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Humana-verschleimt

j"n


> Es gibt eine Stoffwechselstörung Namens Zöliakie/Sprue, bei

> dieser wird die Dünndarmschleimhaut durch die normalen

> üblichen Getreidesorten geschädigt wird.

Tut mir leid, aber das ist falsch, denn hier werden Ursache und Symptom verwechselt. Die Tatsache, daß sich das Dünndarmepithel durch den Kontakt mit dem Klebereiweiß Gluten entzündet und degeneriert, ist bereits eine Krankheitsfolge, ein Symptom. Die eigentlich Ursache der Krankheit liegt nicht im Verzehr von Vollgetreide, sondern vor allem im Verzehr raffinierter Kohlenhydrate (Fabrikzucker, Stärkemehle).

Die Menschen essen seit über 10.000 Jahren Getreide, die Zöliakie ist aber eine Erkrankung der modernen Zivilisation. Ihr ständig Zunahme begann vor rund 100 Jahren mit der Einführung der raffinierten Kohlenhydrate - genau wie bei allen anderen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. In der Praxis zeigt sich, daß man eine Zöliakie durchaus heilen kann, indem man die Ernährungsfehler abstellt und auf eine möglichst naturbelassene, tiereiweißfreie Ernährung mit hohem Frischkostanteil übergeht. Dazu gehört auch das Vollgetreide! Die glutenhaltigen Getreidesorten müssen anfangs gemieden werden, um keine Reaktionen auszulösen, können später aber wieder langsam in die Ernährung eingeführt werden. Nach einiger Zeit verträgt der Betroffene dann im Rahmen der genannten Ernährung auch wieder alle glutenhaltigen Getreidesorten.

Dies nur als Hintergrund. Die Behandlung gehört natürlich in die Hände eines Arztes, der sich mit den Ursachen der Krankheit auskennt.

> Wachsen in Deutschland Mandeln? Nein.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Mandel]]

> Irgendwelche Studien zu allen möglichen Themen findet man

> überall, im Zweifel liest man nur das, was einen Interessiert und

> übersieht den Rest. Oder er wird gleich falsch übersetzt.

Richtig. Deshalb vertraue ich keiner Studie, sondern nur praktischer ärztlicher Erfahrung.

qxuikxie


Jn Was du da gerade zum Thema Zöliakie von dir gegeben hast ist der größte Schwachsinn, die Glutenunverträglichkeit ist angeboren und keine Folge von Raffinierten Kohlenhydraten, da das Klebereiweiß in Hafer Gerste Roggen und Weizen für die Schädigung der Dünndarmschleimhaut sorgt. Und da kann man soviel naturbelassenes Getreide Essen wie man will, das wird nicht besser, es sei denn man ist nur Reismehl, Kartoffelmehl, Buchweizenmehl, Hirse und Amaranth. Dann passiert nichts.

M)artBha 4Hari


> Es gibt eine Stoffwechselstörung Namens Zöliakie/Sprue, bei

> dieser wird die Dünndarmschleimhaut durch die normalen

> üblichen Getreidesorten geschädigt wird.

Tut mir leid, aber das ist falsch, denn hier werden Ursache und Symptom verwechselt. Die Tatsache, daß sich das Dünndarmepithel durch den Kontakt mit dem Klebereiweiß Gluten entzündet und degeneriert, ist bereits eine Krankheitsfolge, ein Symptom. Die eigentlich Ursache der Krankheit liegt nicht im Verzehr von Vollgetreide, sondern vor allem im Verzehr raffinierter Kohlenhydrate (Fabrikzucker, Stärkemehle).

Das versteh ich auch nicht ganz. Ich kenne zufällig ein Mädchen im Alter meiner Tochter, die an Zöliakie erkrankt ist. Die Mutter hat meines Wissens nach lange gestillt. Die Eltern ernähren sich schon seit Jahren vollwertig - auch schon jahrelang vor der Geburt der Tochter. Von was genau soll Zöliakie die Krankheitsfolge sein? Die Krankheit ist sehr früh ausgebrochen, in einem Alter, in dem das Kind noch keinen Zucker zu sich genommen hatte.

