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Hiv?

sEusira4tloxs hat die Diskussion gestartet


kann mir da mal jemand helfen ??? ?

Ich habe eine 20jährige tochter die seit 6wochen extreme beschwerden hat ,es fing an mit starken kopfweh,gliederschmerzen und dann kam hautausschlag dazu sowie linke oberbauchschmerzen.daraufhin fuhren wir ins kh,blutabnaheme ekg .ergebnisse des blutes:erhöhte leukozyten erhöhte leberwerte.die ärzet meinten infektionerkrankung und der ausschlag sollte in 1 woche weg sein .drei tage später erneuter besuch im kh wieder wurde blut entnommen leberwete gestiegen um 30%.ärzte sagen wir wissen nicht was das ist ,na klasse dachte ich und wir zogen zum hautarzt er machte herpatitis diagnose :negativ keine herpatitis.freitag zum internisten er untersuchte ersteinmal meine tochter drückte auf die leber und bauchraum sowohl auf lymphdrüden vorne am kien waren sie geschwollen,er fragte wie es aussieht mit aidstest----

sie hatte vor 2 monaten anonym ein machen lassen der zeigte negativ an.also alles beim alten geblieben erhöhte leberwerte und der juckende hautausschlag sowie nun lyhmpdrüsenschwellung.am montag macht er ultraschall.eigentlich wollte ich euch fragen ob jemand solche symtome kennt und ob es sein kann das sie sich mit HIV infeziert hat.ich muss noch dazu sagen das sie kontakt(GV)mit afrikanischer abstammung hatte.helft mir bitte ich mache mir solche sorgen.danke euch in vorraus

Antworten
P#rdinzes^sint22


Hallo!

Ich bin Kinderkrankenschwester und denke nicht das es HIV ist!

Ihr Test war ja auch negativ!

Außerdem dauert es bist das HIV Virus ausbricht, man kann das Virus lange haben ohne es zu merken, weil es meist erst viel später ausbricht!

Ich denke auch eher an eine Infektionskrankheit!

Aber sie sollnochmal einen HIV Test wiederholen um Gewissheit zu haben!

SHentZinexl


Bin etwas schockiert...

...über die Antwort von Prinzessin22. Hier bestätigt sich wieder einmal, dass selbst viele im medizinischen Bereich tätige Personen nur wenig Ahnung in Bezug auf HIV u. Aids haben.

Da ich mich mit dieser Problematik (leider) selbst intensiv auseinandersetzen musste, kann ich viel, wenn auch leider nur wenig Erbauliches dazu beitragen.

Ich hatte vor einem Jahr ganz ähnliche Symptome wie deine Tochter, als ich ein Laborpraktikum im Krankenhaus machte. Auch bei mir wurde standardmäßig Hepatitis, großes Blutbild und Sonographie gemacht, alles ohne Ergebnis. Man speißte mich damit ab, dass ich wohl einen nicht näher bestimmbaren Infekt hätte. Auf mein Drängen machte man auch einen HIV-Test, der negativ war.

Für den Laborleiter war die Sache damit gegessen.

Die Symptome hielten aber an, vor allem die Lymphknotenschmerzen und die damit verbundenen Schmerzen. Ich hatte große Angst mich mit HIV infiziert zu haben, da ich bei meinen Recherchen auf zahlreiche beunruhigende Fakten stieß, die viele Ärzte nicht zu kennen scheinen, obwohl sie in jeglicher anerkannter Liteartur aufgeführt sind.

- Viele HIV Infektionen äußern sich im Anfangsstadium (etwa 2-4Wochen nach der Infektion) mit einem sog. akuten HIV-Primärinfekt. Die Symptome entsprechen gerade dem, was ich damals hatte und auch dem, was du bei deiner Tochter beschreibst: Übelkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Oberbauchschmerzen, Abgeschlagenheit, u.U. Fieber und Hautausschlag, und vor allem geschwollene Lymphknoten.

Diese Symptome sind natürlich nicht spezifisch und können auch bei anderen Infektionen auftreten.

Nach einige Wochen klingen sie dann ab und die HIV-Infektion geht in die sog. asymptomatische Phase über, die in der Regel viele Jahre dauert und in der der Infizierte in der Regel keine gesundheitliche Beeinträchtigung hat. Es ist aber nicht so, dass der Virus in einem lauert und dann irgendwann ausbricht, wie Prinzessin22 es falsch darstellt, sondern es tobt ein ständiger Kampf ziwschen Virus und Immunsystem, bei dem das Immunsystem langsam aber sicher geschwächt wird. Erst nach einigen Jahren ist die Schwächung dann so groß, dass dann erste Symptome auftreten.

Bei den meisten Infizierten sind aber auch in asymptomatischen Phase geschwollene, aber meist nicht schmerzhafte (und somit nicht wahrgenommene) Lymphknotenschwellungen vorhanden. Es wird häufig behauptet, dass länger als drei Monate anhaltende Lymphknotenschwellungen keine andere Ursache haben könnten als eine HIV-Infektion (dem ich aber Gott sei Dank widersprechen kann!)

Dass es diesen Primärinfekt gibt, scheinen aber viele Mediziner gar nicht zu wissen, wie ich selbst im Gespräch mit einigen schockiert feststellen musste. Wenn andere Infektionen aber nicht nachgewiesen werden können und ein potentielles Infektionsrisiko bestanden hat, sollte man bei o.g. Symptomen auch an HIV denken!

Nun tritt aber das nächste Problem auf: Die diagnostische Lücke. So wie ich dich verstanden habe, hatte deine Tochter einen HIV-Test gemacht, bevor ihre jetzigen Symptome auftraten. Wenn es sich wirklich um einen HIV-Primärinfekt handeln sollte, hat die Infektion wie schon gesagt wahrscheinlich 2-4 Wochen vor Einsetzen der Beschwerden stattgefunden. Du solltest mit deiner Tochter also abklären, ob in dieser Zeit ein Infektionrisiko bestanden hat. Der von dir erwähnte HIV-test ist dann natürlich nicht aussagekräftig.

Allgemein ist ein solcher Test erst nach 12Wochen (und dann auch nur mit 95% Wahrscheinlichkeit) aussagekräftig, weil so lange die Bildung der Antikörper gegen HIV dauern kann. Bei 5% aller Infizierten können aber auch dann noch keine Antikörper nachgewiesen werden.

Eine im Prinzip 100% Sicherheit dass ein negativer Test auch bedeutet, dass man tatsächlich nicht mit HIV infiziert ist, gibt es erst 6 Monate nach der potentiellen Infektionsgefahr.

Ich würde euch also jetzt raten auf jeden Fall einen HIV-Test zu machen, und diesen in 3 Monaten und dann noch mal in einem halben und am besten auch noch einmal nach einem Jahr zu wiederholen. Erst dann könnt ihr euch ganz sicher sein.

Ich wünsche Dir und vor allem deiner Tocher viel Kraft in den kommenden Monaten. Ich musste selber erfahren, wie ein ein solches Ereignis aus der Bahn werfen kann. Ich selber war damals psychisch so am Ende, dass ich noch zu einem anderem Mittel gegriffen habe, das ich nur empfehlen kann: Eine HIV-PCR

Dies ist eine Methode, bei der der Virus direkt nachgewiesen wird und nicht die gegen ihn gebildeten Antikörper. Bei dieser Methode tritt praktisch keine diagnostische Lücke auf, d.h. der Virus kann fast unmittelbart nach der Infektion nachgewiesen werden.

Dies half mir damals in der Zeit, in der ich wusste, dass ein klassischer HIV-Test wenig aussagekräftig ist, denn es ist schrecklich zu wissen, dass man nichts tun kann außer zu warten!

Die HIV-PCR half mir hier, mich ein wenig aus meinem Tief zu befreien. Sie wird zwar nicht von der Krankenkasse bezahlt und kostest auch an die 300Euro, aber ich denke, dass sollte sie Wert sein.

Auf jeden Fall solltet ihr noch eine Untersuchung auf den Eppstein-Barr-Virus (EBV) alias Pfeiffersches Drüsenfieber durchführen lassen. Dieser sorgte bei mir für die genannten Symptome, wie ich jetzt nach einem Jahr und dem in letzer Woche erneut negativem HIV-Test nun erleichtert behaupten kann.

Noch heute leide ich als Nachwirkung der Infektion an geschwollenen und schmerzenden Lyphknoten. Wie man sieht: Es muss also nicht immer HIV sein!

Auch wenn ich weiß, wie schwer das jetzt für euch wird und wie leicht es sich sagt: Kopf hoch, versucht positiv in die Zukunft zu blicken! Malt euch nicht jeden Tag das Schlimmste aus, denn dass kann einen noch stärker schwächen als jede Krankheit.

Ich habe es durchgestanden, ihr werdet es auch!

Und letzlich kann ich nur sagen: An solchen Krisen wächst der Mensch, ganz gleich wie sie ausgehen...

lleaguxar


re:sentinel

Hallo!

deine ausführliche antwort hat mir imponiert.

auch bei mir traten einige symptome auf.

Auf eigenem Wunsch wurde dann ein HIV Test durchgeführt welcher negativ war.

Hatte auch lange Zeit gezweifelt, aber der Zweifel ist wohl unbegründet.

Test wurde im Jahre 2002 ca. 5 Jahre nach mögl. Risiko gemacht, dann sollte er doch sehr sicher sein, oder?

Meine Blutbilder sind alle ganz ok, auf EBV wurde aber bisher nicht direkt geprüft, da mein Arzt meint, ich wäre lt ihm gesund.

srusi'ratPlos


ich möchte euch einmal danke sagen für eure antwort bin ein bischen ruhiger geworden und hoffe das es diese drüsenfieber ist oder vielleicht ,man sagte es könnte auch was mit der galle zu tun haben.man sieht es ja dienstag was d ultaschall sagt .ich werde mich dann hier gewiss wieder melden wenn ergebnisse da sind ,denn ich möchte andere forummitglieder auch helfen können.es grüßt euch ganz lieb SUSIRATLOS(gabi)

S?en=tinxel


@ leaguar

Zunächst: Danke für die Blumen!

Nach fünf Jahren ist eine HIV-Infektion bei negativem Test natürlich auszuschließen.

Wenn auch Du unter geschwollenen Lymphknoten leidest, kann es so sein, wie bei mir auch, dass es sich um die Nachwirkungen einer EBV handelt.

Auch bei mir sind die Blutbilder heute völlig unauffällig, aber Symptome habe ich nach wie vor. Man kann sich das so vorstellen, dass durch die EBV deine Lymphknoten quasi ein bisschen geschädigt werden. Wenn das Immunsymstem dann arbeitet (und das tut es ja permanent) äußert sich das durch Schwellungen oder auch Schmerzen. Das kann im Prinzip lebenslang anhalten, könnte sich aber auch bessern.

Wenn es dich interessiert gehe doch einfach zum Arzt und lasse einen entsprechenden Test machen. Antikörper gegen EBV sind ein lebenlang nachzuweisen, so dass man dir mit Sicherheit sagen kannst, ob du eine Infektion hattest. Wenn ja, dann weist du ja woher deine Symptome mit großer Wahrscheinlichkeit kommen...

@susiratlos

Freut micht, wenn ich etwas helfen konnte. gehört irgendwie zu meiner persönlichen Vergangenheitsbewältigung.

Wär natürlich super, wenn du uns auf dem Laufenden halten würdest!

Jboe ,DrMeck


Re:Bin etwas schockiert...

Hallo!

Du kennst dich ja gut aus! Vielleicht kannst du mir helfen!? Ich will 'nen HOV-test machen, aber der kostet 20€, und im Krankenhaus wurde mir gesagt, dass der von der Kasse bezahlt wird, wenn der Hausarzt bestätigt, dass man "HIV-gefährdet" ist. Der Hausarzt sagte aber, das das nicht möglich sei. Ich weiß, 20€ klingt nicht sehr viel, aber ich hab das Geld grad nicht, fühle mich aber derbe unwohl, und will schon Klarheit...

Der "Vorfall" ist jetzt 10 Wochen her... Ich will den Test so früh wie möglich machen, aber natürlich auch mit großer Genauigkeit! Bitte antworte!!!

Bitte und Danke, Joe!

