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Lauter unerklärliche Symptome: Borreliose, Epstein Barr?

d`jko hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin männlich 30 Jahre alt fühle mich aber wie 90 Jahre. Bin eigentlich sportlich sehr aktiv, spiele Badminton im Verein und gelegentlich Fussball. Aber zur Zeit geht fast gar nichts mehr.Hab lauter unerklärliche Symthome:

Das hat alles schleichend angefangen.

- 2005 Unerklärliche Handgelenkschmerzen 2005 (bin Linkshänder,daher hab ich es auf Sport geschoben) .Konnte dann ca. 6 Wochen kein Badminton mehr spielen, dann ging es wieder.

Zeckenbiss und Entfernung bei Hausarzt

geschwollener Lymphknoten rechte Leiste

gelegentlich Nackenschmerzen

kurzzeitig Schmerzen im rechten Kniegelenk beim Schwimmen

- 2006:

Laut Blutbild Feststellung kürzlich zurückliegendes Pfeifersches Drüsenfieber

Schlapp/ Müde

Hitzegefühl

Schulterschmerzen links vor allem bei Sport (keine Ursache selbst nach CT feststellbar!)

Wieder kurzzeitig sichtbar geschwollenen Lymphknoten rechte Leiste

Ende 2006 Schluckbeschwerden und Engegefühl im Hals

- 2007:

Schwächeanfall Juni 2007 (ca. 3 Wochen lang), Müdigkeit,

Ende 2007 ca. 10 Tage lang Durchfall

- 2008:

Blut in Stuhl (alle paar Monate mal), Blähbauch, 4 Wochen lang starke Schmerzen r. Knie

ab und an Stechen in beiden Schienbeinen, Oberschenkelschmerzen nach Fussballsp.

Schluckbeschwerden und Engegefühl im Hals

- 2009:

links Kitzeln und Empfindungsstörungen im Arm und Bein, Blähbauch, ab und an wieder Blut im Stuhl, Bauschmerzen (ca. 2 Wochen Ende 2009) Nackenschmerzen (ab und an)

- 2010:

Empfindungsstörungen (Ameisenlaufen) ab und an linker Arm/Bein, Blähbauch, beim Joggen und Badmintonspielen Schmerzen in der Leistengegend

- 2011

Schmerzen in der Leistengegend beim Sport, leichte Empfindungsstörungen wieder linkes Bein linker Arm. Sehr starke Schmerzen bei Bewegung (z.B. Badmintonspielen) in linken Handgelenk. (Selben Schmerzen wie 2005 nur stärker und jetzt dauerhaft!) Auch rechtes Handgelenk schmerzhaft nur nicht ganz so stark da weniger unter Belastung, schlapp vor allem beim Sport. Brauche dann ständig was zum Essen z.b. Traubenzucker gelegentlich Schluckbeschwerden und Engegefühl im Hals.

Ich war die letzten Jahre schon bei diversen Ärzten halt immer symthomebezogen z.b. wegen Handgelek beim Orthopäde usw, allerdings alles immer ohne Befund. Als im August 2011 die Handgelenkschmerzen so schlimm wurden, dass ich kaum noch Badminton spielen konnte sagte ich mir: Jetzt ist schluss und wollte der Sache auf dem Grund gehen: Meine persönliche Vermutung ist eine Neuro-Borreliose (durch Zeckenbiss 2005). Aber alle Ärzte halten das für Quatsch! Oder ein chronischer Velauf des Epstein-Barr-Virus, aber eigentlich auch sehr unwahrscheinlich.

Behandlung seit August 2011:

1. Sportarzt bzgl Handgelenk (Akkupunktur, Stromwellen-Therapie alles käse.

Aufgrund meiner Vermutungen (Borreliose usw.) haben wir großes Blutbild gemacht.

Ebenso Anti-Körper Test Borreliose und Eppstein-Barr, dazu noch Diabetes, Rheuma, Eisen

Vitamin B12 usw. (da ich Vegetarier seit 13 Jahren bin)

Alle Blutwerte im normalen Bereich, teilweise sogar sehr gut!

2. Einfach dem Ausschluss halber anoymen Test beim Gesundheitsamt gegen:

HIV: negativ

Hepatitis A-C: negativ

Neuro-Syphilis: negativ

3. Von Sportarzt zu Orthopäden bzgl. Handgelenk geschickt. Röntgen-Bild alles o.k.

Dieser Orthopäde fand die Theorie mit den Borrellien gar nicht unwahrscheinlich und schickte mich zu einem weiteren Arzt der sich mit Borrelien auskennt.

4. Bei anderem Arzt 2x in 2 Wochen speziellen Westernblot-Borrelien Test gemacht.

IgG-Blot: negativ, IgM-Blot: auffällig

Der Arzt meinte das man Borrelien angeblich ausschließen kann und überwies mich an einen Neurologen (Termin habe ich erst Anfang Dezember). War aber 2009 schon bei einem Neurologen, da kam auch nichts bei raus. Hab 2009 auch CT-Bilder vom Kopf und Nacken machen lassen. Ausschluss Multiple Skeleterose. Gott sei Dank!

Ich bin laut Ärzten und sämtlichen Untersuchungen eigentlich kern gesund! Fühle mich aber wie 90 Jahre. Komme seit ca. einem halben Jahr immer schwerer früh aus dem Bett. Das ist wie wenn ich blei an den Füssen hätte.

Hat von Euch jemand ähnliche Probleme? Ich weiss langsam ech nicht mehr weiter! Ist doch nicht normal für einen erst 30 Jährigen!

Ganz aktuell kamen noch starke, drückende Rückenschmerzen letzte Woche dazu, der Blähbauch wurde schlimmer, war sogar letzten Freitag im Krankenhaus mit Krämpfen. Der Arzt machte Ultraschall vom Bauchraum und hat viel Luft im Bauchraum gesehen. Der Krankenhausarzt tippt auf eine Lebensmittelunverträglichkeit, empfiehlt mir aber zur Sicherheit eine Magen- und Darmspiegelung.

Ich werde mich die Tage jetzt noch um einen Termin zur Magen und Darmspiegelung bemühen. Da hab ich ehrlich gesagt schon ein wenig Angst davor, am Ende ist es Magen oder Darmkrebs. Aber ich will jetzt mal nicht vom schlimmsten ausgehen, sondern tippe eher darauf, diese Untersuchung auch wieder hoffentlich "ohne Befund" ausgeht. Dann bin ich wieder am Anfang vom Ende…

Gruss

djko

Antworten
S4cjhneFehexxe


Deine Beschwerden müssen nicht zwingend eine gemeinsame Ursache haben.

Der Krankenhausarzt tippt auf eine Lebensmittelunverträglichkeit, empfiehlt mir aber zur Sicherheit eine Magen- und Darmspiegelung.

Auf eine Unverträglichkeit solltest du dich auf jeden Fall auch untersuchen lassen (H2-Atemteste). Die Spiegelungen werden sicher nicht wegen Krebsverdacht gemacht sondern da gibt es noch x andere Möglichkeiten (z.B. Entzündungen, Divertikel) die deine Beschwerden verursachen könnten. Lass die Untersuchungen machen, das ist alles halb so wild ich hab das schon ein paar mal hinter mir..

Komme seit ca. einem halben Jahr immer schwerer früh aus dem Bett. Das ist wie wenn ich blei an den Füssen hätte.

Wurde deine Schilddrüse schon mal untersucht?

SXunfl?owerS_7x3


Dir ist auch klar, dass gelegentliche "Wehwehchen" und Gesundheitsprobleme zum Alltag gehören und man eben nicht dauerhaft jeden Tag topfit ist? Dass man mit zunehmende Alter und jahrelangem intensiven Sport auch dadurch Probleme bekommen kann (Zshg. Badminton, Schulter, Handgelenk)?! Nicht jede Überlastung hinterlässt nachweisbare Spuren; Bänder werden im Röntgen nicht und im CT nicht besonders gut dargestellt.

Bei best. Lebensmittelunverträglichkeiten (z.B. Zöliakie) wird eine Diagnose MIT durch eine kleine Probenentnahme aus dme Darm gesichert. Wäre also durchaus ein sinnvoller Ansatzpunkt.

Wenn ich aber Deine lange Liste an Arztbesuchen etc. anschaue, die alle ohne gravierenden Befund geblieben sind: Da fällt mir "Depression" zu sein. Aber v.a. "somatoforme Störung"...

Will Dir damit nicht zu nahe treten, aber vielleicht magst Du mal einen Gedanken daran verschwenden. Neben der einen oder anderen vielleicht noch sinnvollen organmedizinischen Abklärung. Aber so ein enormer Untersuchungsmarathon ohne jeglichen Befund lässt mich stutzen...

rUeisexr


hi djko,

als jemand, der seit vier jahren mit den folgen einer EBV-infektion zu kämpfen hat, die chronifizierte, weiss ich, dass man bei der diagnostik nur finden kann, was man sucht. und meist wird eben nicht sehr systematisch gesucht. meine "normalen" blutuntersuchungen waren zum beispiel immer total unauffällig und wiesen nur auf einer "abgelaufene EBV-infektion" hin. Bis mein arzt zum einen durch einen PCR-test des rachenspülwassers die immer noch aktiven viren nachwies und mich an die charité überwies, wo man zunächst ein zytokinprofil erstellte, das ein völlig aus dem ruder gelaufenes immunsystem (vor allem eine starke zytokinausschüttung) zeigte, was mir eine reihe von autoimmunologischen störungen eintrug. in der folge habe ich ständige gelenkprobleme, allergisches asthma, eine dysfunktion der schilddrüse sowie eine grad III-gastritis bekommen.

obwohl weder der pcr-test noch das zytokinprofil sehr teuer sind (jeweils zwischen 100 und 150 eur), zaudern viele ärzte mit der veranlassung – oder sie kennen sich nicht damit aus.

man kann beide untersuchungen notfalls (falls die geldbörse das zulässt) privat bei den laboren in auftrag geben.

[[http://www.imd-berlin.de/kompetenzen-immundefektdiagnostik-th1th2th17zytokinprofil.htm]]

außerdem würde auch ich dir zu einer umfassenden schilddrüsendiagnostik raten, zu der auf jeden fall auch eine sonografie gehört.

gute besserung

sJinix26


zu reiser wow dein Beitrag war wirklich sehr gut.

ich selber habe eine ziemlich gleiche Geschichte hinter mir -bin eig.mitten drin-wie djko.

war alleine in diesem Jahr bei 21 Ärzten,bin seit Januar krank gesch.da mein Immunsystem völlig den Geist aufgegeben hat.War auch in 3Krankenhäusern und habe noch nie was von diesem PCR Test gehört...evtl.bringt mich das ja weiter.Könnte dir djko viele Tipps geben,denn wenn man nicht den Schlüssel des ganzen findet wird es immer schlimmer.*leider weiß ich von was ich rede*

r|eisxer


@ sini

eine ergänzung. in den kliniken ist der PCR-test zwar meist bekannt, das untersuchungsmaterial ist hier aber in der regel blutplasma. da wird man (gottseidank!) selten fündig, denn bei einem nachweis der viren im blut steht für den patienten karthago echt in flammen. dieser befund ist glücklicherweise eher selten und betrifft sehr schwere infektionsverläufe. (ich hatte einmal in den vier jahren ein positives ergebnis im plasma, woraufhin die ärzte sofort valcyte verordneten, um das virus aus dem blut zu bekommen). häufiger ist ein nachweis im rachenspülwasser. man muss dafür nur ein wenig mit salzwasser gurgeln, um zellen aus der rachenschleimhaut herauszulösen.

s$inUi26


wird das Plasma aus der Wirbelsäule genommen?Ich meine die Flüssigkeit,denn sowas wurde mir schonmal "angeboten"...

r.eisYexr


nein, Plasma ist schlicht der "flüssige" Teil des Blutes.

CsrimOson&C-l\over


Hallo djko

Ich will auf keinen Fall behaupten, dass Du an einer Neuroborreliose erkrankt bist – es könnte gerade so gut ein chronisch reaktivierendes EBV oder vielleicht noch was anderes, ähnlich schwierig Feststellbares sein – aber Tatsache ist, dass sich sehr viele Ärzte (wie auch mit EBV) mit Borreliose überhaupt nicht auskennen, und dass es immer wieder seronegative Fälle gibt. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn nach der Infektion zu früh und/oder unzureichend mit Antibiotika behandelt wird. (Was auch als dummer Zufall passieren kann.) Dann kann das Immunsystem keine Antikörper bilden, und der Bluttest fällt aus, als hätte nie eine Infektion stattgefunden. Oder der Bluttest kann eine "abgelaufene Infektion" darstellen, (wie auch oft bei EBV), weil die Erreger sich in kaum durchblutete Gefäße zurückgezogen haben und dort unerkannt ihr Unwesen treiben.

Wie reiser es so treffend sagt: Es kann nur gefunden werden, wonach gesucht wird. Der PCR-Test aus dem Rachenspülwasser, den reisers Diagnose ans Licht brachte, scheint wirklich empfehlenswert zu sein. (Leider gibt es Ärzte, die es schlicht ablehnen, diesen Test zu machen, weil sie meinen, dass es ja wohl reiche, wenn der Bluttest keine aktive Infektion anzeige.) Aber sei beharrlich und probiere es, diesen Test durchzusetzen. Und veranlasse auch nochmals einen Borrelientest. Wenn sich da die Werte verändert haben sollten, würde dies darauf hinweisen, dass irgendwas im Gange ist.

Nun wünsche ich Dir, dass der ganze Spuk sich allmählich zurückzieht und wegbleibt. Und natürlich auch, dass die Magen- und Darmspiegelung ohne Befund verlaufen. Gute Besserung! *:)

Crimson

dujk@o


Hallo Leute,

nun melde ich mich 2 Wochen nach meinem Bericht auch mal wieder. Ging nicht früher, hatte einfach nicht die Zeit (berufsbedingt) und die Nerven (krankheitsbedingt) mich hinzusetzen und was zu schreiben. Heute (Sonntag) habe ich die Ruhe und Zeit gefunden. Danke erstmal für die Antworten von Euch. Ich hatte 2006 eine "abgelaufene EBV-Infektion. Seit da ging es bergab und es kamen immer wieder wechselnde Beschwerden. Aber genauso waren auch meine Borrelien-Blutbilder nie komplett negativ, ein Wert immer "auffällig". Trotzdem meinen die Ärzte es deutet nichts auf Borreliose hin.

Ein kurzer Bericht wie es mir die letzten 2 Wochen ging:

Es kamen wechselnde Rückenschmerzen dazu, mal linke Seite in der Lendengegend, dann mal die rechte Seite, dann ein drückendes Hitzegefühl Richtung Steißbein, dann vor ca. 8 Tagen wie aus dem nichts ganz komische heftige Rückenschmerzen ungefähr zwischen HWS und Rücken. Immer bei kleinster Belastung, z.b. wenn ich nur im Stand ein bisschen springe oder versuche zu joggen, messerstich bzw. schlagartige Schmerzen. Fast so als wenn ich eine Metalkonstruction am Rücken befestigt hätte. An Sport z.B. Badminton wäre gar nicht zu denken gewesen.

Diese Rückenschmerzen haben dann alleine wieder aufgehört und gingen fast nahtlos über in starke Schmerzen in der Leistengegend. Ich kann diese gar nicht genau bestimmen wo genau, irgendwie zieht es quer über den Po bis in die Leistengegend weiter in den Oberschenkel, auf der linken Seite ganz extrem auf der rechten Seite leicht. Seit 5 Tagen hab ich auch wieder dieses Kitzelgefühl im linken Arm und linken Bein, so wie wenn alles dauerhaft leicht eingeschlafen wäre. Früh beim Aufstehen geht es noch, sobald ich mich bewege oder mit den Händen irgendwas tue z.B. Spühlmaschine ausräumen wird das Kitzelgefühl ganz heftig. Beim sitzen wird es auch schlimm z.B. Autofahren, beim Laufen wieder leicht besser. Also ganz aktuell Leistenschmerzen und Nervenschmezren (Kitzelgefühl li Arm. Li Bein) Das auffällige, sowohl der Ursprung im August war linkes Handgelenk, linke Schulter, Kribbelgefühle nur links linke Leiste. Ich weiss echt nicht was es noch sein kann..

Meine Behandlungen die letzten 2 Wochen:

-erneutes Blutbild wegen Schilddrüse: Lt. Dr. alles im Normalbereich

-letzten Montag Magen und Darmspiegelung (alles Top! Nicht einmal Polypen bzw. Hämoriten, rein gar nichts!

-am letzten Donnerstag ausführliche Untersuchung bei Neurologen sowie Messungen. Nerven sind nicht geschädigt, höchstens durch irgendwas momentan gereizt. Der Neurologe hat mir auch Blut abgenommen zwecks speziellen Untersuchungen irgendwelcher Muskelerkrankungen. Ebenso hat er mir für 10 Tage als "Test" Cortison verschrieben. Da soll ich jetzt 2,5 Tabletten jeden früh für 10 Tage nehmen. Um zu sehen ob die Schmerzen z.B. Leiste, Handgelenk entzündungsbedingt sind. Das bisschen erfreuliche: Ungefähr 10 Stunden nach der ersten Einnahme, sind die Handgelenk und Schulterschmerzen fast komplett verschwunden, konnte gestern sogar 2 Stunden wettkampfmäßig Badminton spielen, das wäre noch vor 6 Tagen allein schon wegen der Rückenschmerzen nicht einmal im Traum möglich gewesen.

Aber was bringt das weiter? Ich kann doch nicht ein Leben lang Cortison schlucken? Was könnte das sein wenn ich chronische Entzündungen in den Gelenken habe? Auch hab ich das Gefühl das dieses Kribbeln/Kitzeln in der linken Körperhälfte von den Gelenken aus geht. Ich hab da echt Angst das meine Nerven langsam absterben, ich heute in 6 Monaten am Stock laufe, heute in 2 Jahren im Rollstuhl sitze. Bandscheiben können es laut Neurologen auch nicht sei, da diese entweder Arm oder Bein betreffen (z.B. Kribbeln)

Ich bin wirklich nicht depressiv, hab Freude am Leben, eine tolle Freundin, tollen Job, fahre viel in Urlaub, nehme mir Auszeiten, bin sportlich sehr aktiv (wenn es körperlich geht) also psychisch passt bei alles. Mich macht nur langsam diese Ungewissheit verrückt.

Ich weiss echt nicht mehr weiter was ich habe: Jetzt ist Magen/Darm, Schilddrüse o.k.

Jetzt machen wir (Internist) in 2 Wochen noch einen Test auf Lebensmittelunverträglichkeit (wegen Blähbauch, Magenkrämpfe usw.) aber können daher diese üblen Gelenk und Nervenschmerzen herkommen?

Oder doch Borrelien bzw. Epptein Barr chronisch?

Weiss jemand noch rat bzw. geht es jemanden ähnlich wie mir?

Ein verzweifeler 30 Jähriger.

Gruss

djko

D<ino2x000


Gehe zu einem internistischen Rheumatologen. Wenn Cortison hilft könnte eine Arthritis dahinterstecken. Die Darmproblem die du anfangs hattest erwähnen. Evtl. hattest du eine Infektion die in der Folge eine reaktive Arthritis ausgelöst hat.

raeisxer


Hi djko,

Rheumatologe scheint mir eine gute Idee zu sein. Außerdem würde ich Dir raten, mit dem Arzt offen über den unterdessen entstandenen Leidensdruck zu sprechen und eine erneute Bestimmung von Borrelien- und EBV-Werten zu erbitten (EBV unbedingt einschließlich der Early Antigene und möglichst auch mit einem PCR-Test aus dem Rachenspülwasser.) Meine Erfahrung ist, dass Ärzte bei den kurzen Patientengesprächen oft nicht hinreichend darüber informiert werden, wie sehr die Krankheit einem zusetzt, vor allem, wenn keine Diagnose vorliegt. Gelingt es, den Leidensdruck zu vermitteln, schafft man es dann oft auch, eine weitergehende Diagnostik zu veranlassen.

Lass Dir Befunde immer auch in Kopie aushändigen, um ggf. eine Zweitmeinung einzuholen. Gerade bei den Schilddrüsenwerten z.B. sind Ärzte sehr uneinig, was als "normal" gilt. Falls Du diese Werte hast, kannst Du sie gern auch hier oder im Schilddrüsenforum einstellen, um Meinungen einzuholen.

Gute Besserung

piablxete


Hallo Djko,

ich hab seit 3 Monaten genau dasselbe wie du!!!!!!!!!!!!

Zumindest 95% des Krankheitsbildes aehnelt sich. Ich bin verzweifelt.

Hast du denn nun Neuigkeiten erfahren?

Ich schreib Dir gern auch eine persoenliche Nachricht, moechte nur wissen, ob du noch aktiv bist.

best

pablete

pEablHete


Ist irgendjemand in diesem Thread noch aktiv? djko, reiser, crimson, sini26?

Würde mich auf Wiederaufnahme des Themas freuen, um Erfahrungsberichte unter Leidensgenossen auszutauschen.

Habe noch keine Diagnose, aber bemühe mich nun auch um den PCR-Test und Co.

Voller Krankheitsverlauf folgt, sobald Interesse besteht.

pablete

":/

NPufxfi


Hallo, der arme reiser ist immernoch da und viele andere. Du findest sie im EBV Forum! Hast du inzwischen deine Blutwerte?

Alles Gute

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