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Zecke, Notfallarzt hat nichts gemacht, zum Hausarzt?

äfpfelcshxen


Also ich war auch schon wegen einer Zecke im Krankenhaus.. aber es war ungewiss wie lange die Zecke schon in mir war und es war schon alles leicht geschwollen und knallrot. Leider war Wochenende und wir sind ins Krankenhaus und da wurde sie mir rausgeschnitten, also mit Nähen und so. Ich denke, da war es aber auch notwendig, gerade, weil alles so dick und rot war. Die Zecke war schon tot und ging anders nicht mehr raus. Die eine Hälfte hat er mit der Pinzette rausholen können, dann hat er gemeint, dass da noch was drin ist und er schneiden muss.

Und das ganze Theater auch noch am Hüftknochen.. das tat gut weh %:|

Aber Medikamente hab ich auch keine bekommen. Genäht, Pflaster und gut wars. Sollte auch beobachten..

Seit der Aktion reißen Freunde gerne Witze über mich, dass ich mit meinem Blut Zecken töte und mich deshalb keine Insekten stechen, bin bisher nämlich immer verschont geblieben.

WvolfgZang


Zecke tot während des Saugens ??? Sehr :-o :-o :-o Während sie saugt, siehst du der nicht an, ob sie noch lebt oder nicht! Was soll sie schon machen? etwa *:) *:) oder :-q :-q

Nein, die steckt da ziemlich unbeweglich erst mal fest. Falls man ihr beim Rausziehen den Kopf abreisst, so ist das auch für die Zecke tödlich. Die Kopfreste können sich in der Haut dann schon entzünden und jucken mindestens heftig.

D9iepKru?exmi


eine prophylaktische antibiose ist in jeden fall angezeigt bei einem zeckenbiss

sagt dein Bauchgefühl? Oder gibt es eine Quelle?

mein Wissensstand ist folgender:

*

die vorsorgliche Gabe von Antibiotika nach einem Zeckenbiss ohne gleichzeitige Symptome einer Borreliose hat sich bisher als nicht sinnvoll erwiesen

*

das Verabreichen von FSME – Immunglobulinen und die aktive Immunisierung gegen FSME bei Vorliegen einer aktuellen Borrelieninfektion führt zu teils schweren Komplikationen! – unbedingt vorher abklären, welche Infektion vorliegt ! ( am besten wenden Sie sich ans Tropeninstiut)

*

ebenso führt eine Tetanusimpfung ( Nebenwirkungen ) zu einer schlechteren Prognose; – diese wird oftmals nach einem Zeckenbiss verabreicht, obwohl Clostridien nur anaerob in Mist und Gartenerde vorkommen, – das Auftreten nach einem Zeckenbiss wurde bisher nicht dokumentiert.

ä^p1felc hexn


Wolfgang

Die war schon tot und deshalb war alles entzündet.. sonst hätten wir sie selbst rausgemacht ;-)

Die sah aber schon so komisch aus ;-D

Der Kopf blieb erst drin, als der Arzt rumgefummelt hat %-| ]:D

r;osa_l5indxe


ihr mögt es als blödsinn empfinden, daß mein ein antibiotikum nehmen sollte und weiter auf die richtigkeit der quellen pochen. ich war damals beim neurologen in behandlung (und der war auf borreliose bzw. neuroborreliose spezalisiert) und seine meinung war eine ganz andere, nämlich die, daß man weitaus mehr infektionen durch zeckenbisse vermeiden könnte, wenn das ganze nicht durch das "halbwissen" seiner kollegen so runtergespielt würde. nicht jeder arzt weiß alles und auch dr. google gibt in mancherlei hinsicht nicht viel wahres von sich.

und nochmal...die wanderröte muß nicht zwangsläufig auftreten. haben hier auch schon einige geschrieben, aber merkwürdigerweise geht auf solche beiträge niemand ein. statt dessen wird behauptet, man könne nicht erkennen, ob eine zecke während des saugens noch lebt oder nicht. so ein unsinn! natürlich kann man das sehen. das tier hat beinchen und die bewegen sich ganz eindeutig bei berührung.

und mal ganz von der gefahr einer erkrankung abgesehen. hätte ich eine zecke am körper und wüßte das, wäre mein erster weg auch zu einem fachmann, um sie entfernen zu lassen. ich würde es nämlich ziemlich ekelig finden zu wissen, daß da so ein ekeliges vieh in mir steckt und ich damit noch eine nacht schlafen soll, bevor ich zum hausarzt gehe.

KwMoodxy


Und noch mal. Wie stellt sich das der Neurologe vor?

Im letzten Sommer war ich viel draussen und hatte fast jede Woche irgendwo eine Zecke. Wie soll das gehen mit dem Antibiotikum?

Macht das Sinn? Züchtet man nicht eher gezielt Resistenzen, als das man wirklich eine eventuelle Infektion verhindert?

Abgesehen mal von den Nebenwirkungen. Drei Monate Antibiotika am Stück ist auch nicht gesund.

r|osa_lxinde


mußt du mal den neurologen fragen. woher soll ich das wissen, wie er sich das vorstellt? ;-) vielleicht einfach mal die zeckenbisse versuchen zu vermeiden, indem man sich mit speziellen sprays einsprüht. ich hatte "wissentlich" noch nie eine, weil ich sowas immer benutze, wenn ich im sommer draußen bin und mich in der natur bewege. den mücken hält man ja auch nicht absichtlich den arm oder sonstwas hin, um sich stechen zu lassen. und die sind weitaus harmloser als zecken. aber na ja ...

KWMo!odxy


mußt du mal den neurologen fragen. woher soll ich das wissen, wie er sich das vorstellt?

Offensichtlich ist seine Meinung nicht sehr weit verbreitet, wohl aus den genannten Gründen.

Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln.

aber na ja ...

Eben. Ich wohne am, quasi im Wald. Hier gibt es Zecken in Hülle und Fülle. Selbst mit Spray ist ein Biss oft nicht zu vermeiden.

s0eeunympxhe


Soweit ich weiß ist es nicht üblich, nach einem Zeckenbiss prophylaktisch Antibiotika zu verschreiben. Zecken sind in Europa bzw. in Deutschland zwischen 2% und 50% mit Borrelien infiziert. Daher sollte man den jeweiligen Biss einfach im Auge behalten, vielleicht auch in den Kalender schreiben. Wenn nach ein paar Wochen doch Symptome auftreten, kann man immer noch Antibiotika nehmen. Versteh deshalb den Neurologen auch nicht.

Ich arbeite mit Zecken und untersuch sie auf Krankheitserreger. Sehe das daher vielleicht ein bisschen entspannter.

W^olfg=axng


at Seenymphe: Gibt es da Aussagen über die geographische Verteilung der Borreliose in Schland?

s`een?ymphxe


@ Wolfgang

also es gibt natürlich in ganz Deutschland Arbeitsgruppen die in ihrer Umgebung "nüchterne" Zecken, aber auch vollgesaugte sowie Patientenproben auf Borreliosebakterien untersuchen. Die Borreliose ist ja im Gegensatz zu dem FSME-Virus in ganz Deutschland verbreitet. Und natürlich gibt es für Zecken aus unterschiedlichen Regionen auch unterschiedliche Infektionsraten mit dem Borreliosebakterium. Ich hab jetzt gerade keine genauen Zahlen im Kopf, und bin auch zu faul zum suchen, aber in Deutschland ist die Prevalenz für Borrelien in Zecken im Schnitt bei 10-15%. Und selbst wenn man einen Zeckenbiss mit einer Borrelia-infizierten Zecken hat, heißt dies auch noch lange nicht, dass man Borreliose bekommt.

w>hit5e mmaigixc


%:| >:(

Ich find es immer wieder ärgerlich und gleichzeitig unverständlich wie sich immer noch User aufregen, obwohl ich mich bereits zweimal ausführlich erklärt hab.

Schön wie eine einfache normale Frage immer sofort zu einer heftigen dikussion ausartet.

Und auch hier sieht man wieder viele Meinungen und alle unterschiedlich.

Deshalb bin ich immer mehr davon überzeugt, das meine Entscheidung richtig war.

P.S. auch in meiner anderen Diskussion habe ich eine einfache Frage gestellt und bin mehrfach angegriffen worden, VÖLLIG sinnlos.

KVMooxdy


Falls du dich von mir auch angegriffen gefühlt hast, dann tut es mir leid. Dich habe ich gar nicht gemeint. Meine Beiträge beziehen sich auf Rosalinde.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass du zum Notdienst gegangen bist und hinterher zum Hausarzt. Hab ich bei meinem ersten Zeckenbiss auch nicht anders gemacht, weil ich das Biest auch nicht entfernen konnte.

rFosa_l^indxe


ch arbeite mit Zecken und untersuch sie auf Krankheitserreger. Sehe das daher vielleicht ein bisschen entspannter.

ach sooooo. ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. wenn ich in der krebsforschung arbeiten würde, würde ich einen tumor auch um einiges entspannter sehen, wenn ich einen hätte. klarer fall! solche aussagen sind einfach nur :-X

die meinung meines neurologen war oder ist vielleicht bis heute in deutschland nicht so verbreitet, weil es nur wenige ärzte gibt, die sich auf neuroborreliose spezialisiert haben. bis heute gibt es keine tests, die eine borreliose eindeutig belegen können.

irgendwie verstehe ich die ganze aufregung auch nicht. ich habe lediglich das weitergegeben, was mir damals der facharzt erklärt hat. ihr gebt eure meinungen ebenso preis, ohne sie belegen zu können ;-)

KSMoxody


ach sooooo. ja, das kann ich sehr gut nachvollziehen. wenn ich in der krebsforschung arbeiten würde, würde ich einen tumor auch um einiges entspannter sehen, wenn ich einen hätte. klarer fall! solche aussagen sind einfach nur

Der Vergleich hinkt. Und eigentlich müsste dir das sogar selbst auffallen.

die meinung meines neurologen war oder ist vielleicht bis heute in deutschland nicht so verbreitet, weil es nur wenige ärzte gibt, die sich auf neuroborreliose spezialisiert haben. bis heute gibt es keine tests, die eine borreliose eindeutig belegen können.

Die Meinung ist vielleicht deshalb nicht verbreitet, weil die Übertragung dann doch nicht so häufig ist. In meinem Bundesland liegt sie bei etwa 6 – 10%. Und für dieses Risiko sollte ich nach jedem Zeckenbiss Antibiose schlucken?

Das ergibt keinen Sinn und offensichtlich sehen das andere Ärzte ähnlich, weil man auch bei Antibiotikagabe mit Nebenwirkungen, unerwünschten Wirkungen rechnen muss. Abgesehen mal davon, dass man Resistenzen züchtet.

irgendwie verstehe ich die ganze aufregung auch nicht. ich habe lediglich das weitergegeben, was mir damals der facharzt erklärt hat. ihr gebt eure meinungen ebenso preis, ohne sie belegen zu können

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