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Stark behaarte Beine im Alter von 6 Jahren

m3nxb


Danke :-D

E3ishboWemrnxchen


Was ist daran Diskriminierung? Es haben einfach noch keine Mädchen von alter 6 Jahren einen Damenbart.Für mich kann das nicht normal sein.Einen Damenbart haben Frauen entweder,wenn es eine hormonelle störrung vorliegt im Alter,aber ganz normal.Hormonelle krankheit,Erbkranbkheit,rigendeinstoffwechselproblem oder sonstiges.Normal empfinde ich das nicht.Ich würde mich mal informieren statt so was zu behaupten.

L.atendtehr_Vxamp


Also ich hatte im Grundschulalter bereits eine starke Armbehaarung (und aufgrund meines Typs eben auch dunkle Haare, allerdings auf dunkler Haut). Ich weiß noch, wie mich ein Mitschüler drauf angesprochen hat und ich total stolz drauf war, dass ich als Mädchen mehr Haare hatte als er (klingt vielleicht komisch für einige, war aber so). Unsicher war ich nur kurz mal in der Pubertät mit 15, als ein Freund, den ich noch nicht lang kannte (auf ner Sprachreise) mit Blick auf meine Arme meinte "Ich finds ja nicht so schlimm, wenn Mädchen sich ihre Arme nicht rasieren..." aber mit so ner Betonung :-/ Vor allem weil dort ein Mädchen mit Achselbehaarung stark - auch von ihm - diskriminiert wurde und das Thema Rasieren (sogar im Intimbereich) absolut Nummer eins war unter den Teenies.

Aber abrasieren an den Armen hätte ich doof gefunden naja und nun heute.... also ich halte es bei mir eigentlich für relativ normal, bzw. denk gar nicht drüber nach und ich denk auch nicht, dass sowas überhaupt irgendwo in meiner Umgebung Thema sein könnte.

Die Behaarung habe ich aber generell von meinem Vater geerbt sowie das meiste von ihm, auch den dunklen Typ und das ist eben so

Ich denke das einzige was problematisch werden könnte ist der Damenbart (der ist bei mir zum Glück nur leicht und auch das nehme ich gar nicht mehr wahr), denn der fällt am ehesten auf und lässt sich am schlechtesten entfernen.

LRate+ntDer_Vamxp


Und wenn ein Mädchen weiß, daß nicht ihre Haare das "Problem" sind, sondern die Menschen die denken wie du (ohne dich jetzt angreifen zu wollen), dann können sie sich verhältnismäßig leicht von diesem "Problem" lösen und müssen sich dafür nicht gegen ihren eigenen Körper richten, oder aufhören, sich als Frau zu fühlen.

Na so einfach ist es aber nicht. Ich wurde jahrelang grundlos gemobbt und ich habe mir schon irgendwann die Überzeugung aufbauen können, dass es nicht an mir liegt, sondern dass die anderen ein Problem haben, aber glaubst du deswegen hätten mir ihre Sprüche, ihre Beleidigungen etc. weniger weh getan?

Gerade wenn man jung ist, wünscht man sich manchmal einfach akzeptiert zu werden und dazu zu gehören dürfen, egal ob da nun falsche oder richtige Werte grundlegend sind, man möchte eben einfach nicht "der Andere" sein. Das Auszuhalten, da gehört ein starker Charakter dazu und den muss man sich jahrelang aufbauen, aber ob ein Kind dazu in der Lage ist, das bezweifle ich.

Ich kann übrigens auch sagen, dass meine Eltern mich sehr gut erzogen haben, z.B. haben sie immer gesagt: "Falls jemand mal will, dass du eine Mutprobe machst, dann trau dich ruhig nein zu sagen, denn das ist viel mutiger, als einfach mitzumachen." Oder sie sagten: "Lass dich nicht ärgern von den anderen, die sind nur neidisch auf deine guten Noten, ignoriere das einfach, irgendwann hören sie auf damit, weil es ihnen langweilig wird." Aber es wurde ihnen nie langweilig.

Also an dem Bild, dass meine Eltern mir von mir gegeben haben, wird es mit Sicherheit nicht gelegen haben.

Genau :) Und diese Phase kann einem niemand abnehmen, diesen harten Weg muß jeder Mensch selbst gehen, wenn er hinterher selbstbewußt und unabhängig sein möchte :)

Absolut richtig nur entscheiden sich viele eben oft gegen diesen harten Weg! ;-)

Aber in genau diesem Verhalten zeigen sich doch die unerfüllten Bedürfnisse und Sehnsüchte, die sich in einem angestaut haben... der Wunsch nach vollständiger Anerkennung und Liebe. Wer diese Dinge erfahren hat, der weiß, daß er so "gut" ist wie er ist, und daß er nicht irgendeiner Norm entsprechen muß. Er hat nichts mehr, das er durch diese Norm hinzugewinnen könnte (oder würde es durchschauen, wenn er nicht als ganzer Mensch, sondern nur weil er sich angepaßt hat, geliebt wird).

Ich glaub nicht, dass es mir z.B. daran von zu Hause her gemangelt hätte, aber es gab Zeiten (und da war ich aus dem Gröbsten der Pubertät bereits raus), da wünschte ich mir nichts sehnlicher als einfach mal ein uniformes problemlos akzeptiertes Mitglied einer Gruppe zu sein... gleichwertig allen anderen gegenüber und nicht als irgendwas besonderes herausstechend - egal ob nun positiv oder negativ. Und diesen Wunsch werde ich wohl niemals zu hundert Prozent ablegen können...

