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Hepatitis B trotz Impfung

Oaliver2<680 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Meine Frau hat Hepatitis B und ich bin mit Twinrix gegen Hep A und Hep B geimpft. Die letzte Auffrischung erfolgte in 2011. Der behandelnde Hepatologe meiner Frau sagte, dass eine Impfung mich mindestens 10 Jahre schütze.

Nun sind bei einer Blutuntersuchung erhöhte Leberwerte festgestellt worden. Darauf hin wurde eine Hepatitisserologie durchgeführt. Das Ergebnis bekomme ich erst nächste Woche. Ich habe riesen Angst, dass ich trotz der Impfung infiziert wurde. Vor glaube ich 4 Jahren hatte ich auch überprüfen, ob der Titer i. O. ist - war alles Ok und der Arzt sagte auch, zehn Jahre seien kein Problem.

Riesen Angst. Denn ich trinke keinen Alkohol und nehme auch regelmäßig keine Medikamente ein. Allerdings wurde bei mir im Check Up Bluthochdruck festgestellt und ich muss seit heute Blutdruck senkende Mittel einnehmen.

Wenn es doch möglich ist, sich trotz Impfung zu infizieren, warum werden Risikopatienten denn dann nicht aufgefordert, ihren Titer engmaschiger kontrollieren zu lassen? Verstehe ich nicht

VG

Oliver

Antworten
h4ogiwmolf


Hallo Oliver,

ich kann deine Angst gut verstehen. Deine Ärzte machen eine Hepatitisserologie. Wie kann das Forum dir helfen? Wenn es dich beruhigt und du von uns eine Einschätzung haben möchtest, dann wäre es gut, die Werte der Blutuntersuchung zu bekommen. Wenn du magst, dann schreib sie hier oder per PN.

Zu deiner Frage, was sagen denn die Ärzte dazu? Kannst du nicht von dir aus öfter den Arzt um eine Kontrolle zu bitten?

Gruß

Wolfgang

Louci3~2


Du musst einfach abwarten.

Ich hatte viele Impfungen die funktioniert haben und andere wie gegen Tuberkulose die komplett nutzlos waren (wurde ein paar Jahre später getestet und gar keine Antikörper waren vorhanden).

O)liOver2x680


Habe die Blutwerte leider nicht vorliegen... die Ärztin sagte, die Leberwerte seien auffällig und da müsse eine Serologie durchgeführt werden. Eigentlich war ich da, um den Titer bestimmen zu lassen.

Was die Ärzte dazu sagen...... den, der mir gesagt hat, die Impfung reiche zehn Jahre und der nichts dazu gesagt hat, dass man es trotzdem auch vorher schon häufiger kontrollieren lassen soll, den würde ich das natürlich schon gerne noch fragen. Das ist der Hepatologe meiner Frau.

Die Hausärztin heute wollte gar keine Titerbestimmung machen und sagte, wir impfen einfach nach, das sei nach sechs Jahren nicht schlimm...... bis sie den Leberwert sah, der auf einem Arztbericht des Uniklinikums vermerkt war, welches ich vor einer Woche wegen Brustschmerzen aufgesucht hatte (aber Fehlalarm in Sachen Herz und auch sonst keine internistische Diagnose).

h(og*iwoxlf


Ich denke, dass bei deiner Geschichte ein regelmäßiges Labor gerechtfertigt ist. Ohne ein Blutbild kann ich jetzt nicht mehr dazu sagen.

Ich hoffe, dass deine Brustschmerzen der Vergangenheit angehören und wünsche dir noch einen schönen Feiertag.

Gruß

Wolfgang

O!liv*ere2680


Die Werte sind da. Hepatitis alle Kennzahlen auf negativ. Heute war eine andere Ärztin der Gemeinschaftspraxis meine Gesprächspartnerin.

anti-HBs (CMIA) 54 IU/l (ich nehme an, das ist der Titer). Die Ärztin sagt, das sei zu niedrig und ich solle am Montag zum nachimpfen kommen. Kann man sich hiermit bereits infizieren?

Sorgen machen die anderen Werte. Die Ärztin sagt, ich stehe kurz davor, zum "kritischen" Patienten zu werden. Die Leberwerte lassen wohl doch auf Herzprobleme schließen obwohl der Kardiologe im Krankenhaus sagte, mit dem Herz sei alles bestens. Die Ärztin war sehr verwundert als sie den Notaufnahmebericht sah, da dort von einer Tachykardie die Rede war.

