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Schreckliche Angst vor Tollwut

k,a*ttiPlnein


also mit einer Fledermaus zu kollidieren, ist schon fast unmöglich.

Mit einer tollwuterkrankten Fledermaus in Kontakt zu kommen, noch seltener.

Dazu muss man dann auch noch gebissen werden (also alle 3 Mädels wurden gebissen, ja?)

Die tollwütige Fledermaus wurde dann eingefangen und zum Tierarzt gebracht?.

Ist das 3. Kind denn nun an Tollwut erkrankt oder nicht?

Stand das ganze in der Bildzeitung oder was?

S<peedeysxe


Kattilein, warum denn gleich so aggressiv? %-|

Ich schrieb: im Radio ;-) und ja, stell Dir vor, der Tierarzt hat die Fledermaus untersuchen lassen ;-) Sowas solls tatsächlich geben, auch wenns vielleicht nicht in der Bild stand %-| Einzelheiten kann ich Dir nicht nennen, denn ich gehörte nicht zu den 3 Mädels :=o ...........

SApeedxyse


Im Übrigen schrieb ich, dass der Tierarzt die Fledermaus untersuchte und dabei Tollwur feststellte!

Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil! :=o %-|

S{peed^yxse


Im Übrigen wird Tollwut nicht nur Bisse übertragen, sondern auch durch Kratzer und direktem Schleimhautkontakt durch Speichel ;-) Und auch dies hab ich nicht durch die Bild ]:D

k?attKileixn


ja nee, is klar :)=

RZajaxni


Auch wenn die TE in Kanada wohnt noch etwas zu Thema Tollwut in Deutschland:

Deutschland gilt unter bestimmten Kriterien als Tollwutfrei ist aber nicht ganz richtig. Deutschland ist lediglich terrestrisch Tollwutfrei, das heißt sie wird nicht mehr durch auf dem Boden lebende Tiere übertragen. Durch Fledermäuse allerdings schon.

Ergo kann man sich durch den Biss einer Fledermaus in Deutschland durchaus noch mit Tollwut infizieren. Daher gilt: wenn man von einer Fledermaus gebissen oder gekratzt wurde oder so, unbedingt zum Arzt und impfen lassen und zwar schnellst möglich.

@ kattilein

Ja, Tollwut kann auch über intakte Schleimhäute übertragen werden. Und ebenso über Kratzer oder andere Wunden die mit dem Speichel eines tollwütigen Tieres in Kontakt kommen. Und ja, es ist einfacher als du denkst von einer Fledermaus die tollwütig ist attakiert zu werden, bzw. unkoordiniert angeflogen zu werden. Die befallenen Lebenwesen reagieren extrem aggressiv auf ihre Umgebung und auch auf Wasser. Dass heißt, es reicht aus eine Fledermaus aufzuscheuchen und sie könnte dich attackieren und infizieren. Das Virus ist darauf ausgelegt den Wirt so zu steuern um zu überleben.

Und in Anbetracht dessen, dass die Tollwut weiterhin (mit wenigen ausnahmen) noch zu 100% tötlich endet, kann man sich da schonmal Gedanken machen.

M\onti8)4


Danke an alle Antworten.

Mittlerweile habe ich mich etwas mehr beruhigt und denke, dass es keine Gefahr gab.

Ich habe keine Fledermaus gesehen, sondern nur einen Nachtfalter. Die flüssige Substanz kam also höchstwahrscheinlich von ihm, sie war sehr hellbraun, wahrscheinlich Urin/Kot. Speichel ist ja transparent, das war es also nicht. Außerdem ist das Zeugs NEBEN meinem Mund auf der Wange gelandet (aber eben nah am Mund, deswegen meine Panik), also demzufolge kein Kontakt mit der Mundschleimhaut. Kratzer oder Wunden hatte ich auch nicht im Gesicht.