Der Natur ist es herzlich egal, was wir Menschen nun als männlich oder weiblich bezeichnen, das läßt sie allein unser Problem sein... und da bleibt es auch: In unseren Köpfen.

Ja, absolut richtig. Aber löst das das Problem? Nein. Denn es bleibt da, wo es ist, in den Köpfen der Menschen und solange es da ist und da bleibt, so wird es auch für jeden Realität und jeder Einzelne hat mit den Konsequenzen dessen zu leben.

Aber was machst du mit einem Kind, das sich mit den Haaren noch wohl fühlt? Das vielleicht Angst vor der Lserbehandlung hat? Nimmst du es ernst? Oder redest du auf es ein, bis es nachgibt und dir glaubt, dass es ohne diese Behandlung nicht glücklich werden kann?

Also den Eindruck hatte ich bei der TE nicht, denn sie schrieb ja, dass es ihrer Tochter schon jetzt selbst nicht gefällt und sie unzufrieden damit ist.

Es hört sich so an,dass deine Tochter,was von deinem Mann geerbt hat(Erbkrankheit)

Wieso soll denn vermehrte Behaarung eine Krankheit sein? ???

Was ist daran Diskriminierung? Es haben einfach noch keine Mädchen von alter 6 Jahren einen Damenbart.Für mich kann das nicht normal sein.Einen Damenbart haben Frauen entweder,wenn es eine hormonelle störrung vorliegt im Alter,aber ganz normal.Hormonelle krankheit,Erbkranbkheit,rigendeinstoffwechselproblem oder sonstiges.Normal empfinde ich das nicht.Ich würde mich mal informieren statt so was zu behaupten.

Also bisher hab ich an mir noch keine Krankheiten feststellen können, die meine starke Armbehaarung ausgelöst hätte..... es gibt in der Natur und auch in den Genen einfach Unterschiede eishoernchen!

Die Threaderstellerin hat geschrieben, daß ihre Tochter mit den haaren kein Problem hat, sie leidet also nicht.

Hm? Das hatte ich anders gelesen...

L`a5tzen&ter_EVamp


übrigens die Stelle wo die TE schrieb, dass ihre Tochter unzufrieden damit ist:

Ich habe ihr diesbezüglich nie irgend etwas gesagt, aber sie selbst zupft bisweilen schon daran herum und sagt, dass sie die haare doof findet. ... Ich meine sie ist 6 und stört sich schon daran, wie soll das denn mit 12 werden?

mxnb


@ Eishoernchen:

Für mich kann das nicht normal sein

Normal empfinde ich das nicht

Genau so ist es. Es ist deine subjektive Empfindung, die du auch gerne behalten darfst. Aber indem du diese zur absoluten Wahrheit erhebst stellst du dich über die Menschen, die es anders empfinden. Und das find ich dann nicht mehr in Ordnung.

Soll sich z.B. Latenter_Vamp (hallo *:) ) nun wegen ihrer Haare unnormal oder krank oder genetisch mißgebildet fühlen? Bist du dann glücklich?

L`ate^ntexr_Vaxmp


hallo *:) (und tschüß, gehe jetzt nämlich schlafen ;-D)

Soll sich z.B. Latenter_Vamp (hallo *:) ) nun wegen ihrer Haare unnormal oder krank oder genetisch mißgebildet fühlen? Bist du dann glücklich?

:)z

m{nb


@ Latenter_Vamp:

Hallo :)

Na so einfach ist es aber nicht. Ich wurde jahrelang grundlos gemobbt und ich habe mir schon irgendwann die Überzeugung aufbauen können,

Und da meinte ich eben, daß es sinnvoll sein kann, diese Überzeugung gleich im Kindesalter aufzubauen. Das geht aber nicht durch Totschweigen, sondern durch offene Gespräche und auch Vertrauen, das man seinem Kind entgegenbringt.

Gerade wenn man jung ist, wünscht man sich manchmal einfach akzeptiert zu werden und dazu zu gehören dürfen

Menschen haben von Natur aus genauso das Bedürfnis, "sie selbst" sein zu dürfen. Und wenn gewisse Dinge fehlen verschiebt sich das Verhältnis eben leichter in Richtung akzeptiert zu werden, und das man selbst sein dürfen weicht der Selbstaufgabe, da man mit diesem "Selbst" bisher nicht genug angenehme Erfahrungen machen konnte...

Also an dem Bild, dass meine Eltern mir von mir gegeben haben, wird es mit Sicherheit nicht gelegen haben.

