» »

Arztbefund, unser Kind muss operiert werden. (?!)

SqF318 hat die Diskussion gestartet


Schönen guten tag an alle!

Unser Mädchen ist ein Jahr und 7 Monate alt. Schon seit der Geburt haben wir bemerkt, dass sie nachts ganz schlecht durch die Nase atmet. Manschmal hört sie für eine Sekunde ganz auf und atmet dann reflexartig durch den Mund weiter. Jetzt waren wir bei einem Spezialisten was die "polupen" angeht. ( Schuldigung ich weis nicht recht wie es geschrieben wird ). Sein Befund, sie muss operiert werden.

Tonsillotomie + AT in ITN. Was das bedeutet würde ich auch gerne wissen.

Jetzt sind wir voll im Stress und sorgen.....wo bestehen die Risiken bei solch einer OP und darf man so einem kleinkind soetwas überhaupt antun? Wir sind sprachlos und verzweifelt und bitten somit um eure Unterstützung.

{:(

Antworten
v%elve&t raixn


Huhu,

das was der Arzt meint ist, dass eurem Kind die Mandeln und Polypen entfernt werden sollen da sie die Atmung behindern.

Dies ist heutzutage mittlerweile ein Routineeingriff - aber klar passieren könnte IMMER was.

Wie alt ist euer Zwerg denn? Weil nach der OP ist eigentlich strikte Bewegungsruhe für den Hals angesagt, damit es keine Nachblutungen gibt.

m\är_chenHf<ee7g1


Unser Mädchen ist ein Jahr und 7 Monate alt.

axnrywhyere


Adenomtomie( AT):

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Adenotomie versteht man die operative Entfernung der Adenoide (eigentlich kurz für: Adenoide Vegetationen), d.h. der vergrößerten Tonsilla pharyngea (lat. für Rachenmandel; auch dritte Mandel genannt). Umgangssprachlich wird häufig von der Entfernung von "Polypen" oder "Wucherungen" gesprochen. Die Rachenmandel hat aber nichts mit echten Nasenpolypen zu tun.

...

Risiken

Die Operation ist eine der risikoärmsten Operationen im HNO-Bereich.

Mögliche (seltene) allgemeine Operationsrisiken sind Blutung, Nachblutung oder Entzündung, spezielle Operationsrisiken sind Zahnschäden und Schäden an der Tuba auditiva mit möglicherweise bleibenden Belüftungsstörungen des Mittelohres. Es kann vorkommen, dass vorübergehend nach der Operation beim Trinken Flüssigkeit über die Nase austritt. Das liegt daran, dass die Kinder wegen der vergrößerten Rachenmandel ihr Gaumensegel zum Abdichten der Nase beim Trinkvorgang nicht nach hinten ziehen mussten und dies nun erst lernen müssen.

Tonsillektomie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Tonsillektomie bezeichnet die vollständige chirurgische Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsilla palatina).

Die Tonsillektomie erfolgt in Deutschland stets stationär mit einem Klinikaufenthalt von fünf bis acht Tagen.

Komplikationen

Eine häufige Komplikation nach einer Tonsillektomie ist die Nachblutung. Sie trifft in 1-6 % der Fälle auf, am häufigsten am 1. oder 2. Tag nach der Operation, sowie am 5. oder 6. postoperativen Tag. Meist sind die Blutungen an sich nicht übermäßig gefährlich, müssen aber, da sich die Blutungen in den Atemwegen abspielen, rasch und zuverlässig - meist operativ in Narkose (3,9% der von Nachblutung betroffenen Patienten) - versorgt werden. Deswegen wird in den meisten Fällen ein sechstägiger Klinikaufenthalt nach dem Eingriff empfohlen. Das Risiko sollte vor einer Operation mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Es gibt in äußerst seltenen Fällen auch heftigste und lebensgefährliche Blutungen, selbst Wochen nach dem Eingriff. Auch diese Blutungen können in der Regel beherrscht werden.

a%nybwh*ere


ITN:

Intubationsnarkose

Die Durchführung eines Eingriffs (Operation...) in ITN bedeutet, daß eine Intubation, d.h. das Einführen eines Schlauches in die Luftröhre (Trachea) erfolgt.

