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Ebola-Virus in Deutschland?

skofia34-3W9 jhahre xalt


hallo hypochondrix, hab die letzten tage hier nicht reingeguckt und mich aktuell auch nicht mehr mit dem Thema Ebola beschäftigt, aufgrund von politischen Demos in Hamburg und privaten Problemen usw., mir viel aber sofort dies hier eben auf:

Ach, und noch zum Thema Schwachsinn: ich arbeite in der freien Wirtschaft im Management und es ist natürlich bei allen Unternehmen inklusive der Pharmaindustrie so, daß es primär ums Geld verdienen geht. Arme Länder in Afrika sind kein interessanter gewinnbringender Absatzmarkt, die erste Welt hingegen schon. Klingt hart, ist traurig, aber die Wahrheit, die kaum ausgesprochen wird

sehe ich genauso

daraus folgt: die Todesrate bei "Normalbürgern" in Europa dürfte bei ca. 10% liegen was immer noch schlimm ist. Aufgrund der Entwicklung werden wir wohl alle früher oder später mit dem Erreger in Berührung kommen,- außer der Flugverkehr/Flüchtlingsverkehr wird sofort eingestellt- was nicht passieren wird.

go_up

also ich bin da nicht super toll informiert über die todesraten usw., aber hab seit Wochen schon daß gefühl, daß das nicht einschränken des flugverkehrs zu den 3 betroffenen 3 ländern unlogisch ist, bzw. mittlerweile erscheint mir das ganze logisch, wenn man es aus sicht von leuten sieht die ja mit der seuche viel Geld verdienen möchten.

kann natürlich sein, daß ich da völlig falsch liege, ist aber mein gefühl bei der ganzen Sache welches ich seit Wochen bzw. Monaten habe.

eines ist klar:

wenn das Virus im westen sich nicht ausbreiten zumindest minimal, so daß die Bewohner zumindest angst kriegen sich zu infizieren, kann man die Impfstoffe im westen nicht verkaufen.

das ist fakt, denn wer würde sich grundlos impfen lassen?

und ich frage mich, wer profitiert davon?

die Pharmafirmen die es gerade entwickeln usw. und warscheinlich viel Geld für die patente kriegen!? freuen sich bestimmt über eine kleine Ausbreitung.

wie gesagt ist nur meine laienhafte Meinung bzw. eher ein gefühl wenn es jemand anders sieht, gerne lese ich mir die anderen Meinungen durch.

Was ich nicht verstehe: wieso wird nicht in grossem Stil Favipiravir (Avigan) eingesetzt? Rein wissenschaftlich gesehen erscheint mir dessen Wirkungsweise der RNA Hemmung und Unterdrückung der Polymerase von allen derzeitigen medizinischen Ansätzen der erfolgsversprechendste. Das Medikament wäre schnell und günstig herstellbar, hat in Japan eine Zulassung und kaum Nebenwirkungen, muss allerdings relativ bald nach Symptombeginn eingenommen werden, um die Virenvermehrung einzudämmen.

Statt dessen pushen die Medien zmapp und nicht erprobte Impfstoffe der US-amerikanischen Pharmaindustrie. Geht es vielleicht doch ums Geschäft und wäre Avigan bereits am Start, wenn die Amis die Patente hätten? Oder wartet die Industrie noch so lange bis ein paar hundert Tote in der westlichen Welt beklagt werden, um dann in den zahlungskräftigen Gesundheitssystemen so richtig abzukassieren

und was hätte der Hersteller von zmapp und die Hersteller/Entwickler der Impfstoffen von glaxo und co davon?

die finden es bestimmt nicht lustig wenn dieses japanische mittel eingesetzt wird denke ich. ;-)

Schneller Schutz

Der Pharmakonzern in Iowa war offenbar von der Epidemie und dem wachsenden Interesse an seinem Produkt zunächst überrollt worden. Inzwischen sei der Kontakt zu dem amerikanischen Unternehmen gut, sagt Stephan Becker, der beide Impfstoffe, die "GSK-Vakzine" der Firma GlaxoSmithKline und den VSV-Impfstoff, auf lange Sicht für gleichwertig hält. "Kurzfristig könnte der VSV-Impfstoff aber Vorteile bieten", sagt der Virologe. "Die Schutzwirkung tritt nämlich viel schneller ein." In Tierexperimenten mit nichtmenschlichen Primaten, etwa Makaken, sei der Impfstoff teilweise sogar noch nach einer experimentellen Ebola-Infektion erfolgreich gewesen. "Wir hoffen, dass wir in drei Wochen loslegen können", ist Becker optimistisch

