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Fußpilz ?!

m6ichiq241x5 hat die Diskussion gestartet


Guten N'Abend,

ich habe seit mehreren Wochen Probleme mit meinen Füßen. Starke Rote Verfärbungen, starker Juckreiz, Ständiges "Nässen" der betroffenen Stellen.

Ich habe das ganze zu beginn nicht wirklich ernst genommen, getreu dem Motto, kommt von selbst geht von selbst. Naja dies ging jedenfalls gut in die "Hose". Das ganze wird immer schlimmer und schlimmer. Ich habe bereits im Internet schon gelesen, was es sein könnte, Fußpilz hier die Diagnosse,also ab zur Apotheke und Lamisil besorgt. Die betroffenen Stellen behandle ich nun mal als 1,5 Wochen mit der Arznei, jedoch OHNE irgendeinen erfolg.

Hat jemand einen Tipp was es sein könnte? Termin beim Hautarzt steht, jedoch erst in 3 Wochen :-(

Foto der Füße

[[http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/img4078w0hdpc53ni.jpg]]

Antworten
Etmxax


Wenn Lamisil nach 1,5 Wochen Anwendung keine Besserung gebracht hat, dann ist es keine Pilzerkrankung.

Eine Krankheit, die mit Hautrötungen einhergeht, ist Rotlauf, bzw, Schweine-Rotlauf.

p$in.vphab2iaxn


Hallo michi2415,

ich habe seit mehreren Wochen Probleme mit meinen Füßen ... Hat jemand einen Tipp was es sein könnte?

":/ gehst Du einer handwerklichen Tätigkeit nach, bei der Du gezwungenermaßen Spezial- schuhwerk mit "Stahlkappen-Einsatz" im Vorderfußbereich tragen mußt? ... Waren diese Spezialschuhe in letzter Zeit (vor ca. 3-4 Wochen) gegen ein "neues Paar" ausgetauscht worden?

Dann könnte es sich bei dem ausgeprägten (Zwillings)Exanthem an eben beiden Füßen (> Foto) um ein sog. "Kontakt-Ekzem" handeln.

Aus diesen Gründen:

Durch die "quasi-Abgeschlossenheit" mittels der eingearbeiteten Stahlkappen im Bereich des Vorderfußes in den Sp.Schuhen und der "Versiegelung" der Sohlen, entsteht ein äußerst ungünstiges Klima. Kommt durch starke körperliche Betätigung noch eine gute Portion "FußSchweiß" dazu und/oder neigt man schon aus anderen körperlichen Gründen auch noch dazu (!)... so erreicht man spielend (überspitzt!) "subtropische" klimatische Verhältnisse dort.

Wenn jetzt die Stahlkappen aus "Kostengründen" aus div. Legierungen bestehen und plank (also ohne InnenÜberfütterung) im Sp.Schuh verarbeitet wurden, finden mit Hilfe der, vom Fuß abgegebenen Feuchtigkeit > hier dann chem./oxidative Reaktionen an dieser Metalloberfläche statt, die dann wiederum als "Niederschlag" - selbst durch den Strumpf! - diffundieren, also mit der Hautoberfläche des Vorderfußes in Berührung kommen. Dort können diese "gelösten" Substanzen die epidermal phatologische Reaktionen, wie die hier gezeigten, durchaus im Stande sein auszulösen!

Ein Freund von mir hat seine Ausbildung zum Hoch-/TiefbaufachArb. gemacht. Er hatte gleich zu Beginn - nach der Erstausstattung mit den Arb.Klamotten + inkl. dieser Spezial-/Schutz- Schuhe - ähnliche Symptome, auch an beiden Füßen ...

Von echten Lederschuhen vor allem den Schwarzdurchgefärbten, kennt man es auch - der Fußschweiß ist in der Lage die Farbstoffe, resp. einige chemisch bedenkliche Bestandteile (JA - solche "verarbeiteten Substanzen" gibt es heutzutage leider immer noch) herauszulösen. Das "Kontakt-Gift" als Agens auf der Hautoberfläche kann dann zu vor beschriebenen allergischen Hautirritationen führen.

Mir ging das so mit einem Paar Laufschuhen (Sport). Bin da (absolut unbedarft + damit selbst schuld |-o ) Barfuß rein! ... herum gerannt, wie ein Irrer + natürlich geschwitzt! Trotz normaler/üblicher Körperhygiene > so nach ca. 14 Tagen zeigte sich dann das Ergebnis = an beiden (Vorder)Füßen klassisches Kontakt-Ekzem (nicht so schlimm, wie auf Deinem Foto) - jedoch mit einer besonderen Zugabe > "champignon-pedalis" = Interdigitalmykose = gemeiner Fußpilz. ]:D

Auslöser war damals der, in den Schuhen verarbeitete Textilkleber, den ich lt. Aussage vom Arzt in der Mischung "FußSchweiß+Chemie" nicht vertragen habe ...

