» »

Meine Mutter wird aufgrund von Mrsa diskriminiert

KLyrax-Lee


Und ich wünsche DIR nicht, dass Du einmal in so eine Situation gerätst, dass einem Menschen, den Du liebst, aus einem Grund für den er nichts kann und der für andere (bei Einhaltung der Sorgfaltspflichten) unschädlich ist, die notwendige Behandlung verweigert wird.

Nun, meine Mutter hatte diesen Keim auch und deshalb weiß ich, wovon ich spreche. Vielleicht habe ich auch nur dringlicher gefragt als Du, ich weiß es nicht, denn uns hat niemand eine Behandlung verweigert. Auch bei dem Umzug in ein Altenheim gab es keinerlei Probleme, denn das war das erste, was ich am Telefon fragte. Zwei Heime sagten sofort ab - und auch das ist keine Diskriminierung, weil ihnen schlicht und einfach die nötigen Einzelzimmer fehlten - beim 3. bekam ich innerhalb 2 Wochen einen Platz.

Es tut mir sehr leid für Dich, daß Du bzw. Deine Mutter so lange warten musstest, bevor Du eine Absage bekamst, ich allerdings wäre an dieser Stelle bereits hellhörig geworden. (Was Du ja in Zukunft mit Sicherheit auch sein wirst). Die Unwissenheit auf diesem Sektor ist groß und auch ich würde es keinem, und schon gar nicht einem Logopäden, nachtragen, wenn er deswegen Bedenken hat.

dann wieder da und mein Vater wurde auf einmal trotz Keim mit dem Taxi gefahren.

Daß dies kein Problem darststellt, Bumblebee2, kannst Du hier nachlesen:

[[http://www.mrsa-net.nl/de/answers.php?type=&answer_id=143]]

P=au[line1x1


Dieser Keim ist jedenfalls für gesunde Menschen unschädlich! Und ca. 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben den auf der Haut. Ansonsten kann man sich wirksam schützen - mit Desinfektion, Handschuhen etc..

Das kann man. Ich hatte in der ersten Rehaklinik auch ne Frau mit nem (anderen Keim) mit im Zimmer. Fand es eher lustig, als der Stationsarzt mir (die gerade mal wieder aufrecht im Rollstuhl sitzen konnte), erklärte, Gesunden (!) tue der nichts, während ihre Besucher und Therapeuten Schutzkleidung anziehen mussten...

Eine gute Logopädin einmal pro Woche nützt mehr als eine schlechtere dreimal, die zeigt euch auch, was ihr allein üben könnt. Pass auch mit Physiotherapie auf! Ich fahre nach zwei Flops mit nahe gelegenen Praxen jetzt quer durch die Stadt - es lohnt sich, bei den vorigen wurde ich immer schlechter, jetzt mache ich Fortschritte. Bei den ersten Praxen hatte ich beim Anmelden nach neurologischer Erfahrung gefragt (die haben angeblich alle), das letzte Mal ausdrücklich nach Therapeuten, die mehrere Jahre Erfahrung in neurologischen Rehakliniken haben. Der Unterschied ist krass!

TRraKurigveTochxter


Vielleicht habe ich auch nur dringlicher gefragt als Du

Kennen wir uns oder warum interpretierst Du ständig Dinge in meinen Text hinein ??? ? Ich habe von der Logopädin erzählt. Was im Krankenhaus gelaufen ist, weiß hier wohl nur ICH. Beschränke Dich doch einfach darauf, was DAsteht. Und glaube mir - ich habe ziemlich viele Hebel in Bewegung gesetzt und dadurch auch vieles in der Klinik immerhin verbessert. Die werden mich da bestimmt nicht vergessen.....

Es tut mir sehr leid für Dich, daß Du bzw. Deine Mutter so lange warten musstest, bevor Du eine Absage bekamst, ich allerdings wäre an dieser Stelle bereits hellhörig geworden. (Was Du ja in Zukunft mit Sicherheit auch sein wirst).

Warum hätte ich hellhörig werden sollen?? Weil die Kollegin bei meinem Anruf und meiner Auskunft über den Keim kein Problem damit hatte?? Haben andere (Physiotherapeuten, Pflegedienst etc.) auch NICHT, da man sich ja wirksam schützen kann. Bis dato fand ich das auch "normal" für den häuslichen Bereich. Meine Mutter in ein Heim abzuschieben, kam für uns NIE in Frage. Deswegen war dies für uns logischerweise schon kein Problem.

TKrau6rZigeATochtexr


Und danke für die anderen lieben Antworten @:). Ich schreibe nur leider - unerlaubterweise - von der Arbeit aus und habe kaum Zeit zu antworten. ;-D

B#lue6b^elxla


@ traurige Tochter

**

Zuerst einmal finde ich es ganz toll, wie du dich um Deine Mutter kümmerst! Dafür bekommst du von mir ganz viele Kraftsternchen! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Viele können nur "gut" reden oder schreiben, manche stürzen sich auf Details um einem den beitrag auseinanderzureißen! Aber so ist das nun mal, wenn man in solche einem Forum schreibst. du solltest das auch nicht zu Enrst nehmen. Nimm Dir die hilfreichen Antworten heraus!

