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Beschwerden Bauchraum / Achseln / Hals/Kiefer

hJasxro hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe seit 5 Monaten anhaltende Beschwerden.

Auf Grund von Ausfluss aus der Harnröhre wurde mir im Juni Doxycyclin (10 Tage, 2x tgl.) verschrieben.

Sämtliche Abstriche / Blutuntersuchungen (aller STI / EBV / Herpes / Borreliose / Zytamegalie / allg. Entzündungswerte) seit dieser Zeit waren negativ.

Seit der Einnahme habe ich jedoch einen geschwollenen Lymphknoten im linken Hals-/Kieferbereich, teilweise fühlt sich dieser komplette Bereich "belegt" und geschwollen an.

Zusätzlich habe ich dauerhaft Schmerzen im rechten bis mittleren Unterbauch (Druckschmerz, teilweise Gefühl von Brennen), die tageweise auch in die Leiste ausstrahlen. Eine Darmspiegelung hat keine Hinweise ergeben.

Zudem schmerzen die Achseln beidseitig, sobald ich engere Kleidung trage.

Für einen Hinweis, was man hier noch untersuchen könnte, wäre ich sehr dankbar.

Grüße

hasro

Antworten
E0max


Hallo hasro,

Auf Grund von Ausfluss aus der Harnröhre wurde mir im Juni Doxycyclin (10 Tage, 2x tgl.) verschrieben.

Für Borreliose oder für Syphilis war diese Einnahmedauer zu kurz.

Sämtliche Abstriche / Blutuntersuchungen (aller STI / EBV / Herpes / Borreliose / Zytamegalie / allg. Entzündungswerte) seit dieser Zeit waren negativ.

Bei den Krankheiten, die nur durch das Vorhandensein von Antikörpern nachweisbar sind, gibt es bei den Blutuntersuchungen häufig Fehldiagnosen. Bei negativen Ergebnissen wird daher empfohlen, die Blutuntersuchung in einem Monat zu wiederholen.

Ich wünsche dir, dass deine Krankheit erkannt und geheilt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Emax

hlasrjo


Danke erstmal für Deine Antwort, aber die Test für Syphilis und Borreliose waren ja negativ...

Die anderen STI haben wir auch schon 2x getestet, einmal über Blut, einmal soweit möglich über DNA Abstrich...

Bin so langsam verzweifelt :-(

hwas.ro


macht es denn Sinn ggf. ein Antibiotikum "auf Verdacht" nochmal zu nehmen? Wenn ja, welches?

EAmax


Hallo hasro,

macht es denn Sinn ggf. ein Antibiotikum "auf Verdacht" nochmal zu nehmen? Wenn ja, welches?

In bestimmten Fällen macht das Sinn. Bei meinem ersten Borreliose-Rückfall (5 Jahre nach 20 Tage Antibiose mit Rocephin) stellte sich die Frage, ob meine nunmehr aufgetretenen Muskel- und Gelenksentzündungen durch einen Borreliose-Rückfall oder durch eine Autoimmunerkrankung ausgelöst sind. 5 Ärzte konnten diese Frage nicht beantworten. Ein Rheumatologe riet dann zur Anwendung von einem Antibiotikum auf Verdacht. Danach trat in wenigen Tagen eine Besserung ein. Damit war klar, dass ich einen Borreliose-Rückfall hatte. Welches Antibiotikum ich damals auf Verdacht genommen hatte, weiß ich nicht mehr. Ich bekam danach noch 20 Infusionen mit Rocephin.

Mit freundlichen Grüßen

Emax

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