Das mit den "tollen chemischen Stoffen" die uns so umgeben ... man kennt das auch ganz prophan nur bereits vom Armband der Uhr (Metall oder sonstiges Material) oder vom Kettchen (mit Sternkreiszeichen, etc.) um den Hals - natürlich nicht immer in dieser extremen Ausprägung. Sehr häufig spielt da Nikel als Mischsubstanz in der Metalllegierung die ausschlaggebende Rolle mit der Folge > der sog. "Hautunverträglichkeit".

Wie gesagt - hier nur eine erweiterte Vermutung dessen, was es event. sein könnte.

WICHTIG: Damit sich hier nix weiter aufschaukelt und symptomatisch verschlimmert ist es wirklich sinnvoll, dies so schnell, wie möglich durch einen Facharzt (hier: Dermatologen = Hautarzt) genau untersuchen/abklären (Kultur/"ErregerNachweis"/event. Mykotypisierung, etc.) zu lassen ... das hast Du ja bereits in die Wege geleitet :)^

Termin beim Hautarzt steht, jedoch erst in 3 Wochen

... bis dahin kannst Du versuchen die betroffenen Hautpartieen zu beruhigen und den oberflächlichen Heilungsprozess anzustoßen.

Mir hat mein Dermatologe damals ein Harstoff-Präparat weil wir hier eigentl. keine direkten MedikamentenEmpfehlungen abgeben sollen: z.Bsp. Tannolact - als Salbe/Pulver für Tauchbäder (= Phenol-Methanal-Harnstoff-Polykondensat, sulfuniert = synthetischer Gerbstoff) verordnet.

Mittlerweile gibt es das rezeptfrei, nur in der Apotheke.

Besorge Dir ein solches Präparat (erstmal kleinste Pack.größe!) in Pulverform zum Auflösen als sog. Tauchbad. Anwendung genau, wie im Beipackzettel beschrieben ... > Pulver in lauwarmen Wasser (Fußwanne) auflösen und beide Füße darin ausgiebig "badend" behandeln ... anschließend immer gut abtrocknen. Der nervige Juckreiz und die "nässenden" Hautpartieen dürften mit etwas Glück damit innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes eine wesentliche Besserung erfahren.

Versuche zwischenzeitlich nach Möglichkeit auch die "Kontakt-Stelle" (den Auslöser > siehe oben) zu finden.

Teile Deinen Verdacht - den wir nun "angerissen" haben auch Deinem Hautarzt mit - vor allem deshalb, damit der Arzt via DifferenzialDiagnose (DD) dieses "Auslösemoment" auf seiner "Liste-der-Möglichkeiten" ausschließen/abhaken kann ...

Soweit hierzu. Dir erstmal noch gute Besserung! @:)

LG - Phabian *:)

pwin.ph abiaxn


Nachtrag noch:

@ Emax

Eine Krankheit, die mit Hautrötungen einhergeht, ist Rotlauf, bzw, //Schweine-Rotlauf.

:-o ... hoffentlich nicht!

Ich denke mal, dass ROTLAUF (med. Erysipel bzw. auch Wundrose) hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vorliegen sollte.

Aus diesen Gründen:

Unbehandelt - über den gesamt bisher verstrichenen, vom TE (oben) genannten Zeitraum - würden mittlerweile weitere massive und "Rotlauf-typische" klinische Anzeichen vorliegen, wie, sich rasch ausbreitende, hochrote, abgestufte, flammenförmige und scharf begrenzte Hautrötung(en), die in kurzer Zeit mit starker Ödembildung (~zelluläre Flüssigkeitsstauung) > also einer Schwellung reagieren und in Folge dann auch spürbar "überwärmen". Teilweise begleitet mit scharf begrenzten Ulzerationen (~Gewebseinschmelzungen).

Das vom TE eingestelle Foto - sofern aktuell?/mind. zum Faden-Start? - zeigt all dies so zum Glück (!) nicht.

Der TE hätte auch bereits im Erstbeitrag dazu Symptome, wie sehr schmerzhaft, die Fußpartie vor allem druckempfindlich, weiterhin allgem. Abgeschlagenheit, Fieber, event. teilweise mit Schüttelfrost einhergehend, angegeben.

