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Mamis: Carum Carvi - Kümmelzäpfchen von Wala für meinen Leo

H-ol,ly-A8x2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

hat von euch Müttern jemand diese Zäpfchen gegen 3-Monats-Koliken versucht? Mein Leo plakt sich mit solch extremen Blähungen. Bis jetzt hat´s nichts gemindert, kein Sab, kein Lefax, kein Bäuchleintee, keine Windsalbe. Auch beim Fliegergriff schreit er nur.

Er war am Sonntag 7 Wochen; ich hoffe mal dass das nicht mehr all zu lange geht. Er tut mir da so leid und selbst macht einen das natürlich auch fertig. Dabei könnte er so schön lachen, siehe Fotos.

img331.imageshack.us/my.php?image=p71621046zo.jpg

img331.imageshack.us/my.php?image=p71220837di.jpg

Hier bin ich wohl eher richtig, habe leider auch im Schwangerschaftsforum gepostet, sorry.

Antworten
d0anaa68


Hallo,

sind bei deinem Kleinen HWS-Blockaden ausgeschlossen worden?

In den meisten Fällen sind es keine Blähungen die die Kinder plagen sondern Nackenschmerzen. Durch das Schreien kommt es dann erst zu Koliken, weil sie zu viel Luft schlucken.

Schau auf die Seite :[[http://www.kiss-kid.de]]

LG

HXollHy-8x2


@ Dana

also er dreht seinen Kopf schon auf beide Seiten gleich gern würd ich sagen. Der Kinderarzt hat seinen Kopf schon mal hin und her gedreht und meinte von daher sollte er keine Beschwerden haben...

Muss sagen dass die kümmelzäpfchen wirklich nicht schlecht sind. Er hat darauf zumindest recht schnell Stuhlgang oder kann zumindest Luft ablassen. Aber wirklich Ruhe hat sein Bäuchlein dann meist auch nicht. Er war am Sonntag 8 Wochen. Wenn es noch nicht wenigst bisschen besser wird bis zur U4 dann werd ich das natürlich nochmal ansprechen beim Kinderarzt. Wenn der arme Kerl wach is, is er meistens am schreien. Er schläft tagsüber auch ganz schlecht, weil ihn sein Bäuchlein immer wieder aufwachen lässt. Nachts ist komischerweise und gott sei dank Ruhe und er schläft auch gleich nach seiner Flasche weiter :-)

ITsab&ellHa1x3


Mami´s: carum carvi - kümmelzäpfchen von wala für meinen Leo

Hallo Holli,

wir haben das gleiche Problem gehabt, allerdings habe ich gestillt, unsere Tochter ist nun 4,5 Monate alt, ab ca. 4 Monaten war es dann vorbei mit der ständigen Schreierei, ich habe leider erst recht spät eine gute Ärztin gefunden, die unserer Kleinen helfen konnte, nachdem wir alles ausprobiert hatten, wie Du auch beschrieben hast. Irgendwann hab ich sie viel angelegt, denn durch die Brust fand und findet sie noch Beruhigung, aber wenn sie sich so doll mal rein ge-schrieen hat, dann geben wir ihr homöopathische Chamomilla-Globulikügelchen (Rezept über die Ärztin) und zu 98% beruhigt sie sich dann relativ schnell (innerhalb der nächsten Minuten) und am Schönsten ist es, die Globulis haben keinerlei Nebenwirkungen. Außerdem hat es gehol-fen, wenn wir Luna viel am Körper tragen mit einem Tuch oder einer Tragetasche, denn oft braucht sie einfach die Nähe und die Wärme.

Aber die Kümmelzäpfchen sind auch nicht schlecht, wenn sie viel pupst und dabei weint und ihr Geschäft gemacht hat, dann hab ich sie ihr 1-2 Tage bis dreimal am Tag gegeben und dann ging es auch wieder.

Vielleicht helfen die Tipps ja, ich fand es immer furchtbar, wenn die kleine so doll geschrien hat und ich ihr nicht helfen konnte und nicht wusste was es sein konnte.

Achja, und frische Luft hilft bei uns auch komischerweise

PEi>ppim1x0


@Holly

Ich weiß nicht was Du von Osteopathie hältst, aber bei meiner Tochter hat es geholfen. Osteopathie macht entweder ein Physiotherapeut oder ein Arzt, zumindest bei uns in Österreich. Das ist eine Zusatzausbildung. Denn eine HWS-Blockade sieht ein Arzt, der in Osteopathie nicht ausgebildet ist und davon vielleicht auch nichts hält nämlich nicht. Meine Tochter hatte nach der Geburt eine leichte HWS-Blockade und eine Verschiebung der Schädlknochen und der Osteopath hat diese gelöst und danach war es mit dem Schreien um einiges besser und den Rest haben wir dann mit dem Füttern hingekriegt. Ich hatte zu wenig Mílch, wir sind aber erst draufgekommen als ich begonnen habe die Milch abzupumpen und dann haben wir auf Fläschchen umgestellt und auch noch der Rest des Schreiens hat sich erledigt. Und wie dana68 schreibt, meist bekommen die Kinder die Blähungen vom Schreien und schreien nicht wegen der Blähungen. Meist stecken wirklich andere Sachen dahinter, aber diese Sachen finden ist verdammt schwierig und funktioniert eigentlich nur im Ausschlußverfahren.

LG

LIil<lybelple


Schreikind 3-montats-koliken/ Ältere Mütter

Hallo

Ich bin zufällig auf dieses Forum gestossen und möchte mal für andere geplagte Eltern aufschreiben, was uns passiert ist.

Tja, ich bin eine der "Mütter am Rande des Nervenzusammenbruches" und meine Kleine ist gerade 7 Wochen alt, also im 2. Monat.

Ich bin 40 und habe schon einen autistischen Jungen von 8 aus erster Ehe. Man kann sich vielleicht vorstellen, wie abgehetzt ich bin. Heute habe ich einen guten Tag mit der Lütten und sitze deshalb am PC.

Nach all den Schwierigkeiten und dem Stress schon während der Schwangerschaft, hat mich eigentlich nicht gewundert dass Lilly kein einfaches Kind ist.

Körperlich war ich zwar trotz des Altern top- fit hatte aber nur extreme Nervereien mit Ämtern, samt Klage meinerseits und dann noch die Schulprobleme mit meinem Sohn, wo die Schule ständig neu Sachen verlangt hat von uns.

Er ist als Integrationskind in einer normalen Regelschule und an dieser Schule sieht die Integration leider so aus, dass die Eltern ständig für jeden Furz (sorry) eigene Anträge an ihre Ämter auf Eingliederungshilfe stelle müssen. Stellenweise dachte ich, eigentlich muss ich schon eine Bürokraft einstellen bei all dem Behördenkram.

Dazu kamen die Therapien meines Sohnes, der große Haushalt, ein Garten und dann noch mein Mann natürlich. Hilfe hatte ich keine, da wir beide keine Eltern mehr haben und keine Verwandten oder Freunde, denen man ein Baby zutrauen und zumuten könnte zu versorgen. Mein Mann bekam keinen Urlaub mehr.

Den Rest gab mir dann, als ich angeblich Rhesusantikörper gebildet haben sollte gegen mein Ungeborenes. Ich bin nämlich Rhesus- Negativ.

Dies war eine Fehldiagnose, wie sich sehr viel später herausstellt und war damit verbunden, dass man schlicht nach der Fruchtwasseruntersuchung vergessen hatte eine Rhesogamspritze in den Mutterpass einzutragen, die diese Reaktion bei einer Kontrolle auf Antikörper verursacht hatte.

Ständig muste ich bis Dato in die Klinik zu Spezialuntersuchungen und 15 Km fahren nur zu Blutentnahmen und bei der Frauenärztin auch- als Hochschwangere noch.

Letztendlich war ich so gestresst, dass ich mit vorzeitige Wehen in die Klik musste und dort erstmal auch eine Woche blieb, bis ich mich einigermassen erholt hatte und keine Wehentätigkeit mehr da war.

Es kam einfach keine Ruhe auf und die körperlichen Beschwerden wie Müdigkeit, schmerzender Rücken, Ischias und plötzlich sogar Wasser in den Füssen, Kopfschmerzen, Sodbrennen nahmen immer mehr zu.

Die Geburt war dann auch mit Psychostress verbunden, denn die Ärzte haben nicht glauben wollen, dass ich schon wirkliche Geburts-Wehen hatte ( 2 Tage vor dem errechneten Entbindungstermin mittlerweile zum Glück) und wollten mich wieder nach Hause schicken. In der Klinik bekam ich dann einen Heulkrampf und nach nur 4 Stunden war Lilly dann da. Gesund, 52 cm, 3780 g und mit unglaublich dichten und langem Haar ( lol).

Am Tag nach der Geburt fragte mich eine Hebamme, was ich denn für Fertigmilch ich nehme zuhause, denn ich kann erblich bedingt nicht stillen. Sie wies meine Nahrung, die ich schon erfolgreich gleich nach der Geburt meinem Sohn gab seinerzeit mit Häme zurück und trug mir eine andere Sorte auf. Ich war reichlich verunsichert und fühlte mich sowieso schon als Mutter 2. Klasse, da ich nicht stillen konnte.

Am 2. Tag in der Klinik ging ich dann, denn ich konnte dort wegen meiner Zimmernachbarin auch nicht schlafen. Tagsüber stapelten sich ihre Besucher im Zimmer und Nachts schrie ihr Kind, was sie nie ins Kinderzimmer der Station gab , sondern immer bei sich behielt- auch Nachts.

Zuhause gab ich meiner Tochter dann das empfohlene Zeug Milchnahrung. Davon musste sie aber immer nur schwallartig sich übergeben. Deshalb stiegen wir dann um auf eine Extranahrung für Spuckkinder. Diese enthielt Johannisbrotbaumkernmehl. Spucken musste sie zwar weniger, bekam aber Verstofung.

Der Kinderarzt empfahl dann ausser sinnlos unwirksamen Sab- Simplextropfen lediglich noch gegen Blähungen die Nahrung zu verdünnen mit Wasser und etwas Milchzucker zusätzlich zu mischen. Einmal diese Kümmelzäpfchen, die von Lilly gleich wieder andauernd herausgedrückt worden sind und somit sich im Darm gar nicht auflösen konnten.

Nun hatte sie erst recht Blähungen und schrie Tag und Nacht unaufhörlich. Wir haben von Schreikindern gehört, die länger als 3 Stunden - vorwiegend Abend schreien. Nun - Lilly schrie nur noch. Tag und Nacht, ob Abends, Morgens, Nachts- immer.

Lediglich Nachts gelang es uns sie einige wenige 2- 3 Stunden am Stück ruhig zu bekommen und zu schlafen.

Ich war in kurzer Zeit am Ende - auch mit meinem Latein. Sie wand sich in Krämpfen und keiner konnte uns helfen. Sprüche : Da müssen Sie durch. Jedes Kind schreit mal , oder gar noch : Sie sind eben in dem Alter nicht mher belastbar" - musste ich mir anhören.

Der Kinderarzt wusste sich auch nur mit den Rat zu helfen mit dem Kind uns in die Klik einzuweisen, damit ich entlastet bin. Ging aber wegen meinem Sohn ja nicht, der auch noch da ist. Mein Mann hatte keinen Urlaub bekommen.

Nachdem wir es mit anderen Saugern und Kirschkernkissen und diversen anderen Weisheiten versucht haben.....Massage, Fliedergriff, Vorsingen, Kümmeltee, Fencheltee, Globuli, dieverse Ratgeber gekauft hatten...was alles nichts brachte...

.....haben wir jetzt gerade seit einer Woche den ganzen Quatsch sein lassen und geben die Nahrung, die ich von Anfang an nehmen wollte,- ohne Tropfen, Homööpathische Globuli und Milchzucker - und zwar so, wie es auf der Packung steht zubereitet.

Und siehe da: Heute ist der zweite Tag, an dem sie überhaupt nicht schreit.- Nur , wenn die Mahlzeiten fällig sind natürlich, weil sie Hunger hat.

Sie lächelt mich sogar endlich an, sonst kannten wir sie ja wach nur schreiend. Sie wirkt zufrieden und rund und drückt und stöhnt auch nicht mehr so angestrend schmerzhaft , wenn sie ihr großes "Geschäft" macht.

Es ist wie ein Wunder und ich weiß plötzlich nicht, was ich mit meiner Zeit .. machen soll.

Schöne Grüße

Connie

Walkuere100@aol.com

P7ustefi3xxia


also ich...

... hab mit den hier erwähnten zäpfchen gute erfahrungen gemacht und mit dem viel am körper tragen auch. zumal du von fläschchen schreibst: also wird dein kind nicht gestillt und wünscht sich vielleicht mehr körperliche nähe. tragetuch und co sind sehr empfehlenswert...

KJopf hoch, geht alles vorüber :-)

L.illysbelxle


Ich bin mit ihr Nachts wie Tags mit Tragetuch rumgelaufen. Teilweise habe ich krakenhafte Fähigkeiten erworben um so noch ansatzweise den Haushalt zu schaffen und meinen Sohn zu versorgen. Daran wird es wohl nicht liegen. sie hat auch eindeutig gekrampft und nicht nur so geschrieen.

Wieso sollten Flaschenkinder auch weniger Körperkontakt insgesamt haben, nur weil die nicht mit dem Mund an der Brust hängen..

Ich habe übrigens gerade gelesen, als Muttermilch um ein Vielfaches höher mit Umweltschadstoffen belastet ist, als Kuhmilch.

Es wird auch oft behauptet, dass Flaschenkinder öfter krank werden, weil sie nicht die Antikörper mit der Muttermilch mitbekommen. Also mein Sohn war ungelogen nie krank, ist jetzt 8 Jahre ( !) alt . Er ist zwar Autist, aber er hatte lediglich beim Zahnen einmal hohes Fieber und hatte sonst keine Kinderkrankheit und war wirklich immer erschreckend gesund geradezu. Kein Schupefen , keine Grippe, - nichts.

Puustuejfixxia


ja ja...

.. also die argumente, dass muttermilch höher schadstoffbelastet ist, als kuhmilch find ich ja ehrlich gesagt n bisschen weit hergeholt. wo hastn das gelesen, in der bild ???

und stillkinder sind nunmal meist in engerem kontakt mit der mutter. aber ist ne müßige diskussion, das soll jeder für sich selbst entscheiden. carum carvi helfen, kümmel generell, sud kochen ist auch ne möglichkeit, geheimtip einer freundin: KÜMMELSUD zum fenchelteekochen benutzen und mit diesem dann die flasche anrühren. auch immer drauf achten, dass man nicht so sehr schüttelt und die antiblähtropfen kann man auch schon in die milch geben, dort machen sie die luftblasen zunichte.

neoxhne


hallo Lillybelle,

ich hatte Dir schon geschrieben, der Beitrag is jetzt aber weg wegen dem Ausfall. Also auf ein Neues: ich finde Du solltest dich nicht verrückt machen was das Stillen angeht. Red dir bloß kein schlechtes Gewissen ein, das merkt deine Tochter. Sei einfach klar mit dir und deinen Entscheidungen. Ihr geht es jetzt besser weil du die Milch gibst die Du von Anfang an geben wolltest, das heißt davon bist du überzeugt und deine Kleine auch. Anscheinend hattest du schon in der Schwangerschaft viel Stress, das muss dein Mädchen erstmal verdauen und du auch. Hattest du eine Hebamme die dich betreut hat? Ich fand meine Hebamme war Gold wert. Sie hat mir den Rücken gestärkt und nicht meine Autonomie entzogen. Die Geburt (zu Hause) war total toll und das lag auch an dem blinden Vertrauen das ich meiner Hebamme entgegengebracht habe. Ausserdem geht das Wissen der Hebammen weit über Schulmedizin oder Standardfälle hinaus. Wie dem auch sei, mein Kleiner hat auch permanent Bauchschmerzen. Carum Carvi helfen ganz gut zum einmaligen Luftablassen, ich find sie aber doch sehr heftig für den Organismus. Ständiges Abklopfen wirkt und Fönen! Das Geräusch lenkt vom Schmerz ab und die Wärme tut gut. Fenchel, Anis und Co. sind ja ganz nett aber nicht dauerhaft wirksam. Schulmedizinische Geschichten würd ich echt weglassen. Dieser kleine Körper kann damit doch gar nicht umgehen auch wenn die Symptome erstmal verschwunden sind. Das Tragetuch war total prima, weil er sich hängen lassen konnte, ich ihn streicheln, klopfen, ablenken konnte und alles gleichzeitig! Ich habe soviel probiert in den letzten drei Monaten...Falls mir noch was einfällt kommt das noch dazu. lieben Gruß

k-ugelc"hexn


meine tochter hat die ersten 3 bis 4 monate nur gebrüllt. sie hatte verstopfungen und somit auch bauchweh. ich hab ihr die flasche immer mit kümmeltee gekocht. ca 20 kümmelchen auf nen liter wasser und zum tee kochen. riecht zwar scheußlich aber hilft. meine kleine bekam dann auch lactulosesaft vom kinderarzt. da wurde das dann mit der verdauung besser und sie schrie kaum mehr.

wärme ist auch immer gut. diese zäpfchen kenn ich jetzt nicht aber kümmel is im allgemeinen nicht so verkehrt.

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