Gegenüber anderen, lokalen Narkoseformen (spinale Rückenmarksanästhesie, Plexusblockade, lokale Anästesie) wird die ITN bei Operationen eingesetzt, die einer begrenzten Anästhesie nicht zugänglich sind, wie Operationen im Brust- oder Bauchraum (Ausnahme Kaiserschnitt) oder langsdauernden, ggf. belastenden Operationen. Gegenüber der Maskenbebeutelung hat die ITN den Vorteil, daß eine Aspiration verhindert wird, der Nachteil ist das erhöhte Verletzungsrisiko.

eZl s^uenixo


Bei der Entfernung der Mandeln wäre ich vorsichtig :-/ Gerade bei einem so kleinen Kind. Da würde ich evtl. noch eine zweite ärztliche Meinung einholen. Dem Kleinen von unseren Nachbarn wollten sie auch die Mandeln entfernen. Als er dann allerdings im KH war, haben sie sich entschlossen, die doch drin zu lassen und haben nur die Polypen entfernt. Die Mandeln sind für die Ausbildung der körpereigenen Abwehr des Kindes sehr wichtig, also nicht einfach nutzlos wie z.B. der Blinddarm.

Fvrottxeefureixe


Ich denke,man sollte genau abwägen.Nicht nur wegen der OP Risiken.

Wenn die Kleine richtige Schwierigkeiten beim Atmen hat sollte man es eventuell in Betracht ziehen.

Bei mir sollten mit 6 die Mandeln entfernt werden,weil ich 2-3 Mal im Jahr eine Mandelentzündung hatte.

Ein anderer HNO Arzt meinte abwarten und behandelte mich mit Globuli.

Entfernt wurden die Mandeln dann erst mit 15.seitdem hab ich keine Mandelentzündung mehr(ha ha),dafür schlägt mir jeder Infekt sofort auf die Bronchien und ich hab ne dicke Bronchitis.

Am Besten ne zweite Meinung einholen.

SeF31x8


Hallo. Vielen Dank für eure Meinungen, Informationen und Ratschläge. Jetzt habe ich herauslesen können, dass die Teilentfernung der Mandeln nicht so schwieirg und sogut wie mit keinen oder nur mit sehr geringen Risiken verbunden sei. ( was sagt ihr dazu )

Jetzt die große Frage, der Begriff Tonsillotomie wird von einigen hier und auch bei Wikipedia als eine Entfernung der Mandeln bezeichnet. Manche Quellen sagen aber, dass es sich um eine Teilentfernung der "Problemzone",Mandeln, handle.......jetzt bin ich etwas verwirrt. Auf dem Einweisungsschreiben steht eindeutig Tonsillotomie + AT in INT!

Ich, oder besser gesagt wir möchten, dass es unserem Kind auf keinem Fall die Mandeln komplett abgetragen werden! Ich gehe davon aus, dass der Arzt das machen wird, was auf dem Einweisungsschreiben steht und was da drauf steht, ist mir immer wegen der "Mehrdeutigkeit" des Begriffs da drauf, noch nicht klar. %-| Weiß es jemand mit Sicherheit? :-/

Gruß

r~efiZusexd


AUFPASSEN!!!

Ich hatte ien ähnliches Problem und meinen Eltern wurde von einem Arzt auch eine OP vorgeschlagen!

Wir haben uns eine zweite Meinung eingeholt und festgestellt wurde, das sich nur ein kleiner Klumpen nasenschleim gebildet hatte, welcher zum Athembeschwerden geführt hatte ^^

gelöst wurde dies einfach durch eine spühlung des nasen/rachenraums...

deshalbt hol dir unbedingt eine zweite meinung ein!!!

Eine op ist nich immer so nötig wie ein artzt meint

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Kinder- und Jugendmedizin oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Säuglinge · Kinderwunsch · Sternenkinder · Kinder nach Geburtsmonaten


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH