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Kehlkopfentzündung seit 4 Wochen

kmarladixan hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

Dies ist mein erster Beitrag hier, schon mal ein herzliches Dankeschön für eure Hilfe ;-D

Angefangen hat alles vor 4 Wochen und zwar mit Schmerzen im Kehlkopfbereich. Es hat direkt im Hals angefangen ohne Erkältung Schnupfen oder Husten oder Heiserkeit. Die Schmerzen sind hauptsächlich links im Kehlkopf und strahlen ebenfalls schmerzhaft ins linke Ohr. Dazu kommen vor allem linksseiteige Schluckschmerzen und zt. heftiges brennen im Halsbereich Sprechen tut manchmal auch etwas weh. Nach ein paar Tagen Selbshilfe (Salbeitee, gurgeln, Kamille, Salzwasser,inhalieren etc. und es nicht besser wurde, ging ich zum HNO. Diagnose: "leichte Kehlkopfentzündung Stimmlippen auch leicht betroffen" der Arzt gab mir Angina mcc und irfen 600 (alle 8 Stunden eine Tablette) und schickte mich nach Hause. Nach sechs Tagen Medikation und grossem Eigenwillen...gute Ernährung plus frische Luft Kneipp duschen etc., ging es mir kein bisschen besser. HNO angerufen, der verschreibt mir für 5 Tage Kortison (prednison axapharm) 50mg pro Tag. Korrekt eingenommen die 5 Tage, ausser dass ich das Gefühl hatte die Schwellung links beim Kehlkopf sei etwas besser ist nichts passiert. Dann abgewartet, als es nicht viel besser wurde nochmal beim HNO vorbei, der schaute nochmals in den Hals und meinte die Entzündung sei aber etwas besser. Schön, nur merk ich nichts oder nur sehr wenig davon. Das einzig positive ist, dass ich zwischendurch etwas Schmerzerleichterung habe, dann aber kommen sie wieder Schubweise mit voller Wucht.

So und nun kommts. Der HNO meinte, sowas kann lange dauern im dümmsten fall 2-3 Monate. Er meinte er hatte mal einen Husten der 3 Monate gedauert hat. Er ist sich auch sicher das kein Bakterieller Infekt vorliegt. Ich müsse einfach sehr viel Geduld aufbringen...ein Abstrich sei nicht nötig, er sehe das beim reinkucken das es Viral bedingt ist.

Ich muss noch dazusagen dass ich vor ca. 2 monaten aufgehört habe zu Rauchen.

1. Kann das wirklich so lange dauern? kennt jemand von euch diese langanhaltenden Schmerzen?

2. Kann der Arzt mit 100% Sicherheit sagen dass es sich um eine Virale Infektion handelt, ohne einen Abstrich zu machen?

3. Kann es sein, dass die Viren nach so langer Zeit immer noch nicht aussreichend vom Immunsystem gekillt wurden?

4. Sind die Schmerzen ein Zeichen dafür, dass die infektion auch wirklich bekämpft wird?

5. 2-3 Monate?? müsste dann der ganze spass nicht schon chronisch sein? wobei ich immer lese, dass eine chronische Kehlkopfentzündung pracktisch keine Schmerzen verursacht dafür aber klosige Stimme andauernde Heiserkeit Husten und vorallem Räuspern mit sich bringt??

6. Kann so eine lange Entzündung nicht irgendwann schädlich werden zb. Herz etc.?

langsam aber sicher vergeht mir der Spass an der Sache und etwas Angst kommt auch noch dazu. Ich hatte schon einige Virale Infekte, aber so ein verdammt agressives Misting ist mir vorher noch nicht untergekommen.

