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Adhs und wieder ein neues Medikament

N9euercMaxtt


Und wieder einmal weiss ich, wofür 2. Meinungen gut sind

@Glückliches Bienchen

Wenn es Deiner Tochter jetzt gut geht, mach nichts.

Wenn wieder Probleme auftauchen, geh zu einem anderen Arzt.

Du hast eigentlich von Anfang an völlig richtig gemerkt, was schief läuft. Warum bist Du nicht mal woanders hin.

Das ist im übrigen ein Grund, warum ich Einzelpraxen nicht mag.

Ein mir bekannter Kinderarzt, überzeugter Verfechter der Einzelpraxis und nicht unbedingt der teamfähigste, schickt solche Kinder immer nochmal zu Spezialistengruppen. Dabei ist er diagnostisch wirklich auf zack.

Wenn dann ein Einzelarzt meint, alles selber und im Alleingang machen zu können, kommt sowas bei raus.

D?as ERtwas


Ich hatte kürzlich in einem anderen Forum eine ähnliche Diskussion genau wegen ADHS und Medikation, die wurde dann irgendwann wegen meiner Meinung bzw. meiner Erfahrungen ziemlich persönlich.

Insofern ist diese Diskussion hier wesentlich objektiver und fruchtbarer, was ich sehr gut finde.

@Markus65

Natürlich sollte man das Kind einbeziehen. Kindern, die dafür noch zu jung sind, sollte man das Zeug sowieso nicht geben (was allerdings bei einem Bekannten Kind von mir auch missachtet wurde, der hat mit 3,5 Jahren (!!) bereits 60 mg am Tag reingedonnert bekommen - mit fatalen Spätfolgen....).

Andererseits besteht die Gefahr, dass das Kind selbst das Medikament nie wird absetzen wollen, weil die Probleme seit der Medikamentengabe wie weggeblasen scheinen. Das ist aber ein gefährlicher Trugschluss, denn MPH u. a. können niemals aus den Kindern "brave Kinder" machen und können auch kein Verhalten beeinflussen, sondern nur dessen Steuerung.

Diese müssen die Kinder auf Dauer gesehen aber ohnehin ohne Medikamente lernen, denn schließlich ist MPH nicht zur Dauermedikation geeignet. D. h., früher oder später müssen sie ohnehin ohne Tabletten klarkommen können, also kann man mit dem "Training" dafür auch gleich anfangen. Sollte man sowieso. Medikamente ohne psychologische Therapie sind für die Katz und dienen in dem Fall tatsächlich nur der "Ruhigstellung".

Allerdings sind meine bisherigen Erfahrungen mit ADHS-Kindern die medikamentiert werden genau diese. Verhaltenstherapie - ach, nicht so wichtig, Hauptsache das Kind "funktioniert" erstmal in der Schule, alles andere kommt dann schon. Ein darauf hinwirken, dass es so schnell wie möglich ohne die Tabletten klarkommt? Fehlanzeige! Man könnte den Eindruck gewinnen, es geht den betroffenen Eltern und Lehrern (letztere vornehmlich) doch eher ums Ruhigstellen anstatt ums Helfen.

MPH kann - der Meinung bin auch ich - ein Hilfsmittel sein, man kann aber leider auch gewaltig Schindluder damit treiben und sich die Kinder damit "pflegeleicht" zurechtbiegen. Und leider neigen so manche gestressten Eltern und Lehrer genau dazu. Die passende unpassende Fehlinformation seitens eines sog. "Fachmanns" (z. B. dem Hausarzt, der ADHS vllt. gerade mal zu buchstabieren gelernt hat, oder so ein Psychologe (den man ja als Fachmann halten sollte) wie bei "glückliches Bienchen"), tut dem Übel dann sein übriges.

Das sind halt meine Erfahrungen was diese ADHS-Geschichte angeht - leider.

Ich möchte überhaupt nicht bestreiten, dass Medikation in manchen AD(H)S-Fällen durchaus angezeigt ist - ich kenne auch ein solches Kind wo ich ganz klar sagen würde, dass der ohne Medis sich nichtmal die Schuhe zubinden könnte, so hibbelig ist der. Aber die Medis alleine machts halt nicht und auch nicht für immer.

Ich selbst wäre wahrscheinlich, wäre ich heute nochmal Kind, mit Sicherheit ein 100%iger ADHS- und damit Pilenkandidat (hab mich zwar noch nicht testen lassen, weil das bei Erwachsenen sehr schwierig ist, aber rein von den "Symptomen" bin ich einer). Gott sei Dank ist meine Kinder- und Jugendzeit ca. 10-15 Jahre her, damals hat man weder in der Schule noch bei Psychoklempnern nach MPH geschrien wie heute, so dass ich davon verschont blieb. Ich hab mich entsprechend im Griff, ich habe lernen müssen mein Verhalten zu steuern. Und das kann auch ein ADHS-Patient. Aber es muss jemand bereit sein, diesen langwierigen und nicht immer einfachen Weg zu beschreiten, und das Kind/den Jugendlichen entsprechend zu fördern. Aber das ist eben mit Arbeit verbunden - Arbeit, die heutzutage angesichts der scheinbar "einfachen" Therapieform der Tabletten immer weniger Leute zu bringen bereit sind.

E\llToraxn


Hallo an alle!

- Es wurde gesagt, dass ADHS im Mutterleib entsteht und das dort keine Umwelteinflüsse stattfinden. Das ist ein Irrtum. In der Nabelschnur wurden viele fettlösliche Umweltgifte nachgewiesen, unter anderem auch solche die auf die Entwicklung des Gehirns einen enormen Einfluss haben. Dazu zählen Moschusverbindungen aus Parfüms, synthetische Duftstoffe und Insektizide wie sie in Teppichen und in so manchen Wohnungen vorkommen, durch Haustiere, Vormieter, PCP, DDT ect. In der Muttermilch findet man über 300 solcher Giftstoffe. Ich denke das dürfte Erklärung genug sein.

- Markus ich denke wenn ihr soviel beschäftigt seid, dann nützt das alles nichts. Denn alles was man tut erfordert Zeit und Hingabe. Nichts kann man einfach nur so nebenbei halten.

Da bleibt immer jemand auf der Strecke. Das in unserer Zivilisation einiges schief läuft, ist kein Geheimnis mehr und wenn Kinder daran erkranken, dann ist ein Umdenken und Handeln gefragt. Es ist immer die Frage was will ich selbst bei mir ändern, was bin ich bereit dafür zu tun, das es meinem Kind besser geht. Wenn einem Kind gesagt wird, warum es dies vielleicht nicht essen darf und wenn man täglich sein Essen selbst frisch zubereitet, dann ist das denke ich ganz normal. Das hat nichts mit Heimchen am Herd zu tun. Ich denke eher das Fertigkost, viele Süßigkeiten und unnatürliche Lebensweise falsch sind. Ich habe selbst mal in einem Kindergarten gearbeitet und weiß wie leicht es Kindern fällt ihr Leben umzustellen, wenn es sein muss. Das ist kein Verzicht, sondern Bereicherung bei dem alle was lernen können. Das man damit heute noch die Ausnahme ist, ist ein trauriger Spiegel unser unbewussten Gesellschaft, die blind der Werbung vertraut, ohne bei allem zu fragen, tut mir das auch gut, schadet es mir nicht usw.

Es gibt Kindergärten in denen wird Umweltbewusstsein und gesunde Ernährung gelehrt und siehe da es funktioniert prima. Die Kinder sind begeistert und lernen eher die Erwachsenen noch etwas.

Leben bedeutet bewusstes Leben in allen Bereichen und nicht funktionieren, weil die anderen das von mir erwarten, oder weil mir nur der eine Bereich so wichtig ist und der andere nicht.

Aber ich kann dich verstehen, es klappt nicht immer und die Medikamente sind vielleicht eine Stütze, bis man neue Wege gehen will.

Professor Dr. Rapp hat ein Buch geschrieben, das man auch kaufen kaufen kann. Du kannst ja mal ein bisschen im Internet stöbern, dann findest du sicher Antworten auf deine Fragen, wie Frau Rapp arbeitet.

Viele liebe Grüsse an alle *:)

A!ichad20)0x4


@ Elloran,

:)^ :)^ :)^

TIo$by1x986


Hallole!

Also, ich bin seit Ende November letzten Jahres offiziell ADHS (also mit H) diagnostiziert. Warum da vorher niemand draufgekommen ist, vielleicht weil es bei mir ähnlich ist wie bei Das Etwas, der gelernt hat, sich zu beherrschen.

Irgendwie hatte ich aber keine "Energie" mehr dafür und dadurch einige Probleme bekommen. nach einer Odyssee bei verschiedenen Psychologen bin ich endlich auf jemanden gestossen, der bzw. die wirklich gut war. (Mußte ich selbst bezahlen, hat sich aber rentiert!)

Ich mache jetzt eine Verhaltenstherapie, mit der ich mich recht wohl fühle. GLEICHZEITIG nehme ich aber auch Medikamente, in meinem Fall Fluoxetin, also nicht gleich der dicke Hammer. Ich würde im Moment auch nicht auf das Medikament verzichten wollen, da es mir wirklich hilft, mein Leben in den Griff zu bekommen.

Meiner Meinung nach, bzw. habe ich das Gefühl, dass die Fronten zwischen den beiden Lagern "Psychotherapie" und "Psychiatrie" ziemlich verhärtet sind. Ich denke, es ist eine individuelle Entscheidung, welche Behandlung oder auch welche Kombination aus verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten das beste für den einzelnen ist.

Was Elloran schreibt ist sehr wichtig, man sollte aber auch nicht vergessen, dass ab ud zu, sagen wir mal ein MC Donald's Burger auch etwas sehr gutes für die Seele sein kann. Meine Mutter hat schon immer selbst gekocht, das kann sie richtig gut. Und wenn ich dann bie Freunden das vorgesetzt bekommen habe, was die essen ganannt haben - na ja. Aber man darf es dann auch nicht übertreiben. Irgendwann hat sie angefangen mit irgendwelchen Körnern und Keimlingen und dem schlimmsten überhaupt - selbst gebackenem Brot!!! Das hab ich echt nicht runtergekriegt. Und wenn ich was SÜßES will - ja, dann ess ich einfach ein Stück Schokolade. Das braucht man einfach manchmal. Aber natürlich nicht immer.

Übrigens: Die Ursache für AD(H)S ist noch immer nicht einwandfrei geklärt! Man geht davon aus, dass die Hauptursache in den Genen liegt, aber durch äußere Einflüsse aktiviert wird. (Z. B. auch Rauchen während der Schwangerschaft)

mal viele Grüße an alle

Tobias

N9euerMgatxt


Giftbelastung

Dazu zählen Moschusverbindungen aus Parfüms, synthetische Duftstoffe und Insektizide wie sie in Teppichen und in so manchen Wohnungen vorkommen, durch Haustiere, Vormieter, PCP, DDT ect. In der Muttermilch findet man über 300 solcher Giftstoffe. Ich denke das dürfte Erklärung genug sein.

Das Problem an dieser Theorie ist, dass die Hochzeit der Belastung mit diesen Giftstoffen in den 50ger-70ger Jahren war und zumindest große Belastungsquellen deutlich geringer geworden sind. Das heisst ausgerechnet die Generation der Kinder, die jetzt ADS diagnostiziert werden haben eine deutlich geringere Belastung, auch im Mutterleib, als noch ihre Elterngeneration.

Bei den Vögeln sieht man das übrigens daran, dass die Schalen der Eier von Raubvögeln, die durch die Gifte immer dünner wurden, wieder dicker werden.

Nicht dass die Giftbelastung gut ist, aber sie ist definitiv nicht steigend sondern sinkend. Man sollte sich lieber darauf konzentrieren herauszufinden welche Gifte denn tatsächlích auch in geringeren Mengen Probleme machen. Teilweise machen wir uns in den entwickelten Ländern nämlich Luxusprobleme bei denen wir versuchen mit einem Riesenaufwand auch noch das klitzekleinste eines abbaubaren Giftes zu vermeiden während woanders noch Massen davon in die Umwelt abgelassen werden.

E#llor,an


Hallo Neuer Matt :-)

Was du schreibst, dass gilt für die freie Natur auf jeden Fall. Doch von Entwarnung und Giftfreiheit kann man nicht ausgehen. Diese Altlasten sind immer noch vorhanden, aber rückläufig das ist richtig.

Aber es gibt Studien die jedem Menschen bestätigen, das Gifte in Innenräumen sehr hoch sein können, je nach Gewohnheit des Menschen. Z. B. Insektizidbehandelte Wollteppiche findet man heute in fast jedem Haushalt. Das darin enthaltene Gift Permethrin ist ein Nervengift, das in solchen Haushalten im Hausstaub vermehrt nachgewiesen wird, außerdem wirkt es hormonell und es macht depressiv (Gehirnstoffwechsel). Deshalb wurde es in Österreich bereits verboten, mit einer Frist von mehreren Jahren zur Umstellung.

