» »

Bettnässer mit 6 Jahren

a#bu dyaewud


hallo

hier ein link zum thema:

[[http://www.onmeda.de/krankheiten/bettnaessen.html]]

demnach sind 10% der 7 jährigen kinder bettnässer.

gruß

N?ico/le8x4


Ich war bettnässerin bis 13 Jahre

Mir hat eine klingelhose und tabletten geholfen. Frag mal im sanitätshaus nach so ner klingelhose wenn ein tropfen da rein geht fängt das ding an zupiepsen und er wacht auf.

KBaTtr'inx02


Tofranil mite

Hallo. Diese ist ein Antidepressivum und wurde meinem 8 jährigem Sohn verschrieben. Er macht bis heute noch fast jede nacht ins Bett. Meine Frage,,,,Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Mittel? Ich habe nämlich angst ihm diese Tabletten zu geben, weil sie sehr viele Nebenwirkungen haben.

KxatLri*n02


Klassenfahrten

Es tut mir leid, dass ich euch das fast allen so sagen muss, aber ich finde, dass ihr grössenteils sehr egoistisch seid und euch nur gegenseitig die Ratschläge gebt, geduldig zu bleiben oder Klingelhosen usw. zu besorgen. Ich denke das grösste Problem an dem Bettnässen (zumindest ab einem bestimmten Alter) ist, das die Kinder selber bald merken, dass irgendwas nicht stimmt, zb. wenn kleinere Geschwister vorhanden sind, die nicht ins Bett machen. Mein Sohn kommt jetzt in die dritte Klasse und hat angst vor der Klassenfahrt. Er weint und kann überhaupt nicht begreifen, warum gerade IHM das immer passiert. Er trinkt nichts mehr bevor er ins Bett geht und geht vorher nochmals aufs Klo. Er ist völlig fertig mit den Nerven und trösten kann ich ihn nicht, weil meine Versprechungen, das es sich bald von alleine gibt einfach nicht eintreten. Wie kann ich ihm wieder Mut machen, damit er vielleicht nicht noch eine seelischen schaden davonträgt oder womöglich depressionen bekommt?

Niicolel8x4


Unbekanntes Phänomen

Bei mir hat sich das von alleine gegeben muss aber sagen das diese klingelhose ein gutes training war den der kopf merkt sich das glaub ich auch und so wird er geschult das er nachts mal aufwacht. ich denke es ist nur ne frage der zeit. wobei man manachmal auch psychische ursachen hat.

l-uc2a0x6


Haben schon fast alles probiert,wer kann helfen

Unser Sohn ist 6 1/2 Jahre alt und kommt jetzt zur Schule.

Seit ca. 2-3 Jahren haben wir bzw. er sehr viele Schwierigkeiten mit dem Einnässen sowohl tagsüber als auch nachts.

Zu Anfang hat er nachts noch eine Windel getragen, und tagsüber seitweise 3 - 4 mal in die Hose gemacht. Stellenweise hat er noch nicht mal bescheid gesagt daß die Hose naß war. Wir haben nicht mit ihm geschimpft, sondern versucht mit Ihm zu reden um herauszubekommen warum er in die Hose macht. Man hat ihm seitweise angemerkt wie sehr er aufhält und wenn man dann gefragt hat ob er zur Toilette muß, hat er teilweise mit nein geantwortet. Wenn ich ihm dann aber gesagt habe, daß ich merke würde daß er muß, ist er zur Toilette gegangen und hat gefragt wie ich denn merken würde daß er muß.

Wir waren beim Urologen, dort haben wir auch Tabletten bekommen, die nicht halfen. Dann wurde eine Blasenspiegelung gemacht, weil er sehr oft zur Toilette geht (noch heute) und der Arzt meinte er entleert seine Blase vielleicht nicht völlig.

Dann haben wir nach längerer Zeit vom Hausarzt eine Überweisung zu einem Arzt bekommen der sich auf Bettnässende Kinder spezialisiert hat. Dort bekam er Tabletten (Oxybuton) und Nasenspray (Desmogalen) verschrieben, sowie eine Klingelmatte.

Das half dann zunächst auch, sogar zeitweise sehr gut.

Und nun zu dieser Zeit ist es echt extrem.

Er näßt jede Nacht ein, oft auch 2 x die Nacht. Tagsüber macht er auch wieder in die Hose, obwohl er das überhaupt nicht mehr gemacht hat. Wir wissen uns einfach nicht mehr zu helfen. Es ist für ihn eine sehr große seelische Belastung, und für mich natürlich auch, obwohl ich versuche (und ich meine auch daß das gut klappt) ganz locker und ohne schimpfen mit dem Problem umzugehen.

azbu ~daZwxud


@katrin

Ich denke das grösste Problem an dem Bettnässen (zumindest ab einem bestimmten Alter) ist, das die Kinder selber bald merken, dass irgendwas nicht stimmt, zb. wenn kleinere Geschwister vorhanden sind, die nicht ins Bett machen.

woher sollen die kinder das merken? sie kenne es ja meist nicht anders, sie sind beim aufwachen nass, und dass ist ein normalzustand für sie, denn sie haben keine anderen persönlichen vergleichsmöglichkeiten aus der eigenen erfahrung.

ich habe diese problematik in der eigenen familie und die terapeutin meiner tochter hat uns dass so erklärt.

ein ähnlich gelagertes beispiel ist, wenn eine fehlsichtigkeit vorliegt, die kinder kenne es aus erfahrung nicht anders, als wie sie die umwelt warnehmen, und gehen davon aus, dass alle menschen "so" sehen wie sie.

d1ie( kandUidaxtin


habe nicht den ganzen Thread gelesen...

....wahrscheinlich wurde es auch schon erwähnt, aber wie schaut's aus mit seelischen Problemen.

In meiner Verwandtschaft fallen mir gleich zwei Personen ein, die - als sie noch Kinder waren - ständig nachts genässt haben u. beide wurden wirklich unter bitteren, harten Bedingungen mit Schlägen u. seelischer Vernachlässigung erzogen (=das war früher leider nicht so selten auf dem Lande). Damals wurden die eher ausgespottet (=weil sie immer ins Bett gemacht hatten), über die Ursachen haben wir gar nicht so nachgedacht; erst später erschien das alles schlüssig.

cMlau(di3x6


@ abu dawud:

Natürlich merken die Kinder das. Meine Tochter hatte das Problem auch eine Zeit, durch psychische Belastung in der Schule. Vesetze dich mal in die Lage eines älteren Kindes, wenn du bei Freunden übernachtest und Angst hast, das was passiert oder wenn bei dir jemand übernachtet, und merkt es ist was passiert. Oder wenn du Angst hast,im Reisebus einzuschlafen, weil es könnte ja was passieren. Es ist für ein Kind super schwer, damit umzugehen.

K7atriVn02


Kopf austricksen

Hallo! Ich denke, dass die Kinder auch schon mit 5 oder 6 merken, dass ein riesen Spektakel gemacht wird, weil sie noch ins Bett machen und deswegen ständig zu irgendwelchen Ärzten, Urologen, Psychologen oder Heilpraktikern "geschleppt" werden, weil man ab einem bestimmten Alter "trocken" sein sollte!! Und einem Kind mit 6 oder älter noch nachts mit Pampers ins Bett zu schicken, weil man als Mutter oder Vater nervlich am ende ist, empfinde ich als seelische grausamkeit für das kind. Dann kommt sich das Kind sicherlich erst recht wie ein baby vor,,,,und babies dürfen nachts und tagsüber noch einmachen. Legt euch eine gummimatte ins Bett und bezieht es zur Not jeden Tag, aber verschont eure Kinder ab einem bestimmten Alter noch mit Windeln zu schlafen, vor allen Dingen dann, wenn es schon mal ohne geschlafen hat. Ihr stuft damit euer Kind wieder eine Stufe zurück, statt mit ihm GEMEINSAM die nächste (schwierige) Stufe zu erreichen. Und jetzt ein Tipp von mir (der muss nicht bei jedem klappen): Ich habe für meinen 8 jährigen Sohn Tofranil forte verschrieben bekommen, habe sie ihm aber nicht aufgrund der vielen Nebenwirkungen gegeben. Stattdessen habe ich die Tabletten mit Traubenzuckerbonbons (Dextroenergen) ausgetauscht. Mein Sohn war in dem Glauben, dass er die richtigen Tabletten bekommt. Ich habe Ihm 100prozentig versichert, dass nach mehrmaligem Einnehmen sein "Problem" verschwindet. Nach der 1. Tablette (Traubenzucker) hat er schon nicht mehr ins Bett gemacht. Er ist seit der ersten Einnahme absolut sorglos eingeschlafen, weil er wusste, dass ihm die Tabletten helfen werden. Die innere Angst war weg, dass was passieren könnte. Seitdem ist er absolut trocken und ich habe drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Mein Kind nässt nachts nicht mehr ein, er hat jetzt eine sorgenlose und ruhige, erholsame nacht und ich musste ihn nicht mit Medikamenten "vollstopfen"....Versucht es einfach mal,,,,

Knnud7dlbäVrrlxi


Hallo katrin02

Ich hab mir die Beiträge durchgelesen, da meine Tochter 4 Jahre jetzt wird. Und ich mich damit jetzt beschäftige es zu versuchen, da sie sonst auch so ein Vifzack ist.