[[http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/ebola-impfstoffe-schutz-noch-nach-der-infektion-13192434.html]]

wie gesagt nur so eine Vermutung.

lg sofi

s[ofia34-3o9 jahxre alt


p.s. was steht da grob bei deinem Artikel betreff Zielgruppe? eine grobe Übersetzung fände ich gut.

[[http://www.firstwordpharma.com/node/1197906#axzz3FjmOZTSz]]

p.s.

aus profitgründen hätten die Entwickler von den Impfstoffen glaxo und co bestimmt davon hier:

Eine mögliche Lösung für dieses Dilemma lieferte Japan: Die dortige Regierung ließ verlauten, bei Bedarf das Mittel Favipiravir (T-705) an die WHO zu schicken. Dabei handelt es sich um ein in Japan bereits zugelassenes Mittel gegen die Virusgrippe (Influenza), das im Tierversuch auch gute Wirksamkeit gegen den Ebola-Erreger zeigte. Als Virostatikum hemmt T-705 die Vermehrung der Viren in den Zellen des Wirts

nichts

[[http://www.lifeline.de/news/medizin-gesundheit/zmapp-so-wirkt-das-experimentelle-ebola-mittel-id136107.html]]

sRofi>a34f-39 jHahre< alt


Oder wartet die Industrie noch so lange bis ein paar hundert Tote in der westlichen Welt beklagt werden, um dann in den zahlungskräftigen Gesundheitssystemen so richtig abzukassieren

exakt so sehe ich es auch bzw. sagt mir mein gefühl

hypochondrix

sorry das durcheinander schreiben, kriege aber seit Wochen null schlaf, daher null Konzentrationsfähigkeit.

EEhemailigevr !Nutzer a(#467x193)


Oh Mann. Meinung hin oder her, aber wqs hier phasenweise verzapft wird, ist nicht ohne.Warum Favipiravir bis dato nicht zum Einsatz gekommen ist, habe ich Seiten davor schon beschrieben.

Putzig gind ich persönlich auch immer das Rumgehacke auf Pharmafirmen. Wiederhol mich nur ungern, aber ZMapp wurde zum Beispiel kostenlos zur Verfügung gestellt. Über den PR-Effekt enthalt ich mich jetzt.

s/ofia34-439 jahrex alt


10.10.14 12:44

Ich weiß nicht, ob die Frage schon aufkam, wenn ja, seht es mir nach. Was mich interessieren würde:

Die Ausscheidungen/Exkremente der im Krankenhaus isolierten Patienten werden ja sinnigerweise nicht in die normale Kanalisation geleitet, sondern soviel ich gelesen habe nach entsprechenden Sondermüllvorschriften entsorgt. Nun hatte die in Spanien erkrankte Pflegehelferin ja schon tagelang Symptome, bevor sie letztlich isoliert wurde und hat dementsprechend zu Hause ihre Toilette ganz normal benutzt. Ihre infektiösen Ausscheidungen gelangten also ganz normal in die Kanalisation. Könnte das nicht Folgen haben?

Annaaw

interessante frage

Nuur,ari=hyon


Weia, da habe sich zwei Hobbyhypochonder gesucht und gefunden. Schön, wenn man sich gegenseitig in seinem Wahngefühl hochschaukeln kann.

Ich für meinen Teil spiel da nicht mehr mit. Man redet ja doch nur gegen die Wand.

Viel Spaß noch mit euren Weltuntergangsfantasien. %-|

EYhemoalniger nNut=zer (#467:193)


Ihre infektiösen Ausscheidungen gelangten also ganz normal in die Kanalisation

Jop. Dort gibt es auch kein Problem mehr. Das ist auch die Meinung des CDC.