U'nd nxu


HIV Test

Hey Joe, den Test kannst du auch kostenlos beim Gesundheitsamt machen lassen. Drei monate nach dem Risiko-Kontakt sollten aber schon ins Land gegangen sein, da ein negatives Ergebnis sonst keine 100%ige Gewissheit geben kann.

fnine}1000


Hallo, ich habe Eure Beiträge gelesen und mache etwa dasselbe durch wie Sentinel es gemacht hat. Da tut es wirklich gut, zu hören, dass andere ähnliche Probleme hatten. Ich hatte vor rund 6 Jahren EBV und habe immer noch stark erhöhte Antikörper in meinem Blut. Geschwollene Lymphknoten am Hals hatte ich immer schon, aber seit 1 Monat sind sie auch um das Ohr und am Hinterkopf zum teil schmerzhaft geschwollen, was mir große Sorgen bereitet. HIV-Test war (nach 3 Monaten) auch negativ und so bleibt mir eigentlich nur zu glauben, dass das vom EBV kommt. Allerdings muss ich die ganze Zeit daran denken und diese Lymphknoten machen mich wahnsinnig und ich mache mir große Sorgen, dass es doch woanders herrühren könnte. Ich habe eine ziemlich unbestimmte Angst, die mir auch noch niemand nehmen konnte und die mir im Moment ziemlich viel Spaß am Leben nimmt.

Mich würde interessieren, was Du, sentinel, getan hast, um mit dem EBV klarzukommen und evtl. Spätfolgen zu lindern. Und was ist bei Deiner Tochter rausgekommen?

LMuka"s,3x4


@ sentinel in Bezug auf HIV PCR

Hallo Sentinel ...

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, findest Du nicht ?!?

Deine Schilderungen in Bezug auf die von Dir betitelte "HIV PCR" (diesen begriff gibt es so gar nicht) ist wirklich haarsträubend - ich möchte echt mal wissen, mit welchem Recht hier Leute so lauwarmes Halbwissen verbreiten ... nee nee nee ...

Zuerst einmal muß gesagt sein, daß eine PCR keinen Virus direkt nachweist sondern eine DNA bzw. im Falle von HIV, weil es ja ein Retrovirus sein soll, der RNA in DNA umschreibt ( darum Retro ) RNA, von der die Forscher annehmen, daß sie HIV spezifisch sind ... & - natürlich gibt es auch bei der PCR ein diagnostisches Fenster von 12 Tagen !!! Aber davon ab das wichtigste: Auch für die PCR gilt das gleiche wie für alle Anti HIV Antikörpertests - es existiert KEIN Goldstandard, weil bis heute kein HI Virus isoliert & entsprechend decodiert & analysiert worden ist ... & es gibt unzählige Studien die belegen, daß die PCR eine sehr unzuverlässige Methode, gerade in Bezug auf HIV, ist, da sie sehr störungsanfällig ist & oft falsch positive Ergebnisse liefert ...

Also meine dringende Bitte: Postet hier keinen Unsinn, es könnte Menschen in echte krisen stürzen !!!

Gruß

Lukas

jyobad=er1


Re HIV Test

@Sentinentel

Deinen Beitrag fand ich wirklich gut. Was die HIV PCR (Polymerase Chain Reaction) angeht muss ich dir Recht geben und Lukas widersprechen. Damit können Teile weniger (integrierter) HIV – Genome oder viraler RNS – Molekühle vervielfältigt und sichtbar gemacht werden. Es handelt sich dabei um den sog. direkten Virusnachweis.

Quelle: HIV und AIDS, ein Leitfaden für Ärzte und Betroffene. Herausgeber HIV Arbeitskreis Rhein-Main-Neckar.

@ Lukas,

nenne doch bitte den Quellennachweis für deine Behauptung.

Bitte beteiligt euch auch unbedingt unter Sexualität, Aids.. onca an der Diskussion über HIV und Aids. Dort werden Thesen wie:

HIV und Aids keine Kausalität

Die antiretrovirale Therapie befördert AIDS

Unter Umständen ist ein Aidskranker HIV negativ

Eine HIV Infektion führt nur unter besonderen Umständen zu AIDS

Die Kompetenz der Aidshilfen wird in Zweifel gezogen ... das ist schon fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge.

jvoAbader01


Re Susiratlos

Sentinetel hat dir wirklich gut beschrieben was Sache ist. Ein wichtiger Tipp noch. Den HIV Test nicht beim Hausarzt machen lassen. Beim Gesundheitsamt oder in einem Labor und zwar anonym. Denn wenn der Fall wirklich eintreten sollte, sollte man versicherungstechnisch noch einige Dinge machen, die nicht mehr möglich sind, falls die Diagnose offiziell ist. du kannst dich auch gerne unter privater Nachricht an mich wenden wenn weitere Information dazu benötigt wird.

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