Es ist sicherlich sehr schwer, einen kranken Menschen zu pflegen, dies kann mir mit meiner Mutter auch irgendwann einmal so gehen. Sie ist 73 Jahre alt und Gott sei Dank" noch topfit. Ich qwürde sie genauso wie 'Du das machst, nicht ins Heim abschieben und ich weiß, das es für mich aucvh sehr schwierig werden würde, da sie kein einfacher Mensch ist. Sie meckert heute noch an mir herum - na ja, ich lass ihr den Spaß! ;-)

Über den Keim habe ich noch nie etwas gehört, wohl über diese Numo-Virus o.ä. den man sich auch u.a. im KKH fangen kann. Da kann doch keiner was dafür? Ich würde an Deiner Stelle bei der krankenkasse anrufen - in der die Mutter ist - die bieten doch auch Beratungen und Hilfestellung an. Ansonsten gesundheitsamt oder hat Deine Mutter einen langjährigen Hausarzt gehabt, der helfen kann? Du wierst das schon alles hinbekommen und ich denke, Du brauchst auch ein wenig seelische Unterstützung! ich finde ganz toll was und wie Du es machst und Dich damit auseinandersetzt! Wünsch Dir viel Kraft für Deine Aufgabe - und glaub mir, Deine Mutter ist Dir auch sehr dankbar - auch wenn Sie es evtl. nicht zeigen kann?! Laß Dich doch einfach mal drücken! :°_

n.anDchaexn


Bluebella,

du meinst den Noro-Virus? Den darfst du aber auf keinen Fall mit MRSA gleich stellen. MRSA ist ein sogenannter Krankenhauskeim. Entstanden ist dieser, weil vor ein paar Jahren mit der Desinfektion fahrlässig umgegangen wurde, es wurde nicht richtig, das heißt manchmal zu oft, manchmal aber auch unzureichend desinfiziert. Dieser Keim ist resistent gegen sehr viele Desinfektionsmittel.

Der Noro-Virus ist ein Magen-Darm-Virus, der hochgradig ansteckend ist und meistens aus ungeklärter Ursache im Winter auftritt. Er kann bei kranken Menschen auch fatale Folgen haben, ist aber in keinster Weise mit MRSA gleich zu stellen.

Is nicht bös gemeint.... *:) @:)

B1lueb3ell=a


Entstanden ist dieser, weil vor ein paar Jahren mit der Desinfektion fahrlässig umgegangen wurde, es wurde nicht richtig, das heißt manchmal zu oft, manchmal aber auch unzureichend desinfiziert.

Danke für die Aufklärung ;-D

Ja, aber da können doch die Patienten dann nix für? Warum werden sie dann ausgegrenzt bzw. warum werden dann solche Patienten mit diesem Keim entlassen - wenn der so ansteckend und schlimm ist? ???

KGyBra-fLee


@ Bluebella

Viele können nur "gut" reden oder schreiben, manche stürzen sich auf Details um einem den beitrag auseinanderzureißen!

Falls Du mich meintest, mit dem 'auseinanderreißen', was ist dann dies:

Meine Mutter in ein Heim abzuschieben, kam für uns NIE in Frage. Deswegen war dies für uns logischerweise schon kein Problem.

Nur, weil meine Mutter in einem Heim war, heißt dies noch lange nicht, daß sie 'abgeschoben' wurde, denn Du kennst ja schließlich meine häusliche Situation nicht.

@ Traurige Tochter

Und was das 'hineininterpretieren' angeht, tun wir das nicht irgendwie alle? (Du übrigens auch- siehe oben) Mir kommst Du so vor, als ob Du einen großen Zorn auf die Ärzte schiebst, die Deiner Mutter nicht 'helfen wollen'. Bitte verzeih, wenn ich das wiederum falsch 'interpretierten' sollte, aber mir kam es nun mal so vor :-) Ich kann gut verstehen, was in einem Angehörigen vorgeht, der eine solche Behandlung über sich ergehen lassen musste, nur kann ich Dir eins versichern: Das Schuldprinzip hilft niemandem weiter.

Richtig, man kann sich schützen - aber leider bestehen bei vielen Menschen Wissenslücken. Das einzige, was Du tun kannst, ist Dich auf den entsprechenden Seiten in Internet gründlich informieren.

Dir, Traurige Tochter, wünsche ich deshalb viel Kraft in nächster Zeit.

@:)

Ja, aber da können doch die Patienten dann nix für? Warum werden sie dann ausgegrenzt

Ich sagte es doch schon, die können nix dafür - genau so wie die nächste alte Omi etwas dafür kann, die deshalb aus von einer Person mit diesem Keim angesteckt wird, nur weil diese Person aus Unwissenheit beispielsweise nicht auf die nötige Hygiene geachtet hat.

