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Ebola-Virus in Deutschland?

LTuiTs08


Dass jemand während der Inkubationszeit jemanden angesteckt hätte, ist soweit ich weiß, noch nie passiert, zumindest nicht dokumentiert worden. Ansteckend ist man erst, wenn Symptome auftreten.

Aha. Denn soweit ich weiss, kann es bis zum Auftreten von Symptomen bis zu 21 Tage dauern.

lFsprGincexss


Mir persönlich tun die Krankenhäuser bzw ihre Notaufnahmen leid, wenn jetzt die ganzen Hypochonder mit ihrer Ebola-Angst dorthin pilgern

ich pack mich gerade weg! ]:D

EdhemaligeOr Nutz?er (#50x3956)


@ Der_Pate

Heißt das ich kann nur hoffen das es mich nicht erwischt? Ähnlich wie bei Lottoziehungen?

Nur mit besseren Chancen?

Lese sich doch mal in die Übertragungswege ein. Sofern du niemanden umarmst, der aus allen Körperöffnungen blutet wird dir nichts passieren.

In den afrikanischen Ländern die aktuell von der Epidemie betroffen sind herrscht ein ganz anderer Totenkult. D.h. die toten bleiben länger zu hause, sie werden dort von der Familie gewaschen, also berührt. Und so überträgt sich u.a. der Virus. Natürlich auch über Tröpfchen-Infektion, aber wir wenn die Krankheit ausbricht dann liegt man sehr schnell flach. Nach 5 Tagen fangen soweit ich weiß die massiven Blutungen an, davor hat man schon hohes Fieber. Nach 10 Tagen sind die meisten tot. Also da wird niemand infiziert durch die Fußgängerzonen laufen, dafür fehlt die Kraft.

Dennoch hast du schon irgendwo recht, ich sehe es auch problematisch die infizierten durch die Welt zu fliegen. Man muss es ja nicht provozieren.

EBhemCaliJger Njutze$r (#35x3655)


Werden wir jz alle sterben?

Sicher ist, dass wir alle sterben werden.

EFi9senb2artxh


WARUM MUSS SICH IMMER DEUTSCHLAND FÜR SO ETWAS BEREIT ERKLÄREN?!

weil wir es können!

in _jeder_ hinsicht.

E'hemaligier rNutzer (x#467193)


ach 10 Tagen sind die meisten tot.

Wo hast du denn das bitte her...? Aktuell liegt in Afrika die Letalität bei ~60%. Das sind für dich "Die meisten"? Das ist doch schlicht quatsch.

ich sehe es auch problematisch die infizierten durch die Welt zu fliegen. Man muss es ja nicht provozieren.

Hast du dir vielleicht schon mal angesehen wie man so einen Patienten transportiert? Jeder Infektionstransport, und ja, diese werden auch in europäischen Ländern durchgeführt, bergen ein gewisses Risiko. Ist aber doch nicht so als wären das Laien, die ungeschult sind und frei nach dem "wird schon nichts passieren"-Motto arbeiten. %-|

Bei korrekter Durchführung gibt es da kein Übertragungspotenzial.

Mich wundert das immer wieder, warum man sich hier den Kopf über Dinge zerbricht, die noch nicht einmal ansatzweise das Ausmaß erreicht hätten, dass es für diese Personen auch nur annähernd kritisch werden könnte.

Ich habe es damals im anderen Thread auch schon geschrieben, aber wenn hier manche schon so einen Tanz um eine Form des Ebolavirus machen, dann setzt euch bitte nicht tiefer mit der Marterie auseinander. Es gibt sehr wohl auch in Europa Infektionskrankheiten gegen die bis dato noch nicht wirklich ein Kraut gewachsen ist.

shchSnec(ke1%98x5


Vielleicht ist es unsensibel zu sagen, dass 25% aller Menschen früher oder später Krebs entwickeln... :=o

E7isen*barxth


ich würde sagen, dass die gute alte influenza ein wesentlich drastischerer killer ist.

wir sollten die in D am besten verbieten!

Elrdbeeer-Rhsabarbxer


Dennoch hast du schon irgendwo recht, ich sehe es auch problematisch die infizierten durch die Welt zu fliegen. Man muss es ja nicht provozieren.

