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Gibt es einen medizinischen IQ-Test für Kinder ?

PKummelrchen


@Papilia

Ach quatsch, ich fühl mich doch nicht angergriffen von Dir, soo empfindlich bin ich wirklich nicht.

War doch ganz i.O. was Du da geschrieben hast.

Weißt Du, ob "nur" überdurchschnittlich begabt oder hochbegabt, die Unterschiede sind da nicht mehr ganz so groß, also, da würde ich mich an Deiner Stelle nicht zu früh freuen, wahrscheinlich hast Du Dich nur schon an die Ansprüche Deiner Tochter gewöhnt und findest sie deshalb nicht so anstrengend :-)

Mein Sohn ist schon getestet, hätten wir aber nicht unbedingt machen müßen, denn unsere Familie ist voll von HBchen, nur wenn das Kind massive Probleme hat und der KiGa nach Aufklärung verlangt, muß man halt doch was tun und sich die Bestätigung schwarz auf weiß einholen.

Ich persönlich bin kein Testbefürworter!

Nur wenn die Frage bei meinem Sohn ob HB oder ADS im Raume steht, dann möchte ich dies schon geklärt haben.

Alles Liebe wünsche ich Dir und allen anderen hier bei med1

RFegenbogeOnsnooxpy


Überintelligent ??? Was kommt danach ???

Mein Sohn ist jetzt 7.

Ich stehe wie so einige andere vor der Frage IQ-test JA oder Nein.

Da mein Sohn in mehreren Einrichtungen.und bei Bekannten..(Ärzten, Kindergärten, Mainzer Kindertisch..)aufgrund seines ANDERSSEINS (wie diese es gerne nannten )bezüglich spezieller Verhaltensweisen...auffiel.

Ein Spezialist gab mir den Rat meinen Sohn testen zu lassen,da er sehr starke Anzeichen auf, einen hohen IQ hat.

Die Vermutung hatte ich bisher nicht,ich fand viele Dinge einfach normal. Da er in unserer Familie das einzige Kind ist, hatte ich keinen direkten Vergleich.(Ehrlich gesagt habe ich mir über IQ's auch vorher noch nie Gedanken gemacht.)

Da er leider auch sehr früh mit anderen Kindern kaum in Kontakt trat,hatte ich auch da nie einen Vergleich.Ich versuchte ihn immer wieder unter Kinder zubekommen, aber das erweißt sich leider auch heute noch als sehr schwierig.

Das war eigentlich das größte Problem das ich sah.

Das er mit 2 das Alphabet konnte, mit 4 bis 80 zählte...schließlich anfing mit Zahlen zuspielen(rechnen),war für mich auch nicht ungewöhnlich.

Leider aber wurden aus den kleinen Dingen die auffielen, große Probleme.Aus leichten Schlafstörungen wurdenz.B.: viele schlaflose Nächte. die seit Jahren andauern.

Und das wäre nur eins der Probleme die mit der Zeit gewachsen sind.

Er wird kaum müde..ist aber dennoch nicht Hyperaktiv.Andere bezeichnen ihn als PFLEGELEICHT.

Ich solle doch froh sein...wird mir gesagt.

So einfach ist das nicht....er ist extrem nachdenklich.

Stellt sich in seinem kleinem Alter (erstmals mit 5) die SINNESFRAGE.(die Frage nach dem Sinn des Lebens)

Er wirkt verschlossen und irgendwie verzweifelt.Immerwieder sagt er:,, keiner versteht mich.´´(was auch nichts ungewöhnliches ist, allerdings auch nichts unwichtiges)

Mit Kindern kann er kaum etwas anfangen.

Es ergab aus einem Sprachtest, das er weiter wäre als ein 13 jähriger.

Problem:er ist sehr klein für sein Alter, und zu leicht.Aufgrund seiner sozialen und körperlichendefiziete kann er die Klassen nicht überspringen.Dies würde wieder Schwierigkeiten mitsichbringen.

Frage ??? ??? ??? ??? ??

soll ich ihn testen lassen und am ende herausbekommen:JA er ist ZU weit für sein Alter...und dann ??? ?Spezialschule ???

Dadurch das andere es toll fanden was er kann, haben sie ihn ohne mein wissen rechnen lassen...,Eltern haben mit ihm Schule gespielt um herauszufinden wie weit er kann....

Er verweigert sich Erziehern schon Vorschularbeiten zumachen.Tut so als könne er seinen Namen nicht mehr schreiben......