Vielen Dank für eure Hilfe

Gruss Karadian

Antworten
ttanerB28


habe das gleiche Problem und ich leide schon seit 5 wochen! hab schon alles mögliche versucht und es wird einfach nicht besser, war auch schon beim HNO Arzt und habe schon verschiedene medikamente probiert was aber überhaupt nicht geholfen hat(Locabisol Spray,Antibiotikum, Ibuprofen 600,Pantoprazol und und....).

er sagte mir die genau gleichen sachen, dass es auch länger dauern könne(bis zu3-4Monaten!).

habe auch schon das rauchen aufgegeben aber es bringt nichts, wird einfach nicht besser.

Und das schlimmste ist dass diese Krankheit bereits nach 3 Wochen Chronisch wird und dass es

die Vorstufe zum Kehlkopfkrebs ist!!!!

Hab schon die ganze Zeit nur noch Angstzustände wegen diesem Sche.ss! :-(

kkaradixan


Hallo taner28

Also,ich war heute bei nem anderen HNO Arzt (Aerztinn) Die hat mich gründlich untersucht. Diagnose: Reflux! Sie meinte die Speiseröhre sei ebenfalls entzündet und sogar stark verätzt...also nichts mit einfach nur Virale Infektion. Das einzige was Sie sich nicht ganz erklären kann ist, dass die Schmerzen haupstächlich links sind. Naja vom Reflux ist Sie aber sehr überzeugt. Ich hab nun Säureblocker bekommen, um das Problem in den Griff zu bekommen.

Ich nehm jetzt mal die Medikamente und schau obs besser wird. Lass dich vom Arzt untersuchen, ob deine Speiseröhre unter dem Kehldeckel in Ordung ist oder eben nicht und auch mitentzündet/verätzt ist.

gruss Karadian

tIaner2x8


hi,

das Problem bei mir ist , dass ich seit 3 wochen Medikamente gegen Reflux nehme und es bessert sich nicht, egal was ich mache wird einfach nicht besser. was ich noch fragen wollte, hast du auch ständig ein kratzen und ein fremdkörpergefühl ? und wo genau hast du die beschwerden? bei mir ist es eher unter dem Kehlkopf (Halsgrube)

daher glaub ich dass es etwas anderes ist.

P)aulmamlarie


Refluxbeschwerden sind häufig auf der linken Seite. Das haben mir jetzt schon mehrere Ärzte bestätigt. Sie haben keine Begründung, aber es ist eben so.

karadian

Ich habe bei Reflux Schmerzen im linken Hals (chronische Refluxlaryngitis) und im linken Ohr. Wenn ich dann einen Magensäureblocker (gleich welcher Art) nehme, ist der Schmerz weg.

Mein Kehlkopf ist auch gerötet.

Als ich Deinen 1. Beitrag gelesen habe, dachte ich mir gleich: das klingt nach Refluxösophagitis. HNO-Ärzte wissen das eigentlich in der Zwischenzeit und deshalb war ich etwas erstaunt über die Diagnose.

Laß auf jeden Fall eine Magenspiegelung machen.

taner 28

na, wer wird denn gleich von einer Vorstufe zu Kehlkopfkrebs sprechen!

kZar,adxian


Vielen Dank für deine Antwort Paulamarie

Ich hab erst grad angefangen mit den Säureblocker 2.Tag...nimmst Du die Medis immer? Und wie lange dauert es in der Regel bei dir, bis die Schmerzen verschwinden? Bei mir wurde bevor die Diagnose Reflux bekannt wurde, zuerst einen Monat lang rumgedoktert!! Nimmst Du auch noch ein entzündungshemmendes Medikament? Ibuprofen etc.? Ich eben nicht, weil die angeblich wieder auf den Magen schlagen.

taner28

Nein ein kratzen oder Fremkörpergefühl eher nicht...aber wie oben beschrieben, einseitige Kehlkopfschmerzen ziemlich weit oben, manchmal aber auch etwas Flächenschmerz aussen am Hals aber immer links, höchstens bis mitte Kehlkopf. Dann, ausstrahlen ins linke Ohr, mit Schmerzen und gelegentlichem Ohrdruckgefühl. Und zum Schluss noch, brennen im Hals (tief unten) Die von dir geschilderten Schmerzen in der Halsgrube hab ich auch manchmal, aber ich denke die kommen bei mir eher langsam von der allgemeinen Verspannung...Im Nacken ziehts schon mal knackig ins Aermchen raus! Kein Wunder unser Körper arbeitet gegen dieses Mistding mit vollem Einsatz.