Der einzige Unterschied zwischen Glukose und verschiedenen anderen Kohlenhydraten besteht doch in der Länge der Ketten. Natürlich kann man darin einen Nachteil sehen, dass kurzkettige Kohlenhydrate schneller aufgespalten und vom Körper verwertet werden, daher also nicht so lange vorhalten. Aber welche Krankheit soll daraus entstehen (abgesehen von Übergewicht)?

M;arthma Hxari


Die Werbung sagt, daß es auf Keimfreiheit und geringe Schadstoffanteile ankommt.

Nö, die Werbung, Organisationen wie Stiftung Warentest und die Kinderärzte sagen, es komme auf die möglichst große Ähnlichkeit zur Muttermilch an.

{z]Unser KiGa nimmt bspw. mittlerweile Zweijährige auf... Dennoch steigen die Allergieraten immer weiter.

Im Westen werden z. Zt. 3% aller unter 3jährigen in Kindergärten betreut. Das dürfte an der Allergiestatistik nicht viel ändern.

Ich halte sie (die Theorie des unterbeschäftigten Imunsystems) für eine Scheinursache, weil die tatsächlichen Ursachen unbekannt sind oder nicht genannt werden sollen.

Das klingt mir sehr nach Verschwörungstheorie.

Liefer mir doch 1 Argument! Ich finde Deine Sichtweise interessant, aber Du hast mir noch kein einziges stichhaltiges Argument geliefert.

Viele Grüße,

Martha

q|ugikixe


HAllo Martha Hari

Genau das ist es, stillen bzw Flaschennahrung sorgt dafür das der Organismus nicht so früh mit dem Klebereiweiß aus Getreide in Kontakt kommt. Sobald man mit Getreide anfängt egal ob Vollwert oder nicht, wird die Schleimhaut im Dünndarm geschädigt. Weil das ja angeboren ist. Und je kleiner das Kind ist umso schneller baut es ab.

jKn


@quikie

> die Glutenunverträglichkeit ist angeboren und keine Folge

> von Raffinierten Kohlenhydraten, da das Klebereiweiß in

> Hafer Gerste Roggen und Weizen für die Schädigung der

> Dünndarmschleimhaut sorgt.

Wenn du das meinst. Frage dich doch mal bitte, warum die Menschheit in den letzten 10.000 Jahren keine Zöliakie hatte, sondern die Krankheit erst seit rund 100 Jahren - mit Übergang auf die raffiniereten Kohlenhydrate ihre Verbreitung begann. Würde das stimmen, hätte Getreide nie eine Verbreitung gefunden.

jon


@Martha Hari

> Ich kenne zufällig ein Mädchen im Alter meiner Tochter, die an

> Zöliakie erkrankt ist. Die Mutter hat meines Wissens nach lange

> gestillt. Die Eltern ernähren sich schon seit Jahren vollwertig -

> auch schon jahrelang vor der Geburt der Tochter.

Dazu kann ich nichts sagen, weil ich die Ernährung und Vorgeschichte nicht kenne. Ich weiß aber aus Erfahrung, daß unter 'vollwertig' ziemlich beliebiges verstanden wird. Um das aber beurteilen zu können, müßte sich ein qualifizierter Arzt die Ernährung und den Fall im Detail anschauen. Alles andere wäre Spekulation.

> Von was genau soll Zöliakie die Krankheitsfolge sein?

> Die Krankheit ist sehr früh ausgebrochen, in einem Alter, in

> dem das Kind noch keinen Zucker zu sich genommen hatte.

Das hängt mit der langen Entstehungszeit der ernährungsbedingten Krankheiten zusammen. Im Schnitt dauert es rund 20 Jahre, bis sich die ersten Folgen einer langjähringen Fehlernährung zeigen. Je nach Konstitution und Qualität der Ernährung kann es schneller gehen oder länger dauern. Generell ist es aber ein generationenübergreifendes Problem, es spielt also auch die Ernährung der Eltern und deren Eltern einen Rolle. Die Konstitution wird wird also vererbt, die Kinder kommen mit einer Vorbelastung zur Welt. Da wir mittlerweile etwa die fünfte Generation haben, die mit zivilisatorischer Fehlernährung aufwächst, häufen sich mittlerweile diese Krankheiten im Kindesalter.

> Der einzige Unterschied zwischen Glukose und verschiedenen

> anderen Kohlenhydraten besteht doch in der Länge der Ketten.

Der hier relevante Unterschied besteht im Vitalstoffgehalt des Mehls. Das normale Auszugsmehl besteht fast nur aus Stärke, es wird aus dem Mehlkern des Getreides gewonnen. Das Getreidekorn besteht aber nicht nur aus dem Mehlkern, sondern auch aus den Randschichten, der Aleuronschicht und dem Keimling. Diese Bestandteile enthalten sehr wichtige Vitalstoffe unter anderem die B-Vitamine, die zur Verarbeitung der Stärke benötigt werden. Verzehrt oder füttert man nur Auszugsmehle, fehlen diese Stoffe und es kommt in Folge zu einem Mangelzustand. Der wiederum führt auf Dauer zu Stoffwechselstörungen, die dann unterschiedliche Krankheiten zur Folge haben. Die Zöliakie ist nur eine davon, auch bspw. Diabetes, Arteriosklerose, Rheuma u.a.m. haben hier ihre Hauptursache. Das sind im Grunde alles bekannte Dinge - daß Diabetes durch raffinierte Kohlenhydrate verursacht wird, weiß man bspw. schon seit 1929.

j|n


@Martha Hari

> Nö, die Werbung, Organisationen wie Stiftung Warentest und die

> Kinderärzte sagen, es komme auf die möglichst große Ähnlichkeit

> zur Muttermilch an.

Es ist richtig, daß es genau darauf ankommt, aber gerade in diesem Bezug ist die Fertigmilch am weitesten von der Muttermilch entfernt. Das Hauptproblem ist, daß die Fertigprodukte nur denaturiertes Eiweiß enthalten, der Organismus aber natives Eiweiß benötigt, um gesund zu bleiben. Das haben Kollath und Pottenger schon vor langer Zeit herausgefunden und belegt.

Ein zweiter Aspekt sind die Vitalstoffe, die aufgrund ihrer Empfindlichkeit bei der Herstellung der Milchpräparate zerstört werden und deshalb künstlich zugesetzt werden müssen. Da aber nur ein Bruchteil der Vitalstoffe überhaupt bekannt ist und noch weniger synthetisch hergestellt werden können und diese Stoffe zudem voneinander abhängen, kann die Fertigmilch die Muttermilch nur sehr entfernt nachbilden.

> Im Westen werden z. Zt. 3% aller unter 3jährigen in Kindergärten

> betreut. Das dürfte an der Allergiestatistik nicht viel ändern.

Der Anteil wird ja zukünftig steigen. Ich bezweifle, daß die Allergieraten dadurch sinken.

> Das klingt mir sehr nach Verschwörungstheorie.

Ist es nicht. Das Problem liegt eher darin, daß die tatsächlichen Ursachen niemanden interessieren. Sie sind nicht Bestandteil der ärztlichen Ausbildung, die sich ja nicht um Krankheitsursachen dreht, sondern um Diagnostik und Medikation. Ursachen spielen da leider keine Rolle. Auch, weil man damit kein Geld verdienen kann. Allergiker sind eine Goldgrube für die Pharmaindustrie. Ich weiß - auch das klingt wieder nach Verschwörung, ist aber nur simples wirtschaftsorientiertes Denken. Gemacht wird eben, was Geld bringt und den Shareholder Value stützt.

> Liefer mir doch 1 Argument! Ich finde Deine Sichtweise

> interessant, aber Du hast mir noch kein einziges stichhaltiges

> Argument geliefert.

Wofür genau möchtest du ein Argument?

b>eprn_ie-a7x4


Für diejenigen die sowas (selbsgemachte Reismilch usw...) interessiert:

[[http://www.ernaehrungsberatung-zh.ch/dokumente/diplomarbeiten_2004/Saeuglings_und_Kleinkindernaehrung_Honold_Chavez_Guedes.pdf]]

Ähhhh......auf jeder Säuglingsmilchpackung steht oben, dass Stillen das beste für das Kind ist. Verstehe nicht warum solche, auf breiter Basis anerkannte Dinge, in Frage gestellt werden.

b:e$rnie0-ao7x4


Noch ein bisserl was zum lesen:

[[http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgp.cgi?doc=19967]]

Mxarth=a Haxri


jn,

Dazu kann ich nichts sagen, weil ich die Ernährung und Vorgeschichte nicht kenne. Ich weiß aber aus Erfahrung, daß unter 'vollwertig' ziemlich beliebiges verstanden wird.

Ich würde sie als "Hardcore"-Vollwert-Esser bezeichnen. Auf jeden Fall verzichten sie auf Fabrikzucker. Ich wollte mal einen glutenfreien Geburtstagskuchen für die Tochter backen, da musste ich Rohrohrzucker verwenden.

Generell ist es aber ein generationenübergreifendes Problem, es spielt also auch die Ernährung der Eltern und deren Eltern einen Rolle. Die Konstitution wird wird also vererbt, die Kinder kommen mit einer Vorbelastung zur Welt.

Das hieße ja, dass falsche Ernährung das Erbgut verändert und zwar über einen evolutionsbiologisch gesehen verdammt kurzen Zeitraum von wenigen Jahrzehnten. :-/

daß Diabetes durch raffinierte Kohlenhydrate verursacht wird

Altersdiabetes. Natürlich, dass lebenslange Fehlernährung Auswirkungen hat, darüber müssen wir gar nicht streiten.

Und was das denaturierte Eiweiss angeht: ist es nicht so, dass Eiweiss nicht nur durch z.B. Hitze denaturiert, also seine Struktur verändert, sondern auch durch z.B. Säure. Eiweiss in Zitronensaft flockt. Nun ist aber doch Magensäure noch agressiver. Dann müsste doch Eiweiss spätestens im Magen so oder so denaturieren. Und wieso ist die Struktur des Eiweisses so wichtig für die Aufnahme? Bleiben nicht die einzelnen Bestandteile (Aminosäuren??) intakt?

> Liefer mir doch 1 Argument! Ich finde Deine Sichtweise

> interessant, aber Du hast mir noch kein einziges stichhaltiges

> Argument geliefert.

Wofür genau möchtest du ein Argument?

Na ja, irgendwie erschliessen sich mir Deine Argumente noch nicht. Siehe Frage oben. Siehe Entstehung von Krankheiten durch falsche Ernährung der Eltern/Großeltern.

Finde es aber nett, dass Du so ausdauernd mit mir diskutierst.

Viele Grüße,

Martha

j/n


Hallo Martha,

> Ich würde sie als "Hardcore"-Vollwert-Esser bezeichnen.

Das hängt von der Perspektive ab. ;-) Wie gesagt: Jeder versteht unter Vollwertkost etwas anderes. Was ich darunter verstehe ist die vitalstoffreiche Vollwertkost nach Bruker und nur dafür gelten meine Aussagen. Bruker ist auch der einzige, der langjährige Erfahrungen in der praktischen Anwendung der Vollwerternährung an Patienten hat - über 30.000 immerhin.

> Auf jeden Fall verzichten sie auf Fabrikzucker. Ich wollte mal

> einen glutenfreien Geburtstagskuchen für die Tochter backen,

> da musste ich Rohrohrzucker verwenden.

Das meinte ich damit, daß man sich die Ernährung im Detail anschauen muß. Rohrohrzucker ist ein Fabrikzucker. Er wird in diversen Publikationen zwar als gesünder hingestellt, aber er ist im wesentlichen nur ein weniger gut gereinigter Zucker. Er hat die gleichen schädlichen Eigenschaften wie der normale Haushaltszucker - die Konzentration und die Vitalstofffreiheit und gehört daher nicht in eine Vollwerternährung. Da Fabrikzucker dieser Art Vollkornprodukte in der Regel unverträglich macht, müßte man als nächstes der Frage nachgehen, warum dann das Frischkorngericht und das Vollkornbrot vertragen wurden.

Bereits die Tatsache, daß Rohrohrzucker verwendet wird, erklärt schon, daß die Krankheit trotz 'Vollwert' entstehen konnte.

> Das hieße ja, dass falsche Ernährung das Erbgut verändert

> und zwar über einen evolutionsbiologisch gesehen verdammt

> kurzen Zeitraum von wenigen Jahrzehnten.

Ja und nein. Es gibt dazu keine Untersuchungen, aber zwei mögliche Ansätze:

Zum einen teilt dich das Kind ja zehn Monate den Kreislauf mit der Mutter, ist also auf deren Vitalstoffversorgung angewiesen. Leidet die Mutter bereits unter einem Mangel, dann auch das ungeborene Kind, so daß es mit einer Vorbelastung zur Welt kommt.

Zum anderen hat man mittlerweile herausgefunden, daß die DNA nicht alles ist und es eine Art zweite DNA gibt - Stoffe, die bestimmen, ob bestimmte Genome aktiv werden und in welcher Ausprägung sie aktiv werden. Diese Stoffe reagieren sehr schnell auf veränderte Situationen und das würde erklären, warum zwar die DNA gleich bleibt, aber dennoch eine sehr schnelle Änderung der Konstitution möglich ist.

Ich denke, daß beide Effekte zusammenwirken.

> Altersdiabetes. Natürlich, dass lebenslange Fehlernährung

> Auswirkungen hat, darüber müssen wir gar nicht streiten.

Nein, jeder Diabetes. Es gibt imho keinen Unterschied zwischen Altersdiabetes und juvenilem Diabetes. Der eine ist nur eine Vorstufe des anderen.

> Und was das denaturierte Eiweiss angeht: ist es nicht so, dass

> Eiweiss nicht nur durch z.B. Hitze denaturiert, also seine Struktur

> verändert, sondern auch durch z.B. Säure. Eiweiss in Zitronensaft

> flockt. Nun ist aber doch Magensäure noch agressiver. Dann

> müsste doch Eiweiss spätestens im Magen so oder so

> denaturieren.

Der Begriff "Denaturieren" wird in zwei Bedeutungen verwendet, was die Sache etwas undurchsichtig macht. Eigentlich bedeutet denaturieren beim Eiweiß den Verlust der spezifischen Eigenschaften und der Lebendigkeit. Da dieser Aspekt in die moderene Medizin nicht so recht Einzug halten wollte (Lebendigkeit kann man nicht messen), hat man irgendwann begonnen den Begriff auch für die Eiweißverdauung im Magen zu verwenden. Im Magen werden die Proteine durch Magensäure und Enzyme aufgespalten. Das geht nur dann richtig, wenn die Proteine noch ihre Struktur haben, werden sie vorher durch Erhitzen in ihrer (Tertiär-)Struktur verändert, sinkt die Bioverfügbarkeit (Körber, Männle, Leitzmann, "Ernährung des Menschen) erklärt das bspw. ausführlich). Die Aufspaltung im Magen darf man also schon einmal nicht mit der Denaturierung des Eiweiß gleichsetzen.

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, den vor Jahrzehnten Pottenger und Kollath untersucht haben. Sie fanden in Fütterungsversuchen an Ratten und Katzen heraus, daß die Tiere gesund blieben, wenn sie mit unerhitztem Eiweiß gefüttert wurden, während sie bei Fütterung mit erhitztem Eiweiß sehr bald Degenerationen und Erkrankungen zeigten, die identisch mit denen beim Menschen sind. Auch Bernasek hat diese Beobachtungen gemacht, er hat aber vor allem den generationsübergreifenden Effekt untersucht.

> Und wieso ist die Struktur des Eiweisses so wichtig für die

> Aufnahme? Bleiben nicht die einzelnen Bestandteile

> (Aminosäuren??) intakt?

Das Eiweiß verliert zuerst seine Lebendigkeit (wie auch immer man das meßtechnisch sehen will). Bei fortschreitender Schädigung verliert es seine Struktur und dann treten auch irreversible Schädigungen der Aminosäuren auf. Die bekannteste ist die Maillard Reaktion, die sich im Bräunen des Eiweißes zeigt.

> Na ja, irgendwie erschliessen sich mir Deine Argumente noch

> nicht. Siehe Frage oben. Siehe Entstehung von Krankheiten

> durch falsche Ernährung der Eltern/Großeltern.

Es hätte mich auch gewundert, wenn sich das nach wenigen Sätzen erschließt. Das Thema ist ja recht umfangreich und vor allem nicht gerade medienpräsent. Da sind Zweifel absolut normal und verständlich. Wenn du dich näher damit beschäftigen möchtest, kann ich dir "Unsere Nahrung, unser Schicksal" von Dr. M.O.Bruker empfehlen. Er hat das alles sehr gut ohne Fachchinesisch beschrieben. Wenn du die direkten Auswirkungen der heutigen Ernährung auf den Menschen mal sehen möchtest, schau mal, ob du "Gefährdete Menschheit" von Albert v. Haller irgendwo findest. Zum Kaufen ist das zu teuer, aber in Hochschulbibliotheken steht es häufiger mal. In dem Buch hat Weston Price die Auswirkungen der heutigen Ernährung rund um die Erde untersucht und inklusive Bildmaterial dokumentiert.

> Finde es aber nett, dass Du so ausdauernd mit mir diskutierst.

Ich finde es prima, daß du kritisch nachfragst. :-)

MVartha2 Haxri


Rohrohrzucker ist ein Fabrikzucker. Er wird in diversen Publikationen zwar als gesünder hingestellt, aber er ist im wesentlichen nur ein weniger gut gereinigter Zucker.

Womit süsst Du denn? Mit Honig?

Um weiter mit Dir zu diskutieren, müsste ich mich wohl tatsächlich erstmal in die Materie einlesen.

Viele Grüße,

Martha

bPer-nie-0a7x4


Womit süsst Du denn? Mit Honig?

....ich bin zwar nicht JN, ich versuchs mal zu beantworten:

a) gar nicht

b) Stevia

c) Honig sparsamst

müsste ich mich wohl tatsächlich erstmal in die Materie einlesen.

tue das, die eigene Meinung ist immer noch die beste.

Meine Meinung zum Zucker habe ich mir entgültig gebildet, als man den "Ötzi" im Eis fand. Er war doch schon 50 Jahre alt und hatte keine Karies, obwohl er keine Zahnbrürste hatte, obwohl er niemals Flourtabletten zu sich genommen hatte, obwohl er nie beim Zahnarzt war.

jxn


@Martha Hari

> Womit süsst Du denn? Mit Honig?

Wo es geht, bevorzuge ich frische Früchte, ansonsten verwende ich in der Tat einen guten Imkerhonig - allerdings in Maßen und eher in Sinne eines Gewürzes.

> Um weiter mit Dir zu diskutieren, müsste ich mich wohl

> tatsächlich erstmal in die Materie einlesen.

Das finde ich eine gute Idee. :-) Wenn du diskutieren möchtest, stehe ich dir jederzeit gerne zu Verfügung.

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