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Stark behaarte Beine im Alter von 6 Jahren

mGnxb


@ Stanis

Aber allerspätestens mit 12/ 13 wird der Oberlippenbart ein Problem für sie weden

Das ist eine Frage der Sichtweise. Sind die Haare ein "Problem"? Oder sind es die anderen, intoleranten Menschen? Es ist auch bißchen anmaßend, daß du deine Vorlieben als Maß der Dinge nimmst... klar, zwischen euch würde es vermutlich ein Problem geben, aber das heißt noch lange nicht, daß es alle Menschen so sehen müssen wie du.

Und wenn ein Mädchen weiß, daß nicht ihre Haare das "Problem" sind, sondern die Menschen die denken wie du (ohne dich jetzt angreifen zu wollen), dann können sie sich verhältnismäßig leicht von diesem "Problem" lösen und müssen sich dafür nicht gegen ihren eigenen Körper richten, oder aufhören, sich als Frau zu fühlen. Verstehst du den Unterschied? Es ist eine Frage der Sichtweise bzw. des Weltbildes, wie gut man mit sich selbst im Reinen sein kann. Und wer ein Weltbild hat, daß diese Haare nichts Schlimmes sind, es in dieser Welt aber trotzdem viele Menschen gibt, die - aus welchen Gründen auch immer - das nicht so sehen können oder wollen, der hat die besten Voraussetzungen.

[...] - aber nicht in der Jugend, wenn es darum geht für jungs zu schwärmen und- hach, ist der süß! ( Mädchen sind so - alle- die meisten total, einige weniger)

Nein, es sind nicht alle Mädchen so. Gerade die, die von Anfang an ganz genau wissen, was sie wollen, verfallen nicht in dieses Schwärmen (das letztendlich darauf beruht, daß man jemanden nicht kennt und sich die schönsten Dinge ausmalt. Ich kann zwar verstehen, was du meinst, aber wenn du das grundlegend verallgemeinerst (bzw. es so hinstellst als müssten alle Mädchen so sein...) scheinst du nicht allzu viel Menschenkenntnis zu haben.

Ich bin 16 und da mach ich keinen Hehl draus: Freundin mit Damenbart käme für mich nicht in Frage!

Zum Gück gibt es auch 16jährige, die an erster Stelle auf die Ausstrahlung eines Menschen achten ;-)

*:)

A9m!ylZei n89


es gitb doch inzwischen so viele möglichkeiten der dauerhaften haarentfernung. Ich würde sagen, mal beim Hautarzt informieren...

mGnb


@ Amylein89

na toll, bei einem 6jährigen Kind??

Sorry, aber sowas ist letztendlich eine Schönheitsoperation, und Schönheitsoperationen bei Kindern sind das Letzte. Sie zeigen nur, daß die Eltern ein Problem mit dem Aussehen ihrer Kinder haben und sie nicht so wie sie sind annehmen oder lieben können. Und die Kinder müssen dafür herhalten. Wenn es um so weitreichende und endgültige Entscheidungen geht sollte man diese dem Menschen, den es betrifft überlassen - wenn er die nötige geistige Reife für so eine Entscheidung erreicht hat und es nicht "den Eltern zuliebe" mit sich machen läßt. Oder weil er die Meinung der Eltern über sein eigenes Gefühl stellt (kein Kind hat von Natur aus das Gefühl, mit seinem Körper sei etwas nicht in Ordnung... das übernehmen sie immer von anderen Menschen!).

Ich hab manchmal den Eindruck, einige hier denken jeder Mensch müsse automatisch so fühlen wie sie selbst...

KPiSMeMxi


Wenn sich der Körper so langsam verändert (Vorpubertät) und man sich nicht mehr wohl in seiner Haut fühlt...machen die meisten Jugendlichen viele Probleme durch.

Sei es von leichten Komplexen, mit denen sie so halbwegs klarkommen...sie mit anderen Sachen "verstecken" oder mit einem bestimmten Verhalten kompensieren... und bei einigen Jugendlichen verursachen diese Veränderungen so starke Minderwertigkeitsgefühle, so dass sie nahezu in Depressionen verfallen.

