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Schlafbedürfnis 10 Jährige

b-osfr;ou hat die Diskussion gestartet


Hallo alle miteinander!

Mein Problem ist folgendes: Ich habe eine 10 jährige Tochter, die anscheinend wesentlich weniger Schlaf benötigt als ihrer Altersgenossen. Wenn sie in die Schule geht, brauche ich vor 21:30 gar nicht ihr Licht löschen, sonst schläft sie überhaupt nicht ein. Und je länger sie wach liegt, um so unruhiger wird sie dann, weil sie sich dann selbst unter Druck setzt. Sie kommt zwar dann in der Früh schlecht raus aus den Federn, das kenne ich aber von mir auch. Wenn sie dann aber erst mal aufgestanden ist, ist sie ganz munter. Ihre schulischen Leistungen sind auch konstant gut. Jetzt sind Ferien, und das Ganze ist noch schlimmer. Sie will natürlich ein bisschen ausschlafen, lassen wir sie aber, ist sie am Abend gar nicht ins Bett zu kriegen. Sie schläft dann oft erst ein, wenn mein Mann und ich dann auch schlafen gehen, so ca. 23:30. Das ist nach einer Weile ganz schön nervig, mein Mann und ich haben also keine Minute mehr für uns. Kann es sein, dass sie in der Ferienzeit geistig unterfordert ist? Ein Psychologe hat mal einen IQ Test gemacht und der ergab 129, also überdurchschnittlich intelligent. Sie ist sehr sensibel und aufgeweckt. Habe mal irgendwo gelesen, dass sehr intelligente Kinder nicht so viel Schlaf brauchen (?). Sie spielt übrigens oft draußen, also Mangel an Frischluft kann's nicht sein. Kann es wirklich sein, dass ein 10 jähriges Kind mit 8 Stunden Schlaf auskommt??

Vielen Dank im Vorraus für Eure Antwort.

Antworten
s-upermzam^i


kann mich noch erinnern, wie es bei mir war. Ich durfte mit 10 bis 21 Uhr aufbleiben und habe dann noch gelesen im Bett. Mir kommt es deshalb ganz normal vor. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Meine zweijährige Tochter hält überhaupt keinen Mittagsschlaf mehr, während die anderen Kinder aus der Turngruppe noch gut zwei Stunden mittags schlafen und trotzdem um halb acht schlafen gehen.

b;osf}rxou


Es ist nur so, dass sie als kleineres Kind ein wesentlich größeres Schlafbedürfnis hatte. Sie hat mit einem Jahr noch an die 20 Stunden manchmal geschlafen, ich habe sie vom Kinderarzt deshalb auf Leukämie untersuchen lassen, weil's mir spanisch vorkam. Auch später hat sie bis sie 4 Jahre alt war noch einen Mittagsschlaf gehalten und trotzdem 12-14 Stunden pro Nacht gepennt. Seit sie in der Schule ist, ging es mit der Schlafdauer rapide bergab. Ich bin halt nur ein bisschen beunruhigt, wenn ich höre, wann die Kinder unserer Bekannten und Freunde ins Bett fallen, die sagen auch oft selbst, sie sind jetzt müde. Das hat unsere vielleicht bisher 2 oder 3 mal gesagt. Sie ist eine totale Nachteule. Ich habe Angst, dass es ihr schaden könnte, wenn sie auf Dauer zu wenig schläft, aber zwingen kann und möchte ich sie auch nicht.

v4eram1arixe


hallo bosfrou,

dann tu es auch nicht!

ja, es gibt einen zusammenhang zwischen überdurchschnittlicher intelligenz und einem verkürzten schlafbedürfnis, das ist inzwischen medizinisch wie auch psychologisch fakt. was natürlich nicht bedeutet, dass es auf jeden einzelfall so zutrifft, aber durchschnittlich gesehen benötigen intelligentere menschen weniger schlaf.

wenn sie keine tagesmüdigkeit zeigt und ihr leistungsniveau nicht absinkt, kannst du davon ausgehen, dass ihre schlafenszeit ausreichend ist. mit unrealistischen erwartungen an die schlafdauer züchtet man schlafstörungen erst heran!

