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Schluckbeschwerden, Globusgefühl, verspannt, was ist das?

p!ucsk77 hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich hoffe, mein Beitrag ist hier richtig (ist mein erster in diesem Forum).

Ich bin langsam ein wenig am Verzweifeln: Seit drei Wochen ziehe ich mit einer Halsgeschichte rum und keiner kann mir richtig sagen, was es ist:

Los ging es mit einem Druck- /Kloßgefühl im Hals ohne Schmerzen nur einhergehend mit Mundtrockenheit und dem Gefühl, dass ständig Schleim am Gaumen runterläuft. Nach drei Tagen ging ich zum HNO, der machte einen Ultraschall der Nebenhöhlen (völlig unauffällig und frei) und untersuchte den Hals, stellte eine Entzündung der Gaumenzungenmandel fest. Da es nicht schlimm war, sollte ich es erstmal mit Ipuprofen behandeln. Es wurde nicht besser, eher schlechter also vier Tage später wieder hin. Entzündung hatte sich wohl vor allem links verstärkt, er verschrieb Antibiotika. Mich irritierte, dass ich kaum (nur ab und an) Schluckbeschwerden hatte aber das Antibiotika schien zunächst zu wirken.

Ich fuhr in Urlaub, dort wurde vor allem das Engegefühl im Hals wieder schlimmer, es drückte richtig und war extrem unangenehm, auch die Schluckbeschwerden kamen wieder, gepaart mit leichten Kopfschmerzen. Meine Sorge, was das sein kann, kam zurück. Erneuter Arztbesuch (Allgemeinarzt), auch hier die Feststellung: Die Gaumenmandel ist vor allem links gerötet und geschwollen. Neues Antiobiotika (evtl. resistent auf das andere). Es wurde nicht besser, die Schmerzen beim Schlucken nahmen eher zu.

Also erneuter Arztbesuch (weiterer Allgemeinarzt), immer noch im Urlaub: Untersuchung des Halses: leicht gerötet sonst nix, alles frei, keine Entzündung mehr. Neue Vermutung: Reflux! Oder eine Zyste in der Schilddrüse.

Also nochmal ab zum HNO: Gründliche Untersuchung des Halses, nun auch gründlicher Ultraschall des Halses. Ergebnis: Leichte Rötung des Kehlkopfes und den Lymphknoten sieht man auch an, dass ein Infekt vorlag oder leicht noch vorliegt, sonst aber alles im grünen Bereich: Schilddrüse klein und unauffällig, Kehlkopf frei, keine Knoten irgendwo im Hals.

Diagnose daher erneut: Reflux? Und das Engegefühl erklärte er durch Verkrampfungen, wenn ich ständig zwanghaft schlucke (glaube ich auch, da ich wirklich langsam nur noch panisch war und auch sonst mittlerweile im Schulter und Nackenbereich total verspannt und verkrampft bin!)

Das war vor einer Woche: Ich nehme nun seit einer Woche das Refluxmittel, aber besser wird nix. Okay, das Engegefühl lässt nach bzw. ist wohl wirklich in weiten Teilen psychisch bedingt - ich merke, dass es kommt, wenn ich wieder mal in mich reinhorche, was es denn doch noch alles sein könnte und nachlässt, wenn ich mich ablenke, außerdem habe ich schon einen regelrechten "Muskelkater" rund um den Hals, der zeigt, wie sehr ich mich da mittlerweile verkrampfe, aber was nach wie vor da ist: Ein Brennen am Kehlkopf und Schmerzen beim Schlucken (nicht immer sehr stark, oft nur leicht, eher schubweise, am meisten wenn ich mich anstrenge oder viel spreche), dann kommen auch Kopfschmerzen dazu, manchmal auch leichtes Stechen im Ohr oder ein Druckgefühl in den Nebenhöhlen oder ich fühl mich groggy, dann geht das wieder weg, bzw. wird weniger, dann lassen auch die anderen Beschwerden nach und ich fühl mich fitter.

Ich merke schon auch, dass ich häufiger aufstoße usw. aber komischwerweise lassen die Beschwerden ja von oben nach unten nach (am stärksten bei den Mandeln, unterhalb des Kehlkopfes fast gar nicht) und komischerweise sind sie auch nachts nahezu weg, in der früh fast gar nicht. Das passt doch nicht zu nem Reflux?!

Ich bin im Nacken und Schultergürtel irre verspannt, es tut weh und ich spüre, wie verkrampft ich bin, mit am schlimmsten im Kieferbereich, ich merke, wie ich ständig die Zähne regelrecht aufeinander presse - vielleicht sind die Kopfschmerzen auch durch Verspannungen zu erklären?

Ich habe wirklich keine Lust nun zum mittlerweile 6. Arzt zu rennen, nachdem mittlerweile drei HNO's und zwei Allgemeinärztinnen draufgeschaut haben und ich zwei Ultraschalls und zig Halsuntersuchungen innerhalb von knapp drei Wochen hatte und keiner so richtig was fand!

Fazit: Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Ich neige zu Panik bei Krankheiten, hatte zudem viel Stress vor dem Urlaub: Kann das alles auch rein psychische Ursachen haben (also nicht die Gaumenmandelentzündung, aber die ist ja wohl laut Befund auch schon auskuriert) - ich meine die aktuellen Symptome? Oder können meine Verspannungen da mit Auslöser sein (die habe ich auch schon länger, jetzt durch meine anhaltende Panik wurden sie schlimmer)? Woher können den Halsbrennen beim Schlucken und am Kehlkopf kommen, wenn offensichtlich keine rechte Entzündung vorliegt? Kann Psyche und Verspannung sowas auslösen ??? Ich dachte auch schon an Seitenstrangangina, weil die Position der Schmerzen in etwa hinkommt und auch das Gefühl - aber ich habe kein Fieber, fühl mich meistens auch fit, habe keine weißen Stippchen (hab ja nicht mal 'ne echte Entzündung vom Befund her!)

HILFE! Es nervt, ich denke ständig dran, kann gar nicht mehr abschalten, hat denn nicht jemand 'ne zündende Idee?

Danke für jeden Tipp!

Puck77

Antworten
R4emuW-lxa


Ich denke es kann schon sein dass es jetzt psychisch ist. Deine Panik, dein Stress haben sich verselbstständigt. Hast du als es vor 3 Wochen losging irgendeine Ablehnung o.ä. erhalten, die du nicht schlucken konntest?

Versuch dich an den positiven Aspekten festzuhalten: im Schlaf ist es besser, und wenn du dich ablenkst auch. Also lenke dich ab und schlafe oft und lange, lass der Angst so wenig Raum wie möglich.

Hast du mal Massagen in Betracht gezogen um deinem Nacken und Schultern was Gutes zu tun?

Oder geh mal zu einem Homöopathen, der die psychischen Aspekte mit einbezieht.

Gute Besserung @:)

Swteevdex71


Schluckbeschwerden und das Gefühl einen Klos im Hals zu haben, können auch Symptome einer aktiven oder vor kurzem aktiven EBV Infektion sein. Epstein-Barr-Virus (EBV)

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Epstein-Barr-Virus]]

Ich würd deinen Arzt mal bitten dich daraufhin testen zu lassen.

MRinnixe2


Hallo Puck77,

habe ganz ähnliche Beschwerden und bin auch mittlerweile völlig am Verzweifeln. Habe schon den ganzen Sommer ständig gerötete Gaumenbögen und hin und wieder Halsschmerzen, komischerweise immer beim Leerschlucken und nicht beim Essen.

Da ich auch Zahnfleischprobleme hatte, habe ich vor 4 Wochen einmal abends mit verdünnter Wasserstoffperoxidlösung gespült. Am nächsten Tag fing es an, dass ich ein komisches pelziges Gefühl auf der Zunge hatte. Das ganze wurde bis zum heutigen Tag immer schlimmer mit Brennen im Mund und Rachen und mittlerweile sogar zeitweise in der Brust bzw. Speiseröhre. Aber es kommt nicht vom Magen. Gleichzeitig habe ich oft einen metallischen Geschmack im Mund. Das Zentrum des Ganzen, mein ich, liegt im Rachen im Bereich der Gaumenbögen bzw. der Rachenhinterwand. Dort brennt es auch ganz besonders, wenn ich z.B. etwas Scharfes oder Reizendes esse. Das Schlimmste aber ist, dass ich auch immer mehr unter Mundtrockenheit leide und nachts sogar deswegen wach werde.

