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Schreckliches Erlebnis nach Polypen-Op?

tqini:00x78 hat die Diskussion gestartet


hallo ihr!

meine tochter ist 7 und hat gestern die polypen herausbekommen und beidseitige schnitte im trommelfell und rechts ein paukenröhrchen. nichts außergewöhnliches. am abend vorher waren wir bei dem narkosearzt. wir sagten ausdrücklich zu ihm, dass ich als mutter dabei sein wolle, wenn sie aufwacht. da mein mann und ich die ausbildung zu krankenschwester/pfleger gemacht haben (dies aber schon seit mehr als 7 jahren nicht mehr ausüben und auch nach dem examen nicht mehr praktizieren) kannten wir das als durchaus üblich und normal. der narkosearzt verwischte seine antworten sehr geschickt... es war alles relativ schwammig - er ist immer ausgewichen. und letztendlich schien es, als wäre alles ok. er sagte: " sie sind schon bei ihr". ok soweit war alles klar. am nächsten morgen fuhr ich mit ihr in die klinik. beim aufklärungsgespräch vom behandelnden hno-arzt wurde audrücklich gesagt das nur ein elternteil dabei sein dürfte... ich kam mit meiner maus an und ein anderer kleiner junge wurde ebenfalls vom selben arzt operiert - beide eltern waren da ??? auf nachfragen sagten sie das man ihnen sowas nie gesagt hätte. also gut damit konnte ich noch leben. wir waren dann im zimmer auf station und meine lena wurde prämediziert. auch alles normal und ok. schließlich wurde sie geholt und ich ging mit und fragte, ob ich mit zum vorbereiten dürfte. die schwester sagte sehr schroff: " nein - nur bis zum aufzug". für mich ging das auch noch da lena ja schon relativ weggetreten war und nicht wirklich alles mitbekommen hat... gut, dann war ich alleine. ärzte und schwestern sagten zu mir, es dauert ca. 15 min. dann 20 min. dann 30 min. - vorher meine ich. die schwester die uns betreute meinte, es dauert 30 min. bis MAXIMAL eine stunde. ok, soweit wieder alles klar. war natürlich dem herzinfarkt nahe und sowas von nervös weil eines meiner kinder die erste vollnarkose ihres kleinen lebens bekommt. und wie man ja weiß, ist die reaktion völlig verschieden... also wie gesagt war ich ganz alleine. kein schwein kam mal her und hat gefragt wie es mir so geht oder hat gesagt das alles ok ist. im normalen zeitrahmen ist das durchaus verständlich und normal. aber nach einer stunde tat sich immer noch nichts. ich fragte nach und wurde schroff abgewiesen es sei schon alles ok. ich traf einen pfleger auf dem weg zum op und sagte ihm, er solle doch mal nach lena fragen wie es ihr geht. er sagte er macht es. nach zehn min kam er und sah mich und machte auf dem absatz kehrt und lief in die andere richtung. ich war mittlerweile so durch den wind das ich mir dabei nicht so viel gedacht habe... dachte er hats vergessen....(die hoffnung stirbt zuletzt..) nach 1std 30 min. hab ich mir wieder diese schwester gekrallt und fragte sie was da los ist und ob sie nicht evtl mal anrufen könne... wann man sie denn holen kann.... (ach ja! und als ich ca nach einer stunde fragte sagte man mir, man wäre noch nicht mit ihr fertig.... )na ja, diese schwester sah mich sehr intensiv an und sagte:" ich rufe nicht an und das werde ich auch nicht tun!! mit ihrer tochter ist alles ok." ich wollte sie nur noch anbrüllen - bist DU dabei oder was??!!

