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Gelber Schleim gefährlich?

O5hne`Dicgh1V986 hat die Diskussion gestartet


Hallo da Draußen,

ich habe mich am Montag auf der Arbeit angesteckt und bekam plötzlich fuchtbaren Husten und ein wenig Schüttelfrost.

Nach 2 Tagen ging ich zum Arzt und dieser verschrieb mir ein 3 Tage Antibiotika.

Heute habe ich die dritte Tablette genommen und es geht mir bereits viel besser.

Nur kommt nun an und an so tiefsitzender, gelber Schleim beim Husten mit hoch und ich frage mich ob das schlimm ist?

Es ist als ob sich nun alles löst.

De Arzt sagte zur mir ich solle wieder kommen, wenn ich blutigen oder eitrigen Auswurf bekomme oder hohes Fieber.

Ist nun mit dem gelben Schleim der eitrige Auswurf gemeint?

Mache mir Sorgen.

Liebe Grüße

Antworten
elstxa1


Es ist als ob sich nun alles löst.

Das denke ich auch, es geht Dir ja auch viel besser. Also so war es bei mir meistens, am Ende kommt der ganze Mist raus und dann ist gut *:) .

CjpktCptCxpt


Nur kommt nun an und an so tiefsitzender, gelber Schleim beim Husten mit hoch und ich frage mich ob das schlimm ist?

Im gegenteil, das ist gut. Alles raus. Schleim ist die Art des Körpers Stoffe aus der Lunge zu holen, der da nicht hingehört. Die Bakterien sind tot, müssen nun aber noch raus.

Schleim kann alle möglichen Farben haben, solange du durchatmen kannst und er nicht rot ist ist alles tutti (bedenke aber, dass beim starkem Husten es passieren kann, das rote fädchen im Schleim sind, da hats dann einfach eine Bronchie angekratzt, das ist nicht tragisch!).

Würde mich freuen das es rauskommt, viel trinken (unterstützt das ganze nämlich) und mich noch etwas schonen und dann ist gut.

HUa6nca


Ich finde es unverantwortlich, wenn wegen einer Erkältung gleich Antibiotika verschrieben wird.

Gelber Schleim beim Husten ist kein Grund zum Arzt zu rennen. Jedenfalls für mich nicht.

b"lucap@art


Gelber Schleim beim Husten ist kein Grund zum Arzt zu rennen

Wenn man eine Krankmeldung braucht, bleibt einem nichts anderes übrig.

Gelber Schleim ist OK, wenn er grün wird und Du Dich schlechter fühlst, musst Du evtl. nochmal zum Doc.

m$nxef


Ich finde es unverantwortlich, wenn wegen einer Erkältung gleich Antibiotika verschrieben wird.

Ich auch. Nach 2 Tagen hätten es vermutlich auch eine AU und Bettruhe getan.

Ansonsten klingt hier nichts gefährlich, abhusten und wenn es dir nicht plötzlich deutlich mieser geht, hat sich die Sache damit erledigt.

Evtl. etwas für die Darmsanierung tun, die wichtigen Bakterien dort wurden dank des Antibiotikums gleich mit plattgemacht.

CtptCsptCxpt


Ich finde es unverantwortlich, wenn wegen einer Erkältung gleich Antibiotika verschrieben wird.

Gelber Schleim beim Husten ist kein Grund zum Arzt zu rennen. Jedenfalls für mich nicht.

Ist ja heute normal. Meine Ärztin ist nicht so, die vertretung (die öfter mal da ist) verschreibt wegen ALLEM antibiotika. Wenn ich nix wirklich dramatisches hab nehm ichs einfach nicht (hols nichtmal ab), mach mir ne kanne tee und knall mich ins bett... Mein letztes Antibiotika dürfte ein paar jahre her sein und das war wegen Helicobacter...

eBsxta1


Meine Ärztin ist nicht so, die vertretung (die öfter mal da ist) verschreibt wegen ALLEM antibiotika.

