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Vesikorenaler Reflux IV° bds, noch andere betroffen?

SCil\ve$rPeaxrl hat die Diskussion gestartet


Also, ich fang am Besten mal ganz vorne an. Am Sonntag ist es 2 Wochen her, dass mein Sohn Julian, 17 Monate alt, nachts um elf Uhr mit Fieber, Schüttelfrost und blauen Lippen wach wurde. Mir war sofort klar, dass das nicht vom Zahnen kommen kann und rief den Notdienst. Nachdem ich ihn überredet hatte zu kommen, machte ich Julian Wadenwickel und bis der Arzt endlich da war, sah er auch etwas besser aus. Der Arzt betrachtete ihn und meinte, der zahnt doch nur und ging wieder. :(v

Die Nacht war schlimm, so dass ich gleich am nächsten Morgen mit Julian zum Kia bin. Er stellte anhand der Blut- und Urinwerte eine akute Pyelonephritis, also eine Nierenbeckenentzündung fest. Da das Fieber jedoch trotz Fiebersaft und Antibiotika hartnäckig bei um die 40°C blieb und Julian sich irgendwann zu trinken weigerte, bin ich am nächsten Nachmittag nochmal hin. Seine Werte waren noch schlechter geworden, also machte der Kia einen Ultraschall. Dann der Schock. Verdacht auf Fehlbildungen. Unter diesen Umständen wurden wir natürlich sofort in die Kinderklinik eingewiesen. Nachdem er dann 10 Tage intravenös mit 2 Antibiotikas versorgt worden war, wurde eine Nierenszintigraphie und eine MCU gemacht. Das Ergebnis der Nierenszintigraphie kennen wir leider noch nicht, doch die MCU zeigte einen vesikorenalen Reflux IV° beidseits und beidseitige Megaurether. Des weiteren besteht der Verdacht auf eine Engstelle in der Harnröhre. Ich war geschockt, als ich die Bilder sah. Ich hatte ja Julian bei keiner einzigen Untersuchung allein gelassen. Nie.

Die Ärzte wollen sich nun mit einem angesehenen Urologen beraten und dann entscheiden, wie schnell operiert werden muss. Allerdings habe ich mich mittlerweile entschieden, zwar zu dem Gesprächstermin zu gehen, aber alle Unterlagen und Röntgenbilder mitzunehmen, da er meines Erachtens in der Uniklinik Tübingen besser aufgehoben ist. Schließlich sind die eine Fachklinik für solche Diagnosen.

Gibt es hier noch andere Eltern, die sowas erlebt haben? Wurden Eure Kinder operiert und waren sie danach gesund? Ich bin immer noch total durcheinander und kann es immer noch nicht fassen, dass mein kleiner Schatz so krank sein soll, obwohl ich es mit eigenen Augen gesehen habe. :°(

Bin für Antworten dankbar!

Traurige Grüße Silver

Antworten
tsiZtatxü


Versuch es mal hier-da könntest du mehr Glück mit einer Antwort haben:

[[http://www.rehakids.de]]

S2ilvperPxearl


Danke, aber da geht es ja mehr um behinderte Kinder. Aber unter der Erkrankung meines Sohnes leider nichts gefunden. Trotzdem Danke!

t<i|tNastxü


Gib mal nur Niere in die Suchfunktion ein-ich denke,das du dann mit dem ein oder anderen Beitrag was anfangen kannst....

SConnen<tochter


Meine Tochter hatte mit 4 Monaten die gleiche Diagnose. Mittlerweile ist sie 7 Jahre alt, daher weiß ich nicht mehr ganz genau alles.

Jedenfalls wurde sie operiert,( aber die kleinere Operation der 2 Möglichen )- sie wurde in der Blase bei den Ausgängen zu den Harnleitern mit "Deflux" unterspritzt. Dann wars gut bis zum Reinwerden : sie hat immer den Harn zurückgehalten und die Blase nicht ganz entleert, dadurch ist diese Aufspritzung wieder aufgegangen und wir hatten mit 3 Jahren wieder die selbe Diagnose!

Also nochmal die gleiche OP und seit dem ist Ruhe!!

Alles gute für Euch - die OP werdet ihr euch leider nicht ersparen können! :°_

S"ilverRP]eaQrl


Ja, das sehe ich leider auch so. Und da der Reflux schon so hochgradig ist, kommt die Einspritzung auch leider nicht mehr in Frage. :°(

Aber immerhin weiß ich, dass die in Tübingen echt spitze sind und dass es eine bis zu 95%ige Heilungschance gibt. Immerhin etwas...

Danke für Deine Antwort!:)*

cIuor.lry-girxl


Ich war selbst betroffen

Hallo SilverPearl,

bei mir wurde als Kind (ist mittlerweile gut 30 Jahre her!) die gleiche Diagnose gestellt, leider hat die Diagnosestellung etwas länger gedauert als bei deinem Sohn.

Ich muss ähnlich alt gewesen sein wie dein Sohn und als dann endlich mal ein Arzt auf die Idee kam, was ich haben könnte, bin ich auch ganz kurz danach operiert worden. Und das ist nun schon, wie gesagt, fast 30 Jahre her! Ich habe beidseits eine Harnleiterplastik erhalten und bin seitdem regelmässig in urologischer Kontolle und bis heute ist die Operation erfolgreich! Ich hoffe, das macht dir etwas Mut, vor allem, weil ich denke, die Medizin ist mittlerweile doch noch DEUTLICH fortschrittlicher und dieser Eingriff dürfte kein (allzu) grosses Problem sein. Wann ist denn die OP? Oder war sie vielleicht schon?

Liebe Grüße

A|lessan.dra Ax.


Hallo,

bei unserer Tochter (4 Jahre) wurde letzte Woche eine Fehlbildung am rechten Harnleiter festgestellt. Wir waren geschockt, denn die rechte Niere funktioniert nicht so wie es sein soll. Nach vier Stunden untersuchungen, sagte uns der Arzt das Sie einen Reflux hat der bis zur Niere geht, deswegen ist Sie schon zum teil beschädigt.

Ich muß sagen, das ich schon sauer auf meinen Kinderarzt bin. Denn als unsere Tochter 6 Monate alt war, hatte Sie eine Blasen und Nierenbeckenentzündung die mit Antibiotikum geheilt wurde. Doch Sie war ständig krank, immer hohes Fieber und Sie hat den Harn immer zurückgehalten. Bei jeden Arztbesuch, sagten wir Ihm das immer das Sie ständig hoches Fieber hat. Man untersuchte Ihren Urin, und ständig hatte Sie Blut im Urin. Der Arzt sagte immer es ist ein Infekt. Und Monate vergingen. Bis wir zu einer Homöopatherin gegangen sind und Sie sagte Sie hatt was zwischen Nieren und Blase, aber genau konnte Sie mir das nicht sagen. Sie sagte, wir sollten dringen eine Sonographie machen lassen.

Jeder verdacht hat sich bestätigt.

Am 21.10.08 habe ich einen Termin mit dem Chefarzt im Zentralklinikum Augsburg. Er wird entscheiden was zu tun ist.

Wer hat das gleiche erlebt?

Wird Sie wahrscheinlich operiert?

Grüße

Ale

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