Wenn es dann auch zwischen Eltern und Kind nurnoch Zankereien gibt, kaum noch lobende Worte, sondern immer nur Kritik und Enttäuschungen ...wenn es nur wenige Freunde gibt, viele Hänseleien...tjah, da kann es leicht zum Gedanken:"Kein Mensch liebt mich" kommen...

Ob das nun ein leichter Damenbart ist (Blondinen haben da Vorteile, weil die Häärchen nicht so auffallen!)

oder ob das nun die breitere Hüfte, die leichten X-Beine, die zu dünnen Waden, die zu krausigen Haare, die Körpergröße, oder sonst irgendwas ist...

ich denke jeder Mensch macht in der Zeit Komplexe durch und muss mit der Zeit lernen damit zu leben!

Für unser Problem gibt ja Gott sei Dank eine einfache Lösungen, wie z.b. die Haarentfernung...schlimmer wäre es für mich, wenn mein Kind sich eine Operation wünschen würde! Wie soll man einem Jugendlichen mitten in der Pubertät und einer leichten Depression klarmachen, dass ne OP auf keinen Fall in Frage kommt und sie damit lernen muss zu leben!!!

Je besser die Eltern ihr Kind auf so eine schwere Zeit vorbereitet haben und je besser das Vertrauensverhältnis ist, desto besser wird das Kind diese "schlimme Zeit" überstehen!

Es ist eben eine wichtige Reifephase, ohne die es nicht geht! :-)

Wenn ich so zurückschaue, war es für mich trotz all meiner Probleme damals eine sehr schöne Zeit, auf die ich gerne zurückschaue! Diese Zeit hat mich stark gemacht!

Was die dauerhafte Haarentfernung angeht, denke ich nicht dass sie das bei Kindern machen würden.

Wenn überhaupt schätze ich frühestens ab 16 oder so...

Was das kürzen der Häärchen mit einer Schere angeht, kann ich auch eigener Erfahrung sagen: Wenn man sie nicht direkt an der Wurzel unten schneiden sondern nur leicht die Spitzen schneidet, werden sie nicht dicker und auch nicht stoppelig... es sieht einfach nur etwas heller aus, also sticht es weniger in die Augen.

Ich bin der Meinung, dass es eigentlich nicht darum geht, dass es Menschen gibt, die behaart als unästhetisch empfinden, sondern dass man in dem Alter immer so sein möchte wie die anderen. Wie die Norm! Man möchte nicht negativ auffallen! Wie ich oben bereits beschrieben habe, könnte das auch das bisschen Babyspeck sein, dass man noch hat...die Form der Nase, die leicht abstehenden Ohren etc.

Wenn man sieht, dass andere Menschen, die anders sind einfach besser aussehen, dann gefällt man sich selber nicht mehr, wenn man in den Spiegel schaut.

Das ist auch der Grund warum es Magersucht gibt. Die Jugendlichen gefallen sich nicht mehr, fühlen sich nicht wohl mit ihrer Figur.

Dabei haben sie keine schlechte Figur, sondern nur eine falsche Vorstellung davon, wie es sein sollte...

bye

cDlaji$rext


Sind die Haare ein "Problem"? Oder sind es die anderen, intoleranten Menschen? Es ist auch bißchen anmaßend, daß du deine Vorlieben als Maß der Dinge nimmst...

Es ist nun mal aber so, dass Bartwuchs bzw. starke Körperbehaarung ein sekundäres Geschlechtsmerkmal von Männern ist und damit praktisch alle Menschen das bei Frauen als sexuell unattraktiv einstufen. Es ist nicht unbedingt eine Vorliebe bei der man eine Wahl hat.

Natürlich soll man dem Mädchen nicht zu spüren geben, dass die Haare hässlich sind. Aber sie sollte wissen, dass es Möglichkeiten zur Haarentfernung gibt und dass sie die in Anspruch nehmen kann, wenn sie möchte.

mWn`b


@ KiSeMi :

Je besser die Eltern ihr Kind auf so eine schwere Zeit vorbereitet haben und je besser das Vertrauensverhältnis ist, desto besser wird das Kind diese "schlimme Zeit" überstehen!