Nunja... ich seh schon, wie gut das alles gemeint war. Seh dabei auch Parallellen zu meiner Kindheit, und daß das nicht wirklich "geholfen" hat. Heute weiß ich warum: Zum einen geht es manchmal an der Realität vorbei ("irgendwann hören sie auf", "wenn du nicht drauf eingehst ärgern sie sich am meisten" usw.), zum anderen handelt es sich ausschließlich um Anweisungen ("trau dich Nein zu sagen", "laß dich nicht ärgern", "ignoriere sie" usw.), um klare Verhaltensmuster die einem vorgegeben werden.. die einen aber nicht in die Lage versetzen, die Situation zu durchschauen oder klar mit ihr umgehen zu können. Heute weiß ich, was mir in dieser Zeit wirklich gefehlt hatte (auch weil ich gesehen hab, wie andere Eltern mit ihren Kindern umgehen können). Zum Beispiel mit der Mutprobe: "Wenn jemand will, daß du eine Mutprobe machst, du aber weißt, dass es leichtsinnig wäre das zu tun, dann überleg erstmal, was du gewinnen oder verlieren kannst... wie Wertvoll ist für dich die Anerkennung von Menschen, die dich dazu bringen, etwas leichtsinniges zu machen (bzw. dir selbst zu schaden)? Und wie fühlst du dich vor dir selbst, wenn du dran denkst, daß du für diese Anerkennung sowas gemacht hast?" (oder so ähnlich). Oder: "Menschen, die andere durch gemeine Bemerkungen verletzen, sind in Wirklichkeit selbst sehr verletzt. Dagegen kannst du in der Regel nichts machen. Aber es kann erträglicher für dich sein, wenn du hinter ihre Maske schauen lernst... wenn du sehen lernst, wie verletzt und einsam sie selbst in Wirklichkeit sind. Würdest du einen Menschen jemals so behandeln? Wie sehr müßte man dich verletzen, damit dir egal wird, wie sehr andere Menschen unter deinen Worten leiden? Wie schlecht müßte es dir gehen, damit du nicht mehr mitkriegst, wie schlecht es ihnen dadurch geht?"

Ich denke durch solche Worte kommt ein Kind zum Nachdenken, kann lernen zu verstehen warum die Welt so ist wie sie ist, und wie es sich besser darin zurechtfinden kann. Indem ihm selbst die Möglichkeit, zu Entscheiden, gegeben wird. Und nicht ein vorgefertigter Weg vorgesetzt wird...

Absolut richtig nur entscheiden sich viele eben oft gegen diesen harten Weg! ;-)

Du meinst mit dem Strom schwimmen? Tja, was ist nun erstrebenswerter? Auf welchem Weg möchtest du andere Menschen lieber begleiten und unterstützen?

Ja, absolut richtig. Aber löst das das Problem? Nein. Denn es bleibt da, wo es ist, in den Köpfen der Menschen und solange es da ist und da bleibt, so wird es auch für jeden Realität und jeder Einzelne hat mit den Konsequenzen dessen zu leben.

Es löst das Problem nicht, aber es macht uns klar wo genau das Problem liegt, und wie wir es loswerden können... daß wir nicht durch die Natur daran gebunden sind. Und diejenigen, die das Problem tatsächlich aus ihrem Kopf bekommen... und die Probleme der Anderen bei den Anderen lassen... die sind es los. Klar, die Anderen haben noch ihre Probleme und man selbst spürt die Auswirkungen, z.B. daß sich nicht alle mit einem abgeben wollen. Aber das sind "äußere Umstände" auf die man keinen Einfluß hat. Ich hätt auch am liebsten, daß mir irgendjemand meinen Lebensunterhalt bezahlt und ich nie arbeiten muß, aber so jemand gibt's nicht, da hab ich einfach Pech gehabt :) Und auch die Anerkennung bleibt mir oft versagt (ich mach hier recht viel im Studentenwohnheim für Andere, aber kaum jemand zeigt sich wirklich dankbar...). Entweder ich kann mich ärgern bis ich krank werd, oder ich kann loslassen und die Welt so akzeptieren wie sie ist...

Also den Eindruck hatte ich bei der TE nicht, denn sie schrieb ja, dass es ihrer Tochter schon jetzt selbst nicht gefällt und sie unzufrieden damit ist.

Oh, dann hab ich die wohl mit der Tochter einer Teilnehmerin verwechselt, die weiter unten von ähnlichen "Problemen" berichtet hat. Ok, um mal mit einem völlig anderen Beispiel darauf einzugehen... ich kannte ein Mädchen, das sich für seine Schamlippen geschämt hat und damit unwohl fühlte. Sie merkte eben, daß es "anders" ist als bei den Anderen. Nach einer Weile stellte sich folgendes heraus: Sie hatte vor längerer Zeit mal ihre Mutter gefragt, warum das bei ihr so "komisch" aussieht. Und die Mutter meinte, das würde sie nicht wissen, und hat sich wohl ziemlich unwohl bei der Frage gefühlt. Und genau seit diesem Zeitpunkt fühlte sich das Mädchen unwohl mit seinen Schamlippen. Sie meinte, hätte ihre Mutter damals gesagt: "Die sehen nicht komisch aus, sondern wunderschön", dann wäre für sie das Thema erledigt gewesen, sie hätte nie wieder gedacht, daß das ein Problem sein könnte. Nachdem ihr das bewußt wurde konnte sie auch ihre negativen Gefühle leichter loslassen.

Ich vermute ähnlich kann man es auch bei der Tochter der TE sehen, denn kein Kind fühlt von sich aus eine Abneigung gegen seinen Körper. Vielleicht wurde sie nie drauf bewußt angesprochen, hat aber gemerkt, wie sich ihre Mutter die Beine rasiert/enthaart? Oder in der Werbung gesehen/gehört, daß Haare was Schlechtes sein sollen? Gerade drum find ich es ja so wichtig, daß es auch einen Gegenpol gibt. Daß das Thema nicht totgeschwiegen wird, dass man drüber redet, dass es Menschen gibt, die sich dran stören... aber dass es auch geichzeitig welche gibt, die es nicht stört, und die einen als ganzen Menschen lieb haben können. Und dass es ganz allein ihre Entscheidung ist, ob sie sich mit ihrem Körper wohlfühlen möchte, und kein Mensch das Recht hat, ihr da irgendwelche Vorschriften zu machen oder sie zu kritisieren. Wie sie sich letztendlich entscheidet bleibt ihre Sache, aber so hat sie zumindest mehrere Möglichkeiten gezeigt bekommen, wie sie mit der Situation umzugehen kann.

Schlaf gut *:)

wKar0umbini^chsoblxöd


hallo *:)

unternimm bitte was!!!vielleicht ist es behandelbar.es kann aber auch nur erbbar sein(was hormonelle sachen aber auch oft sind)ich habe auch einen stärkeren haarwuchs,v.a. an beinen aber nur einen leichten damenbart.fing bei mir aber später an, mehr so vor der pubertät.es gibt auch von ärztl seite unterschiedliche meinungen, es wäre hormonell oder südländische gene, mehr kann ich dir leider nicht sagen.persönlich finde ich es eig gar nicht sooo schlimm,finde hauptsache das gesicht ist hübsch, aber hab da v.a. von männl. seite schon paar sachen zu hören bekommen,die zwar sagen ich wäre wunderschön,sich aber über meine behaarung an den beinen "aufgeregt" und gelästert haben,allerdings auch nur weil ein paar häärchen nachm kürzlichen wachsen der beine zum vorschein gekommen sind,fast nicht sichtbar.nur bin ich schon älter und kann das mittlerweile wegstecken.was ich damit sagen will,leider ist es nur gerade in der heutigen zeit mit dem ganzen haare entfernen bezüglich behaarter frauen gaaaanz schlimm, das kann ich nur bestätigen...es wird sehr drauf geachtet und dann auch noch damenbart.ich würde einfach mal zum kinderarzt gehn, bei hormoneller störung endokrinologe.

hat deine tochter denn auch sonst schon behaarung, wenn ich fragen darf, an den beinen vielleicht?hat sie auch haarausfall(würde für hormone sprechen).

und wie siehts mit deiner eigenen behaarung aus, die ist normal, oder?

bei mir sind die haare in der pubertät gekommen, kann natürlich sein, dass sie durch die östrogene und weibliche entwicklung in der pubertät weniger werden ,aber es kann auch schlimme werden... und bis dahin wird sie viell schon übelst gehänselt, was ganz schlecht für die entwicklung ist.wo ich in der grundschule war, hat genau der typ in den ich verliebt war , mich in der kabine nackt erwischt und gelacht(war nicht sonderlich beliebt, war hässlich und ne brillenschlange und streber ;-), das weiß ich heute noch...nicht dass sie gehänselt wird und totale komplex bekommt in dem alter...denke es wird auch nicts nützen wnn du ihr sagst, die haare wären schön,sie wird es selber merken und kinder können sehr grausam sein.

liebe grüße @:)

eJikoxn


bitte handel jetzt, mit 6 wird dein kind noch nicht wirklich realisieren was da vorhanden geht und nach erfolgreicher therapie schnell alles wieder vergessen und sich normal entwickeln..

aber wenn du jetzt nichts unternimmst wird deine tochter eine sehr sehr schlimme kindheit erleben..

mobbing, ausgrenzung etc.. kinder sind sehr grausam und auch erfahrungen mit dem anderen geschlecht werden sehr sehr kompliziert...

ich bin sicher das es irgend eine art von laser behandlung gibt...

lass die haare, zumindest die im gesicht so schnell es geht entfehren.

es tut mir leid wenn ich ein bisschen taktlos klinge, aber wäre deine tochter zu meinen schluzeiten mit einem damenbart mitschülering, hätte ich ihr wahrscheinlich das leben zur hölle gemacht :-(

wie gesagt kinder können sehr sehr grausamm sein..

bitte erspaar deiner tochter diese qualen..

viel erfolg, halt uns bitte auf dem laufenden @:)

lg

m6nb


Na toll. Schon traurig wie hier einige Leute, die keine Ahnung haben ("ich bin sicher das es irgend eine art von laser behandlung gibt... ") oder nichtmal den Anfangsbeitrag aufmerksam gelesen haben (warumbinichsoblöd) meinen, sie würden genau wissen was zu tun sei. Und dabei nur ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle sehen, und keinen Raum dafür lassen, daß es auch Menschen gibt die anders empfinden bzw. andere Erfahrungen gemacht haben. Klingt fast so, wie wenn ihr mit euren beiträgen versucht, gegen eure eigenen Probleme und Erfahrungen anzukämpfen... unterscheidet sich nicht viel von Eltern, die ihrem Kind das ermöglichen wollen, was sie selber nie haben konnten... dabei aber die Wünsche des Kindes völlig ignorieren...

Dass ein Kind mit 6 Jahren nicht mitbekommt, was da passiert, ist Unsinn. Und zu der Haltung, über sein Kind hinwegzuentscheiden bzw. ihm das Gefühl zu geben, etwas sei mit ihm nicht in Ordnung und ihm so eine Behandlung einzureden ohne Alternativen aufzuzeigen, hab ich ja schon genug geschrieben...

LGatent)er_Vxamp


Und da meinte ich eben, daß es sinnvoll sein kann, diese Überzeugung gleich im Kindesalter aufzubauen. Das geht aber nicht durch Totschweigen, sondern durch offene Gespräche und auch Vertrauen, das man seinem Kind entgegenbringt.

Haben mir meine Eltern entgegen gebracht, ohne Frage.