Yes. Sanitary sewers may be used for the safe disposal of patient waste. Additionally, sewage handling processes (e.g., anaerobic digestion, composting, and disinfection) in the United States are designed to inactivate infectious agents.

[[http://www.cdc.gov/vhf/ebola/hcp/environmental-infection-control-in-hospitals.html]]

Nummer 5 bei den FAQ

Abwässer von Isolierstationen / Zimmern werden im Regelfall schon gesondert desinfiziert, das hat aber nichts mit Ebola per se zu tun. Oft haben diese auch einen negativen Luftdruck, so das nur Luft rein, aber nicht raus kann. Schön und gut, für Ebola aber nicht notwendig, weil das nicht einen derartigen Übertragungsweg hat.

Ndette?rT.ypi2x5


ich habe nochmal eine Frage, was ich in der Medienberichterstattung nicht ganz verstehe – im Beispiel der infizierten Madrider Krankenschwester werden zwar ca. 50 Menschen überwacht bzw. isoliert, aber was ist denn mit allen Menschen, die mit diesen 50 Personen Kontakt hatten? Oder greift da der Sachverhalt, dass diese 50 Menschen noch keine Symptome hatten und somit keine Gefahr darstellen?! Danke für eine Antwort.

T=roil%us


@ go_up

Aha. Ich wusste nicht, dass bei den Zahlen der WHO, Stand 03.10.2014:

-3270 Tote

-7470 registrierte Fälle

eine Sterblichkeitsrate von 70-90% herauskommt und nicht 3270/7470= 43%

So wie du hat anfangs auch die WHO gerechnet, es handelt sich dabei aber um eine sogenannte "naive Todesrate". Das ist keine Beschimpfung, sondern ein Fachbegriff. Mangels besserer Daten teilt man einfach die Zahl der bisherigen Toten durch die Zahl aller bisherigen Fälle. Dabei unterschlägt man aber, dass in den noch lebenden Fällen auch die zukünftigen Toten stecken. Dadurch ergibt sich ein nach unten verzerrtes Bild. Wenn man aber, wie es die CDC jüngst getan haben, namentlich erfasste, labor-bestätigte Fälle zu Grunde legt, kommt man auf 70,8 %, und zwar in allen drei Ländern, auch ganz unhabhängig von anderen Verzerrungen, z. B. durch Verdachtsfälle.

TVroilkuxs


@ NetterTyp25

Oder greift da der Sachverhalt, dass diese 50 Menschen noch keine Symptome hatten und somit keine Gefahr darstellen?!

So ist es.

S^ho'jxo


70,8 %

Das ist echt so beschissen hoch.

E"hemaligcer Ntutzver (#4x67193)


Ich find die Letalitätsrate zwar auch hoch, aber gemessen an den Umständen ist sie wirklich in Ordnung. Könnte wesentlich schlimmer sein, besonders wenn man bedenkt mit welchen Mitteln das dortige Personal arbeiten muss...

HJypozcVhoxndrix


Warum zwei Jahre? Selbst ohne Antivirale Therapie dauert es im Schnitt 9-11 Jahre bis ein schwerer Immundefekt auftritt.

Das war ein Fehler in der Formulierung. Die 2 Jahre waren angenommen als Zeitraum zwischen Infektion und Erkennung, da zumindest bei uns wohl am ehesten HIV Ansteckungen vorkommen, wenn die Erkrankten mangels Symptomatik noch gar nicht wissen, daß sie HIV positiv sind. Die R0 von 4 dürfte – den verantwortungsvollen Mensch vorausgesetzt - wohl in diesen ca. ersten ca. 2 Jahren vorkommen, wenn er davon noch gar nichts weiß.

Es ging mir bei den Berechnungen aber gar nicht um ein exaktes Ergebnis sondern um die Tendenzen und die sind eindeutig: R0 ist nicht gleich R0, entscheidend ist R0 pro Zeiteinheit.

@ go_up:

ich dachte ich hätte das erklärt, denn ich schrieb: "Aufgrund der langen Inkubation sowie der anschließenden Dauer der Erkrankung bis zum wahrscheinlichen Tod von im Mittel 13 + 10 Tagen sind die aktuellen Toten ins Verhältnis zu setzen zu den bekannten Erkrankten vor 23 Tagen. Nur dann kommt die richtige Quote raus."