Ist das die Folge vom NICHTTESTEN?

Soll er auf eine Spezialschule und noch mehr ausgegrenzt werden?

Wie komme ich wieder an ihn ran.

Er kapselt sich ab und verweigert sich total.

Ich weiß mir keinen Rat mehr.

Wer kennt ähnliches ??? ??? ??? ??? ??

Please help us.

d=evnixc


hallo *:)

ich würde dir raten, mal mit eurem kinderarzt darüber zu sprechen - der/die wird euch dann sicherlich an eine kompetente stelle überweisen können!

wovon ich dir dringend ABRATE ist, "die augen zu zu machen und hoffen, dass es sich alles von selber regelt"... sollte dein kind wirklich besonders begabt sein (...ich mag das wort "hochbegabt" nicht so.... ;-)), dann müsst ihr ihm unbedingt zusätzliches "gehirnfutter" bieten! sonst besteht die gefahr, dass er irgendwann abrutscht! nicht nur bei den schulischen leistungen, sondern auch mit seinem seelischen befinden!

wir haben bei unserem kind leider viel zu lange gewartet.... die quittung kam prompt: mobbing, ausgrenzung, stigmatisierung durch gleichaltrige. schulangst, leistungsverweigerung bis hin zu depressionen, waschzwang und selbstmordgedanken im alter von 8 jahren bei ihm selbst.... :°(

bei ihm kommt neben dem überdurchschnittlich hohen iq auch noch ne schwere form von adhs hinzu, was das ganze erst richtig "spannend" machte...

ich möchte dir keine angst machen :)* unser junior ist sicher ein extremfall - aber ich möchte dir mut machen, alles zu unternehmen, um deinem kind FRÜHZEITIG zu helfen!!!

dabei geht es nicht darum, aus ihm einen "eliteschüler" und "vorzeigeobjekt" zu machen ;-) - sondern darum, dass er sich WOHL FÜHLEN kann, sich VERSTANDEN fühlen kann und eine gesunde entwicklung in einer schönen kindheit durchleben kann @:)

liebe grüße und alles gute *:)

bFlanxdi


das mit IQ kenne ich

Unser Sohn jetzt mittlerweile 7 Jahre wurde von seiner Kindergärtnerin zu einem IQ Test geschickt, da er mit 5 Jahren komplett Bücher lesen konnte und mit 3,5 konnte er das ABC und Anfang 4 die ersten Worte lesen. Da wir nur den einen hatten, haben wir immer gedacht dass sei normal und das könne jedes Kind. Aber die Kindergärtnerin meinte er sei sehr begabt und auch künstlerisch sehr weit und spielt auch lieber mit älteren Kindern. Also sind wir dann zu dem IQ Test und damals (Test wurde mit 5 Jahren gemacht) stellte sich raus, das er auf stand eines 7jährigen ist. Er hat IQ von über 120 und es kann manchmal schon ganz schön anstrengend sein. Gerade das erste Schuljahr hat er sich total gelangweilt und dafür immer dazwischen geredet. Seine Lehrerin gab ihm immer schon Bücher zum lesen in der Zeit wo die anderen das ABC gelernt haben. Mittlerweile will er unbedingt englisch lernen und soll er dann auch. Die Beraterin vom Test meinte, er würde irgendwann mal sich für bestimmte Themen interessieren und da sollen wir ihm dann auch viel Material beschaffen. Er baut auch gerne mit seinem Elektrokasten oder macht Experimente. Das kann echt für uns schon anstrengend sein, da sein Zimmer durch seine Experimente und auch sein Basteln immer super aussieht. Die vom Kindergarten wollten damals unbedingt, dass er direkt in die 2 Klasse soll, aber wir wollten das nicht. Er hat da seine Freunde und wir wollten ihn da nicht rausreisen. Wenn er irgendwann mal das Gefühl hat, es wird ihm zu langweilig dann kann er selbst entscheiden ob er überspringen will oder nicht. Zuzätzlich ist er noch Bluter und wird in vielen Dingen, wie z.B. Fußball oder Handball ausgegrenzt und deshalb vermuten wir, interessiert er sich halt für diese anderen Dinge.

Nun zur Frage wo es solche Test gibt. Bei uns gab es die über das Familienwerk der Caritas.

Gruß Bianca

Rcegeanbog*ensnWoopy


danke für die tips

hallöle an blandi und devnic.

dankesehr für eure tips.

ich bin auch immer sehr kritisch dem wort HOCHBEGABT gegenüber.

ich nehme es wahrlich nicht gerne in den mund.

überhaupt spreche ich in meinem umfeld kaum mehr über dieses thema weil es nicht unbedingt positive auswirkungen hat.

ich denke ich werde den test machen müssen naja und wie gsagt es geht dabei um das wohlergehen meines sohnes.

ich danke euch wenn noch mehr tips ideen und ratschläge kommen GERNE.

zum theama VERWEIGERUNG oder KONTAKTSCHWIERIGKEITEN .

habt ihr tips wie ich ihn in kontakt mit anderen bringen kann?

auch wenn er sagt er fühlt sich wohl alleine, kann ich mir nicht vorstellen das dies auf dauer gut ist.

liebe grüße an alle mütter mit MERKWÜRDIGEN kindern ;-) ;-D

ckarjOa


Hallo zusammen,

auch wir haben ein hochbegabtes 11-jähriges Kind.

Anfangs ist es uns gar nicht aufgefallen und das, obwohl er noch eine Zwillingsschwester hat und bei uns Kontakt zu anderen Kinder immer vorhanden war. Zwar hat er sich schon immer an die älteren Kindern in der Kigagruppe gehängt und sich mit großem Interesse dem Spieleschrank der Vorschulkinder gewidmet, aber das erschien uns eher normal. Welches Kind orientiert sich denn nicht gerne an den Größeren? Am Ende der Kiga-Zeit fing er mit Schach an und das Interesse an Buchstaben und Zahlen wurde ernster. Irgendwie ergab es sich, dass unser Sohn bereits vor der Einschulung lesen und rechnen konnte. Die Erzieherinnen aus dem Kiga haben uns nie auf sein Verhalten angesprochen. Er war für uns halt einfach nur ein bisschen pfiffiger wie manch anderes Kind, mehr nicht. Das einzige was uns auffiel war, dass er unheimlich zappelig war. Alles wurde beklettert und beturnt.

In der Grundschule war es dann so, dass wir die Möglichkeit hatten unsere Kinder in eine Klasse gehen zu lassen, in der die Hälfte Erstklässler waren und die andere Hälfte der Schüler bereits Zweitklässler. Ab da fing es eigentlich an. Ganz alleine machte unser Sohn dem damaligen Klassenlehrer klar, dass er das alles mit den Buchstaben und den Zahlen schon kann. Und in der Tat stellte sich heraus, dass er ohne große Probleme mit den Zweitklässlern gut mithalten konnte. Lediglich die Schreibschrift mit dem Füller musste er ein wenig üben. Zusammen mit seinen Freunden aus der 2.Klasse, ging dann unser Sohn direkt nach einem Jahr Schule in die 3.Klasse. Der Weg eine Klasse zu "überspringen" war somit für uns sehr einfach gewesen.

Mit der 3.Klasse kam ein neuer Lehrer. Dieser machte uns dann eher darauf aufmerksam, dass unser Sohn mit seinem Gezappel sehr stören würde. Auch die Antworten wurden immer in den Unterricht hinein gerufen. Ein Klassenkasper war er jedoch nicht. Da wir zu diesem Zeitpunkt dachten, dass ADS hinter dieser permanenten Unruhe stecken würde, gingen wir zu einem Kinderpsychologen. Dort wurde dann ein IQ-Test gemacht. Wir fielen aus allen Wolken, als uns gesagt wurde, dass er einen Wert von 145 (nein, ich habe mich nicht vertippt!) hätte. Wie konnte das sein? Unser Sohn, der es noch nicht mal schafft die Zähne zu putzen, weil er es auf dem Weg ins Badezimmer einfach vergisst? Unser Sohn der alles immer liegen lässt und verliert? Niemals!!! Wie kann so ein Kind hochbegabt sein?

Leider wurden wir mit dem Ergebnis sehr allein gelassen. Keiner konnte uns wirklich helfen. Es war ja auch nicht so, dass wir wirklich irgendwelche großen Probleme mit ihm hatten. Vielleicht hatten wir auch nur Glück, weil wir mit dem Überspringen der Klasse einiges abgefangen habe, ohne eigentlich genaueres darüber zu wissen. Möglicherweise wäre einiges anders gelaufen, wenn er damals in eine ganz normale Klasse gekommen wäre, wo man sich an einen ganz bestimmten Lehrplan halten musste. So war halt alles sehr einfach. Die Bücher konnten einfach ausgetauscht werden, ein großes Risiko ging man ja nicht ein. Durch diese gemischte Klasse konnte er wunderbar bei seinen Freunden bleiben und wurde nicht wie eine Art "Extrawurst" aus der Klassengemeinschaft genommen. Für die Kinder war es halt irgendwie normal, dass nicht jeder an der gleichen Sache arbeitete. Das war wirklich Glück.

Inzwischen geht unser Sohn in die 7.Klasse eines Gymnasiums und ist nach wie vor ein sehr guter Schüler. Groß unternommen haben wir bezügl. der HB nichts mehr. Unser Sohn kommt gut zu recht. Je nach Strenge des Lehrers gibt es halt nach wie vor die Probleme mit dem Zappeln. Der eine kommt klar, der andere nicht. Manche Lehrer haben auch Probleme damit, wenn unser Sohn plötzlich ohne Zusammenhang zum jetzigen Unterrichtsinhalt ganz andere Fragen stellt. Das er dadurch manchmal Ärger bekommt, muss er akzeptieren. Nur weil er HB ist, hat er keine Sonderrechte. Bei 35 Schüler in einer Klasse geht das nicht. Unser Sohn muss lernen damit zu recht zu kommen, dass sich nicht die ganze Welt um ihn drehen kann und dass er sich manchmal eben auch zusammenreißen muss. Wenn er erwachsen ist und im Berufsleben steht ist das auch so. Natürlich lassen wir ihn nicht allein. Wir hören ihm zu und sind für ihn da. Es gibt auch immer wieder Gespräche mit den Lehrern, wenn es nötig ist. Aber es ist ganz klar, dass die HB nicht alles entschuldigen kann und man bei ihm alles durchgehen lässt. Durch dieses, ich will es jetzt mal als "auf dem Boden bleiben" nennen, hatte unser Sohn niemals das Gefühl mit seiner HB etwas Besonderes zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch das ein Grund ist, warum er dadurch nie bei seinen Freunden und Klassenkameraden groß angeeckt ist und trotz seines chaotischen Verhaltens immer akzeptiert und respektiert wurde. Unser Sohn weiß dass er HB ist, darüber haben wir natürlich mit ihm gesprochen. Aber er weiß, das HB nicht bedeutet dass er ein kleiner Schlaumeier ist und immer automatisch alles besser und schneller weiß/kann, als andere Kinder. Es ist eher eine Art Geschenk, Dinge etwas schneller und einfacher zu begreifen. Wir haben ihn sogar manchmal mit Absicht gegen die Wand laufen lassen, um ihm zu zeigen, dass man nicht immer der Erste sein kann, auch wenn man HB ist.

Vielleicht haben wir auch Glück, dass wir es relativ einfach haben. Trotz HB ist es eher so, dass unser Sohn es viel lieber vorzieht draußen mit seinen Freunden Inliner oder Fußball zu spielen, als ständig auf die Suche nach neuen Wissensdingen zu gehen. Er wäre wahrscheinlich eher der letzte der freiwillig in ein Museum gehen würde und Comics sind zur Zeit seine absolute Lieblingslektüre.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob dass mit dem IQ von 145 überhaupt stimmt.... :-/. Aber wie gesagt, ein hoher IQ bedeutet nicht wirklich, dass es einem Kind immer leicht fällt. Das ist leider auch das, wovon viele Leute ausgehen. Ein hoher IQ bedeutet nämlich nicht immer automatisch die besten Noten im Notenspiegel zu haben und kaum was dafür tun zu müssenoder ein perfektes Verhalten an den Tag zu legen. Auch HB machen Fehler in den Klausuren, haben mal eine schlechte Note und können sich Vokabeln sehr schlecht merken. Das ist was viele nicht verstehen können.