Dazu sollte vielleicht noch gesagt werden, daß dieses "Vorbereiten" nicht bedeutet, seinem Kind gewisse Verhaltens- oder Denkweisen "mit Gewalt" beizubringen, die man als Eltern für sinnvoll hält (das Kind selbst kann dabei ja völlig anders empfinden, ist immerhin ein eigener Mensch). Auch wenn ich mich wiederhole.. die beste Vorbereitung ist immer noch, sein Kind die Erfahrung machen zu lassen, wie es sich anfühlt wenn man vollkommen angenommen und geliebt wird. Wer dieses tiefe Gefühl kennt, kann es auch von oberflächlicher Anerkennung unterscheiden.

Es ist eben eine wichtige Reifephase, ohne die es nicht geht! :-)

Genau :) Und diese Phase kann einem niemand abnehmen, diesen harten Weg muß jeder Mensch selbst gehen, wenn er hinterher selbstbewußt und unabhängig sein möchte :)

Ich bin der Meinung, dass es eigentlich nicht darum geht, dass es Menschen gibt, die behaart als unästhetisch empfinden, sondern dass man in dem Alter immer so sein möchte wie die anderen. Wie die Norm! Man möchte nicht negativ auffallen!

Aber in genau diesem Verhalten zeigen sich doch die unerfüllten Bedürfnisse und Sehnsüchte, die sich in einem angestaut haben... der Wunsch nach vollständiger Anerkennung und Liebe. Wer diese Dinge erfahren hat, der weiß, daß er so "gut" ist wie er ist, und daß er nicht irgendeiner Norm entsprechen muß. Er hat nichts mehr, das er durch diese Norm hinzugewinnen könnte (oder würde es durchschauen, wenn er nicht als ganzer Mensch, sondern nur weil er sich angepaßt hat, geliebt wird).

Wenn man sieht, dass andere Menschen, die anders sind einfach besser aussehen, dann gefällt man sich selber nicht mehr, wenn man in den Spiegel schaut.

Dieses "besser aussehen" ist ein rein subjektives Empfinden. Und entsteht durch das fehlende Selbstwertgefühl, wobei wir wieder am Anfang sind: Bei den Eltern...

Das ist auch der Grund warum es Magersucht gibt. Die Jugendlichen gefallen sich nicht mehr, fühlen sich nicht wohl mit ihrer Figur.

Magersucht ist hat viel tiefere Wurzeln als das Aussehen. Das persönliche Körperempfinden ist der Ausdruck eines Defizites auf psychischer/seelischer Ebene, das der Mensch nicht mehr ausgleichen kann. Dabei geht es weniger darum, daß man "einfach" irgendwas Anderes schöner findet, als um beispielsweise den Druck und Zwang, den man selbst die meiste Zeit wahrnimmt, irgendwelchen Normen oder Idealen entsprechen zu müssen... das Gefühl, daß man so wie man wirklich ist nicht sein darf, daß man schlecht ist, daß niemand sieht, wie es einem wirklich geht...

@ clairet:

Es ist nun mal aber so, dass Bartwuchs bzw. starke Körperbehaarung ein sekundäres Geschlechtsmerkmal von Männern ist und damit praktisch alle Menschen das bei Frauen als sexuell unattraktiv einstufen.