Menschen haben von Natur aus genauso das Bedürfnis, "sie selbst" sein zu dürfen. Und wenn gewisse Dinge fehlen verschiebt sich das Verhältnis eben leichter in Richtung akzeptiert zu werden, und das man selbst sein dürfen weicht der Selbstaufgabe, da man mit diesem "Selbst" bisher nicht genug angenehme Erfahrungen machen konnte...

Nun stell dir aber vor, dass du wie ein Prominenter lebst, ständig wird jeder Schritt beobachtet, den du tust, un gleich wird er auch jedes Mal bewertet, nichts, was du tust, wirkt nicht in irgendeiner Art und Weise besonders, selbst wenn es in der Nase bohren ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich viele Prominente häufig wünschen, einfach mal wie jeder andere normale Mensch einkaufen gehen zu können, ohne, dass das wieder beobachtet wird.

Und genauso ging es mir, ich wollte einfach mal "normal" sein dürfen, ich wollte ja nun nicht deswegen mein Selbst verlieren, aber jeder dieser Anderen hatte doch auch ein Selbst und trotzdem waren sie gleichwertig anerkannte Gruppenmitglieder, nicht besser oder schlechter als jeder andere auch! Ob es nun die Theatergruppe war, die wie eine große Familie war, mit der man jeden Tag redete, aß, spielte, trank und Zeit verbrachte oder die Kollegen aus der Cafeteria, mit denen man seit Jahren zur Schule ging, die die eigene Clique darstellten, mit denen man jede Pause und Freistunde verbrachte - zu privaten Treffen außerhalb, die in der Gruppe stattfanden, wurde ich nicht eingeladen. Als Kollege, Mitspieler etc. war ich akzeptiert, nicht aber als persönlicher Freund, mit dem man auch was in der Freizeit hätte unternehmen können. Warum? Weil ich irgendwie anders war. Was dieses "andere" war, das wussten sie wohl selbst nicht, aber sie haben sich auch keine Mühe gemacht es herauszufinden...

zum anderen handelt es sich ausschließlich um Anweisungen ("trau dich Nein zu sagen", "laß dich nicht ärgern", "ignoriere sie" usw.), um klare Verhaltensmuster die einem vorgegeben werden..

So habe ich das aber nicht empfunden! Meine Eltern waren immer für mich da, ich konnte mit jeder Frage zu ihnen kommen und ich bekam immer eine Antwort, die ich verstand, ich habe mich daher sehr aufgehoben bei ihnen gefühlt (und mit Sicherheit nicht, als würden sie mir Anweisungen erteilen). Aber das einzige, womit sie mir tatsächlich hätten helfen können, wäre gewesen diese Spinner zum Aufhören zu bringen und das konnten sie nicht, das konnte niemand. Glaubst du denn, nur weil du mit dir im Reinen bist und zu dir selbst stehst, tut es weniger weh, wenn dich jemand verletzt, wenn deine besten Freunde dich nicht zu kennen scheinen und hinter deinem Rücken über dich reden, wenn du nur zum Spaß beklaut wirst etc.? Wenn dir jemand ins Gesicht schlägt, dann tut es trotzdem weh, auch wenn du weißt, dass der andere es nur tut, weil er mit sich selbst nicht klar kommt, und bei psychischen Schmerzen ist das nicht anders.

Wie sehr müßte man dich verletzen, damit dir egal wird, wie sehr andere Menschen unter deinen Worten leiden? Wie schlecht müßte es dir gehen, damit du nicht mehr mitkriegst, wie schlecht es ihnen dadurch geht?

So verletzt kann ich niemals sein, so schlecht kann es mir niemals gehen, dass mir das Wohl oder die Handlungsbasis der anderen Menschen egal werden, und auch das habe ich meinen Eltern zu verdanken! Ich hätte mir nur gewünscht, dass die anderen, die mich verletzt haben, die gleiche Botschaft von ihren Eltern bekommen hätten, nur ging es denen nicht darum, ihren Kindern Werte zu vermitteln, sondern einfach nur darum sie glücklich sein zu lassen - egal, wieviel Spielzeug dazu notwendig war oder wieviele andere Kinder sie dafür verprügeln mussten. Ein schlimmere Rüge als "Du, du, du, das macht man aber nicht." hätte es da nie gegeben.

Du meinst mit dem Strom schwimmen? Tja, was ist nun erstrebenswerter? Auf welchem Weg möchtest du andere Menschen lieber begleiten und unterstützen?

Ja ich meine mit dem Strom schwimmen. Ich habe aber nicht gesagt, dass ich diesen Weg gehe, sondern nur, dass sich viele gegen den harten Weg entscheiden. Wie oft habe ich es erlebt, dass Leute, die gemobbt wurden (und denen ich noch zur Seite stand, obwohl ich kräftemäßig eigentlich dazu gar nicht mehr in der Lage war), später selbst andere mobbten, sobald sie die Gelegenheit dazu hatten. Sie wollten sich rächen, sie wollten sich auch einmal mächtig fühlen und das hat mich sehr, sehr traurig gemacht, denn aus dem eigenen Leid hatten sie offensichtlich überhaupt nichts gelernt.

Entweder ich kann mich ärgern bis ich krank werd, oder ich kann loslassen und die Welt so akzeptieren wie sie ist...

Soweit bin ich noch nicht ganz.... hast du "Der gute Mensch von Sezuan" gelesen?

aber wenn du jetzt nichts unternimmst wird deine tochter eine sehr sehr schlimme kindheit erleben..

mobbing, ausgrenzung etc.. kinder sind sehr grausam und auch erfahrungen mit dem anderen geschlecht werden sehr sehr kompliziert...

