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Nach Nasennebenhöhlen-/ Halsentzündung immer noch sehr schlapp

B?laGckpWittxy hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe ich finde hier eine Antwort über mein momentanes Problem.

Anfang März diesen Jahres an einem donnerstag raste abends mein Herz und ich fühlte mich als wenn ich eben 50km rad gefahren wär. Als ich am nächsten Morgen aufstand hatte ich sehr starke Halsschmerzen, bin dann aber trotzdem zur arbeit gefahren.

Im laufe des Tages entwickelte sich das dann zu extrem laufender und kribbelnder Nase, dazu starkes Hitzegefühl und Schlappheit.

Zuhause hatte ich dann im Mund gemessene 38° und mir war nicht gut. Im laufe vom Wochenende änderte sich der klare Schleim in Gelb-Grün.

Montag ging ich dann zum Arzt, der mir aufgrund einer Nasennebenhölenentzündung ein Anbibiotikum und eine Woche Frei verschrieben hat.

Habe die Tabletten alle regelmäßig und bis zum Schluss eingenommen, kurzfristig wurde es aber auch besser doch ganz weg ging es nicht, so dass es 1 Tag vor Beendigung wieder anfing.

Dachte mir dann, ach das wird schon selbst weggehen und ging erstmal eine Wochen wieder Arbeiten.

Doch es verbesserte sich nichts. Wenn ich in meinen Hals schaue ist hinten alles rot und gepunktet-kleine Hubbel zu sehen, teilweise ist auf der rechten Seite die Haut um die Mandel herum richtig Blutrot gefärbt und sehr entzündet.

Hinzu kommt, dass ich jeden morgen nach dem aufstehen erstmal eine Halbe Stunde nur grünen Schleim ausspucke(richtig viel) und abklingend über den tag verteilt. Teilweise ist der schleim richtig neongrün. Desweiteren ist meine Nase oft zu und ich habe einen Reizhusten, vorallem beim hinlegen abends.

Habe in der zwischenzeit einiges versucht:

-Täglich eine Zitrone in meine Volvic Flasche gefüllt

-solche Globelis versucht

-verschiedene Lutschtabletten für den Hals

-einen reizhustenlindernden Saft usw.

Trotzdem bin ich nochmals zum Arzt, der mir dann erklärte, dass das 1. Antibiotikum wohl nicht alles beseitigt hat und somit immernoch schleim aus der Nase in meinen Hals läuft und somit der auch nicht abheilen kann. Er verschrib mir ein anderes pflanzliches Antibiotikum, welches ich auch eingenommen habe, jedoch ohne großartige Wirkung.

Nun sind seit dem schon wieder 3-4 Wochen her, der extreme Schleim ging durch das letzte Antibiotikum weg, der Husten durch den Sirup, doch die Roten stellen im Hals sind weiterhin da, aber mir war ganz ok.

Doch in dieser und der letzten Woche bin ich schon nach dem aufstehen total kaputt und schwach, wenn ich von der Arbeit komme suche ich die nächste Gelegenheit zum setzen oder hinlegen. Bin lustlos, müde-abgeschlagen und versuche jegliche Ansterengung zu vermeiden.

Seit gestern zieht es schon wieder im rechten Ohr und meine Nase ist teilweise zu, Hals immernoch gerötet, allerdings ohne großartigen Schleim.

War am Dienstag aber wegen meiner schlappheit beim Arzt, weshalb er mir heute Früh Blut abgenommen hat, um auch mal nach meiner schliddrüse zu schauen.

Ja, das ist der momentane stand, ich weis nicht was ich tun soll, Blutergebnis bekomme ich am Montag, habe ab heute bis zum 2.6. frei und wollte kommenden Mittwoch in den Urlaub fahren, doch wenn ich mich so schlapp fühle ist das nichts.

Antworten
L]iht-tl$eOnec30


Hi Blackpitty, hast Du denn auch Nasenspülungen gemacht, oder inhaliert? Was ist mit Gelomyrtol? Wenn ich NNH-Entzündung habe, nehme ich als erstes Nasenspray (nur für ein paar Tage - sonst machen sie die Schleimhaut irreparabel kapput!), inhaliere 3-4 x am Tag und mache mir Abends noch eine Nasenspülung. Ggf. nehme ich noch 1 Gelomyrtol ein und dann geht das ganze in ein paar Tagen vorrüber. Es ist halt so: so lange Du noch Probleme, also noch infektiösen Schleim in den NNH hast, rinnt dieser ständig den Rachen hinunter und reizt damit natürlich den Hals. Da helfen dann natürlich keine Lutschtabletten. Ich würde vielleicht noch zusätzlich Salzwasser gurgeln. Das ist nicht weniger effektiv als die meisten käuflichen Lösungen.

Ich glaube nicht, dass es was mit der Schilddrüse ist, da der zeitliche Zusammenhang bezüglich Deiner Infektion und der Erschöpfung jetzt ja recht nah ist.

Versuche einfach Deine Ernährung für ein paar Wochen umzustellen. Keine Milch, Käse, Fleisch, Zucker und Weißmehlprodukte. Hat bei mir geholfen, eine lange, chronische Geschichte in den Griff zu bekommen.

Alles Gute.

BElackp4itty


Danke für deine Antwort.

Hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass ich auch ein Salzwassernasenspray genutzt habe.

Ich werde nun mal inhalieren. Notfalls muss ich Montag wenn ich mein Blutergebnis von Freitag erhalte nochmal zum Arzt.

Wenn ich morgends aufstehe habe ich in den beinen und Armen ein richtig kraftloses Gefühl.

Gruß Marco

m aiaj2


Hi Marco

mir ging es auch lange so, und mit lange meine ich an die 20 Jahre. Ich habe mich wirklich nur noch gequält.

Ich habe mehrmals Antibiotika bekommen, aber kein Arzt hatte bis jetzt eine Bakterienbestimmung gemacht.

Bis ich zum Glück im Frühjahr zu einer HNO-Ärztin kam die einen Nasenabstrich machte.

Ich hatte z.B. Klebsiellen. Die sind mir mittlerweile auch auf die Bronchien geschlagen.

Und diese Biester waren gegen alles, was ich bis dahin bekam, resistent.

Das Labor hat z. Glück gleich ein Biogramm gemacht und so habe ich das richtige Medis erhalten.

Du darfst aber auch nicht vergessen daß AB auch unerwünschte Wirkungen hat.

Leber und Nieren werden belastet und vor allem werden die Darmbakterien zerstört.

Oft bekommt man danach Durchfall, kann aber ganz einfach ein Mangel an Nährstoffen oder nicht richtig verdaute Nahrung sein.

Wenn das Labor nichts schwerwiegendes feststellt dann könnte das noch ein Ansatz sein.

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