ich war mit meinen nerven am ende - denn wie gesagt meine ausbildung ist ein weilchen her - aber ich kenne mich doch noch einigermaßen aus..... ich wußte einfach, dass da was nicht stimmt. nach nochmaligen ca 10 min. lief sie am zimmer vorbei uns sagte sie holen sie nun. ich habe vor dem aufzug gewartet - ca. noch mal 15 min. ich wollte nur noch meine maus wiedersehen und sehen, dass es ihr gut geht. ich habe mit allem gerechnet. damit das sie schläfrig ist oder hysterisch oder aggressiv oder mit irgendwelche märchengeschichten erzählt - das wäre alles ok gewesen. ok um auf den punkt zu kommen: der aufzug kam und die tür ging auf und dort lag meine tochter lena, kleine 7 jahre alt und ihr gesicht war total verschwollen. ich habe die abdrücke der pflaster gesehen mit denen man ihr die augen zugeklebt hat und sie hat so bitterlich geweint. aber das schlimmste war das sie keine luft bekommen hat. sie hatte einen krupp anfall - und was für einen. sie lag da und weinte - ein schluchzer - ein einziehen der luft als wenn man die schlimmste bronchitis hat..... und das im sekundentakt....

:°( :°( mir kam es vor als reiße man mir den boden unter den füßen weg.... adrenalin pur - aber von der feinsten sorte... ich habe versucht sie zu beruhigen, habe ihr gesagt das ich jetzt da bin... danach ging es ein bisschen besser... aber nicht gut. der krupp kam als hätte sie schluckauf.... es war entsetzlich. der schwester war auch nicht ganz wohl - auf mein drängen gab sie ihr ein zäpfchen - besser gesagt ich. danach war es ok. normal wie nach einer vollnarkose eben. mir wurde auf nachfrage gesagt, dass sie im op nach dem aufwachen "relativ unruhig war...sie hätte sich reingesteigert..." so ein scheiß!!! ich weiß wie sie war. sie hat geweint und geweint und hat nicht gewußt was los ist! ihr kehlkopf und alles war so gereizt (gerade bei kindern) das das passiert ist. das ist auch verständlich. aber ich denke, wenn ich hätte dabei sein dürfen wenn sie aufwacht, wäre es nicht so schimm geworden... wenn überhaupt. ich würde so gerne wissen, was da wirklich war! wann es angefangen hat - nach dem extubieren? dann kann echt keiner was dafür - oder nachdem sie einigermaßen wach war und einfach geschnallt hat was los ist und total angst hatte.... ach ja - ihren ersten und einzigen krupp-anfall hatte sie als sie ca. 2 jahre war. dann nie wieder. jetzt ist sie sieben. alles war jedenfalls wieder ok und es ist nicht mehr wiedergekommen seit gestern. ihr geht es gut und sie ist wieder relativ fit. aber ist das ok?? ist das NORMAL abgelaufen? sie war solange unten im op/aufwachraum weil eben etwas nicht in ordnung war... es läßt mir keine ruhe und ich habe dieses bild wie sie aus dem aufzug kommt ständig vor mir und vor allem dieses geräusch beim einziehen der luft....

was meint ihr? ist sowas normal? man sagte mir es passiere nicht gerade 3x am tag - aber es kommt vor....

wäre für antworten unendlich dankbar!!

war lang - sorry dafür... aber das musste jetzt sein. ich hatte eine todesangst um mein kind.

lg

Antworten
-kHaxse-


Also -als Laie würde ich sagen, dass die Kinder schon weggetreten sind, wenn sie aufwachen. Mein Sohn hatte eine Vollnarkose wegen einer Phimose-OP, der hat den gesamten Aufwachraum auseinander genommen.

Das Husten kann sicher von Intubieren kommen, hatte ich auch sehr stark mit Erbrechen nach einer Vollnarkose.

aber ich denke, wenn ich hätte dabei sein dürfen wenn sie aufwacht, wäre es nicht so schimm geworden... wenn überhaupt.

Ich glaube, es wäre in Deinem Gemütszustand nicht besser gewesen, wenn Du dabei gewesen wärst :-/ Ich bin gelernte Zahnarzthelferin und habe auch schon viele komplizierte OP´s gesehen, aber bei meiner Tochter bin ich beim Durchtrennen des Lippenbändchens auch bald umgekippt. Als Mutter ist das zu viel, wenn die eigenen Kinder dort hilflos liegen.