Also ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es nur davon abhängt. Ich denke auch wenn ich mich komplett angepasst hätte (wir hatten einige solcher Fälle), wäre das Mobbing trotzdem weiter gegangen. Irgendwer ist immer der "glücklich auserkorene". Wisst ihr, wer meine größte Peinigerin war? Ein Mädchen, das richtig dick war. Man hätte ja nun meinen können sie wäre wegen ihres eigenen Gewichts gehänselt worden, aber da sie sich über mich aufgeschwungen hatte, war ihre gesellschaftliche Akzeptanz damit gesichert und das Los fiel auf mich. Entweder man wird angenommen oder man wird es nicht, und wenn man es nicht wird, dann ist der Grund schon fast egal, weil sich die Kinder immer wieder etwas Neues suchen werden. Veränderung des äußeren Wesens alleine wird da nichts helfen.

Vor ca. 2 Jahren stieg mein Freund in den Bus, um nach Hause zu fahren und da hörte er zwei Mädchen (weiß leider nicht, wer es war, hätte mich interessiert) über mich reden, sie sagten: "Ist das nicht die, die sich immer so komisch anzieht und nie raus geht?" Völliger Humbug. :|N Ich kleide mich schon seit langem recht annehmbar (wobei das nichts mit modischer Anpassung zu tun hatte, sondern lediglich mit dem Entwickeln eines eigenen Geschmacks) und ich gehe bereits seit meinem 15. Lebensjahr aus, wenn eben auch nicht jeden Abend und dabei meide ich vollere Orte wie Diskotheken. Aber für diese beiden Mädchen, wer auch immer sie sein mögen, bin ich immer noch die, die nie rausgeht und sich komisch anzieht. Nunja, ich wohne nicht mehr in dieser Stadt und werde dort auch nicht meine Zukunft verbringen, unter meinen Kommilitonen hatte ich auch noch nie ein Problem und deswegen interessiert mich deren Meinung herzlich wenig. Aber zu einem Kopfschütteln trägt es trotzdem noch bei. Die würden mich auch nach 20 Jahren bei einem Klassentreffen immer noch so sehen, egal was und wer ich bis dahin bin.

LVatenBter_Vxamp


@ mnb:

merke gerade, dass ich etwas vielleicht nicht ganz deutlich gemacht hab. Ich habe das Beispiel vom Prominenten gebracht, weil ich mir auch oft gewünscht hab, einfach nicht gesehen zu werden, unterzugehen in einer grauen Masse von Eintönigkeit. Zumindest ab und zu hätte das sehr geholfen.

minxb


@ Latenter_Vamp:

Vieles von dem was du schreibst kann ich gut nachvollziehen, da es mir ähnlich ging (und das ohne besondere körperliche Auffälligkeiten). Wobei die schlimmste Zeit wohl gegen Ende der Grundschulzeit lag, durch diese Erfahrungen konnte ich mich dann auch auf dem Gymnasium nie richtig öffnen und hab mich eher zurückgezogen (obwohl ich gemerkt hab, daß es dor einige sehr nette Leute gab, die keine Vorurteile hatten). Aber zu gemeinsamen Unternehmungen/Partys usw. bin ich eigentlich nie gegangen, hatte irgendwie auch gar nicht das Bedürfnis...

Ich denk oft werden auch einfach nur die Leute zum mobben rausgesucht, die Mitfühlend und hilfsbereit sind. Denn durch ihr mitfühlendes Wesen fühlen sie sich auch leichter verletzt. Und dann kommen halt so sachen wie "Kannst du mir 5 Euro leihen?" "Ok, aber ich möcht sie morgen bitte zurück".. am nächsten Tag dann: "Hä? Du hast mir Geld geliehen? Davon weiß ich nichts." ...

Mobbing gibt es immer und überall. Und wie du selbst sagtest, das Aussehen ist keine Gewähr dafür, gemobt oder nicht gemobt zu werden...

So habe ich das aber nicht empfunden! Meine Eltern waren immer für mich da, ich konnte mit jeder Frage zu ihnen kommen und ich bekam immer eine Antwort, die ich verstand, ich habe mich daher sehr aufgehoben bei ihnen gefühlt (und mit Sicherheit nicht, als würden sie mir Anweisungen erteilen)

Das kam dann vielleicht etwas falsch rüber. Ich wollte damit auch keinesfalls deine (oder meine) Eltern kritisieren. Es ist halt nur so, daß viele dieser gut gemeinten Ratschläge nicht funktionieren. Wie du sagtest: Man versucht, es zu ignorieren, und es tut immer noch weh. Aus dem wasich heute weiß find ich es eben wirkungsvoller, wenn man sein Kind selbst entscheiden läßt, auch seine Erfahrungen sammeln läßt. Und ihm in jedem Moment liebevoll zur Seite steht. Eine Bekannte hat auch eine 7jährige Tochter, und sie würde von den meisten als Außenseiter bezeichnet, ihre Lehrerin versuchte der Mutter auch einzureden, mit ihrem kind sei etwas "nicht in Ordnung" (letztendlich hat sie dann die Schule gewechselt). Das Mädchen wollte halt einfach nicht so schnell Kontakt aufnehmen, oder im Sport Spiele machen wo man sich gegenseitig zublinzeln muß (auch ich hab diese Spiele früher als sehr belastend und bedrängend empfunden). Das Mädchen ist ein sehr sensibler und lieber Mensch, und ich hab das Gefühl sie weiß sehr genau was sie will, was ihr gut tut... etwas, was ich bei den meisten Kindern nicht sehen kann, sie versuchen halt zu leben, indem sie irgendwelche Muster nachahmen und sich anpassen (und dabei selbst vergessen, was ihnen wirklich gut tut...).

