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Angebliche Schweinegrippe war behandelbare Lungenentzündung

lyinke`Sock8e642


@ balduin 56

bei dir scheint alles richtig gelaufen zu sein und das freut mich sehr für dich, auch wenn es dir momentan noch nicht gut geht. Aber ich denke, du bist in guten Händen. Leider kann ich mich deiner Meinung nicht ganz anschließen, dass alles genauso gelaufen wäre, wenn du kein Privatpatient wärst. Ich bin selber Krankenschwester und kenne die Unterschiede recht gut, was den Versicherungsstatus angeht. So glaube ich zum Besipiel nicht, dass du als Kassenpatient einen Abstrich spendiert bekommen hättest. Es sei denn, du bist aus irgendwelchen Gründen Risikopatient, also chronisch krank.

Ich wünsche dir eine gute Besserung. Gib doch mal Bescheid, was bei deinen Untersuchungen herausgekommen ist. Sag mal, Hals- und Gliederschmerzen waren bei dir nicht dabei?

Liebe Grüße

bValdGuin5x6


@ linkeSocke62

Der Test auf Schweinegrippe war negativ. Habe soeben mit meinem Hausarzt telefoniert. Er riet mir nun den Verlauf des Fiebers heute Nacht abzuwarten. Wenn es wieder gegen 40° ansteigen sollte Parazetamol nehmen und Wadenwickel machen und morgen früh mit ihm telefonieren, ob ich das schon vorsorglich verschriebene Antibiotikum einnehmen soll.

Hals- und Gliederschmerzen habe ich nicht, nur Husten, der aber nicht stark ist. Die Temperatur pendelte heute so zwischen 38 und 39°.

Da fällt mir ein, dass ich in früheren Jahren schon fast jährlich mal einen Fieberschub mit hohem Fieber ohne weitere Symptome hatte, der nur einen Tag dauerte.

Grüße

wCmt.onxi


Ich bin zwar Privatpatient, aber ich schätze meinen HA so ein, dass er bei Kassenpatienten nicht weniger gründlich an die Sache rangehen würde....

Ich habe heute mit einem Hausarzt in meiner Wohnnähe telefoniert ( bin erst im Juni 08 hier her gezogen ) Er hat alle Daten , bzw die Telefondame hat alle Daten notiert und ich bin Gesetzlich versichert ( mit Zusatzleistungen bei einer anderen Versicherung ) , schilderte meine Probleme und ich bekam ein Termin für den 19.11.

soviel zu Kassenpatient .

beim Augenarzt wartet man 9 Monate , beim Internist wartet man 4 Monate und beim Hautarzt 13 Monate !!!!!!

es mag zwar jetzt auch daran liegen , das ich sehr ländlich wohne und es hier im näheren Umkreis nur sehr wenig Ärzte gibt .

SptepWh-Bouxnty


Nein wmtoni - daran liegt es sicher nicht... Beim Orthopäden, Lungenfacharzt und auch beim Dialysespezialisten gibt es vor März 2010 keine Termine mehr... - und ich kenne einen Orthopäden in Pfungstadt, der hat tatsächlich 2 Telefonnummern - eine für Privatpatienten und eine für "Otto-Normal-Verbraucher" :-o

Unser Gesundheitssystem ist eine Schande! Wenn man wirklich etwas schlimmes hat, bleibt einem nur der Weg in die Notaufnahme - ansonsten wartet man und ist vielleicht vorher schon tot - wie praktisch, ein KP weniger...

liink6eSoRcke6x2


@ Steph-Bounty,

Ja, da geb ich dir Recht. Unser Gesundheitssystem ist echt ne Schande. Aber wer um alles in der Welt hat die Nasen gewählt?

@ Balduin56:

dein Hausarzt mag ein netter Kerl sein, der auch gründlich arbeitet, aber wenn der bei jedem erkälteten Patienten dieses Winters auf 149.-€ Kosten für den Abstrich sitzen bleibt, kann der seine Praxis im Frühling wegen Insolvenz dichtmachen.

Mein Vorwurf richtet sich daher zum einen gegen die Politik, die die Kosten für die Abstriche bei den Patienten lässt und zum anderen gegen die Ärztin meines Sohnes, die nicht wenigstens eine Ausschlussdiagnostik betrieben hat. Dass sie den Abstrich nicht machen kann, dafür kann sie nichts, da sind ihr die Hände durch die Politik gebunden, es sei denn sie schummelt ne Runde und erklärt meinen Sohn zum chronisch Kranken, zum Beispiel wegen rezidivierender Bronichitiden oder Pneumonien aber das ist halt sehr grenzwertig und ich würde an ihrer Stelle vermutlich auch nicht meinen Kopf riskieren für nen Patienten.