Das ist aber eine Definition, die von Menschen festgelegt wurde! Wie können sich Menschen anmaßen, über die Natur hinweg entscheiden zu wollen, was nun "männlich" oder "weiblich" sein soll? Und vor allem, mit welcher Rechtfertigung kann man behaupten, daß die eine Eigenschaft beim anderen Geschlecht etwas Negatives, Verwerfliches wäre? Der Natur ist es herzlich egal, was wir Menschen nun als männlich oder weiblich bezeichnen, das läßt sie allein unser Problem sein... und da bleibt es auch: In unseren Köpfen. Es gibt Unmengen an Frauen, die eine starke Körperbehaarung haben. Willst du ihnen nun die Weiblichkeit absprechen, damit deine Kategorisierung wieder zutrifft? Die Haare sind keine Krankheit (sie bedeuten keine Einschränkung der Körperfunktion), und vor langer Zeit hatten alle unsere Vorfahren ein Fell, auch die weiblichen. Auch das mit der sexuellen Attraktivität ist nur der oberflächliche Schein: In Wirklichkeit haben Menschen sogar einen Instinkt, durch den sie Körperhaare anziehend finden (Der Grund liegt in der Evolution begründet, die Haare stehen nunmal im Zusammenhang mit der Geschlechtsreife eines Menschen und machen diesen als potentiellen Partner zur Fortpflanzung interessant). Viele Jugendliche fühlen auch das Bedürfnis, sich mit diesen haaren zu beschäftigen, so fühlen z.B. manche Jungen das Bedürfnis, die Haare unter den Armen ihrer Mitschülerinnen, die gerade angefangen haben zu wachsen, anzuschauen. Dazu kommt dann die Verteuflung dieser Haare durch die Gesellschaft und Medien, die dazu führt, daß diese Jungen ihrem Gefühl mißtrauen, sich "abartig" oder "pervers" fühlen und versuchen, es zu unterdrücken... oder in diesem Gefühls- und Gedankenchaos auch mal schnell beleidigende Bemerkungen ("iieh, wie eklig" usw.) von sich geben, die im Grunde nur zeigen, daß sie ein sehr tiefes Bedürfnis haben, sich mit diesen Dingen auseinanderzusetzen...

Es ist nicht unbedingt eine Vorliebe bei der man eine Wahl hat.

Gesellschaftlich gesehen mag das vielleicht sogar in gewissem Rahmen zutreffen. Wobei auch hier das Elternhaus (und später die Toleranz im Freundeskreis) eine große Rolle spielt. Verallgemeinern würde ich diese Aussage nicht: Man kann zwar keine anderen Menschen ändern, aber man hat die Möglichkeit, sein eigenes Empfinden zu steuern - wenn man bereit ist, von dieser Möglichkeit bewußt Gebrauch zu machen.

AKmyle4in8x9


@ mnb Das ist KEINE schönheitsop! Und gerade wenn man es macht wenn sie noch ein junges Kind ist, ist es oft am wirksamsten. ich weiss das weil es bei meinem bruder gemacht wurde, seine haare begannen am kopf zu wachsen und wuchsen langsam über die stirn und das ganze gesicht, inzwischen ist er haarlos und das seit 10 jahren (er ist 15)

´Das war eine megakurze Laserbehandlung...narkose und schmerzfrei.

Und das hat dann auch nix damit zu tun das die eltern nicht mit dem aussehen des kindes zufrieden sind, Man sollte nur mal an die Gesellschaft denken, das Mädel wird später eine Menge Probleme dadurch haben, wenig freunde haben etc. weil man sie nur wegen ihren vielen Haaren verarschen wird. Da sollte man an das wohlbefinden des Kindes denken und nicht an sich selbst. Und anders war das auch gar nicht von mir gemeint! Aber gugg dir doch unsere gesellschafft an. ´Wenn jemand ein wenig anders ist, ist das gleich ein Grund den jenigen zu verarschen und zu meiden...auch da spreche ich aus erfahrung, ich durfte das ganze zb. mi meinem übergewicht durchmachen...und bei meinem Bruder haben sogar die erwachsenen damals dumme kommentare abgelassen. Wenn der Haarwuchs echt so schlimm ist wie sie sagt, wei wird das dann erst sein wenn das Mädchen in die Pupertät kommt? Daran sollte man mal denken. Und nicht "ich bin die mama und unzufrieden mit meinem kind..." sondern "ich bin die mama und helfe meinem Kind so früh es geht damit es später mal keine sozialen Probleme bekommt"

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Meine Tochter ist 7 Jahre alt und hat auch nen braunen Pelz an den Beinen - den hat sie von mir. Sie hat mir immer zugeschaut, wie ich mir die Haare epiliere und wollte das dann auch mal probieren. Das tat ihr dann aber zu weh. Ich hab Ihr dann von Wachsstreifen erzählt, die ich auch noch habe (mir wächst nämlich immer wieder so eine Art kleiner Bart unterhalb meines linken Ohrs - der wird mit den Wachsstreifen entfernt). Wir haben dann Kosmetikstudio gespielt und "das Übel an der Wurzel" entfernt. Sie hat das ganz tapfer ertragen - war auch ihr Wunsch, ohne mein Zureden - und sit wieder mit sich zufrieden. Das mit dem Damenbart würd ich aber nicht selber angehen, da würd ich auch erst mal zum Kinderarzt und wenn der nichts auffälliges findet, dann zur Kosmetikerin. Ich würd sie auf jeden Fall nicht lange darunter leiden lassen, denn Kinder können grausam sein.

