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Rätselhafte Krankheit, kein Arzt weiß, was ich habe

i.chi%chixch hat die Diskussion gestartet


Leider weiß ich nicht, in welchem Forum ich meine Frage stellen soll, denn nicht mal die Ärzte bei denen ich bis jetzt war, wissen wo meine Symptome einzuordnen sind. Langsam ist dieses Forum meine letzte Hoffnung, denn nach einem Marathon durch die verschiedensten Wartezimmer bin ich leider immernoch nicht schlauer...

Und auch nicht gesünder...

Ich weiß auch nicht, ob unbedingt alle Symptome zusammengehören oder ob sie verschiedene Ursachen haben. Tatsache ist leider, dass ich nun ungefähr seit Silvester krank bin und mir langsam die Geduld ausgeht...

Angefangen hat alles an Silvester mit einer Magen-Darm-Grippe. Danach ging es mir etwa eine Woche gut, bis mein rechter Fuß anfing zu kribbeln und meine Beine allgemein recht schwach waren, übrigens schon zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Monaten.

Beim ersten Mal war ich beim Arzt, doch dieser schaute mein Bein an und erzählte mir, da sieht man nichts, wahrscheinlich bist du einfach zu empfindlich...

Trotzdem bestand ich darauf, dass mir Blut abgenommen wurde. Ergebnis: Erhöhte Leukos, erniedrigte Lymphos.

Als ich dann nach Silvester das zweite Mal beim Arzt war, war wieder das gleiche Problem mit dem Blutbild. Die Lymphos waren runter auf 16%, die Leukos wieder (oder immernoch) stark erhöht, ansonsten alles normal.

Ich bin, während ich auf die Blutergebnisse wartete, dann richtig krank geworden, deshalb hatte wohl auch niemand mehr Interesse an meinem Bein. Nach einer Woche mit vielen Untersuchungen (Lymphknoten-Ultraschall, Lunge röntgen etc.) stellte sich heraus, dass ich Pfeiffersches Drüsenfieber hatte.

Das hatte ich vor ca. 10 Jahren schon einmal. Wie kann es denn eigentlich sein, dass ich es ein zweites Mal bekomme? Stimmt dann schon von vorne herein etwas nicht mit mir?

Irgendwann (ich denke etwa Anfang März) war das Drüsenfieber auch wieder vorbei und ich fühlte mich wieder fit, auch wenn das Kribbeln im Fuß blieb. Leider wurde mir nach ungefähr einer Woche Gesundheit plötzlich unglaublich schwindelig.

Es war als ob meine Augen nicht schnell genug hinterher kamen, wenn ich den Kopf bewegte oder zwischen dem Anblick von nahen und fernen Gegenständen hin- und herwechselte. Außerdem verschlimmerte sich der Schwindel bei starkem Licht (vor allem wenn es flackerte oder blitzte).

Daraufhin wurde ich zum Neurologen geschickt, der folgende Sachen feststellte:

-Sehnerventzünung auf dem rechten Auge (verzögerte VEPs)

-Rechtsdrehung beim Unterberger Tretversuch

- Schwierigkeiten, mein rechtes Bein im Liegen mit geschlossenen Augen auf gleicher Höhe zu halten wie das linke

-ansonsten alles normal

Er veranlasste ein MRT, ebenfalls ohne Befund, wies mich aber wegen der Sehnerventzünung (-> Verdacht auf MS) ins Krankenhaus ein.

Dort wurde festgestellt, dass der rechte Kniesehnenreflex kaum mehr auslösbar ist, alle anderen Untersuchungen (auch VEP, SEPs) waren aber unauffällig (auch Unterberger Tretversuch)

Die Sehnerventzünung verschwand auch ohne Cortiosn innerhalb von ein paar Tagen.

Eine Liquorpunktion wurde gemacht, die aber keine Entzündungen zeigte, auch keine Antikörper gegen Borrelien etc.

Nach dem unauffälligen MRT und Liquorbefund wurde mir glücklicherweise gesagt, dass damit MS unwahrscheinlich wäre.

Bei der Abschlussuntersuchung im Krankenhaus funktionierte auch der Kniesehnenreflex wieder, allerdings kam diesmal die nächste Überraschung:

gesteigerte Reflexe im rechten Arm.

Darufhin wurde der Leiter der neurologischen Klinik hinzugezogen und wusste aber ebenfalls nicht, was meine Symptome bedeuten konnten.

Ich wurde nach Hause geschickt mit der Bemerkung "Warte einfach, ob nochmal ein Schub kommt, Kribbeln, Sehnerventzündung, Lähmungen etc"

Diese Aussage passt mir, wie man sich vorstellen kann, überhaupt nicht.

Noch weniger passt es mir, dass die normalen Ärzte nichts von meinen neurologischen Symptomen hören wollten und die Neurologen nichts von meinen restlichen Beschwerden. Falls das alles zusammen hängt, wäre es ja kein Wunder, dass nichts bei den ganzen Untersuchungen herauskommt, wenn niemand alles hören will.

Ich habe nämlich noch alle möglichen anderen Beschwerden, die auch schon vor dem Drüsenfieber und bevor ich krank wurde bestanden:

-Nachtschweiß, so dass meine Haare patschnass sind wenn ich aufwache

-Schwitzen, vor allem unter den Armen und auch wenn ich eigentlich friere. Das ist seit vielleicht 1-2 Jahren der Fall. Manchmal auch an den Füßen und seltsamerweise nicht an beiden gleich stark, was mir immer auffällt, wenn ich barfuß über unseren Laminatboden laufe und meine Spuren hinterlasse. Das ist neu.

-Schüttelforst/Zittern, manchmal stundenlang wenn ich nur einen kleinen kühlen Lufthauch abbekomme

-immer wieder geschwollene Lymphknoten, vor allem unter den Achseln und am Hals und ich denke auch an den Kniekehlen, falls man dort überhaupt welche hat.

-außerdem bin ich ziemlich schlapp, mache häufig ein Mittagschläfchen und meine Beine fühlen sich an wie Pudding.

Seit neuestem wird aber auch mein rechtes Bein immer schlimmer. Das Kribbeln an der Fußsohle hat weitgehend aufgehört, aber nun tun mir öfters beide Beine weh, manchmal so als hätte ich einen Muskelkater, manachmal fühlt es sich auch an als würden mir eher die Knochen oder Gelenke weh tun.

Besonders schlimm werden die Schmerzen abends und nachts (egal ob ich den ganzen Tag gesessen, gelegen, gestanden bin usw. und am schlimmsten sind sie im rechten Unterschenkel.

Das rechte Bein ist auch geringfügig dicker, was aber kaum auffälllt. EIne Thrombose wurde ausgeschlossen.

Gestern abend bemerkte ich an diesem Unterschenkel, etwa in der Mitte des Beins in dem Muskel, der so an der Innen-und Hinterseite verläuft eine Art Knubbel, allerdings kann ich nicht sagen, ob dort nun einfach der Muskel so verkrampft war oder ob es etwas anderes ist. Man kann ihn nicht sehen, nur ertasten und auch nur, wenn ich das bein in einer bestimmten Position halte. Es tut weh wenn ich drauf drücke, allerdings fällt das kaum auf da mir eigentlich fast der komplette Unterschenkel inklusive Knie und Knochen manchmal wirklich höllisch weh tut.

Ich weiß nicht mal mehr zu welchem Arzt ich noch gehen soll. Jeder sieht ein dass ich etwas habe (das Problem für einen Hypochonder gehalten zu werden, habe ich glücklicherweise nicht) aber keiner weiß, was mit mir los ist oder sie fühlen sich einfach nicht zuständig, höchstens für einen Teil meiner Symptome.

Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr, als nun im Internet jemanden zu finden, der vielleicht eine Idee hat, wenn er diese Symptome hört. Ich wurde nun schon zu so vielen verschiedenen Ärzten geschickt, aber keiner findet die Ursache und lansgam bin ich wirklich verzweifelt.

Bitte helft mir und schriebt eure Meinung, was hinter solchen Symptomen stecken könnte.

Wenn ihr nichts wisst, wäre ich auch für eine Empfehlung für einen GUTEN Arzt in München sehr dankbar, oder wenigstens für eine Idee, an welche Art von Arzt ich mich noch wenden könnte.

Danke schon mal im Vorraus für eure Antworten!

Antworten
c^la~niHlxu


Hmmm... kann es sein daß du etwas Hypochondrisch vernalagt bist?

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie]]

i8chipchicxh


So ein sch***, als ob ich mir einbilden könnte, dass meine Reflexe nicht mehr funktionieren... Zeig mir einen Hypochoner, der das fertig bringt, seine Relexe bewusst zu steuern, da wäre ich echt beeindruckt :-o

Abgesehen davon sind die Blutwerte nicht gut und die Lymhknoten geschwollen.

Klar, dass etwas kribbelt oder weh tut (und es tut wirklich verdammt weh) kann ich schlecht beweisen, aber die restlichen "objektiven Beweise" reichen, dass die Ärzte mir glauben, also bitte spart euch solche Kommentare.

Ich glaube, ich war anfangs die jenige, die sich am wenigsten Sorgen gemacht hat aber wenn man nun seit über 3 Monaten von den Ärzten mit Verdachtsdiagnosen wie Leukämie und MS konfrontiert wird, dann fange ich langsam an mir sorgen zu machen...

prat1yaxs


Hallo *:)

das hört sich schon ziemlich heftig an...

leider kann ich dir nicht sagen was dahinterstecken könnte.

Aber ich kann dir empfehlen nach Mainz in die Uniklinik zu gehen.

Von den Erfahrungen die ich gehört habe sind die dort sehr gut und auf fast alles spezialiesiert.

gute besserung :)* :)* :)* :)*

k(usc\hli@nchxen


Gestern abend bemerkte ich an diesem Unterschenkel, etwa in der Mitte des Beins in dem Muskel, der so an der Innen-und Hinterseite verläuft eine Art Knubbel, allerdings kann ich nicht sagen, ob dort nun einfach der Muskel so verkrampft war oder ob es etwas anderes ist. Man kann ihn nicht sehen, nur ertasten und auch nur, wenn ich das bein in einer bestimmten Position halte. Es tut weh wenn ich drauf drücke, allerdings fällt das kaum auf da mir eigentlich fast der komplette Unterschenkel inklusive Knie und Knochen manchmal wirklich höllisch weh tut.

klingt nach einer zyste...sie kann auch gefäße beengen u somit die symptome auslösen...(kribbeln usw)

kqusc_hliKnxchen


Ich glaube, ich war anfangs die jenige, die sich am wenigsten Sorgen gemacht hat aber wenn man nun seit über 3 Monaten von den Ärzten mit Verdachtsdiagnosen wie Leukämie und MS konfrontiert wird, dann fange ich langsam an mir sorgen zu machen...

wenns aber an dem wäre,hätten sie auf alle fälle schon was gefunden!!!

schonmal beim onkologen vorstellig geworden?

DFinoj200x0


Diese Probleme haben nach einem Magen und Darminfekt angefangen. Damals hat man wohl nicht nach dem Erreger gesucht. Nach solchen Infektionen kann sich auch eine infektreaktive Arthritis entwickeln. Betroffen sind meistens die großen Gelenke und es kann auch zu Augenentzündungen (Uveitis) kommen. Spezifische Blutwerte gibt es dafür nicht. Entzüdungswerte können erhöht sein. Ich würde dir vorschlagen mal zu einem internistischen Rheumatologen zu gehen und auf die Vorgeschichte hinzuweisen.

hNeidDix69


lass mal hormone überprüfen

eslse=-xnord


Sind bei den Blutuntersuchungen auch mal die Schilddrüsenwerte überprüft worden?