Auch lokale Lymphknotenschwellung(en) wären dem TE dahin berichtenswert sehr wahr- scheinlich aufgefallen.

michi2415 teilt uns hier eingangs jedoch folgend mit:

... starke Rote Verfärbungen, starker Juckreiz, Ständiges "Nässen" der betroffenen Stellen.

... auf dem TE-Foto sind die pathogenen Areale (vor allem wenn man die Lupe-Funktion benutzt) eher eine blande, eigentlich ausschließliche die Epidermis betreffende weitfransige (also im med.S. nicht scharf begrenzte) Erscheinung.

Sicher JA, ein ERYSIPEL = ist eine akute Infektion der Haut, die durch sog. (ß-hämolysierenden) Streptokoken ausgelöst wird. Eine rein bakterielle Infektion also. An der Stelle, an der sich eine Hautläsion (~Hautverletzung) befindet, ist auch die sog. Eintrittspforte für diese Bakterien und in Folge dann die Infektion dieser "Wunde".

Damit würde der Hinweis des TE konform gehen, dass freies Zitat: "das Lamisil nach gut 1,5 Wochen (offensichtlich) keine Wirkung zeige" Zitatende. [ EX - Wir wissen, der TE hat Lamisil (= Antimykotikum) wegen seines Verdachts auf Fußpilz angewendet.]

Im Ergebnis meiner Ausführungen hier, würde ich also eine vorliegende Infektion mit ROTLAUF eigentlich nicht angezeigt sehen.

Um dies für den TE und betroffenen Patienten ordnungsgem. auszuschließen > dazu ist nur eine fachärztliche Begutachtung/Diagnose im Stande - das geht hier im Forum nicht! Deshalb sollte dieses "VerdachtsMoment" unbedingt (spätestens) auch zum Zeitpunkt der Vorstellung beim Hautarzt "erwähnenswerter Weise" so mitgteilt werden.

@ michi2415

WICHTIG: Solltest Du nur irgendeines der von mir zu "ROTLAUF" (oben) gerade genannten Symptome aufweisen - dies bei Dir festgestellt haben (?) > unbedingt SOFORT in ärztliche Behandlung begeben.

Wochentags nach 16.00++ Uhr und grds. am Wochenende stehen dazu vielerorts die sog. NOTFALL-AUFNAHME/-AMBULANZ der Krankenhäuser zur Verfügung!

weiter zu @Emax ... (für TE: michi2415)

Wenn Lamisil nach 1,5 Wochen Anwendung keine Besserung gebracht hat, dann ist es keine Pilzerkrankung.

... "der klassische Fußpilz" (~tinea pedis / Interdigitalmykose) ist i.d.R. eine sehr hartnäckige Angelegenheit ... will heißen - als Betroffenener/Patient braucht man sehr viel Geduld mit sich und Disziplin+Ausdauer in der Verfolgung der Behandlung.

"FP" ist stets patientenspezifisch und damit in seiner Ausprägung wohl ähnlich, aber nie immer gleich. Bsp. schleppt der TE derzeit noch irgendwelche anderen "Erkrankungen" mit sich herum, die sein Imunsystem beanspruchen, kann die Leistungsfähigkeit des eigentlich hochpotenten Breitband-Antimykotikums (Bsp. hier: Lamisil, etc.) durchaus beeinträchtigt sein.

JA - auch mich wundert es, dass so offensichtlich überhaupt keine Besserung nach der bisherigen Anwendnug seitens des TE beschrieben wurde.

Das hier (> Foto) gezeigte Erscheinungsbild kann u.U. auch eine mögl. Gegenreaktion der betr. Hautpartieen sein, wenn der Wirkstoff und/oder ein/mehrere Nebenstoffe des "Lamisil" nicht vertragen werden (Nebenwirkungen/SideEffects > siehe Beipackzettel).

Möglich erscheint dahin auch eine Mischform aus Fußpilz und einer Überdeckung mit einem Kontakt-Ekzem (siehe meinen Beitrag, 19.10. oben) bzw. umgekehrt.

Das - wie hier jetzt mehrfach hingewiesen, ist jedoch unbedingt der zeitnahen Klärung durch den Facharzt vorbehalten. Ich bitte dahin um Verständnis.

Abschließend:

Sinnvoll ist - bis letztendlich genau geklärt wurde, was es ist - alle "billigen" Hygiene- Maßnahmen zu fahren, die auch im Falle einer bestätigten FußpilzInfektion grundsätzlich erfolgen sollten (> Hinweise dazu auch im Beipackzettel v. Lamisil, u.a.).

Für diesbezgl. Rückfragen - gerne (!) im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Bis dahin + Gute Besserung @:)

LG Phabian *:)

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