Puaulaemarxie


karadian

Da hast Du ja nochmal Glück gehabt! Ich wurde jahrelang auf Bronchitis und Rhinititis behandelt!

Welche Medikamente nimmst Du und in welcher Höhe? Protonenpumpenhemmer (z.B. Pantoprazol), H2-Blocker (z.B. Ranitidin) oder Antazida (z.B. Talcid)?

Die PPIs helfen sehr schnell und sind die stärksten Mittel. Bevor eine Magenspiegelung gemacht wurde, würde ich da sehr vorsichtig sein sie als Langzeitindikation zu nehmen. In der Regel ist die Entzündung innerhalb 4 Wochen ausgeheilt. Der "rebound-effekt" ist bei diesen Mitteln erheblich, d.h. man kommt nicht mehr weg davon. Also nach der Behandlungszeit immer ausschleichen (jeden 2. Tag, dann jeden 3. usw.)

Der Faden Refluxerkrankung ist voll mit den Nebenwirkungen. Würde ich Dir mal empfehlen.

Aber jetzt erst mal keine Panik! Die Wirkung wirst Du schnell merken und Du kannst die Festtage genießen.

Mit Gaviscon advance habe ich auch ganz gute Erfahrungen gemacht (s. "Refluxerkrankung)

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/1153/19305195/]]

Ich bemühe mich, so wenig Medikamente wie möglich zu nehmen. Ibuprofen usw. schon gleich gar nicht. Aber auch dafür werden ja als Magenschutz die PPIs gegeben.

Also, so wenig Medikamente wie möglich, so viele wie nötig.

Ich habe übrigens erst vor kurzem erfahren, daß ich zusätzlich zur Speiseröhrenentzündung eben auch die chronische Refluxösophagitis habe und mich jetzt kurzfristig entschlossen, wieder PPIs zu nehmen. Ich versuche es jetzt mal mit Pantoprazol 40, aber nur jeden 2. Tag. Zwischendurch nehme ich Gaviscon advance (bei evtl. Beschwerden) und hoffe, so über die Runden zu kommen.

*:)

P@aulaGmarxie


meinte chronische Refluxlaryngitis

WJatenr(lix2


Hmm, hältst du auch brav die Klappe? Wenn die Stimmlippen angegriffen sind, wird da bei Benutzung dieser Dinger gar nichts besser.

Ich hab sowas auch neulich gehabt und konnte die Klappe nicht halten, da ich jemanden "untrerhalten" musste am WE... und auch wollte... das wurde soooo schlimm!! :-( Aber dann habe ich mich eine Woche lang abgeschottet und überhaupt nichts mehr gesprochen, dann war es nach 5 Tagen wieder gut und jetzt ca. 4 Wochen danach ist alles wieder recht normal. :)z

Genommen habe ich nur Umckaloabo, bei mir war es von einer Virusgrippe gekommen oder so. Gurgeln und so hab ich nicht gemacht, inhalieren war mir nicht angenehm... hab nur warmes getrunken auch auch die Tage nicht geraucht und eben vor allem die Klappe gehalten, das ist wirklich das allerwichtigste!!!

P9aulZamargie


Stimmt, Waterli2, das ist wichtig bei normaler Kehlkopfentzündung durch einen Virus, aber bei Karadian und mir ist die Entzündung hervorgerufen durch Reflux.

