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Ab wann spricht man von Hochbegabung bei Kindern

M\ikais9macma hat die Diskussion gestartet


Ab welchem IQ spricht man von Hochbegabung bei Kindern?

Weiß das jemand zufällig spontan.

Bei Erwachsenen finde ich immer den Grenzwert 130, aber der wird sicherlich nicht für Kinder gelten.

Antworten
U'rsainxa


Auch bei Kindern spricht man über eine Hochbegabung bei einem IQ über 125. Die Test werden altersgerecht ausgeführt und entsprechend ausgewertet.

Dfahlixa.


Ich habe mal gehört das bei Kindern ein IQ ab 120 als hochbegabt gilt :-/

Dann wird es ja noch unterteilt.

kMaron8ik


Schwankt um die 125, wobei man da die einzelnen Werte im Profil sehen sollte... sind da Werte dabei, die ÜBER 120 gehen, dann kann man schon von "Teil-" Hochbegabung sprechen! Wieso fragst du?

M7ikas>ma|mxa


Ich frage deshalb, weil einer befreundeten Mutter der Wert 110 als Grenze genannt worden, als sie u.a. wegen ADS Verdacht ihres Sohnes in einer Klinik untersucht und behandelt worden ist.

WBhite7_Lotus


Ich wurde mit 135 als hochbegabt abgestempelt...

Weiß aber nicht ob das so hilfreich für das Kind ist :-/

W<hite_Lxotus


Also ab 115 spricht man von überdurchschnittlicher Intelligenz... ab 130 liegt eine intellektuelle Hochbegabung vor.

Wobei viele kinder mit ADS ja sehr begabt sind

S^we<etLitotleDahisy


Mein Sohn hat ADHS und nachdem sie in der 1.Klasse festgestellt haben das er in Mathe hochbegabt ist , müssen wir jetzt auch so einen Test machen lassen. Er hat Mathe in der 3. Klasse mitgemacht und sogar das war ihm zu einfach,aber Deutsch zB ist absolut nicht seine Stärke. Ich lege nicht viel Wert auf so einen Test,da sich dadurch auch nix ändern wird. Die in der Schule haben gleich davon geredet eine Klasse zu überspringen,aber da war ich voll dagegen. Er ist ja nur in Mathe so gut und in den anderen durchschnittlich.

Kennt jemand so einen Test ??? Mich würde mal interessieren was die dort so von den Kindern verlangen.

k_aron>ixk


Gibt da verschiedene Tests, die auch unterschiedlich aufgebaut sind. Hm, was von nem Kind verlangen, davon kann man so nicht sagen, das ist ja auch keine "Prüfung" oder so, die es zu bestehen gibt, obwohl da einige Eltern so herangehen, hach ja, und was kann ich denn mit meinem Kind üben :(v...

In der Regel sind diese Tests für Kinder recht spannend und sehen gar nicht aus wie viele sich das landläufig vorstellen, dabei wird auch in der Regel nicht das Wissen getestet, sondern die Fähigkeiten zu verschiedenen Denkleistungen, manches wirkt eher wie Spiel.

Enthalten sein können u.a. in den sprachfreien Bereichen Puzzle, Mosaike, Bildgeschichten, Matritzen, Klassifikationen, Analogien, Labyrinthe, Zeichenmuster etc.

Dann gibt es Tests, die zu den sprachfreien auch noch sprachgebundene enthalten, also Wortschatz, Sprachverständnis, Gemeinsamkeiten finden usw. Noch andere (wurde damals bei meinem Großen gemacht) differenzieren in den Bereichen sprachfreie Fertigkeiten, verbaler Bereich sowie mathematische Fähigkeiten.

Ja, Hochbegabung muss nicht, kann aber auch dem betreffenden Kind Probleme bereiten, bzw. Kind hat dann dadurch Probleme. Wenn man darum weiß und entsprechende Maßnahmen ergreift, dann kann man dem Kind/ naja, auch dem Erwachsenen es ein Stück leichter machen. Unsere Große (jetzt 9, kommt grad in die 5. Klasse) z.B. ist vorzeitig eingeschult worden, im Kindergarten wäre es einfach nicht mehr gegangen, und sie WOLLTE auch in die Schule, beschäftigte sich mit nichts anderem mehr als schreiben, lesen etc. Da bei ihr alles so einigermaßen gleichmäßig "verteilt" ist, kommt sie auch super klar, fühlt sich wohl und hat fast nur sehr gute Ergebnisse, und konnte so auch lernen, sich etwas zu erarbeiten, was ihr eben nicht spielend in den Schoß fiel. Und auch darauf kam es uns an, denn wenn dir immer nur alles zufällt, lernste ja nicht, mit Mißerfolgen umzugehen sowie dir was zu erkämpfen.

Gerade die Kinder mit Hb und Teilstörungen (LRS, AD(H)S etc. sind ja häufig die, die auch Probleme entwickeln. Ansonsten guck mal unter [[www.dghk.de]] , es gibt auch Regionalverbände in den einzelnen Bundesländern.

H~a^nnta-M7aria


Also meine Söhne haben auch überdurchschnittliche IQ-Werte. Da der Große jetzt in der 7. Klasse einfach nur noch über Langeweile und leichten Leistungsabfall klagte, haben wir uns auf der schulpsychologischen Beratungsstelle Hilfe geholt. Ergebnis: IQ 119, das wird noch als überdurchschnittlich begabt eingestuft. Ab 125/130 ist eine spezielle Förderung nötig. Allerding werden Teilbereiche ausgetestet (sprachliche Leistung, logisches Denken, auditives Erkennen usw.) Die Ergebnisse sind unterschiedlich. Aus allem wird ein Profil erstellt und der Mittelwert bestimmt. Es kann also - wie bei meinem Sohn - auch ein Teilbereich im 130-IQ-und mehr-Bereich liegen.

Mein kleiner Sohn hat ADHS und LRS. Diese Kinder sind oft auch überdurchschnittlich intelligent, benötigen aber trotzdem eine spezielle Therapie bzw. Förderung (Logopädie, Ergotherapie o.ä.). Meist sind die Grundschullehrer weitergebildet, diese Störungen zu erkennen. Leider wurde es bei unserem Sohn übersehen. Wir haben es dann selbst herausgefunden und ihn entsprechend fördern lassen. Es gibt in allen großen Städten Beratungsstellen und auch entsprechende Vereine, die auch eine Webseite haben.

K#atkhlxeen20


musste mich selbst wegen "Auffälligkeit im Unterricht" mehreren IQ-Tests unterziehen...

die meisten kann man ziemlich gut austricksen, wenn man vorher ein paar kleine Übungen, wie Kopfrechnen und ähnliches macht

Hab auch schon bei meiner vorzeitigen Einschulung (bin ein Juli-Kind) einen solchen Test gemacht und die Tester wohl ziemlich entnervt ^^

für die Tests in den weiterführenden Schulen, wie dem E-Zweig im CJD (Christopherus Jugend Dorf) ist der Test in 4 Teile unterteilt:

Mathe (Schnellrechnen + Auswendiglernen) wer die Quadratzahlen kann ist klar im Vorteil

Sprachverständnis (Finde die Fehler im Text + Welche Worte gehören zusammen ...)

Dreidimensionales Denken (ganz viele Würfel und Reihen zum vervollständigen)

Arbeitsverhalten (ätzende Fleißaufgaben u.a. wie male ich eine Fläche gleichmäßig aus)

die Tests waren recht langweilig und alle sehr ähnlich...

Vorsicht! Wer einen Test offiziell schonmal gemacht hat darf diesen nicht nochmal offiziell machen um damit irgendetwas zu berurkunden!

Ab welchen Werten man von Hochbegabung spricht ist Abhängig vom Test.

Bei Tests für Kinder (vornehmlich zwischen 6 und 9 Jahren) wird in 12 Kategorien eingeteilt und jede einzelne bekommt eine Bewertung. Die 6 standard Kategorien werden den Eltern dann meistens erklärt mit Werten.

Bei mehr als 3 überdurchschnittlichen Werten spricht man von Hochbegabung, bei mehr als 4 von Extrembegabung.

Man kann sein Kind auf solche Tests vorbereiten!

Bilderreihen richtig sortieren und Tangramm legen sind nur Übungssache!

Ebenso Wortverständniss und dreidimensionales Denken.

SJtaInixs


Kathleen,

wozu sollte man sein Kind denn auf solche Tests vorbereiten? Damit es dann in Förderprogramme eingestuft wird, in denen es absoulut nicht mitkommt, weil besondere Begabung vorgetäuscht wurde? (siehe karoniks 1. Absatz)

Moieka&smaxma


Huhu, gestern hat mir die Mutter erzählt, dass ihr Sohn seit 2 Wochen auf Medikamente wg. ADS eingestellt wird, der Test hätte übrigens einen Wert von 109 ergeben.

Für einen IQ-Test extra zu üben, ist mMn auch etwas widersinnig, sehe das auch so wie Stanis und Karonik.

k}aronixk


Naja, und nach den "vorgegebenen" Werten ist halt 109 von HB noch ziemlich weit weg... entspräche einem Wert vergleichsweise mit gut durchschnittlichen Fähigkeiten, und in der Regel spricht man (abhängig vom Test) ab 110/ 115 von überdurchschnittlichen Leistungen, ab 120 von weit überdurchschnittlichen. Aber auch das ist dann vom Profil abhängig, Einzelleistungen können durchaus mal im Bereich einer HB liegen.

Wegen ADS: Hat denn mal jemand die HWS des Kindes angeschaut? Näheres evt. unter [[www.kiss-kid.de]] .

Mbika*smaxma


karonik: Das weiß ich nicht, ich gebe den Link aber mal weiter. Danke.

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