Eine Woche vor dem Spülen mit H2O2 hatte ich eine Panoramaröntgenaufnahme beim Zahnarzt. Mittlerweile bilde ich mir schon panisch ein, dass ich dort eine Überdosis Strahlung erhalten habe, die meine Speicheldrüsen geschädigt haben könnte. Eigentlich ausgeschlossen, weil dazu eine Strahlenmenge nötig wäre, die so ein Röntgengerät gar nicht leisten dürfte. Aber ich steigere mich mittlerweile in starke Ängste um meine Gesundheit rein, dass ich mich auch schon mittlerweile frage, ob das auch alles psychisch bedingt sein könnte. Ich wünschte es wäre so! Habe mittlerweile tierische Angst, ernsthaft krank zu sein. Solch ein Brennen (bei mir besonders im Liegen und nachts) hatte ich noch nie im Leben und jetzt plötzlich von heute auf morgen mit scheinbar ständiger Verschlechterung meines Befindens. Habe zeitweise keine Lust mehr zu Essen, obwohl ich den Eindruck habe, dass es besser ist, wenn ich esse. Ich bin ebenfalls genau wie Du völlig verspannt und habe eine sehr schlechte Haltung. Ich sitze viel und meine Nackenmuskulatur tut eigentlich ständig weh. Blutuntersuchen und Abstrich waren in Ordnung. Der HNO schiebt alles auf meinen Nacken, aber ich habe Schwierigkeiten mir vorzustellen, dass der Nacken zu brennenden Schleimhäuten und Mundtrockenheit führen kann.

Kann mir jemand helfen, was das sein könnte?

S&hankQs84


Hallo zusammen

Bin bei meinen Recherchen auf diese Seite hier gestossen und habe eure "Leidensgeschichten" gelesen.

Leider leide ich seit Ende August diesen Jahres an denselben bzw. ähnlichen Symptomen wie ihr.

Bei mir begann es als ich im Urlaub war (Interrail-Zugreise quer durch Europa). Plötzlich hatte ich ein leichtes Kratzen im Hals. Die ersten paar Tage hatte ich das Gefühl da bahne sich eine Erkältung an. Als sich das ganze dann aber verstärkte und mein Rachen schon ziemlich rot und entzündet war entschloss ich mich den Hausarzt aufzusuchen. Als erstes meinte er, dass sei ein kleiner Infekt im Rachenraum und gab mir Lutschtabletten für den Hals mit. Natürlich brachte das keine Besserung, also ging ich wieder hin. Dieses mal wurde ein Abstrich und ein Bluttest gemacht. Beides war in Ordnung. Nun vermutete mein Arzt es liege an der Magensäure, die aufgrund meiner (eher ungesunden) Ernährung während der Urlaubszeit aufstossen würde. Daraufhin gab er mir Säureblocker mit, die ich eine Woche lang nehmen musste. Auch das half nichts. Die Situation verschlechterte sich in der Folge noch mehr und ich hatte immer mal wieder (aber noch unregelmässig) diese komische Schluckgefühl im Hals. So als ob ich Schleim lösen müsste, nur war da nichts zum lösen. Das Gefühl begann meistens am späten Morgen und verschwand immer nach dem Essen. Schmerzen hatte ich aber nie, lediglich dieses unangenehme Gefühl. Einige Tage später hatte ich dann auf einmal weisse Belege auf den Gaumenmandeln und Schmerzen, die sich bis zu den Ohren hin zogen. Als ich wieder zum Hausarzt ging, machte dieser erneut ein Blutbild, fand aber wieder nichts. Er verschrieb mir Antibiotika, damit die Angina wieder zurückgeht. Nach 3 Tagen war die akute Angina wieder weg. Was jedoch blieb war der gereizte und gerötete Rachenraum und diese Schluckbeschwerden (Globusgefühl), welche immer häufiger auftraten.

