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Mandelentzündung ohne Antibiotika?

NsiggmiCxB hat die Diskussion gestartet


Hallo und Guten Abend,

kann man eine Mandelentzündung auch ohne Antibiotika heilen?

Zu mir: vor zwei Tagen fing es an, indem ich starke Schluckbeschwerden bekam. Am nächsten Morgen entdeckte ich beim Blick in den Rachenraum große weiße Flecke / Beläge. Damit stellte sich bei mir sofort die Vermutung einer Mandelentzündung ein. Also ging es heute früh auch direkt zum Arzt. Die Ärztin machte einen Abstrich und befragte mich zu den Symptomen. Diese äussern sich wie schon erwähnt vor allem in starken Schluckbeschwerden und (eitrigen?) Belägen. Ich habe weder Fieber und die Lymphdrüsen sind nur leicht angeschwollen und reagieren auf Druck mit leichtem Schmerz. Meine Ärztin wollte auch wissen, ob ich eine Penicillin-Allergie hätte. Das konnte ich nicht direkt mit "ja" beantworten, aber nach zweimaligen unschönen Erfahrungen mit Antibiotika (Durchfall, Ausschlag, Schüttelfrost etc.) war ich nicht gerade davon angetan Antibiotika nehmen zu müssen. Meine Ärztin meinte, dass wir es bis Montag erstmal ohne probieren, dann ist auch das Ergebnis des Abstrichs da. Sollte es sich um Streptokokken handeln, führt wohl kein Weg an Antibiotika vorbei. Bis dahin soll ich erstmal viel trinken und wenn möglich mit Salzwasser gurgeln. Das mache ich nun auch. Zusätzlich ab und zu einen Eiswürfel lutschen, etwas Honig im Mund zergehen lassen und kalte Halswickel. Zusätzlich Lutschpastillen mit dem Wirkstoff Cetylpyridiniumchlorid. Aber egal wo man liest, steht fast immer, dass eine Mandelentzündung unbedingt mit Antibiotika behandelt werden muss. Zumindest wenn diese eitrig ist, was bei mir ja der Fall zu sein scheint. Muss das wirklich sein ??? Ich würde es mir nur zu gerne ersparen, habe aber schon ein bisschen Angst vor beschriebenen möglichen Komplikationen (Nieren, Herz)...

Ich bin mir so unschlüssig. Die Angst vor Antibiotika und dass es mir damit noch schlechter geht als jetzt, gegen die Angst ohne Antibiotika irgendwelche schlimmen Folgeerkrankungen zu bekommen. Wenn es schlimmer wird, soll ich laut meiner Ärztin gleich morgen wiederkommen. Tja, nur was heißt schlimmer? Die Schmerzen beim Schlucken sind heute Abend stärker als tagsüber, aber ist es nicht auch z.B. bei einer Grippe so, dass es morgens und abends immer schlimmer ist?

Ich fühle mich mit dem Gedanken so unwohl. Soll ich doch lieber gleich morgen nochmal zum Arzt oder kann ich es wirklich erstmal mit Hausmittelchen versuchen?

Über Tipps, Erfahrungen und voelleicht auch beruhigende Worte würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße,

Niggi

Antworten
dRolpahinx79


Hallo,

bei mir wurde die Mandelentzündung immer mit Antibiotika behandelt. Ich hatte so starke Schmerzen und es war auch immer sehr stark vereitert. Wenn die Schmerzen schlimmer werden, würde ich morgen noch einmal zum Arzt zumal auch das Wochenende ansteht. Schmerzstillend könnte man sonst auch erst einmal Dolo Dobendan nehmen. Das betäubt den Schmerz erst einmal. Aber ich würde eher das Antibiotika nehmen als schlimmere Erkrankungen in Kauf zu nehmen.

Gruß *:)

N'i-g/g[isCB


Danke für deine Antwort!

Es ist mal wieder echt blöd, dass sowas kurz vorm Wochenende passieren muss. Auch wieder ein Grund der mich hin und her gerissen sein lässt. Nehme ich kein AB und es wird schlimmer, besteht die Gefahr von Folgeerkrankungen. Nehme ich das AB und vertrage ich es wieder nicht, geht es mir vllt. das ganze Wochenende dreckig und absetzen darf man AB soweit ich weiß ja nur nach Absprache mit dem Arzt.

Mal abgesehen davon bin ich jemand, der nur sehr selten einen Arzt aufsucht und mir das jetzt schon wieder alles zu viel wird. Fehlzeiten in der Uni, auf Arbeit und Gedanken um Gedanken was ich tun und lassen soll.

Gott, ich jammere hier so rum und auf der Welt gibt es Millionen Menschen, ddnen es schlecht geht als mir. Damit schäme ichh mich schon fast...

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