In 75 Prozent der Haushalte werden Insektizide und Fungizide angewandt. (Katze, Hund, Pflanzen, Heim und Garten) usw. 10 000 Kinder erleiden jedes Jahr eine Vergiftung durch Pestizide.

In nahezu allen Haushalten findet man das nervengiftige und chemo-sensibilisierende Moschus. Es wird heutzutage neben Tolol, Weichmachern und vielen weiteren künstlichen Duftstoffen verwendet. Man findet diese Substanzen in fast allen käuftlichen Parfüms.

Das Umweltbundesamt hat außerdem festgestellt, dass die ausgasenden Duftstoffe aus Bettwäsche und Kleidern, die einen ständig umgeben, großen Einfluss auf das limbische System im Gehirn ausüben, leider nur negative. Die Menschen riechen diese Stoffe nicht mehr, durch Gewöhnung der Nase, obwohl er noch in großen Mengen vorhanden ist. Diese Stoffe bauen sich nur langsam ab und sind genauso langlebig wie Chlorpestizide.

Und was auf den Feldern der Landwirtschaften so abgeht, da werden die Grenzwerte weit überschritten und vor allem es wird unsachgemäß gespritzt, so das auch Gewässer und Flüsse in Mitleidenschaft gezogen werden.

Für all das gibt es Studien und Beweise. Wer mehr darüber wissen will der sollte mal unter WWF und Greenpeace nachschauen.

Nur noch ein Beispiel für Eltern:

Viele Nuckelflaschen werden aus dem Kunststoff Polycarbonat hergestellt, daraus kann Bisphenol A in die Milch übergehen und vom Baby aufgenommen werden. Bisphenol A wirkt hormonel und auf die Ausbildung das Gehirns. Es kommt zu langsamerem Wachstum des Gehirns und führt zu Spätschäden.

Ich denke das sagt alles. Und da ist wirklich jeder gefragt bewusst zu kaufen und sich zu informieren.

Und hier noch was zur Information:

[[http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1271965/]]

Viele Grüsse

mKanLiAc.


woran erkenne ich einseitige ungeeignete Infos zu ADS

Über diesen Link bin ich gerade (mal wieder) in einem anderen Forum gestoßen. Finde ich sehr hilfreich für alle, die sich "neu" mit dem Thema befassen und Infos suchen.

[[http://www.bernhard-klasen.de/Fachliches/hks/hks/vorsicht.htm]]

LG

manic

sSupebrnxany


woran erkenne ich, ob mein Kind ADS hat ???

PGumme~lchen


@supernany

Wie meinst Du das?

Oder besser gesagt: Ist die Frage ersnt gemeint?

s"uperxnany


ich weiss nicht ob mein Sohn 14 ADS hat oder nicht. Ich denke eigentlich nicht, bin aber schön öfter gefragt worden, ob er ADS hat. Er hat nämlich schwierigkeiten in der Schule und kann nicht lange bei einer Sache bleiben

P8uzmm<elchexn


Hi supernanny,

hast ne PN :)*

suan`ni2x2


Hallo

bei meinem Sohn ist auch ADHs diagnostiziert wordern haben auch mittlerweile das dritte Medikament suchen nun dringend einen Therapeuten für eine Verhaltenstherapie, aber ob man es glaubt oder nicht das ist in einer Grosstadt wie Essen wohl sehr schwer weiss jemand Rat

sruigaMr2x7


Hallo,

wende dich doch einfach an deine Krankenkasse, die wissen immer Bescheid. Eigentlich müßte doch dein Kinderarzt auch jemanden empfeheln können. Bei uns war das jedenfalls so. Ich hab zusätzlich noch bei der Kassenärztlichen Vereinigung angerufen.

Viel Glück bei der Suche.

Bianca

s`annEi2x2


hallo vielen dank für deinen Tipp erstmal aber das habe ich auch schon versucht es gibt in ganz essen nur zwei Aerzte die darauf spezialiesiert sind und das ist die Uniklinik und unser Kinderarzt es gibt auch in der Nähe keine selbsthilfegruppe

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