Manchmal frage ich mich, was denn da bei einem IQ-Test überhaupt geprüft wird und wie aussagekräftig das tatsächlich ist. So weit ich das damals von unserem Sohn erzählt bekommen habe, musste er Zahlenreihen fortsetzen, Muster vervollständigen und uns als Tiere malen. Hat das aber wirklich mit HB zu tun? Wenn ich jetzt unsere Tochter betrachte, dann denke ich, dass sie bei einem solchen Test bestimmt wesentlich schlechter abschneiden würde, als unser Sohn. Dennoch ist auch sie eine super Schülerin mit guten Zensuren. Sie hat ein unheimlich liebes Wesen und ein wahnsinniges soziales Verständnis. Ich sage immer, dass sie zwischen den Zeilen verstehen kann. Musik (Querflöte und Klavier) ist ihr absolut größtes Hobby. Da hat sie wirklich ein riesen Talent und steckt so manchen in Tasche. HB (im üblichen Sinn) ist sie dadurch aber lange noch nicht. Ist doch irgendwie ungerecht, oder? Nein, Scherz bei Seite. Aber ich versuche damit zu sagen, dass man diese Zahl auch nicht so hoch bewerten sollte. Viele denken, dass man solche Kinder an allen Ecken fördern muss. Beim Lesen mancher Prospekte über HB drehte sich mir der Magen um, als ich gelesen habe, dass solche Kinder selbstmordgefährdet sind und später öfter zu Drogen greifen, als andere, wenn man das Problem nicht erkennt und diese Kinder nicht fördert. Gut, ich kenne keine anderen HB-Kinder, vielleicht kommt das doch häufiger vor.

Aber wir persönlich haben nicht wirklich nennenswerte Probleme mit unserem Sohn. Er geht gerne zur Schule, hat viele Freunde und ist ein ausgeglichenes, liebes Kerlchen. Und dabei haben wir nicht wirklich viel gefördert. Er geht in Schach und hat seinen Sport und das war's. Mehr will er auch nicht. Vielleicht sollte man sich nicht immer so verrückt machen und auch mal die Dinge auf sich zukommen lassen. Ganz wichtig finde ich auch, dass man das Kind fragt, was es möchte und nicht einfach denkt, es muss was besonderes nebenbei machen, weil es doch HB ist und sonst Langeweile schiebt. Klar sollte man gucken, woran es liegt, wenn es in der Schule zu Probleme kommt (Unaufmerksamkeit, zappeln, stören, träumen, nichts mitbekommen,...) Aber wenn HB dann bekannt ist, sollte man als Eltern nicht gleich in Panik verfallen, bezügl. Aktivitäten nicht hyperaktiv werden und das Kind in eine Schublade stecken. Viel zu schnell entwickeln sich Erwartungen, die man dann gegenüber seinem Kind hat, weil es ja nun HB ist.

Wir haben versucht genau die andere Seite zu fördern. Also wie gesagt nicht irgendwelche Kurse, Programme und Extraaufgaben. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unser Sohn sich bei Bedarf selbst seine Extras besorgt und erfragt hat. Wir haben eher das Soziale gefördert. Freunde unsere Kinder waren und sind bei uns immer herzlich willkommen. Inzwischen sind die Kinder alt genug, um sich selbst zu verabreden und Treffen auf dem Spiel- oder Fussballplatz zu vereinbaren. Als sie noch kleiner waren (Kiga-Zeit), habe ich das für sie gemacht und auch manchmal die Muttis dazu eingeladen. So habe auch ich viele liebe Menschen und Freunde kennengelernt. Man darf nicht warten, bis die Menschen auf einen selbst zu gehen. Auch wenn es am Anfang vielleicht etwas schwer ist und Mut kostet z.B. im Schwimmbad mit jemand Fremdes in Kontakt zu treten, es lohnt sich für das Kind und für einen selbst auch.

So, jetzt habe ich mir mal so alles von der Seele geschrieben. Mein Beitrag ist zwar etwas lang geworden, aber vielleicht kann ich ja jemanden damit ein wenig helfen.

Ach noch was, im Internet habe ich damals ein ganz nettes Forum gefunden, wo ich hin und wieder einige interessante Infos bekommen habe. Ich glaube es ist das Netzwerk für Hochbegabte ([[http://www.logios.de]]).

cZarja


Ich bin's nochmal.

Regenbogensnoopy, ich wollte eigentlich nur noch mal kurz sagen, dass ich dich jetzt nicht noch mehr verwirren wollte, da ich ja nun wirklich genau das Gegenteil geschrieben habe, zu dem was z.B. devnic dir geraten hat.

Ich denke jedes Kind ist anders und gerade bei HB gibt es so viele Unterschiede. Das was ich dir geschrieben habe, ist nur unsere persönliche Erfahrung. So wie wir bis jetzt die Sache angegangen sind, war es unserer Meinung nach genau richtig für UNSEREN Sohn. Mag sein, dass das ja auch irgendwann mal anders ist und wir ihn dann anders unterstützen müssen.

Viele liebe Grüße und alles Gute

@:)

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