Du glaubst kaum, was SD-Fehlfunktionen für Symptome auslösen können!

[[http://freenet-homepage.de/triarte/hashim/sympt.html]] und das sind nur die Symptome, die bei dieser Krankheit auftreten können!

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

b=idenDe007


Hi ichichich,

bei Deinem Problem kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, wollte nur bestätigen, dass man das Pfeiffersche Drüsenfieber wieder bekommen kann, sobald die Antikörper abgebaut sind. Das kommt zwar relativ selten vor (wahrscheinlich reichen die Antikörper bei vielen fürs ganze Leben?), ist aber möglich, ohne dass mit Dir etwas "nicht stimmt".

Ich wünsche Dir alles Gute! @:)

i$chicchich


Erstmal an alle, die mir geantwortet haben!@:)

@ Patyas:

Danke für den Tipp, aber Mainz ist schon ziemlich weit weg. Ich war in München in der Uniklinik und eigentlich dachte ich, dass die da auch was drauf haben müssten...Ich lag aber auf der Neurologischen Station und leider hatten die dort null Interesse an jedem Symptom, das nicht neurologisch war. :°(

@ Kuschlinchen:

Das mit der Leukämie ist glücklicherweise wieder vom Tisch, nur bei der MS heißt es, dass sie es leider nicht sicher ausschließen können und dass ich jetzt einfach abwarten muss.

Und falls es eine Zyste im Bein ist, wie kann man die feststellen und zu welchem Arzt müsste ich dann am besten?

@ else-nord:

Danke, der Link war wirklich interessant. Ich glaube meine Schilddrüsenwerte wurden nicht genauer untersucht, allerdings weiß ich das auch nicht sicher. Ich werde mich nächste Woche mal drum kümmern, sämtliche Untersuchungsergebnisse mit den genauen Werten zu bekommen, dann sehe ich ja was alles gemacht wurde...

@ heidi69:

Welche Hormone denn genau?

keuschliJnchexn


Und falls es eine Zyste im Bein ist, wie kann man die feststellen und zu welchem Arzt müsste ich dann am besten?

erstmal müsste man ein ultraschall machen oder besser noch ein mrt...

du müsstest erst zum hausarzt...diser überweist dich zum chirugen,wenns eine ist..

Das mit der Leukämie ist glücklicherweise wieder vom Tisch

ja zum glück...bei mir wurde die verdachtsdiagnose auch schon erwähnt,wegen ständig zu niedriger thrombozyten u leichtes nasenbluten.war aber aus angst bis heut (1/2j vergangen) nicht beim onkologen.aus angst..nun bekomm ich,glaub das es welche sind (krieg ja keine antworten auf meinen tread :(v),petechine überall u das sind auch anzeichen :°_

werd morgen zum doc...

dir gute besserung :)*

D>JTonZteuxfel


huhu ichichich

Schon mal Vitamin B12 versucht? Das bekommst so in der Apotheke kannst es aber auch vom Arzt spritzen lassen. Vitamin B12 wird auch oft bei MS-Patienten angewandt da sich ihr wohlbefinden dann bessert und Schübe dadurch eingedämmt werden. Ich weiß es daher da wir einen MS-Patienten in der Famile haben.

LG

DJTonteufel

VZiajIer$o


Möglicherweise was opportunistisches, z.B. TBC, Candida, Apergillose, Toxoplasmose

oder Q-Fieber (Eingeatmeter Zeckenkot von meist Schaften, Bartonellosis (Katzenkontakt), Listeriose und Brucellose (Rohmilch)

--> Abstriche/Seriologie machen lassen!

Pf-Drüsenfieber u. Herpes tritt meist in Kombination mit einer schächenden Erkrankung auf, ansonsten unproblematisch!

Schimmerpilzvergiftung bzw. Schwermetallvergiftung können den Nährboden entsprchender Problematik sein. --> Heilpraktiker macht entsprechende Tests

u.U., aber sehr selten, Hundebandwurmzyste/ Fuchsbandwurmzysten.

Onokologe währe auch anebracht um schlimmeres auf jeden Fall auszuschließen.

viel Erfolg :)^

Srmaragjdgxrün


Hallo,

glaube nicht das du an Hypochondrie leidest. Denn manche deiner Symptome kann man sich nicht einbilden. Zum Beispiel kurzzeitige Abnahme der Lymphozyten (bei mir damals nur 12% Lymphozyten) alle anderen Werte normal)) Auch das kribbeln in Armen und Beinen kurz nach deiner Magen-und Darmgrippe. (Denke bei dir auch eher an etwas wie infektreaktive Athritis (wegen deines Infektes Magen-Darm) vielleicht ausgelöst durch Yersinien, EBV) Also ich kann dich gut verstehen das du da besorgt warst. Mir ging es auch so.

Bei mir ging das alles los nach einer Blasenentzündung und der darauf folgenden Einnahme eines Antbiotikums. (Frage, hast du in dieser Zeit einmal ein Antbiotikum eingenommen? Bist du gegen Penicilin allergisch? ) Kurz danach hatte ich Herzrasen, auch nachts hohen Puls. Nach dem kribbeln in Händen und Füßen kamen die Gelenkschmerzen, erst im Knie dann kleine Gelenke wie Hände und Zehen, jedoch ohne Rötung und Schwellung, wechselnd von Gelenk zu Gelenk springend. Fühlte mich in dieser Zeit auch etwas müde. Hatte aber kein Fieber.

War auch beim Neurologen, da war alles ok (Reflexe, EMG usw). Befund: Fibromyalgie . Es hieß dies käme des öfteren schon nach banalen Infektionen, allergischen Reaktionen, sehr viel Stress (hatte ich), nach Autounfällen, insbesondere Schleutertrauma vor. Kann also sehr viele Gründe haben. Fibromyalgie bedeutet du hast immer wieder Schmerzen in den Gelenken und Muskeln, jedoch unauffällige Blutwerte. Keine Entzündungen.

Du schriebst:

Schüttelforst/Zittern, manchmal stundenlang wenn ich nur einen kleinen kühlen Lufthauch abbekomme

immer wieder geschwollene Lymphknoten, vor allem unter den Achseln und am Hals

Bist du kälteempfindlich? Frösteln hatte ich auch. Hast du schon mal deinen ANA Titer testen lassen? (Wird auch beim Hausarzt gemacht) Wenn nicht, lasse das mal der Vorsicht halber machen. Leicht erhöhte Werte kommen übrigens auch bei EBV, Borreliose und anderen Infekten vor, muss also nicht Rheuma des Bindegewebes (Kollagenose) sein.

Beim Rheumatolgen war ich auch wegen der springenden Gelenkschmerzen und der trockenen Augen (heute sind die Augen wieder normal. Vielleicht hattest du Probleme mit den Augen weil diese trocken waren, deswegen sieht man auch etwas schlechter, laut Augenarzt, ansonsten völlig normalsichtig, keine Sehschwäche. Beim Rheumatologen wurde ich auf Lupus Erythematodes (SS-A, SS-B, Anti dns negativ), Rheumatoide Artritis (ccp negativ), Bechterew (HLB Wert negativ) und Sjögren (SS-A, SS-B negativ) untersucht. Blutwerte waren allesamt ok, keine Entzündungen (=untypisch für Rheuma) und deshalb wurde Rheuma ausgeschlossen. Kurzzeitig hatte ich noch einen leicht erhöhten ANA Titer, Ena Titer negativ), welcher aber nach einem Monat zum glück wieder negativ war. Einzige Diagnose war Hypermobilität aller Gelenke (angeboren) Dadurch kann es zu einem der Fibromyalgie ähnlichem Beschwerdebild kommen. (durch die ständige Überdehnung der Gelenke und Bänder) Frage, bist du überbeweglich in den Gelenken?