Das man gerade deshalb auch nicht Rauchen darf, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen!

k~arradixan


Danke Paulamarie

Also, am 20.12.12 abends hab ich die erste Tablette genommen. Medikation: Pantoprazol-Mepha...Morgens 20mg Abends 40mg...bis jetzt spür ich noch keine wesentliche Besserung. Das dürfte aber zu kurzfristig sein denke ich, denn wenn doch eine Entzündung Verätzung solange besteht und evt. besteht diese ja schon länger als die Schmerzen angefangen haben, dann braucht doch der Körper auch länger bis diese wieder abgeklungen ist. Sehe ich das richtig?? Ich meinte auch mal gelesen zu haben, dass die Schleimhäute im Mund Rachen Kehlkopf extrem empfindlich sind, deshalb geht man auch die Wände hoch. Am 27.12 muss ich nochmal zum Arzt dann sehen wir weiter. Ich nehme zur Zeit keine entzündungshemmenden Mittel wie zb. ibuprofen etc. das dürfte die Sache auch noch verlängern. Die haben mir aber vorher echt null gebracht. Wie auch? sollte die Reflux Diagnose vom zweiten Arzt stimmen, wäre das ja logisch.

Was mich etwas stutzig macht sind vorallem die Schmerzschübe. Ich meine Schmerzfrei bin ich seit über 4 Wochen nie, dazukommen aber eben noch diese krassen attaken...die können dann mehrere Stunden anhalten und lassen dann wieder etwas nach, dann geht das spiel wieder von vorne los.

Ich achte auch extrem auf die Nahrung. (Säure-Basen) kein alkohol keine Rauchen mehr. Paulamarie ;-) ;-) von geniessen kann momentan keine rede sein ;-) ;-) trotzdem danke!!

gruss karadian

Ppaula$ma4rie


Verstehe ich alles nicht ganz! Wenn die Schmerzen vom Reflux kommen, müßtest Du jetzt schon eine erhebliche Besserung spüren. Zumindest käme bei Deiner Medikation (60 mg) keine Säure mehr hoch.

Mein HNO hatte auch mal eine Virusinfektion im Ohr diagnostiziert. Ich hatte dadurch Drehschwindel und er meinte, das kann bis zu einem Jahr dauern.

Bei diesen Schmerzschüben unbedingt nochmal mit dem Arzt sprechen.

Vielleicht hast Du ja beides?!

k|ar0adixan


Am 27.12 sehen wir weiter. Ich vermute eben weil ich den Mist mit grossen Schmerzen schon nen Monat rumgeschleppt habe, dass es eben jetzt einige Zeit braucht bis es anschlägt. Damit meine ich, dass durch die Säureblocker ja "Nur" der Magensaft zurückgehalten wird der angerichtete Schaden muss aber noch ausheilen können. Na ja, ich hoff mal in einer Woche ist das besser. Die Ohren seien o.k meinten beide Aerzte. Da wurde allerdings nur normal mit der Lupe oder was auch immer reingkuckt. keine Ahnung obs da noch andere Untersuchungen gibt.

gruss Karadian

k]ara1diaxn


Ach ja. in der Packungsbeilage vom Pantoprazol steht: "Eine Besserung der Symtome tritt gewöhnlich innerhalb von 4 Wochen ein" Die Kehlkopfentzündung, (Besserung) dürfte hier nicht miteinberechnet worden sein ;-) ;-) ne Spass beiseite. Aber so wie ich das verstehe, geht das doch ein Weilchen bis der Magensaft relativ ruhig gestellt wird. Oder ist damit was anderes gemeint?

MOaXru*labauxm


Vor allen Dingen erst mal die Frage: wieviel Süßigkeiten werden pro Tag verzehrt? Je mehr Zucker, desto mehr Reflux.

In der Weihnachtszeit wird ja schließlch oft genascht. Dabei braucht der Körper den ganzen Kram einschließlich der vielen Kekse nicht die Bohne. Reflux hat immer was mit Magenüberlastung zu tun.

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