SGPT (kin. Farbtest) 88 +U/l (Norm <50)

CK (kin. UV-Test) 195 + U/l (Norm <190)

CK-MB (imm. UV-Test) 11 U/l (Norm <24)

CKMB/CK-Quotient 6% (Norm <6)

Gerade mit dem letzten Wert liege ich genau auf der Grenze und das muss engmaschig beobachtet werden. Dienstag muss ich zur nächsten Blutabnahme kommen.

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Sie sagt, Angst sei unbegründet aber auf der anderen Seite sei ich kurz davor, ein kritischer Patient zu sein. Sie sprach von der Gefahr eines Herzinfartks bei noch schlechteren Werten.

Nun wird ein Langzeit EKG gemacht, ein Langzeit-Blutdrucktest sowie ein Ultraschall des Bauches, um dem Druck in der Brust weiter nachzugehen.

Ich weiß nicht, ob ich mich jetzt freuen soll, kein Hepatitis zu haben oder Angst haben soll, was ich stattdessen habe.

Da ich auch ein sehr ängstlicher Typ bin, soll ich eine halbe Tablette Tavor einnehmen, wenn die Brustschmerzen auftreten und dann berichten, ob der Schmerz dadurch verschwindet.

hnoginwolf


Erstmal gut, dass du keine Hepatitis hast.

Nun hast du zwei verschiedene Aussagen, eine von deiner Ärztin und eine vom Kardiologen in der Notaufnahme. Ist ja super! Weitere Untersuchungen sind also notwendig und zwar gleich!

Ich würde Morgen bei einer kardiologischen Praxis anrufen und meine Brustschmerzen, die o. g. Werte durchgeben und um einen zeitnahen Termin bitten. Das spricht doch alles sehr für eine Herzbeteiligung.

Lass uns wissen, wie es weiter geht.

Gute Besserung

Wolfgang

O"livwer268x0


Hallo Wolfgang,

danke für deine Rückinfo. Also nicht bis Dienstag abwarten, wo nochmal Blut abgenommen werden soll. Ich glaube, dann fahre ich morgen einfach bei einer Praxis vorbei und hoffe, dass man mich mit den Werten nicht weg schickt.

Das hört sich echt ernst an. Hatte noch nie Probleme mit dem Herzen.

Die Untersuchung im Krankenhaus war sehr ausführlich. Sogar ein Ultraschall des Herzens wurde gemacht, was einen etwas vergrößerten Herzmuskel (?) zeigte aber für den Arzt offenbar keineswegs bedenklich war.

Ich habe viel Angst. Das habe ich der Ärztin auch gesagt. Sie meinte, ich brauche keine Angst zu haben. Wir werden mich jetzt ausgiebig untersuchen und der Sache auf den Grund gehen. Eigentlich unverständlich, dass ich dann nicht sofort weiter vermittelt wurde; du siehst ja die Dringlichkeit offenbar höher an als die Ärztin. Und der Kardiologe in der Notaufnahme der Uniklinik hat gar nichts gesehen.... wobei er auch nicht die neuen Werte kennt.

Ich bin schon am überlegen, ob ich mit den Werten noch heute in der Uniklinik anrufe. Schaden kann es doch nicht.

hhog5iwoxlf


Ich bin schon am überlegen, ob ich mit den Werten noch heute in der Uniklinik anrufe. Schaden kann es doch nicht.

Das kann nicht schaden. Es ist gut eine 2. Meinung einzuholen, es geht ja schließlich um deine Gesundheit. Natürlich sind die angesagten Untersuchungen wichtig. Aber eben erst nächste Woche. Mir würde das auch keine Ruhe lassen.

Viel Glück.

Gruß

Wolfgang

O}livZerq268x0


Ich war eben auf deinen Rat hin in einer renommierten Praxis für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie.

Sie haben mir sofort für Montag Morgen einen Notfalltermin gegeben. Ich muss eine Überweisung dafür besorgen. Normalerweise vergeben die Notfalltermine nur nach Anruf eines überweisenden Arztes. Bei mir machen sie eine Ausnahme. Gut, dass ich persönlich vorstellig geworden bin. Sonst wäre das wohl eher nichts geworden.

Ebenfalls hat die Sprechstundenhilfe gesagt, wenn etwas ist, soll ich das Krankenhaus aufsuchen oder den NAW anrufen.

In die Uni fahre ich nur, wenn richtig Probleme auftreten. Außer einem latent vorhandenen Unwohlsein in der Brust habe ich derzeit nichts. In der Praxis weiß man zumindest, dass man definitiv an einen Top Arzt auf dem Gebiet gerät, in der Uni weiß man das nicht.

Gruß

Oliver

h{ogPiwolxf


Das hast du gut gemacht! Hast du schon eine Tavol genommen oder ist es im Moment mit der Brust o.k?

h&ogiwoxlf


Was fühlst du eigentlich in der Brust, Schmerzen, ein Ziehen von wo nach wo oder mehr ein Druckgefühl? Hast du sonst noch irgendwo was ungewöhnliches, wie mehr Schwitzen, Schmerzen im Arm, in den Händen?

O$li^venr268x0


Hallo Wolfgang,

ich habe Tavor eingenommen aber das zeigt keine wirkliche Veränderung.

In meiner Brust habe ich keine Schmerzen im Sinne, dass es mir weh tut. Ich fühle einfach, dass dort etwas nicht in Ordnung ist. Das ist sehr schwer zu beschreiben. Irgendwo ein Mix aus Kloß im Hals, hin und wieder (selten) ein ganz leichtes Stechen, meist ist es ein leichtes Brennen hinter dem Brustbein ca. 5cm unter dessen oberen Ende. Ein Ziehen spüre ich nicht. Leichtes Druckgefühl oder leichtes Brennen beschreibt es besser. Wüsste man nicht über seine Blutwerte und hätte keine Angst um das organische Innenleben unterhalb der Brust, würde es einen "fast" nicht stören. Heute Morgen war mir mal sehr warm, was aber auch mit der Angst zu tun haben kann. Temperatur war aber 35,9° und damit Ok. Sonst keinerlei Schmerzen in Armen, Händen etc.

Daher habe ich bis zu den Blutwerten gestern gedacht, das Problem liege an der Speiseröhre. Dazu verweise ich darauf, was ich hier kürzlich geschrieben habe. Ich war fest von einer Refluxproblematik ausgegangen aber die scheint ja nicht zu den Werten zu passen.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/745660/]]

In der Uniklinik war ich, weil ich das Thema Herz ausschließen wollte an einem Abend, wo es wirklich unangenehm "schummerig" in der Brust wurde.

Heute fühlt es sich sogar an, als wenn es auch die Lungen sein könnten. Ich habe wirklich keine Ahnung. :-(

Treppensteigen etc. ist aber alles kein Problem.

Mit einer halben Blutdrucktabletten mittlerweile zweimal täglich geht der Blutdruch bis auf 130 / 90 runter. Als ich mit den Tabletten begonnen habe, stand vorne auch schonmal einne 111.

Ich bin froh, dass die Praxis am Montag nicht nur die Kardiologie abdeckt sondern auch direkt die Pneumologie. Ich denke, es muss jetzt einfach alles untersucht werden, was sich da abspielt. Ich verstehe eigentlich nicht, dass die Ärztin mich nicht parallel zum Gastroenterologen schicken wollte, um eine Gastroskopie zu machen. Bis zu den Blutwerten gestern bin ich fest davon ausgegangen, dass das der nächste Schritt sein muss, nachdem das Herz in der Uniklinik als Ok befunden wurde.

O>lyiKvezr268x0


Hinsichtlich des Gefühls in der Brust ist noch zu erwähnen, dass es sich manchmal so anfühlt als wenn es sich in der Brust zusammen zieht. Das spielt sich dann eher hinter dem unteren Drittel des Brustbeins ab. Vorrangig wenn ich sitze. Ich hatte das erst auf meine Trichterbrust bezogen und dachte, dass sie vielleicht auf innere Organe drückt.

hhoWgimwoxlf


Dann heißt es wohl, bis Montag abwarten und positiv denken. Deine "Brustschmerzen" sind unspezifisch und bedürfen der Abklärung.

Ruhe und ein schöner Spaziergang sollten dich entspannen.

Mit einer halben Blutdrucktabletten mittlerweile zweimal täglich geht der Blutdruch bis auf 130 / 90 runter. Als ich mit den Tabletten begonnen habe, stand vorne auch schonmal einne 111.

??

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