Glaubst du denn, nur weil du mit dir im Reinen bist und zu dir selbst stehst, tut es weniger weh, wenn dich jemand verletzt, wenn deine besten Freunde dich nicht zu kennen scheinen und hinter deinem Rücken über dich reden, wenn du nur zum Spaß beklaut wirst etc.?

Genau diese Dinge habe ich erlebt. Und ich kann dir sagen: Es ist sehr schwierig, mit sich selbst ins Reine zu kommen (wenn man schon Tiele von sich preisgegeben hat). Oftmals scheint es, man sei mit sich im Reinen, ist es aber nicht wirklich. Ich weiß, daß ich selbst heute noch an so einigem zu arbeiten habe. Aber etwas was ich gerade in den letzten Jahren gelernt habe: Kein anderer Mensch kann einen verletzen. Man kann sich nur selbst verletzen, üblicherweise indem man Erwartungen in andere Menschen setzt, die diese nicht zu erfüllen bereit sind. In dem Moment, wo man all seine Erwartungen loslassen kann, kann man den Anderen so akzeptieren wie er ist, mit all seinen Beleidigungen usw. Dann wird man über der Situation stehen, und sie kann einen nicht mehr verletzen. Weil man sie in sein Leben integriert hat, nicht mehr dagegen ankämpfen muß.

Das kannst du gerne anzweifeln, für mich ist es eine der wichtigsten Erkenntnisse, die ich in meinem Leben gefunden habe. Ich behaupte nicht, daß dieser Prozeß einfach ist. Aber ich bin überzeugt davon, daß es der einzige Weg ist, wirklich vollständig ausgeglichen und glücklich und zufrieden mit sich selbst werden zu können. Deshalb gehe ich diesen Weg, auch wenn er viele Jahre (vielleicht ein Leben) dauert und mit vielen Tränen verbunden ist... dafür geht es immer wieder ein Stück vorwärts.

nur ging es denen nicht darum, ihren Kindern Werte zu vermitteln, sondern einfach nur darum sie glücklich sein zu lassen - egal, wieviel Spielzeug dazu notwendig war oder wieviele andere Kinder sie dafür verprügeln mussten

Denkst du, daß diese Kinder wirklich glücklich und zufrieden sind?

Ich fühle bei solchen Menschen sehr intensiv, wie sehr sie kämpfen, wie sehr sie verdrängen, wie viel sie unter dieser scheinbaren Sicherheit und Macht verstecken. Das ändert nich zwangsläufig etwas daran, daß mir übel wird wenn sie mich anschreien oder kritisieren... aber wenn ich dann wieder für mich alleine bin kann ich das Erlebte durch dieses Wissen einfacher loslassen...

Entweder ich kann mich ärgern bis ich krank werd, oder ich kann loslassen und die Welt so akzeptieren wie sie ist...

Soweit bin ich noch nicht ganz.... hast du "Der gute Mensch von Sezuan" gelesen?

Ich habe auch nicht gesagt, daß ich bereits so weit bin ;-) Aber ich weiß zumindest ganz klar, auf welcher Seite mein "Ziel" liegt. Und den Blick daraf zu richten gibt mir Kraft.

Das Büchlein haben wir in der Schule gelesen, ist schon lange her, drum hab ich das meiste wohl vergessen. Aber ich weiß natürlich, dass wenn man ein "guter Mensch" ist, das noch lange nicht bedeutet, daß einen die anderen auch gut behandeln müssen.

Das wichtigste für mich ist, daß ich mich selbst gern haben kann... daß ich zu meinen Entscheidungen stehen kann, und mich mir selbst nicht vorwerfen muß, ich würde es mir zu leicht machen (sprich mit dem Strom schwimmen). So kann ich wenigstens mir selbst in die Augen sehen. Das könnte ich nicht mehr, wenn ich gegen meine Überzeugung handeln würde (z.B. die Überzeugung, daß jeder Mensch so wie er ist gut ist und gern gehabt werden sollte - und für mich gilt da keine sonderregel), nur um Konflikten mit anderen Menschen aus dem Weg zu gehen oder mich der Illussion von Freundschaft hinzugeben.

Und um nochmal auf das eigentliche Thema (Körperhaare) zurückzukommen (es ging übrigens allgemein um die Haare, bzw. die an den Beinen... die über der Lippe wurden nur nebenbei erwähnt)... eine Bekannte rasiert sich überhaupt nicht, einige Freundinnen von ihr auch nicht. Weder an den Beinen, noch unter den Armen, noch sonstwo. Und welch ein Wunder, sie fühlen sich wohl. Manche bekommen sogar Komplimente dafür, daß sie sich nicht rasieren! Natürlich gibt es auch andere, die drüber lästern. Aber jeder Mensch kann selbst entscheiden, wie viel Wert er auf die eine oder andere Meinung legt. Wer ständig nur danach sucht, ob jemand was Schlechtes über ihn sagen könnte, dessen Leben wird von diesen Menschen bestimmt sein, und der wird weitgehend blind für die Menschen sein, die ihn annehmen und gern haben. Andersrum diejenigen, die genau wissen, daß sie nur etwas mit rücksichtsvollen, toleranten Menschen zu tun haben wollen (die wie du von ihren Eltern gewisse Werte vermittelt bekommen haben), die werden schnell den Unterschied merken, wenn jemand nicht zu diesen Menschen gehört. Und wenn sie von denen wirklich nichts willen, dann haben ihre Beleiduigungen und Tuscheleien keine Macht mehr über einen. Sollten sie doch noch eine gewisse Macht haben, dann ist es vielleicht sinnvoll, sich mal genau zu überlegen, warum einem gerade die Meinung dieser Menschen so wichtig ist, was man Angst hat zu verlieren, was man sich erhofft, dadurch zu gewinnen.

Werd hier übrigens nicht mehr lang mitschreiben können, hab in nächster Zeit viel Arbeit vor mir und dieses Forum nimmt einfach zu sehr die Gedanken in Beschlag...

L!atIenvter_Vxamp


Wobei die schlimmste Zeit wohl gegen Ende der Grundschulzeit lag

Bei mir fing es zwar auch schon in der Grundschule an, aber im Großen und Ganzen habe ich die Zeit als glückliche in Erinnerung, richtig fing es erst an in der OS. In der Oberstufe des Gyms dachte ich zwar, es wäre endlich vorbei, aber dabei waren die Methoden nur perfider geworden.

Aber zu gemeinsamen Unternehmungen/Partys usw. bin ich eigentlich nie gegangen, hatte irgendwie auch gar nicht das Bedürfnis...

ich auch nicht. Gehe auch heute so gut wie nie zu irgendwelchen Studentenpartys, aber das stört niemanden. Ich bin eben nur nicht so ganz involviert in den Jahrgang, aber das stört mich hier nicht so unbedingt, weil der Campus für mich eben mehr eine Art "Arbeitsverhältnis" darstellt.

Eine Bekannte hat auch eine 7jährige Tochter [...]

Die Tochter meiner Klavierlehrerin war damals 13 und wurde ebenfalls gemobbt. Warum? Weil sie mit 13 noch keinen BH trug! Dabei ist das ja bei den meisten Mädchen in dem Alter noch gar nicht nötig... Bei einem Elternabend sprach ihre Mutter das Problem an und das einzige, was sie von den anderen Müttern zu hören bekam, war: "Ja schauen sie doch mal, wie ihre Tochter rumläuft! Da ist sie doch selbst schuld!" :-o Kein Wunder, dass Kinder bei so einer Einstellung zu kleinen Monstern werden.

etwas, was ich bei den meisten Kindern nicht sehen kann, sie versuchen halt zu leben, indem sie irgendwelche Muster nachahmen und sich anpassen (und dabei selbst vergessen, was ihnen wirklich gut tut...).

Naja, das ist auch kein Wunder. Schließlich lernen wir das Meiste im Leben durchs Nachahmen. Wenn man unsicher ist, was man tun soll, orientiert man sich also an anderen, denn das, was die meisten machen, kann ja nicht verkehrt sein (so die Denkweise). In jungen Jahren schon eine eigene Sichtweise zu erlangen, dazu muss man schon sehr reif sein und das trifft auf die wenigsten zu.

Kein anderer Mensch kann einen verletzen. Man kann sich nur selbst verletzen, üblicherweise indem man Erwartungen in andere Menschen setzt, die diese nicht zu erfüllen bereit sind. In dem Moment, wo man all seine Erwartungen loslassen kann, kann man den Anderen so akzeptieren wie er ist, mit all seinen Beleidigungen usw.

Generell gebe ich dir Recht, aber das hieße auch auf Vertrauen und Hoffnung, die man in die Menschen setzt, zu verzichten, und das wird häufig auch nicht gerade ein fröhliches Leben verheißen.

Denkst du, daß diese Kinder wirklich glücklich und zufrieden sind?

Nein aber ihre Eltern scheinen das zu glauben. Sonst würden sie ihnen aufzeigen, dass es auch noch andere Wege gibt.

Aber ich weiß zumindest ganz klar, auf welcher Seite mein "Ziel" liegt. Und den Blick daraf zu richten gibt mir Kraft.

Das weiß ich auch - mir selbst treu zu bleiben und so für mich mein Glück zu finden, egal was andere davon halten mögen.

Das Büchlein haben wir in der Schule gelesen, ist schon lange her, drum hab ich das meiste wohl vergessen. Aber ich weiß natürlich, dass wenn man ein "guter Mensch" ist, das noch lange nicht bedeutet, daß einen die anderen auch gut behandeln müssen.

Wir haben es auch in der Schule gelesen, aber darauf wollte ich nicht hinaus. Es heißt dort sinngemäß "man kann nicht gut sein und zugleich gut leben". Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass das durchaus möglich ist, eigentlich ist es mit ein bisschen Willenskraft nichtmal schwer, aber mir fehlt noch das Verständnis dafür, warum soviele andere das nicht versuchen.

So kann ich wenigstens mir selbst in die Augen sehen. Das könnte ich nicht mehr, wenn ich gegen meine Überzeugung handeln würde

geht mir genauso.

Werd hier übrigens nicht mehr lang mitschreiben können, hab in nächster Zeit viel Arbeit vor mir und dieses Forum nimmt einfach zu sehr die Gedanken in Beschlag...

Stimmt. Ich ab nächster Woche auch nicht mehr.

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