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Atemnot bei Bronchitis, was tun?

T2onb'i8x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich bin etwas beunruhigt und hoffe jemand kennt vielleicht so ein ähnliches Problem. Seit gut einer Woche liege ich schon krank im Bett. Dachte erst, dass es eine Grippe ist, aber in den letzten Tagen bekam ich noch starken Reizhusten bis hin zum Erbrechen und Atemnot, außerdem habe ich seitdem fast keine Stimme mehr. Hatte mitten in der Nacht einen Hustenanfall und konnte danach plötzlich nichtmehr einatmen. Fing daraufhin total an zu röcheln und nach Luft zu schnappen. Bekam Panik und Herzrasen, weil ich dachte, dass ich gleich ersticke. Nach mehreren Minuten ging es mir wieder etwas besser. Die restliche Nacht habe ich aber im Sitzen ohne Schlaf und mit Atemnot verbracht. Morgens bin ich dann direkt zum Arzt gegangen, der bei mir eine Bronchitis diagnostiziert hat. Habe leichtes Asthma, deshalb gab er mir auch ein stärkeres Spray, das ich zusätzlich nehmen soll, verschrieb mir ausserdem ein Medikament gegen Reizhusten und Antibiotika. Seit 3 Tagen habe ich nun nichtmehr richtig geschlafen. Sobald ich liege und kurz vor dem Einschlafen bin, setzt meine Atmung aus, ich spring auf und würg/röchel vor mich hin bis ich wieder einatmen kann. Hatte dieses Erstickungsgefühl mit Luft schnappen, Würgen und Röcheln auch tagsüber schon einmal und habe allgemein das Gefühl schlecht Luft zu bekommen. Kommt das wirklich nur von der Bronchitis und weiß jemand was man da noch machen kann? Ich bin total fertig und übermüdet. Will endlich mal wieder etwas schlafen können :°(

Antworten
H1ase


Du hast aber keinen Hustenlöser vor dem Einschlafen genommen, oder?

Ist Die Luft zu trocken (feuchte Handtücher aufhängen)?

aBnniesFmockinQgjay


Hallo Tonbi

Mir geht es derzeit genauso :( ich habe 3 Nächte nicht geschlafen vor lauter Husten und Schnupfen. Bei mir hilft es bei Atemnot immer mich mit dem Oberkörper hoch zu lagern. Die Atemnot rührt daher, dass die Bronchien durch den Reizhusten extrem gereizt sind. Feuchte Handtücher oder Schüsseln mit heißem Wasser aufstellen hilft, weil es die Luft befeuchtet und damit auch die Lungen, ebenso Dampfbad mit kochendem Wasser und Salz. Sollte der Husten nicht besser werden, kannst du zum Einschlafen einen Hustenstiller nehmen

_\ParZvatli_


Wenn du so stark hustest bis zum Erbrechen, dann solltest du dich auch mal auf Keuchhusten testen lassen. Ansonsten geh lieber ins Krankenhaus, wenn es mit der Atemnot nicht besser wird oder halt morgen nochmal zum Arzt.

HLappy B8anxana


Wenn du so stark hustest bis zum Erbrechen, dann solltest du dich auch mal auf Keuchhusten testen lassen. Ansonsten geh lieber ins Krankenhaus, wenn es mit der Atemnot nicht besser wird oder halt morgen nochmal zum Arzt.

Ich muss bei Bronchitis immer so stark husten bis ich fast kotzen muss. Aber Keuchhusten hatte ich noch nie. Aber ununterbrochene Hustenanfälle mit Schleim und Atemnot gehören bei mir zum Jahres-Standard-Repertoire. Habe sehr sehr oft Bronchitis.

AiquaVl3ia


In solchen Fällen könnte auch etwas bronchienerweiterndes bzw. entzündungshemmendes verschrieben werden.

TGoenbi38u9


Danke für eure Antworten. Das mit den Handtüchern habe ich direkt mal gemacht. Etwas trocken ist die Luft wirklich. Einen Hustenlöser habe ich nicht genommen, nur die Tropfen gegen Reizhusten. Lösen kann sich bei mir nichts an Schleim, ist alles total trocken. Habe mir auch nochmal eine Schüssel mit heißem Wasser und Heilpflanzenöl zum Inhalieren gemacht und hoffe es hilft, damit ich heute Nacht wenigstens etwas Schlaf bekomme.

@ anniesmockingjay:

Dann geht's ja nichtnur mir so. Ich drück dir die Daumen, dass du heute Nacht schlafen kannst. Werd mir auch mal ein paar Kissen schnappen und versuchen meinen Oberkörper höher zu lagern.

@ Happy Banana:

Das klingt nicht gut. Bei mir ist's das erste Mal, dass ich eine solche Bronchitis hab. Deshalb auch die Angst wegen der Atemnot. Sowas wünscht man echt keinem.

MBarZryPoqpp\inxs


Damit die Panik nicht zu groß wird wenn es wieder auftritt versuch es mal mit dem Kutschersitz.

Hinsetzen, die Beine leicht auseinander, den Oberkörper nach vorne beugen und die Arme auf den Oberschenkeln abstützen.

Zusätzlich die Lippenbremse machen,einatmen, dann die Lippen etwas aufeinander pressen und gegen den Widerstand langsam ausatmen. Die Ausatmung sollte länger dauern als die Einatmung.

Am besten etwas üben wenn keine Luftnot vorhanden ist damit es im Falle eines Falles auch klappt.

TWoAnbi8x9


@ MarryPoppins:

Danke für den Tipp. Werde ich mir vormerken und beim nächsten Mal so machen, wenn ich wieder schlecht Luft bekomme. Wegen der Lippenbremse: Bei mir ist's bei diesen Attacken so, dass ich nichtmehr Einatmen kann. Ausatmen ist nicht das Problem.

E@hema>liger Numtzer e(#325731x)


Ich bin auch immer am husten als würde ich auf der Stelle ersticken. Die Nachbarn haben letztes mal gefragt ob ich eine chronische Bronchitis habe, weil ich so am rumhusten war |-o

Aber ich kann da auch nichts dran ändern, das ist bei mir immer so, egal ob einfache Erkältung oder eitrige Bronchitis.

Es gilt viel zu trinken um den Schleim flüssig zu halten und Abends keinen Schleimlöser nehmen und immer mit leicht erhöhtem Kopfteil schlafen. Außerdem einen Luftbefeuchter oder eben nasse Tücher auf die Heizung leegen und immer gut lüften.

Wenn das alle nicht hilft, sollte der Arzt nochmal das Stethoskop draufhalten

Hhappy ZBanxana


Ich bin auch immer am husten als würde ich auf der Stelle ersticken. Die Nachbarn haben letztes mal gefragt ob ich eine chronische Bronchitis habe, weil ich so am rumhusten war |-o

Aber ich kann da auch nichts dran ändern, das ist bei mir immer so, egal ob einfache Erkältung oder eitrige Bronchitis.

Äußerst amüsant sind dann auch die Blicke von anderen Leuten. Als hätte man Pest und Cholera zusammen eingeschleppt. ;-D Oder wenn Busfahrer fragen ob die nen Arzt rufen sollen. |-o Warum nur, klinge ich echt als würde ich gleich verrecken? |-o ;-D

MxarrypPonppins


Bei mir ist's bei diesen Attacken so, dass ich nichtmehr Einatmen kann. Ausatmen ist nicht das Problem

Das Problem besteht darin, dass die "schlechte" Luft nicht richtig wieder raus kann, somit auch keine "gut" neue wieder ein.

Mit den von mir genannten Techniken erreicht man aber, dass mehr von der verbrauchten Luft ausgeatmet und somit frische wieder eingeatmet werden kann.

F\eari)ngwoxlf


Hi, mir geht es im moment genauso mit dem einschlafen, kannst du mir sagen, wie lange das bei dir angehalten hat? mein arzt hat gemeint, wenn es nicht besser ist muss ich antibiotika nehmen, bin aber darauf sehr allergisch und müßte dafür ins krankenhaus. da ich mit meinen kindern aber allein lebe mit zwei hunden hier, wär das absolut oberdoof, verwanbdte die nach den kids schauen könne n hab ich leider auch nicht und die mutter packt das nicht..... ich wäre für ne schnelle antwort sehr dankbar. grüße u

E"ma0x


Ich habe ähnliche Probleme aufgrund einer chronischen Bronchitis. Allerdings habe ich keine Einschlafprobleme, wenn ich am Tag ca. 1 Std. gejoggt bin. Hilfreich für das Einschlafen ist auch ein abendlicher Rundgang durch das Wohnviertel (30 Min) an den Tagen ohne Laufsport.

BKriwSchxMo


Bis vor einigen Jahren war ich starke Raucherin ca. 40 Stück am Tag und in der Zeit hatte ich oft eine schlimme Bronchitis mit starker Atemnot. . Mir hat die Lippenbremse auch immer sehr geholfen, diese Atemnot wenigstens ein wenig zu lindern.

Bei mir ist's bei diesen Attacken so, dass ich nichtmehr Einatmen kann.

Und das kenne ich leider auch. Ich bin dann nachts aus dem Schlaf hochgeschreckt und konnte einfach kaum noch einatmen. Es war dann so, als könnte ich nur noch durch ein winzig kleines Loch einatmen und das ist ein entsetzlich schreckliches Gefühl. Ich bin in Panik geraten und glaubte dann wirklich zu ersticken. Zum Glück lässt es irgendwann plötzlich wieder nach und dann kann ich auch wieder normal einatmen.

Mein Arzt hat mir dann gesagt, dass es sich dabei um VCD einen Stimmritzenkrampf handelt.

Hier mal einen Link dazu – da wird es gut beschrieben.

[[http://www.vcd-selbsthilfe.de/Einfuehrung/Wasistvcd_neu.html]]

Vor gut 5 Jahren habe ich dann nach einer extrem langen und schlimmen Bronchitis und wieder einmal so einem furchtbaren VCD-Anfall endlich aufgehört zu rauchen. Es war nicht leicht, aber zum Glück hab ich es geschafft, denn mittlerweile bin ich kaum noch richtig stark erkältet und hatte nie mehr so eine Bronchitis wie damals. toi-toi-toi Man soll es ja eigentlich nicht beschreien

Allerdings hatte ich so einen VCD-Anfall in den letzten Jahren dann doch noch zweimal. Einmal hatte ich mich schlimm verschluckt und das hat diesen Krampf dann wieder ausgelöst. Und beim zweitenmal ist mir nachts Magensäure hochgestiegen.

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