte ich richtung chlamydien/mykoplasmen gehen, diese tests jedoch im rahmen eines praktikums bzw. unter der hand relativ teuer wären - zumindest die pcr bzgl. chlamydien. allerdings hatte ich ausgemacht am folgetag 1. morgenurin in die bak zugeben, um diesen auf die gängigen keime testen zu lassen. auf ihren rat hin ging ich am selben tag noch in die ambulanz. dort untersuchte mich ein urologe (es wurde wieder gestixt, jedoch alles negativ, da ich reichlich getrunken hatte). ein wenig restharn hatte ich noch nach dem ersten toilettengang bzw. der 1. ultraschalluntersuchung, nach dem zweiten toilettengang war die blase laut ultraschall leer. der urologe hörte sich meine ergebnisse aus dem sediment an und das vorhaben bezüglich der test im mikrobiologischen labor. meine nieren waren okay laut ultraschall, dennoch schrieb er mir cefuroxim auf, welches ich nehmen sollte. ich meinte allerdings, dass ich die mikrobio-befunde abwarten werte, damit ich ggf. weiß um welchen keim es sich handelte. dies riet er mir im anschluss dann auch.

am nächsten tag (das AB hatte ich mir erstmal nicht geholt) sind KEINERLEI kolonien auf den beiden platten gewachsen. nicht ein kleines fitzelchen. sprich kein e.coli, etc. selbst die bebrütung einen tag darauf - um zu schauen, ob hefe wachsen war negativ.

einerseits war ich erleichtert, dass ich kein AB genommen hatte (wäre umsonst gewesen, da kein cefuroxim-sensibler keim nachweisbar war), andererseits wusste ich immernoch nicht was ich habe...

ich machte so schnell wie möglich einen termin beim urologen im krankenhaus aus und schilderte ihm mein problem. er verschrieb mir direkt ambroxol (doxicyclin), welches die chlamydien ggf. abdecken würde - anhand meiner schilderungen und symptome war er fest davon überzeugt, dass ich einen hwi hätte. auf meine frag hin, ob das denn sinnvoll wäre ohne weiterführende diagnostik (nachweis der erreger) und vor allem eine gefahr der neuansteckung, falls meine feste freundin (sind seit einem jahr zusammen), bestehen würde, meinte er, dass ich es übers wochenende unbedingt nehmen sollte, damit die symptome verschwinden und bei wiederauftritt nochmal vorbeischauen sollte bzw. dann ein kompletter check durchgeführt werden sollte.

genaueres zu chlamydien konnte er mir nicht sagen, schließlich zuckt er nur mit den schultern als ich fragte, weshalb meine freundin nun seit einem jahr mit mir schläft und ich es jetzt erst bekomme.........

desweiteren erzählt ich dem arzt von einer jahrelangen beobachtung bzgl. meines urinstrahls, welcher meiner meinung nach gespalten ist. außerdem brauche ich oft sehr lange am pissoir im vergleich zu anderen leuten - es kommt und kommt, aber ich denke mein strahl ist auch nicht allzu stark. er wollte bei einem mann in meinem alter (bin 22) keine blasenspiegelung machen, da diese untersuchung evtl. noch weitere komplikationen hervorrufen könnte. allerdings lies er mich wie der urologe aus der ambulanz erneut pinkeln, um festzustellen, ob restharn vorliegt. dies war nun der fall - es war noch etwas zurückgeblieben, obwohl ich mir mühe gab, den letzten tropfen rauszudrücken..... kann diese harnröhrenverengung oder vernarbung etwas mit meinem aktuellen problem zu tun haben bzw. die restharnbildung?

nach dem besuch holte ich mir direkt das antibiotikum und teilte meiner freundin mit, sie solle sich doch bitte auch komplett durchchecken lassen. nun habe ich noch zwei tage vor mir mit der AB-therapie und heute erhielt meine freundin den befund ihrer frauenärztin! kein pilz, keine chlamydien, alles in ordung!

ich freue mich riesig für sie bzw. uns, doch mich verunsichert es, da ich vielleicht umsonst AB genommen habe.... seltsamerweise wurden die symptome weniger bzw. sind WEG! was könnte das alles sein? meine nieren waren doch angeblich auch laut ultraschall in ordnung. die frauenärztin meiner freundin hatte sich ebenfalls aufgeregt, dass mir direkt AB verschrieben wurde und war sich sicher, dass meine freundin keinerlei chlamydien hat. sie meinte, dass ggf. auch eine überreizung meinerseits vorliegen könnte - doch was genau ist damit gemeint bzw. wodurch entsteht solch eine überreizung?!

über ähnliche erfahrungen oder tips zum weiteren vorgehen würde ich mich freuen! :-)

hatte vor nochmals zum urologen zu gehen (einen anderen außerhalb des krankenhauses) und mich bzgl. der harnröhre zu informieren.

die zeichen der erkältung verschwanden übrigens am ersten tag der AB-einnahme, wobei ich nicht glaube, dass es damit zusammenhängt.

Antworten
k)oepe!nickx90


keiner? :-/

n5a:nc8hxen


Hallöchen,

du könnest auch einfach eine Reizblase haben.

Man denkt, man hätte eine BE und ist den ganzen Tag am rennen.

Mir kommt es so vor, als wenn du dich damit ganz schön verrückt machen würdest. Dadurch wird es nicht besser, ganz im Gegenteil.

Gehst du allgemein oft zur Toilette? Man kann seine Blase auch trainieren. Versuche nicht ganz so oft zu gehen.

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