M|ue14837


habe jetzt leider nicht nochmal genau gelesen, welche antworten hier sind,

in beruf und umwelt stelltest du ja die frage, wo du dich ggf beschweren kannst.

ich denke mal bei der krankenkasse,

da die logo ja auch dort ihre leistungen abrechnen muss :)*

sLeehunOdi


Also erstmal vorweg, die Ärztekammer ist nicht für die Logopäden zuständig, dort wird es wohl was eigenes geben. Von daher ist eine Beschwerde bei der Ärztekammer eher sinnlos. Die Ärztekammer ist nur für die Ärzte zuständig und für Fehler oder falscher Behandlung die von Ärzten ausgehen. Allerdings können die Ärzte auch nichts dafür, dass sich die Mutter mit dem MRSA-Keim infiziert hat. Das passiert leider immer öfter in den Krankenhäusern und ist ein Problem der Häuser.

Das Verhalten der Logopädin ist allerdings überhaupt nicht in Ordnung, da auch sie wissen sollte, das man sich gegen eine evtl. Ansteckung schützen kann und eine Ansteckung bei gesunden Menschen eher unwahrscheinlich ist. Versuch es doch mal über den Verband der Logopäden, die können Dir evtl. weiterhelfen einen geeignete Logopäden in der Nähe zu finden und Dir vielleicht auch sagen, wo man sich über die Logopäden beschweren kann.

T-raurGigeToxchter


Hallo an alle,

das "ins Heim abschieben" ist kein Reininterpretieren, sondern diese Sicht der Dinge ist MEINE Lebenseinstellung. Und da ich selber ganz tief in dieser Situation stecke, in der größten Not sogar meinen Job hinschmeißen würde (den ich mag), denke ich doch, dass mir diese meine Meinung auch zusteht.

Für mich ist es ein Abschieben - wenn es gegen den Willen der betroffenen Person erfolgt. Aber das ist MEINE Meinung und hat jeder für sich selber zu entscheiden. Meine Mutter würde eingehen wie eine Blume, wenn wir sie in ein Pflegeheim geben würden. Ich habe sie nach Monaten zum ersten Mal wieder lachen gesehen - an dem Tag an dem sie ZU HAUSE angekommen ist! Wer seinen eigenen Fall anders einschätzt und ein gutes Gewissen dabei hat, gut. Für mich wäre es ein Abschieben gewesen und ich hätte keine Nacht mehr ruhig schlafen können, weil ich weiß, was das für meine Mutter bedeutet hätte.

Man hat uns richtiggehend unter Druck gesetzt, meine Mutter ins Pflegeheim zu geben. Ein Mitarbeiter des Sozialdienstes der Klinik meinte zu uns, dass es Körperverletzung wäre, wenn wir es z.B. nicht schaffen würden, meine Mutter häufig genug zu lagern und sie dadurch einen Dekubitus bekommen würde.

Eigentor! Denn DORT in der Klinik hat meine Mutter einen Dekubitus bekommen. Und der Dekubitus war schon da als er das sagte. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man ja darüber lachen. Immer wieder hat man uns gesagt, dass wir das nicht schaffen könnten.......dafür schaffen wir es aber jetzt ganz gut! Mit Pflegedienst natürlich........und ich bin 4 h jeden Tag unterwegs (hin und zurück) um zur Arbeit zu pendeln.......damit ich nachts da sein kann (der Pflegedienst arbeitet nämlich nicht nachts). Da schlaucht und die Arbeit leidet - aber ich bin auch froh, dass es wenigstens...wenn auch erschwert....möglich ist!

Ärzte, die nicht helfen können/wollen sind ein Thema. Bei uns wurde durch Fehler jedoch der Zustand meiner Mutter zumindest (mit-) verursacht. Was nun wirklich ein Fall für die Ärztekammer ist. Natürlich bringen Schuldzuweisungen wenig. Aber Schweigen bei Behandlungsfehlern bringt gar nichts! Vielleicht ändert Protest ein kleines bisschen etwas an bestimmten Zuständen. Und vielleicht hilft es uns nicht mehr aber anderen!

Aber ich komme noch endgültig vom Thema ab ;-D.

Ich habe mich auch beim Bundesverband der Logopäden gemeldet (und nachgefragt). Warte nun auf die Antwort.

Ich habe Ersatz gefunden ;-D. Doppelt sogar ;-). Die erste geht bald in Urlaub und für diese Zeit habe ich sogar ne Vertretung organisieren können, die eine für uns passende Spezialiserung hat und zweimal für eine Stunde kommt ;-D. Die "Stamm"-logopädin muss weiter fahren, das ist der Nachteil. Wahrscheinlich wird es dann weniger Behandlungen geben - aber besser als nichts. Und beide sind über das Verhalten der Kollegin informiert und entsetzt. Ich denke, dass es auch nur darum so schnell geklappt hat.

Dir, Traurige Tochter, wünsche ich deshalb viel Kraft in nächster Zeit

Danke, Dir und allen anderen ;-D

TTraTurig7eTocht[er


und ich bin 4 h jeden Tag unterwegs (hin und zurück) um zur Arbeit zu pendeln

Also insgesamt 4 h - nicht für einen Weg ;-). 8 h wäre dann echt zu happig ;-D

Tjrauri!geToOchtxer


Sie wurde inzwischen (schon länger her) negativ getestet ;-).

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Infektionen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

EBV und Pfeiffer'sches Drüsen­fieber · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH