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Ziehende Schmerzen in den Lymphknoten & andere komische Symptome

maimiE198x6 hat die Diskussion gestartet


Liebe Community,

zuerst möchte ich sagen, ich finde es toll, dass es hier die Möglichkeit gibt, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und hoffe, es findet sich jemand, der mir ein wenig weiterhelfen kann.

Alles fing bei mir Ende Januar mit einer Erkältung an (erst Halskratzen und Halsschmerzen, dann Schnupfen und Husten, kein Fieber). Ich dachte mir nichts dabei, da diese wie immer im Winter nach 3-4 Tagen verschwand. Was mir allerdings blieb von der Erkältung waren verstopfte Ohren und Ohrendruck. Ich ging darauf zum HNO Arzt, der mir die Ohren ausspülte und mir Ohrentropfen verschrieb, da eine leichte Entzündung festgestellt wurde (wahrscheinlich erkältungsbedingt). Leider blieb der Druck in den kommenden Wochen und so ließ ich mich erneut untersuchen - allerdings ohne Befund, die Entzündung wäre schon längst weg. Stattdessen stellte er fest, dass mein Rachen wohl gerötet wäre und verschrieb mir Ibuprofen (hatte allerdings keine Halsschmerzen).

Der Ohrendruck verschwand nach einigen Wochen irgendwann wieder. Danach tauchten allerdings eine Reihe wirklich merkwürdiger Symptome im Wechsel bei mir auf. Unter anderem:

- Kopfschmerzen/Spannungskopfschmerz um die Schläfen und am Hinterkopf

- Nackenschmerzen

- Lymphknotenschwellungen und Schmerzen am Hinterkopf, unter den Ohren, hinter den Ohren

- Ziehen in der Leiste (wahrscheinlich auch von den Lymphknoten)

- weißer Zungenbelag und zeitweise komischer Geschmack im Mund, Zungenbrennen (tageweise, aktuell verschwunden)

- Völlegefühl in den Ohren und im Nacken, als ob jemand dagegen drücken würde

- leichte Zahnfleichentzündung (verschwunden)

- eine Woche lang hatte ich jeden Tag Halsschmerzen in der Früh nach dem Aufwachen (verschwanden irgendwann wieder)

- Kribbeln im linken kleinen Finger (aktuell verschwunden)

- ein eintägiges Brennen im rechten Ohr - vor allem wenn man reingefasst hat, hat es sehr geschmerzt.

- Muskelschmerzen - stellenweise und meist eintägig (mal ne Stelle am Arm den einen Tag, die rechte Schulter am nächsten Tag, der Oberschenkel am dritten Tag etc. die Muskelschmerzen kamen nie auf einmal)

- eintägiger unerträglicher Rückenschmerz, als wenn jemand auf mir gelegen hätte, verschwand über Nacht wieder

- Ziehen in der linken Flanke (evtl. Milz)

- Ziehen im unteren hinteren Rücken (evtl. Nieren)

- geschwollene Kniekehlen/blaue Flecken

- Reizhusten für eine Nacht

- Ohrendruck

Aktuell sind die meisten Dinge wieder verschwunden. Was mich jedoch wirklich quält sind ziehende und stechende Schmerzen überall da, wo die Lymphknoten sind. Im Halsbereich fühlt es sich so an, also würden zwei Kugeln gegen das Trommelfell drücken von innen. Teilweise sticht es auch im Kiefer/Halsbereich. Auch die Mandeln ziehen ein wenig. Hinzu kommen dann noch ziehende/stechende Schmerzen im rechten Oberschenkel und in der Leiste (auch hier habe ich das Gefühl, dass es Lymphknoten sind).

Ich war natürlich schon fleißig bei diversen Ärzten, aber so richtig ernst haben die mich alle nicht genommen, da alle meine Blutwerte und diverse Tests in Ordnung waren (EBV abgelaufen, CMV, HIV, Borrelien negativ). Zwei Halssonographien haben auch nichts ergeben. Man ertastet zwar vereinzelt kleine Lymphknoten, aber darüber scheint niemand wirklich besorgt gewesen zu sein. Allgemein scheinen sich die Ärzte wohl auf Verspannungssymptome geeinigt zu haben, aber das kann ich nicht so wirklich glauben.

Es kann doch nicht normal sein, dass ich am ganzen Körper Lymphknotenschmerzen haben. Leider habe ich genau dazu noch überhaupts nichts gefunden, jetzt wollte ich einfach mal in die Runde fragen, ob jemand von euch so etwas schon erlebt hat? Also vor allem die Lymphknotenschmerzen bzw. das unangenehmen Ziehen und Stechen.

Außer den genannten Beschwerden ging es mir eigentlich immer gut. Also Krankheitsgefühl, Müdigkeit etc. war nie vorhanden.

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.

Vielen Dank schon einmal.

LG

Mimi

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