mbnb


@ Amylein89:

sondern "ich bin die mama und helfe meinem Kind so früh es geht damit es später mal keine sozialen Probleme bekommt"

Das ist sicherlich eine gute Absicht, und ich kann auch jede Mutter verstehen, die ihrem Kind nur "das Beste" wünscht. Aber ich frag mich halt, ob sowas nicht auch nach hinten losgehen kann... wie viele Eltern entscheiden denn über ihre Kinder hinweg, was für sie "das Beste" ist? Ja, wir haben eine grausame und intolerante Gesellschaft, aber ist das wirklich ein Grund, sich gerade dieser Gesellschaft unterzuordnen und sie dadurch anzuerkennen? (Zumal wirklich nicht alle Menschen so sind!) Was für ein Weltbild vermittelt das dem Kind denn? Du bist nichts wert so lange du nicht der Norm entsprichst... das was Andere denken und sagen ist wichtiger wie deine eigene Überzeugung.

Wenn sie wenig Freund hat, was ist so schlimm daran, wenn diese dann wirkliche Freunde sind? Es gibt so viele falsche Freunde... und es gibt tatsächlich Menschen, die sich mit wenigen, aber dafür guten Freunden, wohler fühlen.

Ich sag ja nichts, wenn das Kind älter wird und selbst etwas gegen die Haare unternehmen will. Aber was machst du mit einem Kind, das sich mit den Haaren noch wohl fühlt? Das vielleicht Angst vor der Lserbehandlung hat? Nimmst du es ernst? Oder redest du auf es ein, bis es nachgibt und dir glaubt, dass es ohne diese Behandlung nicht glücklich werden kann?

Und vor allem, was sagst du ihm, wenn bei der Behandlung tatsächlich etwas Schiefgehen sollte? Bei euch mag es gut verlaufen sein, aber ein Risiko besteht nunmal immer. Soll eine Mutter diese Möglichkeit einfach verdrängen und hoffen, daß es gut geht? Und wenn nicht hat sie halt Pech gehabt?

Ich weiß, daß es die meisten Eltern (vielleicht sogar alle) nur gut meinen mit ihren Kindern. Aber gleichzeitig weiß ich eben auch, daß manche Kinder später eine ganz andere Vorstellungen vom Leben haben als ihre Eltern... drum eben die Frage: Was sagst du deiner Tochter, wenn sich nach Jahren herausstellt, daß sie deine Entscheidung als etwas Belastendes in ihrem Leben empfindet? Selbst wenn es ein kaltes "Pech gehabt" ist, es ist zumindest eine Antwort. Aber wer diese Frage verdrängt kann nicht ernsthaft für sich in Anspruch nehmen, "das Beste" für seine Tochter zu wollen..

e!kxk


es gibt auch schöne damenbärte. die frage ist, wie die trägerin dazu steht:

[[http://onechick.com/smog/images/frida_kahlo.jpg]]

EGishAoer5nchxen


marcolinospiel.

Es hört sich so an,dass deine Tochter,was von deinem Mann geerbt hat(Erbkrankheit)

Oder Ihr beide seid kernsgesund trägt aber aber in Euch ein Erbfehler mit,der diese nur verursacht,wenn beide Elternteile das in sich tragen und es dazu führt,das das Baby daran die Erbkrankeit mitgegeben hat oder diesen Erbfehler,was zu frühen oder vermehrten Haawuchs führt.Ich würde Euch vorschlagen,dass die ganze famlie sich untersuchen lässt,nach krankheiten,die solche Symtome hervorruft,ob ihr die Erbträger seit und das daran erkankt ist,weil ihr beide den Träger in Euch unbewusst habt oder,ob nur ein Elternteil damit zutun hat oder ,ob nur das Kind an eine Krankheit leidet.

Und was es für eine krankheit ist,und ob überhaupt und was den Haarwuchs auslöst.

Ganz wichtig ist ja die darauffolgende therapie,die auch mal lebenslang gemacht werden muss.Das werden Euch die Ärzte dann sagen.

Macht Euch am besten in einem Krankenhaus an der Endokrinologiestation einen termin aus.

m)nb


@ Micha:

In deinem Fall denk ich ist es völlig normal, daß es deine Tochter auch mit dem Epilieren ausprobieren wollte: Das ist ihre Welt, die du ihr gezeigt hast, und in der sich Frauen die Beine epilieren. Demnach ist ihr Wunsch etwas völlig Natürliches (was aber nicht heißen muß, daß sie es für den Rest ihres Lebens so sieht).

- war auch ihr Wunsch, ohne mein Zureden -

Und DAS find ich eben sehr wichtig! :)^

Ich würd sie auf jeden Fall nicht lange darunter leiden lassen, denn Kinder können grausam sein.

Das wiederum ist eine Unterstellung deinerseits. Die Threaderstellerin hat geschrieben, daß ihre Tochter mit den haaren kein Problem hat, sie leidet also nicht. Und wenn sie doch eines Tages leidet, dann find ich es nur fair, ihr beide Möglichkeiten anzubieten und ihr allein die Wahl zu lassen: Ob sie mit Rasieren/Epilieren beginnen möchte, oder ob sie versuchen möchte, so "stark" zu werden, so daß sie die Bemerkungen von Anderen nicht mehr verletzen. Denn auch das ist eine Möglichkeit, mit dieser Situation umzugehen, und man kann auch Hilfe bekommen (z.B. von einem Psychologen, wenn die Eltern sich damit überfordert fühlen). Vermutlich können das viele nicht nachvollziehen, aber für manche Menschen/Kinder/Jugendliche ist es schmerzhafter und traumatischer, sich selbst aufzugeben und den Anderen unterzuordnen, als deren Beleidigungen zu ertragen...

mxnb


*seufz* und nochmal was (@ Eishoernchen). Es ist ganz schön diskriminierend, wenn so etwas gleich als "Krankheit" bezeichnet wird. Daß es in einigen Fällen mit einer Krankheit in Verbindung stehen kann will ich nicht bestreiten, aber in den meisten Fällen sind diese Mädchen und Frauen kerngesund, sie entsprechen nur nicht der Norm. Können wir uns vielleicht drauf einigen, die genetischen Ursachen nicht als "Erbfehler" oder Krankheit zu bezeichnen, sondern als Spielerei oder Vielfalt der Natur? Dadurch gibt man den Betroffenen nicht automatisch das Gefühl "Du bist schlecht/krank/kein normaler Mensch"...

Mzichka 18x04


** Ok, das hab ich überlesen.

Wenn deine Tochter tatsächlich keine Probleme damit hat, dann würd ich mir da keinen Kopf machen. Lass den hormonspiegel cheken, und wenn der ok ist und sie nicht darunter leidet, dann ist ja alles bestens. Dann würd ich da auch erst reagieren, wenn sich bei ihr Kummer breit macht.

S>ilvercDhen17x90


Ich bin auch etwas stärker behaart und hatte als Kind einen kleinen Damenbart. Früher war mein Damenbart sehr dunkel, konnte man also sehr gut erkennen. In der Pubertät wurde mein Damenbart immer blonder und seit ein paar Jahren sieht man so gut wie gar nichts, da die Härchen fast weg und sehr viel kürzer sind - bin jetzt 18.

An Beinen, Armen, usw. bin ich zwar immer noch ziemlich behaart, aber man gewöhnt sich daran. Der Damenbart könnte also auch bei ihr nach einer bestimmten Zeit verschwinden.

Im Übrigen stimme ich mnb zu, akzeptier sie, wie sie ist. Experimentier nicht an deiner Tochter rum, weil der Damenbart dir nicht gefällt. Wenn sie älter wird und der Damenbart immer noch da ist lass sie einfach selbst entscheiden, ob sie damit umgehen kann/will oder sie sich epiliere, rasieren, etc. möchte.

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