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Hartnäckiger Infekt, Nebenhöhlen etc.

fHreds+ter38 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Also meine Leidensgeschichte ist etwas länger, aber ich denke dass es wichtig is den kompletten Krankheitsverlauf einmal kurz zu schildern um ein besseres Bild zu haben.

Angefangen hat alles vor ca 4 Monaten (in denen ich zu keinem einzigen Zeitpunkt zwischendrin mal wieder richtig gesund war):

Zuerst war es eine normale Erkältung, aber da ich mich auch nicht so richtig auskuriert habe, haben sich nach ca 10-14 Tagen Bakterien dazugesellt was man an grünem Schleimauswurf denke ich gut erkennen konnte. Der Schleim kam allerdings nur aus dem Hals, die Nase war zu diesem Zeitpunkt völlig frei.

Daraufhin bin ich zum Hausarzt, der mir ein Antibiotikum (Amoxicillin) verschrieben hat. Das Antibiotikum wirkte im besagten Bereich auch sehr gut und der Schleim im Hals verschwand nach der Zeit.

Jetzt weiß ich nich obs meine eigene Dummheit war, jedenfalls hat sich aber in der selben Zeit eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickelt, bzw. erst nur eine verstopfte Nase und wahrscheinlich etwas später wegen des behinderten Abflusses die Nebenhöhlenentzündung. Ich muss dazu sagen, dass ich schön immer etwas mehr Probleme mit Erkältungen und Nebenhöhlen habe als andere und deswegen gewöhnlich während einer Erkältung einmal pro Tag die Nase mit etwas Salzwasser ausspüle. Zu dem besagten Zeitpunkt habe ich das jedoch für 2 Tage nicht gemacht und danach war die Nase eben verstopft usw.

Also bin ich nochmal zum Hausarzt, der mir jedoch nicht gleich nochmal ein Antibiotikum verschreiben wollte und mir stattdessen ein kortisonhaltiges Spray (von Nasonex) verschrieb. Außerdem bat ich ihn um eine Überweisung zum HNO, nicht weil ich meinem Hausarzt nicht die notwendige Kompetenz zugetraut hätte, sondern weil ich meine Nebenhöhlen mal von einem HNO anschauen lassen wollte, weil ich wie gesagt ja öfters Probleme mit der Nase habe.

Ca. eine Woche später bin ich dann zum HNO. Das vom Hausarzt verschriebene Spray hat nicht sonderlich gut gewirkt, also hat der HNO die noch akute Nebenhöhlenentzündung weiterbehandelt (die auch auf einem Röntgenbild deutlich erkennbar war).

Er verschrieb mir wiederum ein Antibiotikum (Clinda-saar) und speziellen Schleimlöser von Sinupret, sowie ein abschwellendes Nasenspray (Nasic).

Die Behandlung schien zunächst zu wirken, denn zumindest der Schleimabluss funktionierte und der vorher eitrige sehr zähe Schleim verwandelte sich zumindest in nur noch gelben etwas flüssigeren Schleim.

Jedoch sah auch nach der erneuten Behandlung mit Antibiotikum der Schleim immer noch nicht bakterienfrei aus (gelblich, grünlich) und die Krankheit wollte auch nach ca 2 Wochen immer noch nicht ausklingen.

Also bin ich erneut zum HNO, der daraufhin Blut von mir abnahm und einen Mandelabstrich durchführte.

Nachdem die Ergebnisse bekannt waren verschrieb er die exakt gleiche Medikation noch einmal. Leider führte auch das nicht zu einer Heilung und deswegen hab ich mich entschlossen auch noch einmal zu meinem Hausarzt zu gehen, da ich mir viele Gedanken gemacht habe, dass ja vielleicht auch eine andere (schlimmere) Grunderkrankung vorhanden sein könnte etc., man macht sich nach 3 Monaten Krankheit halt auch so seine Gedanken... Jedenfalls wollte ich für meinen Hausarzt die Ergebnisse des Bluttests und Mandelabstrichs als Kopie haben, damit auch er sich ein besseres Bild machen kann.

So und jetzt wird es interessant:

Ich hab mir das ganze mal angesehen und auch wenn ich selbst medizinischer Laie bin glaube ich intelligent genug zu sein um diese Ergebnisse (teilweise) lesen zu können.

Als Erreger sind da Staphylococcus aureus aufgeführt und danach folgt ein "Resistenzttest". Und jetz sehe ich da, dass das mir verschriebene Antibiotikum aufgeführt ist mit dem Vermerk "R" für resistent.

Heißt das jetzt allen Ernstes, dass mir der HNO (zweimal hintereinander) ein Antibiotikum verschrieben hat, das gegen diese Bakterien überhaupt nichts bringt ???

Und wenn ja würdet ihr das als einen groben Fehler einschätzen oder eher etwas das schon mal passieren kann?

Ich werde jetzt jedenfalls nochmal zum Hausarzt gehen und ihn darüber aufklären.

Über jegliche Hilfe, sowie Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

Antworten
S{aluYniax 2


Hallo Fredster,

gibt es denn schon was neues wegen deiner Infektion?

Ich habe selber grad sehr Probleme mit der Nasenschleimhaut und Schmerzen im Rachen/Gaumen, - leider ohne Erregernachweis bzw. anfänglich vor einem halben Jahr wurden E-Coli gefunden.

Ich laufe mit Schmerzen rum, habe Angst dass es "übergreift" und keiner nimmt das ernst....

olrossZ-lan


bspw. kamillendampfbäder und später dann trük. dampfbäder-hamam bzw. saunieren :)^

S}al\uniax 2


"trük. dampfbäder-hamam" - ???

M ayaxna


Versuchs einfach mal mit Tonsiotren und Corallium rubrum D4. Stoppt den Rotz.

Es braucht nicht immer ein Antibiotikum, um Erreger zu stoppen. Die verschwinden auch mit harmlosen Mitteln, wo man keine Resistenz entwickelt.

Eine Erkältung wird eh durch Viren ausgelöst und da ist ein Antibiotikum für die Katz, außer dass man sich Resistenzen einfängt.

Nasennebenhöhlenentzündungen kann man wunderbar auch so wegbekommen.

fDred2s{ter3x8


Oh sorry, hab gar nicht mehr reingeschaut weil die 1. Antwort ewig nicht kam...

Naja ich hatte Recht damit, dass mir mein HNO ein falsches Antibiotikum verschrieben hat, wie mir mein Hausarzt bestätigt hat... :)

Dafür hat er mir jetzt halt wieder ein anderes verschrieben, 10 Tage lang sogar.

Ich finds auch nicht so toll ständig Antibiotikum zu nehmen, aber ich denk halt dass bei mir auch was anderes gar nicht mehr hilft.

Bin ja schon seit ca. 4,5 Monaten krank und denke mal die Bakterien (Staphylokokken) haben sich schon sehr gut eingenistet, so dass man sie kaum wieder rausbekommt. Außerdem war noch bei diesem Blutbild der Asl-Titer Wert sehr erhöht, der sollte eigentlich <200 sein und ist bei mir aber auf 900 :(

Versteh den Zusammenhang da aber eh net ganz, weil es ist ja ein Wert der aussagt, dass ich viele Antikörper gegen Streptokokken im Blut hab, aber mein HNO und auch Hausarzt meinen, dass vllt die Mandeln rausmüssen wenn dieser Wert nicht besser wird.

Aber was haben die Mandeln mit den Streptokokken zu tun??

Naja im Moment fühl ich mich jetzt schon ganz gut, aber ich weiß nicht ob der Schein trügt. Ich war schon mal an diesem Punkt und dann hab ich mich mal einen Tag ein bißchen angestrengt und schon waren die Kopfschmerzen wieder da und am nächsten Tag auf dem Röntgenbild war wieder "Dreck" in den Stirnhöhlen zu erkennen...

Ich fühle mich jetzt schon wieder fit, schone mich aber trotzdem noch sehr. Der Schleim is inzwischen klar, zum ersten mal seit bestimmt 4 Monaten...

Ich hoffe jetz darauf, dass es in ein paar Tagen beendet ist und die Blutwerte dann stimmen, man wird ja mit der Zeit auch echt verrückt wenn man nur daheim rumsitzt außer mal für nen Spaziergang...

Im Moment mach ich eigentlich nur Salzwasserspülungen für die Nase bzw. ich gurgel es um evtl. Bakterien im Gaumenbereich zu entfernen und ab und zu inhaliere ich mit so ner speziellen Inhaliercreme. Hilft eigentlich beides recht gut.

Dazu halt noch viel trinken für die Schleimverflüssigung und viel mehr kann man denke ich auch nicht machen oder?

oErbhi5tus


Nasennebenhöhlenentzündungen kann man wunderbar auch so wegbekommen.

Nach 4 monaten ist mit so einer erkrankung nicht mehr zu spaßen, die staphylokokken können sich übers blut im gesamten körper ausbreiten und sich irgendwo anders festsetzen, wenn man pech hat. Deshalb ist eine antibiotikabehandlung auf jeden fall sinnvoll und herumexperimentieren eine ganz schlechte idee.

fredster 38, du machst meiner meinung nach alles richtig. Das wichtigste ist wirklich, dass du dich schonst, dein immunssytem ist nach der langen beanspruchung von bakterien und antibiotika bestimmt schon angeschlagen. Aber jetzt schauts ja schon sehr gut aus. :)^ Zu dem hno würde ich auf keinen fall mehr gehen, ist ja wirklich eine frechheit, dass der dir ein AB verschreibt, gegen das die bakterien resistent sind. :|N

fNredstnerx38


Ja zu diesem HNO werde ich wohl auch nicht mehr gehen,

1. weil er mir wie schon gesagt ein falsches AB verschreibt und

2. weil es mir so vorkommt als würde er immer dieses AB verschreiben, so als eine Art Patentrezept, ohne sich Gedanken zu machen ob das in diesem Fall überhaupt sinnvoll ist.

3. kommt es mir auch so vor als würde er mir nicht richtig zuhören (wollen), nach dem Motto: "Der Patient hat eh keine Ahnung, ich hab Medizin studiert und weiß schon was ich machen muss"...

Ist das eigentlich normal, dass manche Ärzte wirklich meinen, die Vermutungen oder Anliegen des Patienten sind gar nicht wichtig, weil die Ärzte ja eh viel mehr Ahnung haben? Hab echt das Gefühl, dass sich immer weniger Ärzte mal ein bißchen Zeit nehmen wollen, um die Patienten ordentlich zu behandeln und dann passiert eben sowas :(

Noch eine letzte Frage:

Kann sich irgendjemand vorstellen welche Ursachen es haben kann, wenn man ziemlich oft mit solchen Nebenhöhlenproblemen zu tun hat? Bzw. hab ich auch relativ häufig Erkältungen, va für meinen wie ich finde gesunden Lebensstil: Ich rauche nicht, treibe (wenn gesund) viel Sport, trinke nur Wasser und Fruchtsäfte (selten Alkohol), ernähre mich ausgewogen mit allem was dazugehört (also auch viel Obst, Gemüse, Fisch etc.)

Ich hab mir nur überlegt, dass es ja in meiner Nase so etwas wie "Verengungen" geben könnte, die dazu führen, dass den Abfluss des Schleims, wenn ich mal nur leicht erkältet bin, behindern und dadurch könnte sich das ganze ja dann immer verschlimmern und letztendlich entzünden.

Oder kann auch etwas mit den Schleimhäuten nicht stimmen, dass so etwas möglich macht?

Ich hab bereits einen Allergietest gemacht und bin auf keine der gängigen Sachen allergisch, ansonsten fällt mir keine andere mögliche Ursache für diese Probleme ein...

S!alun"ia x2


Leider, leider,... ist auch meine Erfahrung, dass viele Ärzte nicht zuhören, nach "Schema F" behandeln, und was nicht in den Lehrbüchern steht, das gibt es nicht. Du musst dich durchbeissen und auf dein Gefühl bezgl deiner Beschwerden vertrauen, oder den Arzt wechseln. (Den Arzt der zweimal das falsche AB aufgeschrieben hat, kann man, finde ich, ruhig darauf ansprechen. Das ist wirklich eine Frechheit!)

Ich glaube nicht, dass es bei dir etwas anderes ist, außer diesen hartnäckigen Bakterien.

Zum Thema AB ist es wichtig, es ausreichend lange zu nehmen, und eben aus der richtigen "Gruppe". Ein riesiges Gebiet, wo ich denke, dass kaum ein Arzt sich WIRKLICH damit auskennt. Die Faustregel ist ja, es 2-3 Tage über das Verschwinden der Symptome hinaus zu nehmen.

Von mir kann ich sagen: Ich habe kürzlich 17 Tage ein AB eingenommen, die Symtome wurden wesentlich besser, von Tag zu Tag, aber gingen eben nicht ganz weg. Jetzt kommen die Schmerzen und Entzündung wieder, ich warte grad auf ein Abstrichergebnis, und hoffe, der ergibt was bzw dass ich einen Arzt finde, der ausreichend lange mir das AB gibt...

Wie heißt dein AB und wie lange sollst du es nehmen?

Viel Glück und Gruß!:)*

fGred0ster3x8


Also dh du weißt bis jetzt noch nicht welche Erreger es bei dir sind Salunia?

Ich nehme jetzt Amoxicillin von ratiopharm. Anwendungsdauer ist 10 Tage von denen jetzt 6 vorbei sind. Es geht mir ja jetzt eigentlich schon gut, nur fällts mir schwer deswegen davon auszugehen, dass es jetzt wirklich vorbei sein könnte. War ja schon mal fast soweit und dann wurde es wieder schlimmer.

Und wenn AB immer 2-3 Tage länger eingenommen werden sollen als Symptome bemerkbar sind wirds ja jetz auch ein bißchen knapp, dh ja morgen dürft ich überhaupt nichts mehr merken :)

Aber es ist jetzt nur noch so, dass der Schleim meistens klar ist und abundzu leicht gelblich, im Endeffekt wie ein normaler Schnupfen, abwechselnd ist mal ein Nasenloch noch ein bißchen zu, aber nicht so schlimm.

Hoffe nur, dass wenn ich in den normalen Tagesablauf zurückkehre, der halt mal nicht aus 11 Stunden Schlaf und ansonsten nicht viel Aktivität besteht, nicht wieder zurückfalle.

Ansonsten heißt es anderen HNO aufsuchen :-/

Außer ABs gibt es ja keine weitere "Wunderwaffe" gegen AB mehr oder? Wenn das jetzt nämlich doch nichts werden sollte könnte ich mir vorstellen, dass ein Eingriff notwendig ist, den ich schon mal über mich ergehen lassen musste:

Die "Knochenwand" hinter der Nase durchstoßen und dann alles rausspülen was in den Nebenhöhlen steckt, ziemlich unangenehm kann ich sagen :)

Naja wird schon werden jetz, dir auch viel Glück Salunia, dass du bald von deinem Leiden befreit wirst :)

osrbittus


Jaja, das nicht-zuhören der ärzte und das verschreiben der immer gleichen medikamente kenn ich nur zu gut (bin medizinstudentin, also eigentlich eine von "denen" aber das fällt mir echt oft auf). Meistens funktioniert diese taktik ja auch, aber halt nicht immer. Wenn du öfter solche probleme hast, kann es gut sein, dass bei dir vlt. anatomisch nicht so hundertprozentig passt in dem gebiet oder vlt. ist deine schleimhaut auch schon sehr angegriffen durch die dauerbehandlungen. Ähnlich zb auch bei blasenentzündungen. EIn kompetenter hno kann dir da aber sicher weiterhelfen, solche infekte sind ja keine rarität. ;-)

Diese "regel" der AB-einnahme (2-3 tage länger nehmen als symptome) stimmt nicht so ganz. ;-) Wichtig ist, dass du ca. in den ersten 3 tagen eine wesentliche besserung spürst, ansonsten kann man davon ausgehen dass das AB nicht oder zu wenig wirkt. Es stimmt aber schon, dass man das AB auch noch nach abklingen der symptome weiternehmen soll, aber das müssen jetzt nicht unbedingt 2 tage sein, können auch 4 oder 6 etc sein. Immer brav die packung leeren. :)z

f}redsjttexr38


Danke für deinen Beitrag orbitus,

ach ähm, wenn du Medizin-Studentin bist kann ich dich ja vllt. noch was fragen ;-D, was du wissen könntest, was mich nämlich auch schon länger interessiert...

Ich hör nämlich immer von "sich Resistenzen einfangen" in dem Sinne, dass man selbst quasi gegen die AB resistent wird, die man zu oft eingenommen hat und dann nach der Zeit bei einem die AB einfach nicht mehr richtig wirksam sind.

Ich war eigentlich der Meinung, dass aber "resistent" nur die Bakterien werden können, weil vllt ein paar von ihnen die AB-Behandlung überleben und danach sich eben anpassen. Was stimmt denn nun, oder stimmt beides ein bißchen?

Wenn ersteres nämlich stimmt, dürfte ich schon so langsam ziemlich AB-resistent sein, ich glaub in diesem Jahr isses schon mein 5. oder 6. darunter mehrmals sogar 10-tägig :-/

fNred_st-er3x8


Wenn ersteres nämlich stimmt, dürfte ich schon so langsam ziemlich AB-resistent sein, ich glaub in diesem Jahr isses schon mein 5. oder 6. darunter mehrmals sogar 10-tägig :-/

Ich meinte natürlich innerhalb eines ganzen Jahres, von jetzt zurückgerechnet

Mbayaxna


Zum Thema AB ist es wichtig, es ausreichend lange zu nehmen, und eben aus der richtigen "Gruppe". Ein riesiges Gebiet, wo ich denke, dass kaum ein Arzt sich WIRKLICH damit auskennt. Die Faustregel ist ja, es 2-3 Tage über das Verschwinden der Symptome hinaus zu nehmen.

Bei mir hat man früher bei mehreren OPs dicke Krischgroße Eiterklotten aus den Nebenhöhlen geholt und diesen Eiter natürlich im Labor untersucht. Es fand sich nie ein Keim.

Da auch nie ein Antibiotikum half (wie sollte es auch) habe ich es einfach nie mehr genommen, war auch besser für den Verdauungstrakt. Habe mal gelesen, eine Antibiotika"kur" schädigt den Darm für 6 Monate. Prost Mahlzeit. Und das, ohne eine wirklich positiven Effekt auf die NNH.

Stattdessen eben homöopathische Mittel. Eine Anfälligkeit ist weiter vorhanden, aber ich habe das super schnell im Griff. Es beschränkt sich auf harmlose 2 - 3 Tage und gut is....

oMrbiBtuxs


Ich hör nämlich immer von "sich Resistenzen einfangen" in dem Sinne, dass man selbst quasi gegen die AB resistent wird, die man zu oft eingenommen hat und dann nach der Zeit bei einem die AB einfach nicht mehr richtig wirksam sind.

Ja, das hört man immer wieder, hab mir darüber auch schon gedanken gemacht und halte die aussage aber für blödsinn. Resistent werden die bakterien und nicht der körper als ganzes. Es kann sein, dass einem von natur aus zb bestimmte enzyme fehlen um ein AB richtig zu verwerten, was dann dazu führt dass das AB keine wirkung zeigt. Aber dass man jetzt nach 5 maliger einnahme von amoxicillin darauf nicht mehr reagiert, kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll das auch gehen, unsere dna verändert sich ja nicht plötzlich und stellt andere proteine her oder so. ;-D Sowas können allerdings bakterien sehr gut, weil sie ja einen sehr schnellen lebenszyklus haben und sich somit an die umgebung (=AB) anpassen können bzw tauschen die arten dann auch untereinander resistenzgene aus.

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