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Die Angst vor Hiv bringt mich an den Rand des,

R5u3nd6ströxm hat die Diskussion gestartet


Ich habe mich nun schon eine ganze Zeit mit dieser seite beschaeftigt... und sie konnte mich auch immer wieder beruigen. doch nun ist die Bewerisslast zu erdrueckend.

Ich hatte vor 38 Tagen einen Risikokontakt. Hatte eine Nacht mit einem Maedel verbracht und natuerlich einen Kondom verwendet. Jedoch konnte ich es nicht lassen sie mit meinem Finger zu befriedigen. Am naechsten Morgen bemerkte ich dann einen Schnitt an meinem Mittelfinger, den ich mir ca. 30h vor der Aktion beim Saubermachen meines Rasierers zugezogen habe. Der Schnitt war ca 1 cm lang aber super fein (er blutete garnicht sofort sondern erst nach vielleicht 90 Sek.).

Ich sagte mir also: hey das ist garnicht moeglich, der Schnitt muss zu gewesen sein... (und warum sollte gerade mein Maedchen HIV+ sein?) jedenfalls bin ich dann dauernt ins Internet, hab massig Zeug ueber erste Symptome gelesen. und 7 Tage nach dem Risiko bekam ich dann Husten, Hals- und Kopfschmerzen hab mich echt dreckig gefuehlt (hier beruhigte mich ne ganze Weile, dass mein Mitbewohner mich schon ne ganze woche zuhustetet, und dass unsere Symptome uebereinstimmten).

Nachdem der Husten weg war, blieben die Halsschmerzen. Nach 2 Wochen bemerkte ich belegte Mandeln und begann ne Antibiotikakur, die Halsschmerzen verabschiedeten sich sofort, ich setzte die Kur wieder ab und hatte 3 Tage spaeter wieder Halsschmerzen.

Die ganze Zeit beschaeftigte ich mich mit den Erstsymptomen von HIV... ich hoffte, ich rede mir das alles nur ein und ich wuerde meinem Immunsystem bloss keine Chance geben, sich zu wehren (kann das sein?). Dann war ich nach gut 4 Wochen Halsschmerzen ne ganze weile abgelenkt, und die Halsschmerzen verschwanden. Jedoch sind nun meine Lymphknoten am Halz ganz schoen geschwollen, und ich glaube sie auch im Lendenbereich ertasten zu koennen. Ich bin mit den Nerven voll am Ende, mein Mitbewohner kann es nicht mehr hoeren.

Meine Angst wird dadurch bestaerkt, dass mir jemand eroeffnete, dass besagtes Maedchen nun einen Test mit pos. Ergebnis gemacht hat.

Koennen Lymphknoten durch die Psyche anschwellen %-| ?

Was meint ihr dazu? Ich hatte in der ganzen Zeit kein Fieber, und unter den Achseln find ich auch keine Lymphknotenschwellungen!

Antworten
tlesxt10


Die Psyche kann vieles verursachen, aber...

sicher ist wie immer nur ein Test. Heißt, ich würde mich jetzt testen lassen (viele entwickeln auch schon Antikörper nach 4-6 Wochen), um die Psyche zu beruhigen und dann noch einmal nach 12 Wochen.

Dann würde ich auf jeden Fall in Erfahrung bringen, was es mit diesem Gerücht auf sich hat, daß das Mädchen pos. ist.

Deine Symptome können alles und nichts bedeuten. Die einen haben die Symptome, die anderen haben gar keine. Angeblich sollen überhaupt nur 10-20% aller Menschen Symptome bei einer akuten HIV-Infektion aufweisen.

Wenn Du es nicht abwarten kannst, mache in einem Labor einen PCR-Test, der kostet zwar 200 Euro, würde aber in Deinem Fall schon ein sicheres Resultat bringen (nach 38 Tagen), was der HIV-Antikörper-Test in diesem Zeitraum noch nicht kann. Laß den Test wirklich anonym in einem med. Labor machen, dort wird er auch nicht dokumentiert. Wenn ein Test beim Blutspenden oder beim Hausarzt gemacht wird, ist es dokumentiert und im Fall eines pos. Testergebnisses - was ich nicht bei Dir glaube - kannst Du keinerlei Lebens-Versicherung mehr abschließen.

Und führe Dir folgendes vor Augen: Wahrscheinlich haben 99% der Leute, die hier schreiben und Symptome haben, gar nichts.

Irgendwann will auch kein Freund mehr zuhören, sondern sie denken, daß Du ein psychisches Problem hast. Aber es kann ja ein anderes organisches Problem die Ursache Deiner Symptome sein.

Kopf hoch.

RAundsxtröm


danke fuer deine antwort,

ich hoffe auch das es die psyche ist... (meinst du das Lymphe, aehnlich wie bei ner scheinschwangerschaft, durch das unterbewustsein anschwellen koennen?) mittlerweile fuehle ich mich wieder ganz gesund, nach ueber 4 wochen halsschmerzen. aber nun sind wie gesagt alle meine lymphknoten geschwollen, am becken und am hals...

ich wollte schon einen test machen, aber ich bin die ganze zeit im suedlichen afrika (was die wahrscheinlichkeit, dass das maedchen infiziert ist, eher bestaerkt), hier gibt es nur eine art schnelltest, der ist nicht so sensitiv wie in einem labor in deutschland. ich weiss nicht, ob mich dieser test beruhigen koennte!

ich habe auch wirklich angst davor, das er hiv+ is, das ist ja klar. Aber da ich hier niemanden (abgesehen von meinem mitbewohner) habe, hab ich ne hammer angst, dann allein mit dem moeglichen problem dazustehen...

ich versuche nun schon mein leben zu planen, wenn ...

Seit ich mich mit dieser frage umherschlage, schaffe ich nichts mehr, ich bekomme fast nichts mehr auf die reihe, mir fehlt der antrieb zu allem.

wie lange sind heutzutage die lebenserwartungen mit hiv, und in wieweit hat das was mit dem ansteckungsalter zu tun? ich bin jetzt 20.

HMarr`ieZt


Ich hatte auch mal Angst mich mit HIV infiziert zu haben

... und hatte auch in der Zeit der Angst alle möglichen Symptome, die auf diverse Internetseiten beschrieben worden sind. Ich habe nach 12 Wochen einen Test gemacht und bin negativ. Diese von dir beschriebenen Symptome können auf vieles hindeuten; auch die Psyche kann einem da einen Streich spielen.

Ich kann sehr gut nachempfinden, wie beschissen diese Situation momentan für dich ist, ich hab das ja auch alles erlebt... Ich kann dir nur raten, den Test zu machen, denn an der Angst vor HIV kann man auf die Dauer auch kaputtgehen.

Liebe Grüße,

F6lop$pyxB


Re. @ rundström

Also das Ansteckungsalter hat ja schon was mit der Lebenserwartung zu tun, nur ist der Zusammenhang ja total unsinnig bzw. unwichtig.

Ohne Behandlung vergehen im Durchschnitt neun Jahre von der Ansteckung bis zum Ausbruch von AIDS. Zumindest bei uns in den Industrienationen. Anders sieht das natürlich in Entwicklungsländern aus.

Und die Lymphknoten schwellen nur allein durch Einbildung nicht an. Anders ist es ja bei Kopfschmerzen und sonstigen Schmerzen.

T+oxo


Eine Antibiotikatherapie setzt man nicht einfach ab!!!

Wenn Du eine Antibiotikatherapie absetzt, sofort nachdem die Beschwerden nachgelassen haben, trägst Du zur Entwicklung Antibiotika resistenter Keime bei, die Dir (und auch anderen, auf die Du sie überträgst) übel mitspielen können!!! Die Dauer einer Antibiotikatherapie ist genau festgelegt und sollte möglichst eingehalten werden, auch wenn schon keine Berschwerden mehr bestehen (man sollte durchaus mal einen Blick in den Beipackzettel werfen, bevor man ein Medikament nimmt, da steht nämlich alles drinn!!!).

FhlopxpyB


genau @ Toxo!

Sowas weiß nämlich jedes Kind normalerweise.

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