Nun wusste mein Hausarzt nicht mehr weiter und schickte mich zu einem HNO. Dieser schaute erstmal in den Hals runter und sah nicht ausserordentliches. Seine Vermutung war, dass die Gaumenmandeln chronisch entzündet sind und deshalb entfernt werden müssen. Nun stand ich also kurz vor einer Operation, als mein HNO mich fragte, ob bereits ein Bluttest zur Überprüfung des Eppstein-Barr-Virus (Pfeifferisches Drüsenfieber) gemacht worden sei. Da mir nicht bekannt war, dass dies bereits gemacht wurde, entnahm er mir Blut und prüfte es auf das Virus. Siehe da, das Ergebnis war positiv und ich hatte tatsächlich Antikörper im Blut (Kleiner Hinweis: Diese Blutuntersuchung muss speziell durchgeführt werden, da das Virus bei einer normalen Blutuntersuchung nicht unbedingt entdeckt wird).

Nun hatte ich endlich ein handfestes Ergebnis und war beruhigt. Jedoch hat sich seither nicht viel an der Situation geändert. Ich habe immer noch die gleichen Beschwerden wie zu Beginn. Jedoch ist es mit dem EB-Virus auch so eine Sache, denn jeder Mensch reagiert anders darauf. Klar ist, dass man keine Medikamente gegen das Virus nehmen kann. Das einzige was einem bleibt ist abwarten und ausruhen.

Wie es meine momentane Situation leider will, arbeite ich zurzeit 2 Stunden von Zuhause entfernt und habe entsprechend lange Anfahrtszeiten. Ich muss immer sehr früh aufstehen und bin sehr lange auf den Beinen. Trotzdem versuche ich möglichst viel zu schlafen wenn ich nicht arbeite. Oftmals klagen "Opfer" des EB-Virus über ständige Müdigkeit und körperliche Erschöpfung. Das scheint bei mir nicht der Fall zu sein, da ich mich körperlich sehr gut fühle und auch Sport machen kann. Jedoch glaube ich dass meine momentane Arbeitssituation nicht gerade hilfreich ist.

Da ich das Gefühl hatte, dass die Schluckbeschwerden und das Glosbusgefühl nicht vom EB-Virus her kommen, begab ich mich zu einem Homöopathen und erzählte diesem in zwei Stunden meine ganze Geschichte (und sonst noch alles was ihn interessierte :-) ). Seiner Meinung nach sind diese Schluckbeschwerden eine psychische Auswirkung, welche durch Stress und Anspannung verursacht wird. Wenn ich nun zurück denke, fällt mir auf, dass ich mich in diesem Jahr oft in Stresssituationen befand, diese aber nicht wirklich als Stress wahrgenommen habe. Im Sommer habe ich mein Betriebsökonomiestudium abgeschlossen und musste mehrere Schlussprüfungen ablegen. Danach folgte der Urlaub und die Erleichterung und das war auch die Zeit, als ich die ersten Symptome bemerkte. Ich sehe hier eine deutliche Parallele zum Verlauf von puck77. Viel Stress, Belastung und Druck und auf einmal fällt all das alles weg (--> Urlaub), das Immunsystem fährt runter und ist entsprechend geschwächt. Das war wahrscheinlich auch einer der Gründe weshalb ich mich mit dem EB-Virus ansteckte. Der Rest ergab sich dann wahrscheinlich von selbst - Sorgen um die Gesundheit, Ungewissheit und das ständige Nachdenken, was es sein könnte.

Der Homöopath verschrieb mir nun kleine Kügelchen, welche ich jeden Tag nehmen muss. Diese sollen mein Immunsystem auf lange Sicht wieder auf 100% hochfahren. Er sagte aber auch, dass das mehrere Wochen bis Monate dauern kann/wird. Aber ich fühle mich seither schon einiges besser (vor allem psychisch, da ich physisch ja eigentlich nie Probleme hatte).

