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Polypen-Op + Mandelverkleinerung bei dreijährigem Kind

Bqren)da2x3 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

bin hier noch sehr neu und hoffe, dass ich nicht unnötig ein neues diskussionsforum eröffnet habe. muss euch aber relativ schnell um euren rat bitten, da ich schon heute vorbesprechung für einen op termin für meinen sohn am 14.12 habe.

kurz zur geschichte:

mein sohn ist 3 jahre und 3 monate alt. bei ihm wurden bereits vor einiger zeit polypen und zu große mandeln diagnostiziert. damals allerdings wäre er noch zu klein für einen (eigentlich) unnötigen eingriff gewesen.

nun, da er auch ein gewisses gewicht erreicht hat usw., ist der kleine nach meinung von insgesamt 3 ärzten (lieber zu viel als zu wenig) wohl stark genug für einen solchen eingriff.

es sollen ihm in einer op die polypen entfernt und die mandeln verkleinert werden. die verkleinerung der mandeln erfolgt deshalb, weil bei kindern eigentlich die mandeln - sofern nicht unbedingt erforderlich - nicht entfernt werden sollen, da sie ganz wichtig für das immunsystem usw. sind. jedenfalls wird nur überschüssiges gewebe der mandeln entfernt.

mein kleiner hat auch die typischen beschwerden, wie z. b. nachts schlafstörungen, schnarcht wie ein erwachsener, hat atemaussetzer, ist tagsüber sehr unausgeglichen, ist ein sehr schlackgsiges kerlchen, dadurch, dass er kaum appetit hat usw. usf....

jedenfalls erachte ich eigentlich diese op für notwendig, bin mir aber recht unsicher, schon alleine wegen der horrorstorries, die man so hört bei narkosen. da kann ja dann schon ne menge passieren. andererseits denke ich mir, dass in der heutigen zeit und bei rat von 3 ärzten, es schon gut gehen wird. denn ich kann es mir als mutter kaum mehr mit ansehen, wie der kleine eigentlich unter diesem mist leidet.

hier nun meine bitte und frage:

gibt es hier eltern, die erfahrungen mit ähnlichen erkrankungen bei ihren kindern gemacht haben. toll wäre auch ein kleiner erfahrungsbericht, sofern bei dem ein oder anderen kind auch mal eine op dieser art durchgeführt wurde.

naja, ist schon echt blöde als mutti, denn man hat ständig angst um so einen kleinen knirps, weil man den so abgöttisch liebt und nicht will, dass ihm etwas zustößt.

hoffe auf baldige nachricht von euch, damit evtl. meine meinung zur op bestärkt oder auch abgewendet wird. wie auch immer, ich danke schon mal im voraus für die antworten.

lg brenda

Antworten
ctlatudim3x6


Das du dir Sorgen machst, ist ganz normal. Meine Tochter wurde mit 3,5 und 4,5 Jahren operiert.Bei der 1. OP wurden die Polypen entfernt und Trommelfellschnitte gemacht, bei der 2. OP Mandeln,Trommelfellschnitte und Polypen (waren wieder nachgewachsen). Hört sich jetzt schlimm an, aber wir bereuen es nicht. Bis zu den OPs war sie ständig krank und geschwächt,nach den OPs erholte sie sich und hat seit dem kaum noch Infekte.Sie ist mittlerweile fast 13J. Wenn es 3 Ärzte sagen, ist es sicher besser für deinen Sohn. Ich durfte damals mit im Krankenhaus bleiben, weil sie noch so jung war, vielleicht ist das bei dir ja auch möglich.Ich wünsch euch alles Gute.

jxn


@Brenda

> bei ihm wurden bereits vor einiger zeit polypen und zu große

> mandeln diagnostiziert.

Wenn die Mandeln vergrößert sind, dann hat das doch Ursachen - meist schlicht die, daß sich das kindliche Immunsystem mit irgendwelchen Erregern herumschlägt, was ja bei Kleinkindern häufig der Fall ist. Permanent vergrößerte Mandeln sind ein Zeichen, daß eine ständig Belastung des Immunsystems vorliegt und dann muß diese Belastung gefunden und abgestellt werden. Hier spielt oft das tierische Eiweiß eine Hauptrolle.

In diesen Fällen die Mandeln zu entfernen ist natürlich so sinnvoll wie bei Feueralarm die Sirene abzuschneiden.

Daß die Mandeln tatsächlich von der Natur aus zu groß angelegt sind, erscheint mir sehr unwahrscheinlich - aber das könnt ihr sicher besser beurteilen.

> die verkleinerung der mandeln erfolgt deshalb, weil bei kindern

> eigentlich die mandeln - sofern nicht unbedingt erforderlich -

> nicht entfernt werden sollen, da sie ganz wichtig für das

> immunsystem usw. sind.

Richtig. :-)

Hat euer Kind häufiger mit Infekten zu tun? Das würde die vergrößerten Mandeln erklären.

n-annyx33


Hallo brenda,

da ich deine Angst kenne habe ich mich hier schnell angemeldet.Mein Sohn ist 3 Jahre alt und hat die gleichen Probleme wie z.B:Atemaussetzer, schnarchen Unruhezustände Nachts usw.Mein HNO_Arzt hat mir geraten die Polypen und die Mandeln zu verkleinern mittels Läsers und dann einen schnitt ins Trommelfell.Er wird am 6.12. operiert und ich bin froh wenn es endlich soweit ist denn ich kann mein Sohn auch nicht mehr leiden sehen man steht hilflos dabei und kann nichts machen.Aber die Atemaussetzer hören auf jeden fall auf wenn die Mandeln verkleinert werden .Die Polypen müssen raus die gehören da nicht hin und können einiges im Körper anrichten.Vertraue einfach Deinem Arzt das muss ich auch!

d"er-nKarbxige


> schon alleine wegen der horrorstorries, die man so hört bei narkosen.

Hallo brenda23,

ich habe erst kürzlich darüber gelesen, dass die Narkose gar nicht so schlecht ist wie der Ruf. Nach einem Text den ich las, ist nur ein Kind von zehntausend an der Narkose gestorben, wenn man es weiter eingrenzt sind es sogar nur eines auf fünfundzwanzigtausend.

Deine Angst ist zwar berechtigt, aber ich denke, dass die Narkose wohl das kleinste Problem ist.

Grüße,

der-narbige

aus Hamburg

JeesTsy7W.2x2


>>hallo brenda23,

ich habe genau das gleiche problem mit meiner tochter die ist 2 1/4 Jahre und bekommt nachts kaum nocht luft, schnarcht ganz extrem und so weiter. Wie ich gelesen habe hast du deinen Sohn bereits operieren lassen. Ich habe bereits einen op termin aber erst in vier wochen und ich bin jetzt schon total am ende. Vor allem habe ich Angst vor der op wie sie verläuft und wegen der narkose.

Mich würde es interessieren wie die op bei deinem sohn verlaufen ist und wie es ihm geht.

Liebe Grüsse Jessy

NRayn=taxla 2


Hallo Brenda

Mein Sohn inzwischen 7 Jahre hatte schon 3 op s

-Einmal mit 2 Jahren Vorhautentfernung

-dann Polypen op + Röhrchen rein mit 5 j

-Zungenband durchtrennen 5 j.

Alle Vollnarkosen hat er gut überstanden

ich habe aber bei jeder op immer wieder diese Angst gehabt das ist ganz normal

k%ipm04


Polypen bei meiner Tochter

Hallo,

wir haben eine fast vier jährige Tochter und mit der sind wir seid anfang des Jahres ständig beim HNO-Arzt und es wurde immer Mittelohrentzündung festgestllt,jetzt sollen die Polypen raus.Kann jemand mir sagen wie die Kids das alles überstehen und wie die Besserung nach der OP ist. Liebe Grüße Kim 04

N=anqtawla x2


Bei meinem Sohn war das folgendermaßen :Er war 5 Jahre alt bei

Polypen Op plus Röhrchen li ohr wegen flüssigkeit im Trommelfell und ewigen ohrenschmerzen und Atmen viel schwer durch die Nase, deshalb stand der Mund öfters offen.

Die op wurde im Winsener Krankenhaus Ambulant gemacht morgens um acht Uhr mußten wir da sein und Mittags um 14:30Uhr konnten wir wieder nach Hause !

Er hat ein Pflaster auf den Arm bekommen das die Stelle betäubt an der sie den Zugang die Kanüle legen wollen. Er hat in meinem Arm gelegen und dort haben sie ihm dann das Mittel zum einschlafen reingespritzt (Zuvor hat er aber noch ein Mittel zum trinken bekommen das er müde wird !) und ihn dann in den Op getragen ! Die op dauerte dann etwa 20 bis 25 Minuten . Nach der op ist er wieder in den Aufwachraum gekommen , manche Kinder waren total müde und haben noch ziemlich lange geschlafen mein Sohn ist aber gleich danach erwacht wollte sich sofort hinsetzen und seine Überraschung haben die ich ihm Versprochen hatte und fragte sofort ob er jetzt wieder aufstehen könnte

:-/ Hatte mühe ihn dazu zu bringen das er sich noch ausruhen muß obwohl er eigentlich ein nicht sonderbar lebhaftes Kind ist sondern eher einer von der gemütlichen Sorte ! Er hat dann Salzstangen und Kekse zu essen bekommen und danach sogar noch ein Eis :)^ Zu hause habe ich ihn dann auf dem Sofa hingelegt und ihm einen Film angemacht damit er sich überhaupt ausruht er awr Topfit hatte keinerlei schmerzen und hat auch keine Medikamente bekommen gegen evtl. schmerzen !

Er mußte allerdings 2 Wochen noch zu Hause bleiben , da er im Kindergarten ja getobt hätte was in den ersten 2 Wochen nach OP nicht zu empfehlen ist wegen einer Nachblutung , die er nicht bekommen hat ! Ich glaube schwimmen war auch erst mal für einige Wochen tabu !

Er hat alles super überstanden die ewigen Mittelohrentzündungen waren weg und er bekam besser Luft durch die Nase !

Diese Op ist nicht schlimm da sie keinerlei schmerzen danach haben und sich schnell wieder fit fühlen "zu fit ";-) Man hat es echt schwer ihnen das Toben zu verbieten sie verstehen es gar nicht warum %-|

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