Ich versuche, dass Thema nun ruhen zu lassen. Danke!

t he-cavxer


Hallo, da Ihr grad schreibt, in Deutschland gäbe es keine Tollwut mehr, auch nicht durch Fledermäuse: erst vor ein paar Wochen wurde hier in Brandenburg über zwei Tollwutfälle berichtet bzw ein drittes Mädchen gesucht, welches Kontakt zu einer Fledermaus hatte, welche Tollwut hatte.........Die drei Mädels kamen mit einer Fledermaus in Berührung, diese wurde zu einem Tierarzt geschafft und der stellte Tollwut fest. Zwei der Kinder wurden gleich geimpft und das dritte wurde dann übers Radio gesucht

Dass es in Deutschland Fldermaustollwut gibt (die meisten Nachweise in Norddeutschland) ist bekannt. Insgesamt ist es allerdings selten (befallen ist in D fast nur die Breitflügelfledermaus, und die ist nicht gerade häufig) - und es ist *extrem* selten, dass Menschen erkranken: In ganz Europa sind aus den letzten 35 jahren 5 Fälle bekanntgeworden, davon keiner in Deutschland.

bei dem fall in Brandenburg wurde auch kein Kind gebissen - die haben halt eine schwerkranke Fledermaus auf dem Spielplatz gefunden und damit gespielt. Eine besorgte Mutter hat das später dann tote Tier zum Tierarzt gebracht, dort wurde die Untersuchung veranlasst und anschließend dann die Kinder gesucht, die Kontakt mit dem Tier hatten. Die Impfung erfolgte nur deswegen, weil man sich *theoretisch* eine Übertragung hätte vorstellen können.

j)osieM81


Monti,

wenn du grundsätzlich Bedenken wegen der Ansteckungsgefahr bei euch hast, wieso lässt du dich nicht einfach gegen Tollwut impfen? Mir wollten die Ärzte in einem Tropeninstitut hier in Ö unbedingt eine Tollwut-Impfung zusätzlich andrehen als ich mal 2 Wochen nach Thailand gefahren bin und meine Impfungen aufgefrischt habe. Daher wird es doch eher üblich sein bei euch, sich impfen zu lassen, oder?

tfhe(-ca+vexr


Es gibt 2 Gründe, die dagegen sprechen: Zum einen besteht die Gefahr, dass die irrationale Angst sich dann auf irgendetwas anderes richtet. Und zum zweiten: Die Tollwutimpfung ist momentan weltweit kaum verfügbar. Die geringen vorhandenen Impfstoff-bestände werden derzeit normalerweise nur für die Post-Expositionsprophylaxe (also Impfung nach Biss) herausgegeben. Ich war dieses jahr in einem Land, für das die Tollwutimpfung offiziell empfohlen wird - Fehlanzeige, kein Impfstoff verfügbar. Es wäre also momentan nicht vertretbar, den sehr knappen Impfstoff aus psychologischen Gründen Personen zu geben, die ihn objektiv nicht brauchen.

Wenn die Firma mal wieder mit dem produzieren nachkommt, kann man sich das natürlich überlegen - das kann bei Impfstoffen aber etwas dauern...

MTontYi84


Richtig, ich möchte vermeiden, dass sich meine Ängste dann auf etwas anderes übertragen. Das ist nämlich typisch bei Hypochondern...eine Angst bekämpft, kommt die nächste. Wie ich schon erwähnt hatte, war ich deswegen auch schon in Behandlung, da ich schon Angst vor mehreren Krankheiten hatte. Da habe ich auch gelernt, dass neutralisieren (das wäre in dem Fall die Impfung) nicht gut ist, weil man die Angst in dem Moment zwar bekämpft, aber eben nur kurzweilig, bis dann das nächste Problem kommt und das wird immer schlimmer. Deswegen soll man die Angst eigentlich aushalten, weil sie mit der Zeit abnehmen wird.

Ich hatte mich mal vor 7 Jahren prophylaktisch gegen Tollwut impfen lassen, als ich in Mittelamerika war. Und trotzdem hatte ich dort Angst, von einem Hund gebissen zu werden. Denn selbst mit Prophylaxe muss man im Fall eines Bisses trotzdem noch mal geimpft werden.

Aber gut, für die jetzige Situation gibt es keine Indikation zur Impfung und ich muss es wohl einfach aushalten – auch wenn es mir extrem schwer fällt.

aWma2x8


Monti,

da du vor 7 Jahren bereits gegen TW geimpft worden bist, kann es durchaus sein, dass dein TW-Titer noch ziemlich hoch ist, wenn es dich (ein wenig, aber nicht zuviel ;-) ) beruhigen sollte, lass doch einfach mal deinen Titer im Blut überprüfen...

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