Das du es da mit der Angst zu tun bekommst kann ich verstehen weil es einfach Symptome sind die mann vorher nie hatte und die Ärzte mit den schlimmsten Vermutungen (wie bei dir MS, Krebs, Rheuma... :-o) daher kamen. Vovon sich keine einzige bestätigt hat. :-) Was auch gut so ist. Aber besser man läßt die Vermutungen abklären bevor etwas übersehen wird.

Jetzt ist ein Jahr seit dem vergangen. Kann dir nur sagen das alle Symptome mit der Zeit leichter wurden. Außer hin und wieder leichte Gelenkbeschwerden, Verspannungen im Nacken sind nun alle Symptome weg. Fieber hatte ich während der ganzen Zeit nie.

Trotzdem weis ich bis heute nicht was das damals war. Auf die Vermutung EBV kam ich auch erst ganz am Schluss. Da hieß es beim Test, abgelaufene Infektion. Nur der Anti Early Titer war auffällig, war positiv. Da Ärzte, allgemein gesprochen, nicht an eine Reaktivierung glauben, wurde darauf auch nicht eingegangen. Dafür wurde Borreliose schon mehrfach getestet, negativ. Schilddrüse, Lunge, alle Organe waren ok. Herz wurde damals auch wegen dem Herzrasen untersucht, war auch alles ok. Bis auf niedrigen Blutdruck und orthostatische Fehlregulation. (nach Schellong Test hieß das)

Die orthostatische Fehlregulation (schwindlig werden) ist heute auch alles wieder normal.

Den Schellong Test lass auch mal machen. Wenn nicht schon geschehen weil du folgendes schriebst:

"Leider wurde mir nach ungefähr einer Woche Gesundheit plötzlich unglaublich schwindelig."

Erklärung Schellong Test:

Beim Aufstehen aus dem Liegen sackt ein Teil des Blutes schwerkraftbedingt ab. Folglich werden die höherliegenden Organe, insbesondere das Gehirn, weniger durchblutet. Der menschliche Körper reagiert spontan mit einem beschleunigten Herzschlag und mit einem Zusammenziehen der Beinvenen. Diese Orthostase-Reaktion verhindert Symptome wie Schwindel und Synkope, die bei einer Minderdurchblutung des Gehirns auftreten. (Wikipedia)

Kann auch nach banalen Infekten vorkommen. Ist aber oft auch konstitutionsbedingt, also bei sehr schlanken Frauen der Fall. Bin von Kindesbeinen auf schlank und habe auch früher niedrigen Blutdruck gehabt. Bei Infekten wird dieser halt noch niedriger. Es muss also nicht immer etwas schlimmes hinter dem Schwindelgefühl stecken.

Was mir noch auffällt, ich hatte auch vor zehn Jahren eine Magen Darm Grippe.

An Medikamenten nahm und nehme ich gar nichts ein. Nur Nahrungsergänzungsmittel wie Zink und Vitamine, Orthomol fand ich auch gut. Ob es viel geholfen hat kann ich nicht sagen da ich vorher auch selten Infekte hatte. Habe gesund gegessen, etwas weniger gearbeitet, Stress soweit es ging gemieden.

Also ich bin auch nur Laie aber vielleicht konnte ich dir mit meiner erlebten Erfahrung auch ein wenig weiterhelfen. Und du siehst, nicht hinter jedem Symptom muss etwas schlimmes stecken. Versuche dich abzulenken und freue dich des Lebens. :-)

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