Solche Ärzte sind mir ein Rätsel, inzwischen weiß doch schon jeder Laie, das Antibiotika nur im Notfall genommen werden soll :|N .

O^hneDiHch11986


Hallo,

danke für eure Antworten.

Der Arzt sagte ich habe durch das starke Husten eine Rippenfellentzündung und solle deswegen das Antibiotika nehmen.

Meine Rippen Schmerzen auch zum Glück nun nicht mehr.

Ganz liebe Grüße

m)nef


Solche Ärzte sind mir ein Rätsel, inzwischen weiß doch schon jeder Laie, das Antibiotika nur im Notfall genommen werden soll :|N .

Leider nicht, sonst würden nicht so viele Leute ständig Antibiotika nehmen... Man kann Rezepte ja auch einfach ablehnen oder eben nur für den Notfall mitnehmen, aber nicht einlösen.

CEptChptCpxt


Leider nicht, sonst würden nicht so viele Leute ständig Antibiotika nehmen...

Genau. Und genau das Verhalten wird uns irgendwann zum verhängniss, wenn nixmehr wirkt. Viele nehmen leider AB auch nicht zuende, wodurch sich resistenzen entwickeln...

e]stax1


Leider nicht, sonst würden nicht so viele Leute ständig Antibiotika nehmen... Man kann Rezepte ja auch einfach ablehnen oder eben nur für den Notfall mitnehmen, aber nicht einlösen.

Der größere Teil der Verantwortung sollte aber beim Arzt liegen ;-) .

Sprich, ich erwarte von Ärzten das sie auf dem neusten Level sind.

CFptCdptxCpt


Der größere Teil der Verantwortung sollte aber beim Arzt liegen ;-) .

Sprich, ich erwarte von Ärzten das sie auf dem neusten Level sind.

Naja, das ist nicht gerade eine neue Erkenntniss mit dem Antibiotika. Ich hab das gefühl das viele Ärzte keinen Bock mehr haben und mit pillen schmeissen. Ich höre ständig von leuten, wenn sie krank sind, was sie alles an medis bekommen haben bei ner erkältung. Ein abschwellendes Nasenspray, Grippstad C, was gegen Kopfschmerz, was gegen Durchfall.

Ich meine, unser körper weiß, was er tut. Und bei einer Erkältung braucht man Flüssigkeit und keine Chemie. Das ganze ist einfach nurnoch gestört...

(Soll nicht heißen, dass man bei ernsteren sachen oder extrem hohem fieber, etc keine medis nehmen soll.)

mMnef


Ich glaube nicht, dass das ein Problem des Levels ist. Dass Antibiotika keine Vorsorge-Pillen sind, die man bei ner Erkältung locker flockig einwirft wie einen Hustenbonbon, weiß auch jeder Arzt, der mal vor 50 Jahren seine Zulassung bekommen hat und seither auf Weiterbildung pfeifft. Es geht wohl eher darum, dass entweder der Arzt wahnsinnig übervorsichtig ist oder er genau weiß, dass das Gros der Patienten erst dann zufrieden nach Hause tigert, wenn man ihm ein Rezept für irgendwas ins Patschehändchen gedrückt hat.

MQons;ti


mnef

Warum musst Du das so zynisch formulieren? Ja, es werden zu oft Antibiotika verschrieben, weil allzu häufig nur als vorbeugende Maßnahme. Andererseits sehe ich das Problem vor allem im Gesundheitswesen, das dazu führt, dass dem Kassenarzt nur wenige Minuten für den Patienten zur Verfügung stehen. Da sitzt nun einer mit triefender Nase, der seine Beschwerden dramatisch schildert. Was ist da in 5 min. möglich? Der Patient will, dass es ihm besser geht, natürlich möglichst auf der Stelle. Der Arzt, der an diesem Tag schon fast 20 genauso verschnupfte Kandidaten gesehen hat, verschreibt sein Standard-Repertoire, was sonst? Ein Patient erzählt dann was von grünlichem Sekret. Aha, eitriger Infekt. Also wird ein Antibiotikum verschrieben. Was erwartest Du in 5 Minuten?

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