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Brustdrüsenschwellung bei Kids

T(we!e7t82 hat die Diskussion gestartet


hallo

erstmal eine allgemeine frage: kennt jemand das? hat ein kind von euch so etwas? möchte nicht dne ganzen roman wenn dann hier um sonst schreiben. meine tochter hat es seit 2005 und wird nun erst 4 jahre. ovarialzysten sind wohl dran schuld, die gott sei dank inaktiv sind.

wenn irgendwer sowas schon durch machte oder steckt auch gerade drin oder der gleichen, meldet euch doch mal...

lg

tweet82

Antworten
T!we'et8x2


nochmal hochschieben

lg

M(arkusc65


Nur eine Vermutung ...

Hallo tweet82!

Scheinbar kann Dir niemand mit Erfahrungen weiterhelfen.

Leider kann ich Dir zu diesem Thema auch nicht wirklich viel sagen.

Ovarialzysten entstehen oft als Folge einer zu hohen Ausschüttung bestimmter Hormone, hier vermutlich Östrogen. Für dieses Alter scheint mir das aber doch sehr ungewöhnlich zu sein.

Eine zu hohe Östrogenausschüttung verursacht auch bei sehr kleinen Mädchen ein Anschwellen der Brustdrüsen. Es kann zum Auftreten verfrühter Pubertätsmerkmale kommen. Da Östrogen bei Mädchen zudem bewirkt, dass sich die Wachstumsfugen der langen Knochen schließen und somit das Wachstum abgeschlossen wird, halte ich eine zügige Erstellung einer klaren und eindeutigen Diagnose für angeraten.

Ursache solcher Erscheinungen könnte auch eine Behandlung mit hormonhaltigen Medikamenten sein. In diesen Fällen sind diese Nebenwirkungen nur vorübergehend.

Nimmt Deine Tochter irgendwas regelmäßig ein oder wurde sie in letzter Zeit mit hormonhaltigen Salben behandelt?

Zeigt sie sonst irgendwelche körperliche Veränderungen, die man erst später erwarten würde?

Ich würde Dir raten, die Kleine möglichst bald von der Kinderärztin/dem Kinderarzt zu einem erfahrenen Kinderendokrinologen überweisen zu lassen. Das ist ein Spezialist, der sich besonders gut mit dem Hormonsystem von Kindern auskennt.

Wie gesagt – ich kann mich irren, aber die Anzeichen deuten m. E. in diese Richtung.

Wenn sich das alles als harmlos herausstellt, umso besser. Dann hab‘ ich Dir vielleicht ein paar schlaflose Nächte bereitet, aber am Ende bist Du wenigstens ganz sicher, dass es Deinem Kind gut geht.

Geh‘ mit ihr zu einem Kinderendokrinologen – ich glaube, dort kann man Deiner Kleinen helfen oder Dir zumindest sicher sagen, dass alles OK ist.

Viele Grüße und alles Gute der Kleinen!

Markus *:)

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