Mit Deiner heißen Theorie zu den deutlich überlegenen Immunsystemen der EU-Bürger gegenüber Westafrikanern liegst Du bei Ebola übrigens auch völlig daneben. In Westafrika ernähren sich mehr Menschen relativ ausgewogen und haben täglich Bewegung an der Luft als Du Dir vorstellen kannst und dementsprechend auch vernünftige Immunsysteme.

[...]

@ DoN_:

wie oben bereits geschrieben: Ziel der Berechnung war den absurden R0 Vergleich von HIV und Ebola zu entkräften und Tendenzen aufzuzeigen.

Über den PR-Effekt enthalt ich mich jetzt

Der gesamte DFB war zur WM-Vorbereitung umsonst für 2 Wochen in Südtirol in einem 5 Sterne Hotel, welches für die übrigen Gäste währenddessen geschlossen war. Die Region Passeiertal und das Andreus haben das aber nicht gemacht, weil sie Jogis Jungs so toll finden, sondern weil der nackte Wert der PR (Berichte der Medien mit Nennung von Hotel und Region) die erheblichen Kosten eines 300 Zimmer 5* Hotels in 2 Wochen um ein vielfaches übersteigt. In Südtirol sind im Tourismus ähnlich schlaue Manager wie bei den ZMAPP-Jungs unterwegs.

Zur Kanalisation: dort ist es feucht, fast immer so um die 8 Grad warm und es gibt in jedem Netz mehr oder weniger viele Ratten. Wie lange der Erreger bei 8 Grad und Feuchtigkeit überlebt (Resistenz) wäre die erste zu klärende Frage und ob eine Übertragung auf Ratten möglich ist die zweite. Ein Risiko wäre noch die Rückübertragung auf den Mensch als Schmierinfektion z. B. bei Wartungs- oder Kanalarbeiten, aber das würde bei uns alles praktisch wohl erst bei vielen Ausscheidern relevant. Im Prinzip können Viren Kläranlagen passieren, wenn sie im Wasser lange genug überleben und in den Kläranlagen keine entsprechende Reinigungsstufe installiert ist. Derartige Reinigungsstufen (Mikrofiltration, Ozonierung, UV Licht, etc.) existieren aktuell nur in Pilotprojekten. Ein größeres Problem stellen grundsätzlich die extrem undichten Kanalisationen dar, die Abwasser in Boden und Grundwasser gelangen lassen, was dann i. d. R. wieder zum Trinkwasser wird. Es gibt dazu bereits Erkundungen: in bis zu 70m tiefen Grundwasserschichten finden sich Antibiotika, Antibabypille, etc. die wir alle ausscheiden und die durch undichte Kanäle ins Grundwasser gelangen. Aber unser Land investiert ungern in Infrastruktur.

Ich find die Letalitätsrate zwar auch hoch, aber gemessen an den Umständen ist sie wirklich in Ordnung. Könnte wesentlich schlimmer sein, besonders wenn man bedenkt mit welchen Mitteln das dortige Personal arbeiten muss...

Vermutlich bekämen wir intensivmedizinisch die Rate bei uns unter 50%. Was mir aber Sorge macht: diese Kapazitäten sind bundesweit limitiert, da stehen gerade mal um die 100 Plätze mit Hochisolation zur Verfügung. Das reicht, wenn es gelingt, jede eingeschleppte Infektion schnell zu erkennen, aber genau da habe ich meine Zweifel, wenn wir im Winter erst mal Erkältungs- und Grippezeit haben. Wird dann jeder gleich ein Ebola Verdachtsfall? Was machen wir, wenn es mehr als 100 Menschen werden, bauen wir dann auch hektisch Zelte auf?

EahDemalimger Nuetzer (#467x193)


Derartige Reinigungsstufen (Mikrofiltration, Ozonierung, UV Licht, etc.) existieren aktuell nur in Pilotprojekten

Hör' mal bitte auf dir hier irgendeinen Schwachsinn an den Haaren herbeizuziehen. Das CDC schließt eine Übertragung über Abwässer, sprich per Kanalisation, explizit aus. Solche Dinge hat man als Laie halt auch irgendwann mal zu akzeptieren, oder meinst du übersteigt deine "Expertise" auf diesem Fachgebiet, jener des CDCs? Das ist kein Amateurverein.

