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Husten ohne Ende?

C,oriEnnaY S. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

es geht um meinen 5jährigen Sohn.

Vor drei Wochen hatte er eine obstruktive Bronchitis ,die durch Inhalieren und Antibiotika nach einer Woche vorbei war. Seitdem hat er vorwiegend nachts und bei Anstrengung starken Husten. Manchmal hustet er so 1-2 Stunden vor sich hin bis er einschläft. Manchmal ist es so stark das er fast erbricht.

Ich war auch zwischendurch 2 Mal beim Arzt. Der sagte die Lunge sei frei und es könnte eine Kehlkopfreizung sein. Daraufhin hat er Tussed-Hustensaft verschrieben,der überhaupt nicht geholfen hat. Dann hat er Codipront verordnet,was auch nichts brachte.

Jetzt sollten wir es mit Rectodelt versuchen. Als ich ihn heute abend ins Bett brachte fing er auch gleich wieder mit Husten an. Als es einfach nicht aufhörte habe ich ihm ein Rectodelt supp. gegeben. Jetzt,nach 2 Stunden,hustet er immer noch.

Ich weiss wirklich nicht was ich noch machen soll. Er kann keine Nacht mehr richtig durchschlafen und wir auch nicht.

Der Arzt meinte,wenn das Zäpfchen auch nicht hilft wollte er es nochmal mit Antibiotika versuchen wegen einer eventuellen bakteriellen Infektion im Hals. Eigentlich bin ich nicht so dafür einfach auf einen Verdacht hin Antibiotika zu verschreiben aber ich werde es wohl machen!

Ach ja letztes Jahr hatten wir das gleiche Spiel,da wurde er auf verschiedene Allergien getestet,die alle unauffällig waren.

Ich hoffe jemand kann mir einen Rat geben wie ich meinem Sohn helfen kann.

Danke und liebe Grüsse,

Corinna

Antworten
T ixne


Hi Corinna

Ich würde Dir empfehlen, es mal mit homöopathischen Mitteln zu versuchen, z. Bsp. Ipecacuana D30, 3-5 Globuli 1-2 mal täglich unter der Zunge zergehen lassen. Auch wenn Du selber nicht an Homöopathie glaubst, versuche es dem Kleinen zu liebe. Diese Mittel haben keine Nebenwirkungen, sie verursachen lediglich Symptome, die nach Absetzen des Medikaments wieder verschwinden.

C'orin-na S.


Hallo Tine

Ich bin für alles offen.Ich werde es mal versuchen.Ist mir auf jeden Fall lieber als schon wieder mit Antibiotika anzufangen.

Danke!

Gruss,Corinna

Sauproema


Asthma?

War denn Dein Sohn mal beim Pulmologen, der eine intensive Asthmadiagnostik (Ganzkörperplethysmographie, Body) durchgeführt hat?

CNorNinBna Sx.


Astma?

Das war auch schon mein Gedanke.Was ich nur seltsam finde ist,das er das erst mit dem Husten hat seit es wieder kälter geworden ist.

Im Frühjahr und Sommer hat er keine Probleme.

CXor#inn'a S.


Ganzkörperplethysmographie

Jetzt weiss ich was du damit meinst.

Ja., ich war letztes Jahr mit ihm beim Lungenfacharzt und der hat einen Lungenfunktionstest bei ihm durchgeführt.Leider hat er überhaupt nicht mitgemacht so das es kein verwertbares Ergebnis gab.

C>orinn-a S.


Umckaloabo

Das soll ein pflanzliches Mittel sein das In Afrika entdeckt wurde.

[[http://www.pta-forum.de/pflanzen/portumcka.htm]]

Hat jemand damit schon irgendwelche Erfahrungen gemach??

Und wenn welche ???

C3oriWnna Sx.


Umckaloabo??

Hat jemand von euch damit schon Erfahrunden Gesammelt??

Und wenn welche ???

[[http://www.pta-forum.de/pflanzen/portumcka.htm]]

T>ine


Hi Corinna

Ich habe noch mal nachgelesen und denke fast, dass Arsenicum album vielleicht sogar noch besser passen kann. Du kannst es auch im Wechsel mit Belladonna geben (alles D30-Globuli aus der Apotheke). Probiere es einfach aus, wenn es das richtige Mittel ist wird es entweder sofort oder wenigstens nach 1-3 Tagen helfen, (am Anfang kann es schlimer werden, das ist okay und zeigt Dir, dass es das passende Mittel ist!), ansonsten muß man ein anderes wählen. Erzähl mir wenn's geholfen hat. Gute Besserung :-D

SAuprexma


@Corinna

Ich halte von der ganzen Homöopathie absolut nichts. Da hilft maximal die Einbildung.

Es gibt auch ein infektallergisches Asthma. Das Problem ist wirklich, daß die Lungenfunktion in dem Alter schwierig ist. Vielleicht sollte man ein Asthmaspray versuchen, wenn es dadurch besser wird, hat man im Umkehrschluß die Diagnose.

Die Lungenfunktion ist meist, so ab dem 6. oder 7. Lebensjahr möglich, wenn die Kinder sich nicht völlig sperren und eine verständnisvolle Arzthelferin diese durchführt.

T:inxe


Re

Nur so zum Nachdenken: Warum hilft Homöopathie bei Tieren? ;-)

Eolanoxr


Umckaloabo

Hatte im Frühjahr eine ziemlich heftige Bronchitis, da habe ich es mir verschreiben lassen (übrigens gegen die Bedenken meines Hausarztes, der gemeint hatte, dass bei dem Ausmaß eigentlich nur Antibiotika helfen würde). Nach 3 Tagen (kein Scherz) war ich völlig beschwerdefrei, ergo: Meine Ehrfahrungen: ausschließlich positiv!!

Was ich bei Dauerhusten auch noch empfehlen kann, ist ein Esslöffel Fenchelhonig bei diesen Hustenattacken, das mindert den Reiz.

@Suprema

Homöopathie ist inzwischen für jeden umsichtigen Schulmediziner eine gute Alternative. Man sollte in diesem Zusammenhang auch nie vergessen, welchen Ursprung die Medizin, bzw. die Pharmakologie hat!

LG Elanor

S)upDrexma


@Elanor

Sie ist für die Schulmediziner eine Alternative, die sich damit eine goldene Nase verdienen, weil sie für die normale Behandlung der Kassenpatienten kaum noch etwas bekommen.

Ansonsten habe ich im Selbstversuch schon diverse Homöopathika in Extremdosen genommen, ohne eine Wirkung oder Nebenwirkung zu verspüren.

E~l1anor


@Suprema

Nuja, was heist "Extremdosen"??Zuviel ist auch nix :-).

Früher habe ich ehrlich gesagt auch nichts von Homöopathie gehalten, ich habe auch Krankenschwester gelernt und war auch durch recht konservativ denkende Ärzte der Schulmedizin verschrieben. Das hat sich inzwischen auch nur in so weit geändert, als dass ich nicht wegen jedem kleinen Wehwechen mit der Chemiekeule vorgehe, sondern, wie gesagt erst einmal versuche, mit herkömmlichen Alternativen beizukommen.

Wieso aber meinst Du, dass sich die Ärzte damit eine goldene Nase verdienen? Sprichst Du damit die Medikamente oder die alternativen Heilmethoden an (Akupunktur, etc.)?

Dann noch zu dem Einwand "Bei mir wirkts nicht". Glaube ich Dir auch. Aber hast Du schon mal von Probanden der Pharmazie gehört, die alle möglichen Nebenwirkungen des - wie sie glaubten - verabreichten Medikamentes bekamen, obwohl sie Placebos erhielten? Funktioniert auch andersrum ;-)

LG Elanor

Shupr3exma


@Elanor

Also, ich stimme mit Dir voll darüber überein, nicht wegen jeder Lapalie die chemische Keule zu schwingen. Ein Tee, ein Wadenwickel oder sonstige Hausmittel tun es oft auch. Es ist mir auch klar, daß die innere Einstellung und die Psyche des Menschen eine Rolle beim Heilungsprozeß spielt. Hier ist sicher auch die Homöopathie hilfreich, wenn man an sie glaubt (Placebowirkung).

Ärzte machen heute durchaus Lehrgänge für alle möglichen alternativen Heilmethoden und wenden diese dann gegen Bezahlung an, weil die Krankenkassen diese Kosten oft nicht übernehmen. Das muß jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.

LG

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