Hab nicht viel neues zu dem Thema gelesen, ...bis zu deinem Beitrag. Ich find das mit dem Traubenzucker einfach toll! Das mußt ich nur sagen. LG!

CZla1ssicxo


Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber meine Schwester war bis zum 12. Lebenjahr bettnäßer, das war aber ne Blasenkrankheit.

zZuckerZwß


ich hab nun nicht alles durchgelesen, aber irgend wie seh ich in einigen beiträgen meinen sohn wieder.

er hat bis 8/ 9 noch eingenässt.

bis 7 wusten wir nicht woran es lag. dann sind wir in die kinderklinik und sohne mann wurde kadeter gelegt und kontrastmittel in die blase gedrückt + geröngt.

beim röntgen wurde dann festgestell, dass er einen beidseitigen reflux von der blase in die nieren hatte.

er wurde unterspritzt und es war ruhe.

durch das wachsen wurde der silikonpfropf zu klein und er nässte mit 9 wieder ein.

bei ihm wurde dann ein harnleiter umgelegt und der andere harnleiter nochmals unterspritzt.

mein sohn ist nun fast 13 und hat nicht wieder eingenässt.

ich würde es mal in einer kinderklinik abklären lassen.

K,at@rinx02


@knuddlbärli

Ich wollte dir nur nocheinmal zu dem Traubenzucker raten....Bis heute hat mein Sohn nicht mehr ins Bett gemacht. Nachdem die Packung Traubenzucker leer war, haben wir es einfach abgesetzt, mit dem Kommentar, dass sich sein Körper jetzt wohl daran gewöhnt hat nachts nicht mehr ins Bett zu machen, sondern sich zu melden, damit er auf die Toilette gehen. Uns hat es geholfen und mein Sohn ist überglücklich. Er hat sogar mit seinen Freunden eine Nacht gezeltet. Mittlerweile denkt er gar nicht mehr über sein damaliges "Problem" nach, sondern gestaltet seine Freizeit nach belieben.

Ich kann nur nocheinmal allen den Rat geben, es auf jeden Fall mit der Traubenzucker-Methode zu probieren anstatt die Kinder mit Anti-Depressivum oder anderen Medikamenten "zuzudröhnen"!!!! :-) Liebe Grüsse an alle

T9intoenfaxss


Re

Hab selbst Erfahrung mit dem Thema und bin auch der Meinung, dass es nur schlecht sein kann Kindern deswegen Tabletten zu geben. Die Methode mit dem Traubenzucker ist super! Aber davor ist es wichtiger viel Geduld und Verständnis zu haben. Und zwar jederzeit.

Die Kinder leiden wirklich genug darunter und wünschen sich selbst, dass es vorbei geht! Sie merken ja schon im Kindergarten, wenn die Anderen einen Mittagsschlaf machen könnnen, dass sie nicht einschlafen dürfen, weil ja sonst was passieren kann. Bei Geschwistern sehen sie auch, dass sie es können, von den Freunden denken sie meistens sowieso nur das Beste und in der Schule bekommen sie Lust auf die Klassenfahrt oder eine Schullandwoche/Sportwoche oder ähnliches. Und natürlich möchte das Kind oft bei Freunden übernachten, zelten und lange Ausflüge machen können.

Da staut sich mit der Zeit soviel von selbst an... das kann einem doch nur leid tun! In meinen Augen sind nicht die Eltern die Leidtragenden sondern die Kinder!

Untersuchungen sind sicher auch gut, aber nicht zuviel aufeinmal, dadurch entsteht Druck und der wirkt nur kontraproduktiv.

Selbstbewusstein und Ehrgeiz sind wichtig und das entsteht nur, wenn die Eltern nicht völlig am Ende sind! Das Kind merkt das und fühlt sich dann noch schuldiger und dann gehts erst recht in die Hose. Mit viel Hoffnung an die Sache rangehen. Das Kind muss das selbst hinkriegen - und das wird es auch! Ist alles eine Frage der Zeit. (wenn es keine körperliche Ursache hat, daher ausschließen lassen, wobei ich das eher nicht zu früh machen würde (Druck etc.) (vielleicht so mit 6, denn manche brauchen nun mal länger, das ist doch okay!!)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH