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Kind hat Rhesusfaktor negativ, Eltern beide positiv

S.amjiri0a hat die Diskussion gestartet


Eine Frage,

Mutter hat A d Positiv und der Vater 0 positiv.

Das Kind hat 0 negativ. Es wurde zweimal von verschiedenen Ärzten getestet.

Ist das normal ???

Antworten
SHtaxnis


Ja, das ist normal denn der Rhesusfaktor negativ wird rezessiv vererbt.

Jeder Mensch kriegt auch für den Rhesusfaktor (Rh) zwei Gene mit, eins von der Mutter, eins vom Vater. Wenn Rh+ von einem und Rh- vom anderen vererbt werden, bildet sich immer ein positiver Rhesusfaktor aus. Dennoch ist das Rh- im Genom vorhanden.

In deinem geschilderten Fall trifft das wohl auf beide Eltern zu. Und an ihr Kind haben nun beide zufällig ihr rezessives Rh- vererbt. Damit hat das Kind 2 Rh- geerbt und es bildet nun einen negativen Rhesusfaktor aus.

SUamirxia


hey wow da kennt sich aber jemand aus :-) dankeschön

W'e)ihvrauxch


Wenn Rh+ von einem und Rh- vom anderen vererbt werden, bildet sich immer ein positiver Rhesusfaktor aus.

Sorry, aber das stimmt so nicht. Wenn der RH+ Dd hat, kann das Kind durchaus RH- sein.

Ich selbst habe RH-, meine Mutter ebenfalls, mein Vater alllerdings hat RH+ (und damit offensichtlich Dd).

RH + = DD oder Dd

Rh - = dd

Nach den Mendelschen Gesetzen ergibt sich, dass Dd und dd durchaus als Kind dd haben können.

Und eben, dass zwei RH+ Eltern, die beide jeweils Dd haben, durchaus ein Kind mit dd bekommen können.

*:)

SQtef2fi26


Das stimmt schon so, wie es Stanis geschrieben hat, und unterscheidet sich übrigens nicht großartig von dem, das Du geschrieben hast. Schau mal genauer hin! *:)

W8eimhr!aucxh


Steffi

ich habe ihn so verstanden:

hat einer positiv und der andere negativ, wird das Kind IMMER positiv haben - und eben das stimmt nicht.

Mit dem Rest hat er Recht, darum ging es mir auch nicht. *:)

Sbt;effix26


So wars aber nicht gemeint. Der Satz besagt eigentlich nichts anderes als dass man vom einen Elternteil das eine und vom anderen das andere bekommt und dann kann eben wegen der dominanten bez. rezessiven Vererbung bei dieser Kombination nur diese Möglichkeit rauskommen. Kann sein, dass Stanis das etwas missverständlich geschrieben hat, aber ich hab es auf jeden Fall so verstanden.

Smtefzfi2x6


So, und jetzt hab ich mich glaub ich sehr missverständlich ausgedrückt. ;-D

Natürlich ist dabei berücksichtigt, dass für den Rhesusfaktor zwei Gene nötig sind und man von diesen beiden Genen nur eins an sein Kind weitergibt.

WyeiFhrauch


Steffi,

reden wir nun aneinander vorbei ?

Haben die Eltern DD und dd, dann hat das Kind tatsächlich immer Rh + (entweder Dd oder DD)

Haben die Eltern aber Dd und dd, dann kann das Kind entweder Dd = positiv, oder dd = negativ haben, also kann ein Kind von Eltern mit unterschiedlichem Rhesusfaktor durchaus auch RH negativ haben, (und nur darum ging es mir) dass hängt eben damit zusammen, ob der Rh + Elternteil DD, also zwei positive oder aber Dd, ein positives und ein negatives Merkmal hat.

Haben wir uns jetzt richtig verstanden, oder doch nicht ?

*:) @:)

S~te>ffkix26


So ein bisschen scheinbar schon. ;-D

Wollt ja auch nur verdeutlichen, dass ich den einen Beitrag nicht falsch fand und warum. Bin wohl ein wenig übers Ziel hinausgeschossen. @:)

Sfamixria


witzig. ich habe hier eine echte diskussion ausgelöst ^^

S-tan;ivs


Ja, Weihrauch hat mich falsch verstanden, in der beanstandeten Passage meine ich mit Rh+ (richtiger D) und Rh- (richtiger d) bereits haploide Gene der Keimzellen.

Ich hätte besser mit DD, dd und Dd erklären sollen als mit Rh+ und Rh-. Die sind nur für den Phänotyp gebräuchlich.

LjeIsFixAi


Ich habe mal eine Frage an euch. Ist es möglich, dass ein Kund Rhesusfaktor negativ sein kann, wenn die Mutter Blutgruppe O Rh+ und der Vater auch Blutgruppe = Rh- hat.

Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar.

L[eIsFxiAi


Natürlich sollte das Kind heißen und nicht Kund. Entschuldigung!

LseniUKruXexger


Ja, natürlich ist das möglich. Wurde doch oben schon erklärt. Mutter hat Dd und Vater dd.

Vater vererbt immer d, Mutter kann d oder D vererben. Vererbt sie D bekommt das Kind Dd und wäre phänotypisch Rhesus positiv. In dem Fall hat sie aber d vererbt, wodurch Kind dd erhält und Rhesus negativ ist, wie der Vater.

Auch zwei positive Eltern können ein negatives Kind bekommen, wenn beide Dd haben und beide das d vererben.

Das einzige, was nicht geht, ist dass zwei negative Eltern ein positives Kind bekommen. Denn dann müssen beide dd haben und können kein D vererben.

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