Im Endeffekt denke ich nun, dass diese Beschwerden sehr wohl etwas mit Stress und psychischer Belastung zu tun haben. Wie einige von euch bereits berichteten bin auch ich einer der sich ziemlich schnell Sorgen um die eigene Gesundheit macht. Und das führt schlussendlich zu grösserem Stress und grösserer Belastung.

Meine Beschwerden waren/sind wie folgt:

- Schluckbeschwerden im Hals (Globusgefühl) --> ist nur beim Leerschlucken spürbar, nicht aber beim Essen (keine Schmerzen)

- gereizter und geröteter Rachenraum und Gaumenmandeln

- bei gebeugter Kopfhaltung ist ein leichtes Knacken beim Schlucken spürbar/hörbar

- hin und wieder leichte Kopfschmerzen oberhalb der Augen im Stirnbereich (wie kleine Stiche) --> hatte ich aber nur während etwas 2 Tagen

- leichtes Stechen auf Brusthöhe (bei den Achseln) --> ebenfalls nur während 2-3 Tagen

- Verspannungen des Nackenbereichs und des Rückens

Ich werde weiterhin mit den homöopathischen Therapie weitermachen und hoffe, dass dies weitere Besserung bringt.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und vieleicht auch dem einen oder anderen helfen und hoffe auf weitere Beiträge/Ratschläge/Erfahrungsberichte.

Liebe Grüsse

Shanks84

B^eld#anxe


Hallo, Ihr Lieben,

nachdem krankheitsbedingte Ursachen untersucht wurden und ausgeschlossen werden, sollte BESONDERES Augenmerk auf die Psyche gelenkt werden , denn in vielen Fällen somatisiert sich Stress im Körper, so dass es sich anfühlt als sei es etwas Organisches und man einfach nicht glauben kann, dass es psychischer Natur ist.Dabei ist meist, unbewußt, der Kiefer-, Hals-, Schulter und Nackenbereich angespannt (da man aufgrund von Stress auch eine verspannte Haltung einnimmt), d.h. auch die innere Muskulatur und das Gewebe verspannen dann.Die dahin gesagten Sätze "Ein Kloß im Hals haben", "einen dicken Hals haben auf Jemanden oder etwas", "der Hals schnürt sich vor Angst zu" usw. zeigen deutlich hier die Verknüpfung zwischen Psyche und Körper.

Es ist also wichtig zu schauen, was macht mir Angst (bei sehr ängstlichen und sorgenvollen Menschen, bzw. bei Menschen mit Angstpaniken wäre eine Therapie angebracht!), macht mich wütend, stresst mich und diese zu minimieren durch Entspannungsübungen, da gibt es viele verschiedene Angebote und für jeden ist bestimmt etwas dabei.Massage und Physiotherapie ist sicher auch noch erwähnenswert.Im Endeffekt wirkt alles unterstützend, was dem Körper und der Psyche gut tut, da sich die Muskeln und das Gewebe wieder entspannen können.

Das Globusgefühl ist also ein Symptom und nicht die Ursache.

Der andere Punkt ist, darauf zu achten, dass der Kiefer entspannt bleibt(denn der wird oftmals durch aufeinanderdrücken der Zähne in eine Verspannung versetzt, die nicht mehr wahrgenommen wird), dann entspannen sich auch die Halsmuskeln besser.Auch auf die Sitzhaltung und Körperhaltung achten (Den Hals weder zu weit nach hinten drücken noch zu weit nach vorne).Singen oder Summen entspannt auch den inneren und äusseren Hals.Salbeitee ist auch gut, kein Kamillentee, der trocknet aus.

Ich wünsche allen Leidgeplagten alles Liebe und gute Besserung!

Beldane

:)*

i9ppens74


hallo leidensgenossen, meine geschichte beginnt mit einer speiseröhrenentzündung, vor gut

einem halben jahr, bin beim sport darauf gestossen, da ich plötzlich den kloss im hals verspürte.

hno arzt verschrieb mir pantoloc, verdacht auf reflux.die entzündung verging, jedoch das

globusgefühl blieb. nächster schritt gastro, säuremessung, druckmessung im krankenhaus,

alles im normbereich, kleiner zwergfellbruch wurde festgestellt.

hno hat mir physiotherapie und logopädie verordnet, dies muss ich erst machen.

habe beim essen keine probleme,nur beim trockenschlucken, und bei körperlicher betätigung

ist es sehr unangenehm, mir kommt es so vor als würde der speichel ständig fliessen.

stress ist nicht so tragisch, jedoch bin ich sehr verspannt im nacken-schulter bereich,

dies mein kleiner beitrag, hoffe es geht euch schon besser!

I9dFefi+ne


*:)

Ja sowas hab ich auch ständig dieses Gefühl Schlucken zu müssen und es geht nichts runter. :|N Beim Essen und Schlucken ist alles ok aber beim trocken Schlucken schrecklich.

Ich hab es nicht immer aber bekomm es wenn ich daran denke.

LG Anke @:)

BAeldZaxnxe


Hallo,

wenn ihr das Gefühl habt, da hängt etwas im Hals und geht durch das Schlucken nicht weg, fragt Euch doch mal, was ihr in Eurem Leben versucht herunterzuschlucken oder "was ihr nicht schlucken könnt"?Das kann sehr aufschlussreich sein.Vielleicht ist das eine Enttäuschung, eine Überforderung oder sonstetwas.Bei einem Engegefühl im Hals kann man sich auch noch fragen, was einen im Leben so einengt, wo kann man sich nicht frei entfalten?

Was auch eine Linderung bringen könnte, ist weniger "verschleimende" Nahrung zu sich zu nehmen wie etwa Milch und Milchprodukte, Süsses und Teigwaren, natürlich zählt hier auch Fast Food dazu.

Und noch mit täglichem "Ölziehen" versuchen, d.h. 1 Eßl Sonnenblumenöl in den Mund nehmen und versuchen das durch die Zähne zu ziehen und das 10 Minuten lang.Bitte versuchen nichts davon zu verschlucken, denn schon nach kurzer Zeit sammeln sich in dem Öl Gifte aus den Schleimhäuten.Das dann ausspucken und Mund mit Wasser richtig ausspülen und danach Zähne putzen.

Alles Liebe,

Beldane

xDenon{6x6


Hallo

Die Einträge hier sind schon älter, hoffe das sie doch noch gelesen werden.

Auch ich leide seit ca. 7 Monaten an Schluckbeschwerden. Beim leer Schlucken habe ich ebenfalls das Globusgefühl, ich spüre diese Gefühl bis in den Magen, meine ich zumindest. Gleichzeitig habe ich immer Rückenschmerzen, ich habe das Gefühl durch den Magendruck drückt es bis auf den Rücken. So suchte ich einen Zusammenhang zwischen Magen und Rückenschmerzen. Mein Arzt vermutete ein Magengeschwür, so wurde eine Magenspiegelung gemacht. Dabei wurde nichts gefunden. Die Diagnose des Arztes war ein Reizmagen. Er vermutet das es vom Stress kommt. Interessant ist, das Gefühl begann meistens am späten Morgen und verschwand immer nach dem Essen. Schmerzen hatte ich aber nie, lediglich dieses unangenehme Gefühl. In der Nacht wenn ich schlafe geht es mir bestens. Nun schlucke ich täglich Librax, aber nur mit mässigem Erfolg. Meine Rückenschmerzen verschwinden ebenfalls über die Nacht und kommen im laufe des Morgens zurück.

Im Augenblick gehe ich zur Massage, was eine Linderung bringt... aber die Schluckbeschwerden und Magendruck habe ich immer noch.

Hat hier jemand, der im Forum geschrieben hat diese Beschwerden weggebracht?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

LG xenon

H%eik2o1E12


Hallo zusammen,

Habe die selben Symptome...

Hat mittlerweile jemand positives zu vermelden?

Bin echt ratlos!

cshGrit@ztxi


Hallo auch ich habe dieses globusgefühl im linken hals Bereich und bekomme jedentag angst und panik Attacken ich War schon beim hals nasen ohren arzt konnte nichts feststellen War beim Hausarzt versorgt mich mit Antibiotika und anti angst tropfen. Ich hatte 20 Antibiotika Tabletten und nun nur 6 stück und der globus will nicht wirklich weggehen ich bin total verzweifelt es beherrscht mein alttag das schlimmste ist das keiner eine wirkliche Ahnung hat was es nun sein könnte. Jetzt habe ich gehört das eine Verspannung sein könnte an der hals Wirbelsäule. Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich bin nicht bereit mich gleich unter vollnagose gleich setzen zulassen um in die Speiseröhre rein gucken zulassen. Es muss doch eine ei fache Erklärung und Heilung dafür geben? ???

Cdl`a.uIdi2x7


Ich leide an dem gleichen nur hab ich keine schluckbeschwerden. Bei mir ist es auch links es fühlt sich anders an als rechts härter (als wenn es wirklich verspannt ist) dazu kommt das wenn ich am halsanfang bisschen massieren es etwas pickt als wenn es halt wirklich verspannt wäre. Meine arztbesuche ergaben da auch nix. War beim HNO nix war beim Neurologen nix Hausarzt nix und zu guter letzt Orthopäden: verkürzter halsmuskel daher diese Empfindungsstörung. Nur mal ist fast weg und plötzlich kommt es wieder dann wieder weniger und dann wieder mehr. Mal ne Woche fast garnicht dann wieder über Tage. Es macht mich auch wahnsinnig. Weiß scho nicht mehr zu welchen Arzt man noch gehen soll. Sämtliche Blutuntersuchung wie muskelschwäche und Zecke ergaben nix. Manchmal zieht es sich bis zum Ohr über dem Hinterkopf bis zum Kiefer nach vorn. Ist es bei euch auch so.

Jaehuodgi


Hallo!

Ich bin total verblüfft über diesen Thread, weil hier mehrere Leute genau meine Beschwerden beschreiben. Die Beiträge sind zwar schon sehr alt, aber vielleicht ist hier ja noch jemand aktiv und kann mir helfen.

Seit über drei Monaten leide ich unter leichten bis mittelschweren Halsschmerzen und Schluckbeschwerden:

Ziehen bei Bewegung im Gaumen und Rachen, gerötete Schleimhäute und Kehlkopf, angestrengte Stimme, leichte Schmerzen beim Sprechen, manchmal leichtes Brennen (wie leichtes Sodbrennen) beim Schlucken und Atmen, komischer Geschmack (sauer, metallisch), sehr trockener Rachen, Kloß im Hals, Schluckbeschwerden, Engegefühl (wie Druck auf den Kehlkopf), drückender Schmerz tief im Hals, ständiges Schluckbedürfnis wegen der Trockenheit und als wenn immer wieder etwas Schleim hinten in den Rachen fließt, leichte Schmerzen der hinteren Zunge bei Bewegung (rausstrecken oder nach hinten ziehen), manchmal leichtes Stechen ins rechte Ohr, manchmal leichte Kopfschmerzen dazu.

Die Beschwerden sind nicht gleichbleibend. An manchen Tagen nur wenig, an manchen Tagen bin ich arbeitsunfähig und mag gar nichts essen. Mal ist das Globusgefühl stärker, mal das Brennen im Rachen, mal das kitzelnde, ziehende Gefühl im Gaumen bei Mundbewegungen, mal die Trockenheit. Beschwerdefrei war ich seit über drei Monaten nicht mehr.

Tendentiell ist es morgens besser, vorallem wenn ich genug Schlaf bekommen habe (was gegen einen Reflux spricht).

Ich war bei mehreren HNO-Ärzten, einem Allgemeinmediziner, einem Radiologen und einem Nuclearmediziner.

HNO-Ärzte stellen immer nur einen leicht geröteten Rachen und Kehlkopf fest.

Allgemeinmediziner hat ein Blutbild gemacht: Keine auffälligen ENzündungswerte, kein Hinweis auf eine akute bakterielle oder virale Infektion.