Alles in Allem würde ich sagen, dass Du sicher schlecht betreut wurdest, aber ich denke die haben sich sicher um Deine Tochter gekümmert. Ich wünsche Ihr und auch Dir gute Besserung und Erholung @:)

lQenJa_hxexe


Also meine Zwillinge haben auch schon beide

diverse OP,s hinter sich bringen müssen , aber ich denke nicht das es so falsch war von den Schwestern :°_

Du scheinst auch sehr aufgeregt gewesen zu sein , was verständlich ist und normal, aber sicherlich wäre es nicht hilfreich gewesen , da ein Kind dies merkt und sich überträgt :°_

Sie werden deine Kleine mit Sicherheit gut behandelt haben , nur manchmal sind sie halt *wiesollichessagen*etwas abgestumpft.

Für sie ist es normaler Klinikalltag und sie sind dann manchmal nicht mehr so feinfühlig bezüglich der Eltern , was aber nie böse gemeint ist.

Dann darf man nicht vergessen , das sie mehr als einen kleinen Patient haben .

Dieses Husten und keuchen inkl. Giemen , kenne ich von meinen Zwillingen , das hatten beide nach den Op,s bei meinem Sohn lag es aber wohl daran das er sich selber extubiert hat ;-D (er benötigte ein Rectodelt Zäpfchen damit er sich entkrampft und wieder atmen konnte .

Was für ein Zäpchen hast du ihr denn gegeben , wenn ich fragen darf ?

Ihr habt es überstanden , Deiner Tochter geht es hoffentlich wieder gut und das ist das wichtigste!

Lieben Gruß

rVedhaiyredan_gel


ich habe die abdrücke der pflaster gesehen mit denen man ihr die augen zugeklebt hat

:-o

ist das normale prozedur?

lfena_Bhexxe


Ich kenne das auch so

ist das normale prozedur?

Davon merken sie aber ja nichts , das wird unter der Narkose gemacht ;-)

t%in0i0078


hallo ihr lieben!

danke für eure lieben antworten @:)

ihr habt da schon recht, nur war es für mich der totale horror.... und natürlich auch schon im hinterkopf das am montag die kleine dran ist mit op - zwei zähne müssen raus - sie ist erst zwei und da machen sie es auch unter vollnarkose... und wenn die große schwester so krampft - wie ist das wohl bei der kleinen??

dauert natürlich nicht so lange wie bei der großen... aber es hört halt gerade gar nicht mehr auf mit diesem stress....

es war bei der großen für mich halt auch der punkt, dass sie in dem alter ist wo sie schon ein enormes bewusstsein entwickelt hat und das natürlich mitbekommen hat in dem moment und diese wahnsinns angst hatte.... bei der kleinen wird das wohl nicht so schlimm werden denke ich denn sie versteht ja echt noch nicht was um sie rum passiert.... mit den schwestern das sie "abgestumpft" sind kann ich irgendwo verstehen. für sie ist es routine - aber sie dürften keine sekunde vergessen, das es für eltern und kinder eben NICHT so ist und dementsprechen reagieren. gerade bei kindern ist das so wichtig. und wenn sie das nicht tun sind sie fehl am platz. es gibt immer ausnahmen, das weiß ich. es prägt halt unendlich sowas. und entspannnt geht man das nächste mal nicht an die sache... eine schwester meinte am schluß relativ patzig als wir lena angezogen haben: die ist aber blass - die würde ich tragen! wir meinten natürlich tragen wir sie. ich fragte sie dann ob sie es besser fände, wenn wir noch bleiben. darauf sie wieder sehr patzig: SIE sind die mutter! .... ???

ich hab gedacht ich spinne - der arzt hatte das ok doch gegeben! und hätte sie mir einfach gesagt - bleiben sie doch noch eine stunde wäre ich die letzte gewesen die nein gesagt hätte....

na ja, so war das eben. kann ich nicht mehr rückgängig machen. bei der kleinen mach ich mir halt sorgen wenn sie auch intubiert wird ob sie danach auch so reagiert wie die große...

was meint ihr?

also vielen vielen dank noch mal *:)

lg

lXena_hiexe


Mache dich nicht verrückt

jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die Narkose.

Vielleicht vertrug deine "große" das Narkosemittel nicht optimal , das gibt es auch :°_

Oft ist es auch so , gerade bei schon größeren Kindern , das wenn sie mit stress und Angst in die Narkose gehen , das sie dann auch so aufwachen und erstmal ein wenig desorientiert sind und sich völlig verkrampfen .

