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Frage zu Hepatitis-B-Marker HbsAg

L9K1x0


Okay, nochmal ein Fehler:

Anti-Hbs-Antikörper= durchgemachte Infektion mit Abheilung oder geimpft.

Hbs-Antigen = Infektion vorliegend und zwar entweder Akut / Chronisch oder Carrier

So jetzt aber, im dritten Anlauf. Leider gibts auch keine Editierfunktion

Oeliver2x680


So, ich war jetzt heute auch mal beim Doktor. Er hat mir Blut abgenommen, um eine Hepatitis B Serologie durchzuführen. Dafür wurde allerdings nur ein Röhrchen abgenommen. Ist das normal und können hiermit alle relevanten Marker überprüft werden. Ich hatte gesagt, ich möchte prüfen, ob a) HEP B vorliegt, da es möglicherweise bevor der Impfung bereits vorlag und b) ob die Impfung angeschlagen hat (Titer Prüfung), so dass ich weiß, inwiefern ich bei Nichtvorliegen einer Infektion in Zukunft sicher geschützt bin.

Ist die Serologie ein festes Paket an Einzelwerten, das überprüft wird?

Bin jetzt mal gespannt.

Meine Freundin wird dann in einigen Wochen auch hingehen. Sie ist Weißrussin und derzeit zuhause. Dort hat sie leider mit dem medizinischen Standard so ihre Probleme, in dieser Thematik weiter zu kommen. Man wird von Hü nach Hott geschickt und eigentlich nur richtig behandelt, wenn man ordentlich Bakschisch auf den Tisch legt.

LDK10


Hey

Der Vorgang der Blutabnahme ist richtig, mehr als ein Röhrchen braucht man nicht, auch nicht wenn man mehr im Blut bestimmen möchte.

Ist die Serologie ein festes Paket an Einzelwerten, das überprüft wird?

Ich versteh die Frage nicht ganz ;-)

ONl6iver@268x0


Ich meinte, ob bei der Serologie alle Market geprueft werden oder nur einzelne?

L|K1x0


Ne da wird in der Regel schon so ein Paket gemacht wo man klar draus schließen kann ob du infiziert bist oder nicht bzw. oder ob ein Impfschutz vorliegt. Sollte sich dann der Verdacht erhärten sucht man genauer.

OBlivevr268x0


Was kostet eigentlich die Therapie einer chronischen Hepatitis? Im Falle meiner Freundin besteht nämlich keine Krankenversicherung.

B'arnt81


Das kann man pauschal nicht beantworten, da dies davon abhängt, welche Maßnahmen ergriffen werden und wer die Therapie ausführt. Wie gesagt muss eine chronische Hepatitisinfektion auch nicht zwangsläufig therapiert werden. Eine grobe Kostenschätzung meinerseits, allerdings basierend auf den Kosten in Deutschland und nur als grobe "Hausnummer" zu verstehen. Keine Ahnung, was eine Therapie in Weißrussland kostet, wahrscheinlich aber deutlich weniger:

- Verlaufskontrolle (ca. 500€/Jahr)

- aktive Therapie je nach Therapieform im unteren vierstelligen Bereich (1.000-5.000€)

- Bei Leberkrebs unterer fünfstelliger Bereich (ca. 10.000-20.000€)

- Lebertransplantation unterer sechsstelliger Bereich (100.000-300.000€)

Viele Grüße

Ollivler2!68x0


Die Therapie würde in Deutschland gemacht, da sie Mitte März zu mir zieht. Kann man ja nur hoffen, dass es keinen Leberkrebs gibt, alles andere ist ja noch zu bezahlen.

Du hattest geschrieben:

Hbs-Antigen = Infektion vorliegend und zwar entweder Akut / Chronisch oder Carrier

Wenn es nicht die akute Infektion ist, wovon ich mal ausgehe (Ausnahme wäre, dass sie den Virus wider Erwarten von mir hat, was gleichzeitig hieße, dass ich chronisch oder carrier wäre), wie stehen die Wahrscheinlichkeiten Chronisch oder Carrier? Es ist in Weißrussland leider sehr schwierig, sich dahin gehend untersuchen zu lassen, so dass wir das erst Mitte März in Angriff nehmen können, wenn sie hier ist.

Ultraschall der Leber etc. sah zumindest mal alles gut aus.

Schauen wir erstmal Montag, was mein Status und ggf. der Titer aussagen.

Würdet ihr eigentlich bei gutem Titer Wert mit einer Hepatitis infizierten Person zusammen bleiben oder ist das trotzdem ein No Go? Ich habe in anderen Foren gelesen, dass Hepatitis Patienten sogar darüber berichten, von Ärzten mehr oder weniger weg geschicht zu werden, wenn sie sich outen..... also so sich so wie Aussätzige behandelt fühlen. Oder ist das Zusammenleben mit einer infizierten Partnerin gängige Praxis und möglich? Denn es ist ja so, dass wir erst 30 sind, recht jung verliebt und auch einen Kinderwunsch für die Zukunft haben. Hoffentlich ist das alles realisierbar.

B,artx81


Würdet ihr eigentlich bei gutem Titer Wert mit einer Hepatitis infizierten Person zusammen bleiben oder ist das trotzdem ein No Go?

Warum sollte das ein No Go sein?!

O!liverU2680


Man liest in vielen Foren, dass sich HEP Infizierte wie Aussätzige behandelt fühlen. Ob das ansatzweise gerechtfertigt ist, kann ich nach meinem derzeitigen Wissensstand nicht beurteilen.

Also spricht nichts dagegen, dass wir ganz normal zusammen leben können, wenn meine Impfung regelmäßig geprüft und erneuert wird und dass wir auch Kinder haben können, wenn diese direkt nach der Geburt geimpft werden?

Bfart8x1


In einer ernsthaften Beziehung sollte man in schwierigen Situationen auf die Unterstützung des Partners zählen können. Dass Du darüber nachdenkst, sie ähnlich zu diskriminieren wie vielleicht viele unbeteiligte Dritte, lässt die Frage aufkommen, wie ernst es denn nun ist?

Abgesehen davon wäre eine Infektionsgefahr für Dich bei erfolgreicher Immunisierung nahezu null. Wie infektiös sie ist, lässt sich anhand der bis jetzt vorhandenen Laborwerte außerdem noch gar nicht beurteilen.

OZlivedr2#680


Mich hat interessiert, warum selbst Ärzte etc. sich teilweise so krass verhalten. Konnte das Ganze anhand des bereits bekannten Kenntnisstandes nicht so richtig nachvollziehen, daher die Nachfrage.

Wir kennen uns jetzt etwa ein Jahr, etwa die Hälfte davon haben wir zusammen gelebt. Die Pläne sind schon ernst und ich bin niemand, der sich bei Problemen schnell zurück zieht. Trotzdem hoffe ich natürlich, mit 31 Jahren nicht die Pläne einer Familiengründung über den Haufen werfen zu müssen. Die Angst vor eigener Ansteckung steht da eher hinten an, denn ein 99% Schutz ist ja gewährleistet.

B#artx81


Mich hat interessiert, warum selbst Ärzte etc. sich teilweise so krass verhalten.

Da im medizinischen Bereich so ziemlich jeder gegen HBV geimpft sein und die Sterilität der Instrumente bei jedem Patienten sichergestellt werden sollte – egal ob eine bekannte Infektion vorliegt oder nicht – dürfte das keine rationalen Gründe haben, sondern v.a. mit einer subjektiven Angst vor dem Restrisiko zu tun haben.

dJolo3mixti


Die Angst vor eigener Ansteckung steht da eher hinten an, denn ein 99% Schutz ist ja gewährleistet.

Na ja, das gilt aber nur wenn man auch Antikörper nach einer Impfung gebildet hat, was natürlich überprüft gehört.

Es gibt aber immer wieder Personen, die eben keine Antikörper entwickeln ich habe 10 Impfungen gebraucht um einen Titer über 100 zu erreichen..

O]liveWr268Q0


So, jetzt geht es mir schon besser. Die Ergebnisse meiner Blutuntersuchung waren gut. Es wurde lediglich Anti HBV festgestellt, was mir eine erfolgreiche Impfung und eine vorhandene Immunität bescheinigt. Der Wert liegt bei 178, was der Doktor als hervorragend bezeichnet hat.

Nun kann ich mich voll auf meine Partnerin konzentrieren. In 11 Tagen kommt sie zu mir und wir können die Sache angehen.

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