Dazu muss man auch sagen, dass die Infrastruktur (z.B. Abwasser, Strom etc.) in Amerika weitaus schlechter ist, als jene in Europa.

Dein Vergleich mit Antibiotika / Hormonpräparaten und einem Einzelstrang-RNA-Virus ist so nicht möglich, das ist noch weiter entfernt als die berühmten "Zwei paar Schuhe".

gerade mal um die 100 Plätze mit Hochisolation zur Verfügung

Kannst du mal sagen was "Hochisolation" bei dir ist? Sowas gibt es nämlich nicht.

[[http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Biosicherheit/Schutzmassnahmen/Isolierung/Isolierung_node.html]]

Für Ebolapatienten sind die Schutzmaßnahmen der Kategorie III, 3B, für das behandelnde Personal, vollkommen ausreichend. Dieser umfasst:

Schutzanzug der Kategorie III, Typ 3B (z.B. Infektionsschutzset),

Fußschutz, Handschuhe, Schutzbrille, FFP2/FFP3, Maske

Das sind nicht die "berühmt-berüchtigten" und medientauglichen Schutzmaßnahmen, wie man sie in BSL-4 Laboren verwendet.

Die Quelle dafür findest du hier: [[http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/E/Ebola/Ebola-Ma%C3%9Fnahmen-fuer-Fachpersonal_DL.pdf?__blob=publicationFile]]

Das kann man auch in einem Zelt benutzen, dafür braucht es vom Prinzip her keine Sonderisolierstation. Man verwendet die nicht zuletzt deswegen, weil man sie hat und sie einen noch höheren Sicherheitsgrad bietet, als notwendig wäre. Habs schon mal geschrieben, aber zum Beispiel Unterdruck im Zimmer, inklusive Schleuse, wäre für Ebola vom Prinzip her nicht notwendig, da es nicht durch die Luft übertragen wird – im Gegensatz z.B. zur Tuberkulose

Zu der R0-Problematik:

R0 ist ein statistischer Näherungswert, der sich daher in seiner Nützlichkeit von selbst einschränkt und spiegelt nicht die genaue Zahl von Sekundärinfektionen wieder.

[[http://en.wikipedia.org/wiki/Basic_reproduction_number]]

Was machen wir, wenn es mehr als 100 Menschen werden, bauen wir dann auch hektisch Zelte auf?

Ja, schlicht und einfach. Wie oben schon erwähnt, zur Behandlung und Isolation sind hochtechnische Sonderisolierstationen keine Notwendigkeit. Hier mal ein Foto aus UK, wo man im Rahmen einer Übung (mit Annahme: Ebola) genau das macht: http://i.imgur.com/lcD6agd.jpg

wenn wir im Winter erst mal Erkältungs- und Grippezeit

Das wird ein Problem. Genau deswegen, weil jeder Mensch, der eine hypochondrische Ader hat und dem sinnerfassenden Lesen nicht mächtig ist, sich einbildet, sich mit Ebola infiziert zu haben. Woher auch immer. Vielleicht war der Busfahrer Afrikaner? %-|

Ganz toll hat sich das auch in den USA gezeigt, wo nach einem (!) bestätigen Ebolafall, mehr als 5000 Leute meinten, auch an Ebola erkrankt zu sein. %-|

[[http://www.washingtonpost.com/blogs/wonkblog/wp/2014/10/09/why-ers-are-bracing-for-an-ebola-panic/]]

Mir reicht das hier jetzt. Es ist mir schlicht zu mühsam, jede "Meinung", "Bauchgefühl" etc. etc., die jeglicher Grundlage entbehren, mit Hilfe von Quellen zu widerlegen.

Passt mal lieber auf, dass euch die Angst nicht auffrisst. *:)

d`anaex87


Einigen hier hilft nur noch ein guter Psychiater. Alles andere ist Energie- und Zeitverschweundung. :|N

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