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Penisspitze (um Harnröhrenausgang) seit fast einem Jahr gerötet

hNaupt,sachegaesund hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Es begann vor ca. einem Jahr.

Wir waren da mehrmals in einem stark frequentiertem Dampfbad (Sauna).

Dummerweise legte ich nichts unter und setzte mich auf die nassen Kunststoffbänke in diesem Dampfbad.

Dabei muß meine Penisspitze mit der Bank in Kontakt gekommen sein.

3 Tage (!!!) später wachte ich nachts auf, da ein Kribbeln und leichtes Brennen an meiner Penisspitze zu spüren war.

Ich muß anmerken, daß ich nicht beschnitten bin.

Ich stand also auf und ging ins Bad.

Da sah ich einen weißen Belag in der Größe eines Reiskorn an der einen Seite der Penisspitze.

Ich wischte den Belag ab (er lies sich recht leicht entfernen ohne eine Wunde zu hinterlassen) und desinfizierte alles mit einem alkoholhaltigem Desinfektionsmittel aus der Sprühflasche. Glaube es war Sagrothan.

Hatte in diesem Moment leider nichts anderes zur Hand.

Bin natürlich gleich zum Arzt- es wurde Abstrich gemacht.

Die leichte Rötung und Schwellung der Penisspitze fand er nicht schlimm.

Der Abstrich brachte kein Ergebnis.

Als die Rötung und ein leichter Schmerz, Ziehen, Kribbeln in der Penisspitze aber nach einer Woche noch da waren, war ich wieder beim Arzt- und er verschrieb mir 20 Tage Doxycyclin Antibiotika.

Ich nahm es die 20 Tage ein und ging nach einigen Wochen wieder zum Arzt, da die Penisspitze nicht in Ordnung war.

Parallel probierte ich es mit allen möglichen Salben (Bepanten, Kadefungin, Infectosoor ect.)

Diesmal sagte der Arzt ich muß zum Urologen- er kann nichts mehr für mich tun.

Also zum Urologen und Sperma + Urin abgegeben.

Ohne Befund.

Die leichte Rötung/Schwellung der Penisspitze fand auch er normal.

Dann habe ich mit den genannten Salben noch ca. 2 Monate weiter behandelt.

Danach habe ich aufgehört, da man ja auch mit zu viel Salben reizen kann.

Das alles ist nun schon wieder fast ein halbes Jahr her- aber meine Penisspitze ist nicht wie vorher.

Meiner Meinung kommen 2 Dinge in Frage!

1. Ein Pilz

2. Herpes

Gegen Herpes spricht, daß ich noch nie die charakteristischen Bläschen hatte- oder gar eine richtig wunde Penisspitze.

Nur leicht gerötet und etwas geschwollen. Das es permanent da ist! Früh ist es besser als Abends.

Auch Schmerzen wie man sie vom Herpes kennt, habe ich ich nicht.

Für Herpes spricht, daß es nicht weggeht, daß es kribbelt, daß es auch mal an der Seite (Nervenbahn??) des Penis kribbelt.

Für Pilz spricht, daß es weißer Belag war, mit dem alles begann, daß er sich abwischen lies, daß keine Wunden entstehen.

Gegen Pilz spricht, daß es trotz Pilzsalben nicht weggeht, nach nur 3 Tagen ab Ansteckung zum Ausbruch kam (weißer Belag wie Reiskorn)

Was meint Ihr? Kann ein Herpes vor dem ich die größte Angst habe solche Symptome zeigen?

Ohne Wunden, Bläschen- nur dauerhaft gerötet mit leichtem ziehen und kribbeln?

Bilde mir ein den Leistenlymphknoten ab und an zu spüren- aber geschwollen ist er nie...

Was gibt es sonst noch für Infektionen, die über ein Jahr am Immunsystem vorbei aktiv bleiben und nie richtig ausbrechen?

Geschlechtsverkehr habe ich seit dem nicht mehr gehabt- daran kann es nicht liegen.

Vielen Dank für Eure Hilfe Euer Jens

Antworten
l8exsWerlewixn


hallo hauptsachegesund,

die von dir geschilderten symptome habe ich auch bei mir festgestellt, und dies seit ungefähr der gleichen zeit. auch ich habe bis dato keine diagnose für diese erkrankung erhalten. es muß doch mehrere mitmenschen geben, die dieses problem auch haben/hatten, die vielleicht eine erkenntnis darüber erlangt haben. solch permanente entzündungen, wenn auch nur immer wiederkehrend und abklingend, können nicht folgenlos bleiben. bei mir wurde weder im urin, im samen noch auf der haut ein erreger nachgewiesen. mit dem 1. arztbesuch ließ ich mir alllerdings sehr viel zeit (etwa 4 wochen), dann bekam ich vom urologen ein antibiotikum (enoxor) und die hauptentzündung mit den höllischen hodenschmerzen war innerhalb einer woche weg. es blieben aber die von dir geschilderten symptome (wiederkehrende rötungen ect.). weder dermatologe noch urologe noch hausarzt (der hausarzt ist die wichtigste person, hat ein offenes ohr und ist immer ansprechbar) kommen hier weiter. anscheinend handelt es sich um einen erreger, der per abstrich nicht so einfach festzustellen ist. auch sah ich vor wochen eine sendung, in der auch kein nachweis des erregers gelang, bis ein labor die probe mal 3 wochen im brutschrank ließ, anstatt nur 4 tage. und siehe da, der erreger wurde identifiziert (ein sich sehr langsam vermehrendes bakterium). mittlerweile war ich auch in der uniklinik, die haben eine große nierenzyste festgestellt, sonst aber eigentlich nix (weil ich vorher leider keinen verkehr hatte und die vorhaut somit relativ blas war. die minimale rötung um die harnröhrenöffnung wurde als minimale rötung bezeichnet. ich werde wohl dafür sorgen müssen, daß der penis rot ist, dann hin zur untersuchung, dann eine gewebeprobe oder so etwas. es muß doch ein erreger festgestellt werden können, wenn eine entzündung da ist.

apropos doxicyclin. das mußte ich auch 3 wochen nehmen, aber aufgrund einer zwischenzeitlichen borrelioseinfektion aufgrund eines zeckenbisses. das 1. problem wurde dadurch nicht geändert.

in verzweiflung

d0ie\-fnindenx-nix


hallo,

was ist aus euch gewoden ?

wollte mich anschliessen.

habe die gleichen symptome: rötung, schwellung an der eichel, oft geht sogar die vorhaut schwierig drüber, kribbeln, komisches gefühl, wie taub.

hautarzt, urologe, uniklinik keine befunde, wäre alles normal.

angeblich kein pilz, kein herpes, keine bakterien, nicts, man wird fast als simulant gehalten. aber da ist was nicht in ordnung..

habt ihr neue erkenntnisse ?

grüße.

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