Nein, aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten hätte sie etwas tun können und das hat sie nicht.

Und wenn ich jetzt die in die Höhe schießenden Zahlen der Schweinegrippekranken sehe, mit denen man uns davon überzeugen will, dass wir uns unbedingt impfen lassen müssen, dann bleibt immer die Frage offen: "sind die denn alle getestet worden?" Mein Sohn ist doch auch einer von denen in der Statistik. Wieviele sind noch drin, die da nichts verloren haben? Komischerweise stellt keiner diese Frage.

Warum eigentlich nicht? Haben wir keine kritischen Journalisten mehr?

Wer ist ein Schweinegrippenfall? Einer, wo der Arzt, wie bei meinem Sohn, aus drei Metern Entfernung ohne jede Untersuchung gesagt hat: "du hast eine Schweinegrippe", oder ein getesteter Patient?

b>ald7uixn56


@ linkeSocke62

dein Hausarzt mag ein netter Kerl sein, der auch gründlich arbeitet, aber wenn der bei jedem erkälteten Patienten dieses Winters auf 149.-€ Kosten für den Abstrich sitzen bleibt, kann der seine Praxis im Frühling wegen Insolvenz dichtmachen.

Bei einer normalen Erkältung hat keiner über 40° Fieber. Von daher wird nicht jeder, der mit

Erkältungssymptomen zum Arzt kommt, auf Schweingegrippe getestet werden. Ich glaube auch,

dass die Ärzte selbst noch Erfahrungen im Umgang mit dieser neuen Grippe sammeln müssen. Kein

Arzt will sich wohl einen Todesfall wegen verkannter Schweingegrippe ans Bein binden. Einer Klage auf

unterlassene Hilfeleistung hätte er dann nämlich sofort am Hals.

b_aldui)n<56


Bei mir steht nun auch eindeutig fest, dass es sich um einen bakteriellen Infekt hat. Wenn ich Glück habe, dann komme ich ohne Antibiotikum durch. Die Temperatur liegt momentan bei 37°

l!ink7eSokcke6x2


@ balduin 56

nee, ich meinte damit auch jetzt nicht unbedingt, dass es sich bei dir nur um eine Erkältung handelt, das ist mir schon klar, dass das was dickeres ist. Aber ich weiß von anderen, dass die Ärzte halt generell sehr geizig sind mit diesen Tests. Und wie gesagt: ich verstehe ja auch, warum, aber das ist das System, welches sie in diese Situation zwingt.

Ja, ich drück dir die Daumen, vielleicht kommst du ja wirklich auch ohne Antibiotika klar.

weiterhin gute Besserung

liebe Grüße

S,te>ph-B?ouxnty


Da frag ich mich gerade... gestern Abend habe ich in CNN einen Bericht gehört, dass selbst in einem absolut abgeschiedenen Stamm von Indianern die Schweinegrippe aufgetreten sei!!!

1. Wie diagnostizieren sie das?

2. Woher weiß man das?

3. Wer macht sich die Mühe zu irgendwelchen Indianerstämmen zu fahren und nach deren Gesundheit zu schauen?

4. Ich hätte nicht gedacht, dass die Eingeborenen sich von irgendwelchen dahergelaufenen "Bleichgesichtern" medizinisch untersuchen lassen....

Komisch, oder? %-|

l@inkfeSoqcke6x2


ja, allerdings ist das komisch. Man wird ja schnell zum "Verschwörungstheoretiker" ernannt, wenn man sagt, dass man hinter dem ganzen Zauber nur die Profitinteressen der Pharmaindustrie vermutet, aber das springt doch mittlerweile selbst dem hirnlosesten Deppen ins Gesicht.

Manchmal hat man das Gefühl, die Leute haben es sich abgewöhnt, mal selbstständig zu denken.

Im Spätsommer, als die Schulferien allgemein in ihre Endphase gingen, die großen Tourismusbomber zurückkamen von Mallorca und anderen Touri-Zentren, da hatten wir doch schon ne Schweinegrippewelle. Aber da stand der Impfstoff noch nicht zur Verfügung. Da wurde die Ansteckungsgefahr noch relativ klein geredet. Alles nicht so wild, alles recht harmlos, keine Panik, alles milde Verläufe. Erst mit dem Tag, an dem der Impfstoff zur Verfügung stand, wurde aus ner harmlosen Viruserkrankung plötzlich die Killerkrankheit.

Es ist nun eineinhalb Wochen her, seit die Schweinegrippe bei meinem Sohn diagnostiziert wurde. Keiner von uns, weder seine Freundin, noch wir, seine Eltern oder seine Schwester haben ihn in Quarantäne hocken lassen. Wir haben zusammen gegessen, seine Freundin hat mit ihm das Bett geteilt, keiner von uns ist geimpft, keiner hat auch nur den Anflug von grippalen Erscheinungen. Aber auch dafür finden sicherlich sowohl die Hausärztin als auch das Gesundheitsamt eine hochlogische Erklärung. Stille Feiung oder was. Bei vier Personen gleichzeitig.

Wenn ich vorher gewissen Impfungen gegenüber kritisch eingestellt war, so hat sich das durch die Erfahrung der letzten Wochen nicht geändert. Ich könnte jetzt etliche Beispiele aufzählen, nehmen wir nur mal die fast neueste Erfindung der Impfung gegen das HPV, auch gerne Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs genannt. Schon praktisch, wenn man gleichzeitig der Ständigen Impfkommission angehört, die Empfehlungen ausspricht, wogegen es sinnvoll ist, sich impfen zu lassen und seinen Sessel beim impfstoffvertreibenden Pharmaunternehmen stehen hat.

Im Prinzip warte ich nur noch auf die Impfpflicht, die flächendeckend eingeführt wird.

Wollt ihr noch eine kleine Impfanekdote hören? Vor etlichen Jahren bin ich mit meinem kerngesunden Sohn zur Masernimpfung gegangen. Am nächsten Tag hatte er 40° C Fieber und hatte Hautausschlag am ganzen Körper. Die Kinderärztin meinte, nein, das sei keine Impfreaktion, das Kind müsse wohl irgendeine andere Krankheit haben. Es ging ihm nicht sonderlich gut damals, aber das interessierte keinen. Jahre später habe ich meine Tochter nicht gegen Masern impfen lassen. Ich war eine der Rabenmütter, die das Kind bewusst zu erkrankten Kindern mitgenommen hat. Sie hat die Masern bekommen. Wir haben gut auf sie aufgepasst, während sie krank war, denn das Fieber geht ja schon ordentlich hoch. Sie hat die Krankheit gut überstanden.

Ich würde es immer wieder so machen. Aber man kriegt schon ordentlich Druck von außen, wenn man so etwas macht. Nur, die Sache mit der Impfreaktion, die will keiner hören, keiner wahrhaben. Das wird immer heruntergespielt.

b\aGld uin56


Ohne AB ging es bei mir nun doch nicht ab. Ich hatte zwar die Hoffnung den nachgewiesenen bakteriellen Infekt ohne das Zeugs zu überwinden, zumal das Fieber auf einen Bereich zwischen 37° und 37,7° zurück ging, aber seit ich das AB nun 6x genommen habe, ist mein Befinden und der starke Husten einfach deutlich besser geworden und ich werde morgen wieder arbeiten können. Manchmal geht es einfach nicht ohne AB.

S'teph-BSountxy


Balduin, KANNST Du nur vom Befinden her wieder arbeiten gehen oder bist Du tatsächlich "schon" nicht mehr ansteckend?

Masern hatte ich auch. Und ich war früher auch immer bei meinem Windpocken-Cousin, bei meinem Keuchhusten-Cousin, er war bei mir als Masern-Cousine... etc. Aber die Windpocken bekam ich erst mit 15!!! Und - genau wie die Masern, als brave Schülerin: in den Sommerferien :-/ %-|

SOteIpEh-Bouxnty


;-D ;-D ;-D linkesocke - wie soll denn die Freundin Deines Sohnes und Deine ganze Familie bei ihm mit der Schweinegrippe anstecken, wenn er eine Lungenentzündung hat?? ;-D Klar hattet ihr keine Grippesymptome - sonst wäret ihr ja medizinische Wunder *:) :=o *:) :)_

hOypocxhon


was hier für Freaks teilweise reinschreiben ist unglaublich, ehrlich! Leute mit 38° Fieber sprechen von ner echten Grippe...völlig an der Realität vorbei!

Die Schweinegrippe ist eine Grippe wie jede andere auch, und dass der Unterschied zwischen Grippe und Lungenentzündung verkannt wird ist peinlich ohne Ende, das erkennt jeder Laie der den Patienten anguckt und ihn zu seiner Symptomatik 1-2 Fragen stellt.

h`ypo#choxn


was hier für Freaks teilweise reinschreiben ist unglaublich, ehrlich! Leute mit 38° Fieber sprechen von ner echten Grippe...völlig an der Realität vorbei!

Die Schweinegrippe ist eine Grippe wie jede andere auch, und dass der Unterschied zwischen Grippe und Lungenentzündung verkannt wird ist peinlich ohne Ende, das erkennt jeder Laie der den Patienten anguckt und ihn zu seiner Symptomatik 1-2 Fragen stellt.

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