dass du abends zeit mit deinem mann allein haben möchtest, ist dagenen eine klare sache! vereinbart mit eurer tochter, dass ab einer bestimmten uhrzeit abends "zimmer-zeit" für sie ist. d.h., ab diesem zeitpunkt bleibt sie in ihrem zimmer und kann sich dort noch eine weile beschäftigen (z.b. lesen, spielen, basteln etc.).

das könnte ein brauchbarer kompromiss zwischen euren bedürfnissen und denen eurer tochter sein.

viel erfolg

KKAY03


dass ab einer bestimmten uhrzeit abends "zimmer-zeit" für sie ist. d.h., ab diesem zeitpunkt bleibt sie in ihrem zimmer und kann sich dort noch eine weile beschäftigen (z.b. lesen, spielen, basteln etc.).

Der Meinung bin ich auch.Sagt ihr in einer angemessenen Tonlage,daß z.Bsp.ab 20.30 Uhr "Zimmerzeit" ist und sie nur noch rauskommt,wenn sie zur Toilette muß.So habt ihr auch Zeit für euch.

Vielleicht solltet ihr sie tagsüber mehr fordern.Das ihr sie zu leichten Hausarbeiten (müll wegbringen,Geschirrsp.aus-und einräumen usw.) mit heranzieht.In dem Alter können die Kids schon so etwas mit machen.Meine Tochter wird 11 und macht das auch.Sie verschwindet dann ca.21 Uhr in ihrem Zimmer und so haben wir dann Zeit für uns. Versucht es mal.

cAlaudxi36


Kommt mir sehr bekannt vor. Jedes Kind ist anders. Meine Tochter braucht auch nicht so viel Schlaf, sie ist 12J. und geht nie vor 22:30 Uhr ins Bett. Sie ist ab ca. 21:00Uhr im Zimmer und hört Kassette , zeichnet oder liest. Aber schlafen klappt nicht früher. Ich setze sie nicht mehr unter Druck, weil es uns nur stresst.Sie ist morgens trotzdem fit , ist gut in der Schule und macht 4mal die Woche Sport.Wenn sie wirklich müde ist, holt sie sich ihren Schlaf.

Bei meinem Sohn (9J.) wird die Zeit des Schlafens auch weniger. Wenn ich sage er soll "früher" ins Bett(er geht jetzt 21:30), ist er morgens um 5:00 Uhr hellwach.Auch er macht Sport und ist sehr konzentriert und gut in der Schule.

j!aju=jxu


liebe bosfrou

meine tochter(7) ist bis vor kurzem erst um ca. eins o. zwei im bett gewesen und habe iene kinder arzt um rat gefragt..

es wäre sehr gut wenn man abends wenn es schlafens zeit ist, mit 7 ist es 20.00 uhr sich mit dem kind wärend es im bett liegt zu unterhalten was es alles am tag erlebt hat und was ihr gut oder schlecht fand und auch immer ein festes ritual zu haben z.b....

ein spruch..., einen gutenacht kuss..,das zudecken...,oder man lässt die tür einen spalt auf bis ihr ins bett geht.

uns hatt es geholfen und sie geht nun immer um acht ins bett und schläft schnell ein.

( am besten fragt ihr eure was sie am liebsten hätte und es sollte jeder seine eigene sache machen, mutter sowie der vater.

ich hatte den kuss mein mann das zudecken )

viele kinder können das erlebte nicht so gut verarbeiten und da sollte man dabei helfen

viel glück

b(osfrxou


Vielen Dank für Eure Antworten. Ja, man nimmt sich vielleicht doch zu wenig Zeit für das Zu-Bett-Geh-Ritual. Es fällt nur manchmal schwer, sich die Ruhe und Zeit zu nehmen, in unserer Zeit. Man ist genervt, will vielleicht gerade einen Film zu Ende sehen, etc. Gestern ging's mal wieder besser, sie hat gegen 22:00 nach einem Schwätzchen ihren Gutenachtkuss bekommen und dann war auch Ruhe, allerdings war sie gestern morgen auch schon um 7:00 auf, weil sie mit mir im Büro war. Ich muss mich halt einfach auch irgendwo damit abfinden, dass sie nicht so viel Schlaf braucht, wie z.B. der Sohn unserer Freunde. Der wird heute abend wieder spätestens um 22:00 zusammenfallen, wenn sie bei uns zu Besuch sind.

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