Ist bei Erwachsenen übrigens nicht anders |-o nach meiner großen Kiefer Op bin ich anschließend als ich wach wurde schnurstracks zur Ausgangstür gelaufen und wollte weg , haben sie mich wieder einfangen müssen ;-D

Bei Deiner Tochter sind es nur 2 Zähnchen , das ist ja auch nur eine kleine Kurznarkose , da wird es sicherlich ganz anders laufen.

Wenn du vor Ort bist , erkläre ihnen doch das bei der großen dieses und jenes passiert ist und ob sie Dich ein bisschen mehr mit einbinden können , weil Du nicht möchtest das die Kleine das auch so erlebt!

Alles Liebe :)* :)*

PWeteWrfranxce


Hallo an Alle,

Das Verhalten der Schwester war absolut UNAKZEPTABEL.

Nach jahrzehntelanger OP Tätigkeit erlaube ich mir das zu bemerken.

Richtig ist das die Mütter immer mehr leiden wie die Kinder. Aus diesem Grunde dürfen sie auch bei der Norkoseeinleitung nicht dabei sein,auch wenn es sich um die Kinder von Krankenhausangestellten handelt.

Der Krupp Anfall ist eine verhältnismäßig seltene postoperative Komplikation,kann aber i.d.R. vom Narkosearzt in den Griff bekommen werden. Die Kinder erinnern sich meist nicht mehr an die Vorgänge da die Narkosemittel eine retrograde Amnesie verursachen.

Normalerweise dürfen die Mütter nach der Op in der Aufwachphase im Aufwachraum bei ihren Kindern sein.

Das die OP Mitarbeiter "abstumpfen" möchte ich ganz energisch verneinen,auch ich fühle heute noch mit wenn ich Fälle wie den geschilderten höre. Tatsache ist das OP Personal eine gewisse, für den Laien vielleicht unverständliche, "Gelassenheit" an den Tag legen doch vergessen wir nie das wir es mit Menschen und hier besonders mit Kindern zu tun haben.

Sollte das geschilderte vorgehen in dem betreffenden Krankenhaus üblich sein würde ich bei der Pflegedienstleitung nachhaken!

Allen viele Grüße

d5evFnixc


also.....ich finde das UNMÖGLICH :(v

klinikalltag und routine hin oder her - aber hier werden menschen (und angehörige) behandelt und keine gegenstände! und da kann man doch wenigstens ein wenig sensibilität erwarten!

mein sohn hat mit knapp 5 die polypen entfernt und paukenröhrchen gesetzt bekommen und es sollte ursprünglich in der klinik gemacht werden. ich hatte damals auch gefragt, ob ich zur narkosesetzung und zum aufwachen BEI IHM sein darf - was natürlich abgelehnt wurde... okay, dann eben nicht - aber dann wird er HIER auch nicht operiert :-p ich konnte mir einfach nicht vorstellen, das so zu machen.....

ich hab dann nen arzt gefunden, der das ambulant macht: ich hab mein kind IN MEINEN ARMEN gehalten, als die narkose gesetzt wurde, sie haben ihn dann schlafend in den op getragen und 15 minuten später hatte ich ihn wieder schlafend IN MEINEN ARMEN (naja,ok - NEBEN mir - auf ner aufwachliege)

2 stunden später sind wir nach hause und alles war vorbei! er hat nicht geweint, nicht getobt und auch kein "traumatisches erlebnis" davon behalten.

klar - jedes kind reagiert anders auf eine narkose und man kann den ärzten und schwestern nicht unbedingt nen vorwurf machen, dass die so doofe vorschriften haben.... aber man braucht diese "abfertigung" auch nicht einfach so hinnehmen!!!

deshalb war das für uns die richtige entscheidung und ich würde es jederzeit wieder so machen.

liebe grüße *:)

P]et:erfraxnce


hallo,

liebe Devnic ich finde es gut das du diese Möglichkeit hattest. Aber ich glaube du hast hier möglicherweise einiges falsch verstanden. Den von Tini geschilderten Fall der Polypen Op finde ich auch absolut unkorrekt, jedoch die Bestimmungen in KKH sind nun einmal so. In einer Praxis eines niedergelassenen Arztes kann man bestimmt mehr auf den einzelnen eingehen. In einer großen OP Abteilung mit mehreren OP Säalen ist dies leider nicht möglich.

In jedem Falle kommt es darauf an wie man mit den Angehörigen, Eltern, spricht und in den Häusern in denen ich tätig war kann von ABVERTIGUNG keine Rede sein.

In deinem Falle wurde bestimmt besonders auf dich und deine Wünsche eingegangen, denn die eigentliche Narkose hast auch du nicht mitbekommen,dein Sohn hat ein Einschlafmittel bekommen und wurde dann in den OP gebracht.

Ich kann sehr den Unmut mancher Eltern verstehen doch es geht Gott sei dank nicht überall so zu wie in dem geschilderten Fall von TINI.

Allen viele Grüße

l2ena_=hexxe


Das mag ja sein

Das die OP Mitarbeiter "abstumpfen" möchte ich ganz energisch verneinen, auch ich fühle heute noch mit wenn ich Fälle wie den geschilderten höre.

Aber das ist lange nicht die Regel , leider.

Ich erlaube mir auch das mal anzumerken , arbeite ich doch selber lange genug in dem Bereich und aufgrund meiner Kids die beide Muko haben und regelmäßig in der Klinik sind und diverse OP,s hinter sich bringen mussten , auch längerfristig auf der Intensiv Betreut werden mussten !

Viele sind schon abgestumpft , was aber auch verständlich ist wenn man sich einen gewissen Panzer aufbaut , alleine schon aus Selbstschutz!

Allerdings fehlt es vielen einfach daran das ganze zu differenzieren!

von der Belastung des Klinikpersonals ganz zu schweigen , wenn man sich in den verschieden Krankenhäusern mal die Einsparungen bezüglich des Pflegepersonals ansieht und beaobachtet wie unterbesetzt teilweise die Schichten sind!

Von daher tun mir beide seiten gleichermaßen leid

*:)

tPiniO007x8


vielen dank

für eure antworten!

peterfrance @:) sehe ich alles auch so.

was mir noch immer keine ruhe lässt ist das sie mich als sie im aufwachraum war und so "unruhig" war nicht geholt haben - wenigstens dann! ich hätte sie doch viel besser beruhigen können als jeder andere!!! und es ist echt nicht so das sie mir das möglicherweise nicht zugetraut hätten weil ich auf der station amok laufe... ich bin halt durch die gänge gewandelt und habe 3 mal oder so nachgefragt... und das auch ganz ruhig und vernünftig ohne laut zu werden oder zu heulen oder dergleichen. ich wollte nur wissen was los ist nach der viel zu langen zeit!!! von wegen ihrer tochter gehts gut..... sie lang da unten und hat keine luft bekommen und hat geweint und gejammert wenn nicht geschrien! ich kenne mein kind und ich kenne narkosen... nein da werde ich hingehalten und wenn mein kind kommt - dann das!!! so eine unglaubliche angst und hilflosigkeit die ich ihr angesehen habe.... sie behalten sie lieber röchelnd und halb erstickend und weinend (wie gesagt "unruhig") im aufwachraum und ich denke weil sie irgendwann selbst gemerkt haben so können sie das nicht weiter machen haben sie sie hochgebracht. ich persönlich und nach meiner erfahrung denke ich sie hätte in diesem zustand unbedingt noch im aufwachraum bleiben müssen! MIT mir. und wie gesagt - wenn ich von anfang an dabei gewesen wäre, wäre es so weit nicht gekommen. sie hätte sich nicht so extrem reingesteigert. und da geht es wieder um das feingefühl.... der ärzte, schwestern, pfleger, narkoseärzte.... welches wohl nicht vorhanden war. vorschriften hin oder her. SO nicht.

