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Schluckbeschwerden; Engegefühl; ziehende, brennende Halschmerzen

J_ehudCi hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin total verzweifelt, weil ich seit über drei Monaten an Halsbeschwerden leide und kein Arzt mir helfen kann. Da ich hier über einen Thread gestopert bin, in dem jemandgenau meine Beschwerden schildert, der aber 7 Jahre alt ist und niemand mehr dort aktiv ist, versuche ich hier nochmal nach Erfahrungsberichten und Hilfe zu fragen.

Seit über drei Monaten leide ich nun unter leichten bis mittelschweren Halsschmerzen und Schluckbeschwerden:

Es fing an mit leichten Halsschmerzen, wie bei einer leichten Rachenentzündung, die nicht wirklich schlimm wurde sich aber zwei Wochen hinzog. Der HNO Arzt konnte außer einer Rötung des Rachens nichts finden und verschrieb nur Ibuprophen. Langsam wurde es besser, aber so ein kitzelndes Ziehen, bzw. leichter ziehender Schmerz hinten rechts im Rachen blieb, vorallem bei Mundbewegungen (wie Lippen aufeinanderpressen, Mund nach rechts ziehen, Lippen spitzen, grinsen...). Es fühlte sich an wie ein leichter Nerven- oder Muskelschmerz.

Nach etwa einem Monat wurden die Schluckbeschwerden und Halsschmerzen plötzlich so schlimm, wie ich noch nie Schmerzen hatte. Ich konnte nicht schlafen, essen, trinken, das atmen tat höllisch weh. Dazu kam Mundtrockenheit und ein komischer Geschmack im Mund. Der HNO Arzt fand wieder nur einen leicht geröteten Hals und Kehlkopf und überwies mich zum CT in die Radiologie. Ich bin ohnmächtig geworden vor Schmerzen, es war die Hölle. Ich habe in der Praxis auch 39 Fieber bekommen. Aber gefunden hat man (Gott sei Dank) auf den Bildern nichts, außer geschwollenen Schleimhäuten. Der Verdacht: Kehlkopfentzündung. Eine Woche Antibiotikum. Die schlimmen Schmerzen wurden Gott sei Dank innerhalb von 3 Tagen besser, gefolgt von zwei Tagen extremem Schleimfluss und Schwindel wie bei einer dicken Erkältung.

Danach ging es mir erstmal besser, aber das kitzelnde Ziehen bei Mundbewegungen blieb auch diesmal bestehen.

Nach einer Woche kam dann ein Druckgefühl im Hals und Schluckbeschwerden. Ein tiefsitzender Schmerz "an der Gurgel", leichte Schmerzen beim Sprechen und eine gedrückte, angestrengte Stimme, Engegefühl im Hals, Knacken beim Leerschlucken, starke Mundtrockenheit, zugeschnürtes Gefühl, zwischendurch Brennen im Rachen beim Schlucken und Atmen wie leichtes Sodbrennen, das Gefühl als würde ständig Schleim hinten in den Rachen laufen, ständiges Schluckbedürfnis gegen die Trockenheit, ab und zu leichtes Stechen ins rechte Ohr und Kopfschmerzen, Druck auf dem Brustkorb.

Dann wurde eine Schilddrüsenunterfundkiton festgestellt, wegen der ich nun Hormontabletten nehme. Die Schilddrüse ist aber weder akut entzündet noch geschwollen, was eigentlich der Verdacht des Arztes war. Die Unterfunktion ist normalerweise laut des Arztes nicht schmerzhaft.

Eine Blutuntersuchung beim Allgemeinmediziner ergab keine generellen Hinweise auf eine akute Entzündung, bakterielle Infektion oder Viren.

Da aber auch nach fast drei Monaten die Beschwerden, vor allem das Brennen und Schluckbeschwerden mit Engegefühl, der Kloß im Hals und die Trockenheit, das Kitzeln im Rachen und das Ziehen ins Ohr eher schlimmer als besser wurden, nochmal zum HNO. Diesmal Verdacht auf Reflux. Säurehemmer verschrieben, die ich nun seit 10 Tagen nehme. Leider haben sich auch damit meine Beschwerden noch 0,0 verändert / verbessert.

Die Beschwerden sind nicht gleichbleibend. An manchen Tagen nur wenig, an manchen Tagen so schlimm, dass ich arbeitsunfähig bin und regelrecht depressiv oder panisch. Mal ist das Globusgefühl stärker, mal das Brennen im Rachen, mal das kitzelnde, ziehende Gefühl im Gaumen bei Mundbewegungen, mal die Trockenheit. Beschwerdefrei war ich seit über drei Monaten nicht mehr. Tendenziell ist es morgens besser, vor allem wenn ich genug Schlaf bekommen habe (was auch gegen einen Reflux spricht).

Hat irgendjemand Tipps oder Ideen, was es noch sein könnte? Ich weiß nicht mehr, wonach ich suchen soll und ich habe das Gefühl meinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können mit den Beschwerden und bekomme immer wieder Panik und depressive Einbrüche. Wird das wieder weggehen ???

Vielen Dank für Tipps und Hilfe!

LG Jehudi

Antworten
Wwildk%atxer


Hallo Jehudi,

Bei mir verursacht sicherlich die HWS die Schluckbeschwerden, war auch gleich bei der HNO. Aber bei der HWS können sie nicht konkretes feststellen.

MfG

J^ehfu=di


Hallo Wildkater,

danke für deine Antwort. Die HWS wurde auch schonmal in der Runde der Verdächtigen erwähnt, aber gleich wieder verworfen, weil ich dort gut beweglich bin und keine Nackenschmerzen habe. Allerdings habe ich schon lange Probleme mit dem Kiefergelenk und der Brustwirbelsäule und bin oft verspannt. Könnte die HWS-Muskelatur schuld sein, ohne dass man eine echte Blockade oder einen Bandscheinbenvorfall diagnostizieren kann?

MfG, Jehudi

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