Das CT von den Weichteilen des Halses hat auch nur etwas geschwollene Schleimhäute gezeigt, sonst Gott sei Dank nichts.

Bei der Szintigraphie hat sich ein Haschimoto herausgestellt, weshalb ich nun seit zwei Monaten Hormone gegen die Schilddrüsenunterfunktion nehme. Eine akute oder subakute Entzündung der Schilddrüse konnte ausgeschlossen werden, auch ist die Schilddrüse nicht angeschwollen. Die Beschwerden kommen angeblich nicht von dem Haschimoto, der angeblich nicht über längere Zeit schmerzhaft ist.

Der letzte HNO Arzt hat nun einen stillen Reflux im Verdacht gehabt, weswegen ich seit zwei Wochen einen Säurehemmer nehme. Leider haben sich meine Beschwerden darunter bislang auch noch 0,0 verändert. :(

Hat irgendjemand hier aus dem Thread Neuigkeiten und kann mir sagen, wie es bei ihm weitergegangen ist? Hat sich noch etwas herausgestellt? Gibt es noch andere Möglichkeiten, woran meine Beschwerden liegen könnten? Ich weiß nicht mehr, wonach ich suchen soll und ich habe das Gefühl meinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können mit den Beschwerden und bekomme immer wieder Panik und depressive Einbrüche. Wird das wieder weggehen ???

Vielen Dank für Tipps und Hilfe!

LG Jehudi

AMngvela0x1


Hallo Jehudi,

bin sehr froh deinen Beitrag hier gefunden zu haben. Meine Leidensgeschichte begann Anfang Juni mit Nebenhöhlenentzündung. Davor hatte ich einigen Stress gehabt... Sinusitis ging über Wochen- starkes Antibiotikum. Allgemeinzustand Ende Juni-Juli nicht gut, ich wurde nicht mehr richtig fit. Anfang August 2 Weisheitszähne gezogen, ausser die Schmerzen danach, habe ich nach 1,5 Wochen eine Seitenstrangangina bekommen. Mit Halspieksen rechts vorne begann der Spaß...Wochenlang hingezogen-für Antibiotikum war es nicht entzündet genug. Kehlkopf/Deckel rot, Seitlich Hals gerötet, jedoch nicht belegt. Nach 3 Wochen Beschwerden nun doch ein weiteres Antibiotikum verschrieben bekommen. Allgemeinzustand besserte sich nach 1 Tag, was ich komisch fand. Nach 2 Tagen starke rechte Kopf- und Gesichtsschmerzen bekommen- zum Neurologen. Wieder 2 Tage Ruhe, dann wieder Kopfschmerzen und wieder diesein Halsschmerzen rechts und links- HNO, meinte, Hals wäre immernoch rot. Vllt Schilddrüsenentzündung...Würde erklären warum meine Viruserkrankungen wiederkommen bzw.nicht weggehen. Ultraschall Hausarzt- Schilddrüse okay. Hab heute wieder Halsschmerzen vorne mit Kloßgefühl beim Schlucken und brennen rechtsseitig ohne zu Schlucken. Es zieht z.T.bis ins Ohr. In den letzten Wochen hatte ich 3x das Gefühl, ich würde nicht genug Luft bekommen wie ein asthmatischer Anfall- Lunge wurde geröntgt- unauffällig. Nächste Woche habe ich einen Termin zum MRT vom Hals. Bin beunruhigt, denn solche Halsschmerzen vorne hatte ich noch nie. Dazu kommt dann auch immer etwas Husten mit Schleim, mit den Schmerzen.

Ich bin ziemlich verspannt auch im Moment, skoliotische Probleme hab ich auch. Ich denke, es wirkt alles aufeinander und gegeneinander. Hoffe, die Zeit bis zum MRT vergeht schnell, 8 Tage, um endlich Gewissheit und einen TherapieAnsatzpunkt zu haben! Die Schmerzen lösen in mir auch Angst aus, da sie sehr unangenehm sind.

Ich schreibe dann gerne was nächste Woche rauskommt.

Bis dahin :)

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