Peterfrance: sie erinnert sich gott sei dank nicht. aber ich leider schon. und ich habe tatsächlich überlegt, ob ich mich an irgendeine stelle wende. meinst du pflegedienstleitung? ich würde auch wahnsinnig gerne die protokolle sehen, die währenddessen geführt worden sind... geht das? und wie komme ich da dran?

die klinik in der ich war ist keine kinderklinik und es ist auch keine dabei. das war mein fehler dieses kh auszusuchen aber unser hno ist dort wie gesagt belegarzt. sowas mache in in zukunft nur noch in einer kinderklinik. das argument des arztes war auch , dass im aufwachraum auch erwachsene sind - in teilweise entwürdigenden zuständen... auch alles klar und verständlich das man das nicht sehen soll - nicht wegen einem selbst vielleicht sondern wg. schweigepflicht der ärzte und weil es für diese leute echt nicht toll ist, wenn man sie so sieht. aber es gibt vorhänge zum zuziehen... wäre doch mal eine idee... und wie gesagt muss man individuell abschätzen können, was für den patienten mom. am besten ist.... (also in dem fall für lena)... oder? ich dachte darum geht es ... was ist das beste für den patienten, nicht - was ist weniger stress für uns... aber ich habe mich leider bitter getäuscht.

lg

tini

PWeterKfrvanxce


Hall Tini,

ja ich würde mich in deinem Falle an die Pflegediestleitung des Krankenhauses wenden es gibt im Zuge der Qualitätssicherung einen Patientenbeauftragten der sich mit solchen Problemen beschäftigt.

Durch meinen Beruf und auch als Patient (bin 23x operiert worden) habe ich beide Seiten kennen lernen müssen und kenne leider alle Probleme die diesen Funktionsbereich OP betreffen, und habe mich auch schon mit Erfolg beschwert.

In Zuge des für den Laien unvorstellbaren Kostendruckes hat sich besonders in den letzten 10-18 Jahren in diesen kostenintensiven Bereichen ein Leistungsdruck entwickelt der nur auf dem Rücken des Personales und den Patienten ausgetragen wird.

Generell muss man heute sagen vorher gut informieren und möglichst vorher alle Unklarheiten mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Grüße

dAevOnxic


ich sehe das schon, dass das personal in den kliniken oft hoffnungslos überlastet ist, deshalb hab ich ja auch geschrieben, dass man ihnen nicht unbedingt nen vorwurf machen kann! mir tun die leute auch leid! und dass sie ne art "selbstschutz" aufbauen müssen ist mir auch klar (ich persönlich könnte den job sowieso nicht machen, weil mir das alles viel zu nahe gehen würde...)

trotzdem könnte hin und wieder etwas mehr "menschlichkeit" nicht schaden ;-) und ich sehe ehrlich gesagt nicht wirklich ein, warum im op zig ärzte und schwestern ein- und ausgehen dürfen (fragt lieber nicht, wieviele leute bei mir mit im kreissaal standen und rein und rausgelaufen sind....), aber eine mutter nicht kurz beim kind bleiben darf bis es eingeschlafen ist. das sind doch nur wenige augenblicke und man könnte sich ja genausogut was überziehen, hände desinfizieren usw.....oder?

peterfrance: ich weiss nicht, ob das die "richtige" narkose war, was mein sohn in meinem arm bekommen hat ??? es war jedenfalls ne milchige flüssigkeit, die ihm in die vene gespritzt wurde. und daraufhin ist er in sekunden "weggesackt" und hat die augen verdreht. sah schon etwas komisch aus, aber zumindest hatte er keine angst, weil ich immer da war.

naja, egal....

tini: vielleicht bekommst du ja hinterher so nen fragebogen, wie zufrieden du warst, dann schreib das doch höflich aber deutlich rein, wie du dich gefühlt hast.

liebe grüße *:)

tMinKi007x8


devnic

so einen fragebogen sollte ich lieber nicht ausfüllen... :-/

mir tun die leute dort auch oft leid. habe den job ja selbst mal gemacht und es ist hart! auf alle fälle. trotz allem habe ich mich immer bemüht, individuell auf die menschen einzugehen. denn menschen sind keine maschinen... niemand ist gleich. und das darf man auch nach 20 jahren berufserfahrung nicht vergessen.

peterfrance: noch eine frage - wodurch genau tritt das auf - durch den tubus oder die aufregung danach... ???

ich muss auch sagen, dass es eine krankenschwester gab - die war spitze! sie hat sich meiner tochter als "zauberschwester" vorgestellt... sie war echt klasse - einfach eine frau mit herz!

lg

tini

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