Also da denk ich mir jetzt wieder gar nichts dabei (und ich hab schon auch immer wieder mal Angst bekommen, wenn ich mir die Berichte so durchgelesen habe), weil wenn klar ist, dass eine infizierte Person transportiert wird, dann gibts natürlich allerhöchste Sicherheitsvorkehrungen. Und sogar wenn es da einen Zwischenfall geben sollte, dann ist die Zahl derer, die mit der Person in Kontakt kamen überschaubar. Die bleiben dann eben unter medizinischer Beobachtung bis klar ist, ob sich jemand angesteckt hat oder nicht.

sBchne$cke1>985


Dennoch hast du schon irgendwo recht, ich sehe es auch problematisch die infizierten durch die Welt zu fliegen

Ich hätte ehrlich auch keine Lust, in einem Dritte-Welt-Land in einer Baracke zu verrecken :|N

S.il-berDmondauge


Otto-Normalverbraucher-Afrikaner wird sowieso nicht das nötige Kleingeld haben, sich in einen Flieger nach Europa zu setzen.

Und wieviel Leute sterben jährlich an der Grippe ? (Also nicht Schwein oder Vogel)

Bestimmt auch ein paar...aber davon redet man nicht so...

E7isenbaUrtIh


wird hier eigentlich wirklich problematisiert, dass kent brantley, ein us-amerikanischer arzt, der in liberia ebola-patienten geholfen hat, i.d. usa geflogen wird/wurde?

also wenns wirklich so ist: es darf einfach nicht wahr sein........

diese hype-panik find ich ziemlich ätzend, um es mal sehr diplomatisch zu formulieren. wie sehr haben sich die panikmacher mit infektionswegen, viren, ebola insbesondere und schutzmöglichkeiten beschäftigt?!?

W{odWehou\sxe


Leider hat Kent Brantleys Transport und Behandlung in den USA zu einer fast schon volksverhetzenden Panikmache geführt – angeheizt auch von Leuten (wie Donald Trump z.B.), von denen man gemeint hätte, sie hätten wenigstens rudimentäre Bildung genossen ([[http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/ebola-angst-vor-infizierung-in-usa-a-984227.html]] ).

Vor Ebola sollten wir uns daher weit weniger fürchten als vor den Folgen pandemischer Dummheit.

GRerxd


guten Morgen ! *:)

Also eines frage ich mich wirklich, wie kann es sein, dass sich Spezialisten und perfekt geschultes Pflegepersonal anstecken können.

Gerade denen ist bewusst, wie sie sich zu schützen haben und tun es auch mit Ganzkörperanzügen und Desinfektion. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da nicht exakt nach den Richtlinien gearbeitet wird. Es ergibt sich somit die Frage für mich, ob nicht dieses Personal in ihrer Privatzeit infiziert worden sind, also doch über vielleicht Tröpfcheninfektion. Und womöglich gibt man diese Ansteckungsgefahr nicht weiter, weil sich dadurch unendliche Panik entwickeln würde!

Na hoffen wir mal, dass diese Krankheit bald in Griff bekommen wird.

LG

Eqhemaliguer N6utzer A(#545421)


Eine ähnliche Hysterie hat der Auftritt des HI-Virus ausgelöst vor mittlerweile über 30 Jahren, Ghettos wurden vorgschlagen und eine Kennzeichnung der Infizierten/Erkrankten. Der Mensch hat nunmal Angst vor dem, was er nicht kennt. Die Panikmacherei der Medien tut ihr übriges.

Interessant wäre es zu wissen, wie sich der Arzt aus den USA angesteckt hat, da ja ein längerer und "intensiverer" Kontakt mit Ebola-Erkrankten nötig ist, um sich das Virus einzufangen.

Vor Ebola sollten wir uns daher weit weniger fürchten als vor den Folgen pandemischer Dummheit.

Dem schliesse ich mich uneingeschränkt an, allein wenn man den heutigen Umgang mit HIV sieht, Panik ist nicht hilfreich bei der Bekämpfung, weder bei HIV noch bei Ebola.

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