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Meine Tochter hat Angst vor Operation!

Lkuna+UMaja hat die Diskussion gestartet


Meine Tochter (13) wird übermorgen operiert und ist selbstverständlic haufgeregt und nervös. Sie steigert sich immer mehr hinein und ich weiß nicht mehr wie ich sie beruhigen kann. Ich wurde noch nie operiert und kann ihr dazu leider keine Informationen geben! Könnt ihr mal erzählen wies bei euch so abgelaufen ist? Haben heute einen Termin beim Anästhesisten - Narkosevorgespräch und ich werde ihm auch ihre Ängste sagen. Morgen lernen wir dann den operierenden Arzt kennen. Kann es sein wenn sie als erste operiert wird, dass sie dann schon morgen ins KH muss?

Viele liebe grüße und danke schon mal im Vorraus

Antworten
s|unnyS8x0


Hey

hallo erstmal

Wergen was wird denn Deine Tochter operiert?Wird sie unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung behandelt? *:)

KMunstkr[itikexr


Hallo liebe Luna+Maja

Ich weiß genau wie sich deine Tochter fühlt, musste mich nämlich mit 12 Jahren einer Nierentransplantation unterziehen.

Was wird denn bei deiner tochter gemacht?

Also ich musste schon einen Tag vorher in s Krankenhaus... Ist halt von der Op abhängig.

Das wichtigste ist, dass du mit deiner Tochter über ihren Kummer redest: Wovor hat sie Angst etc.

Du solltest die Op nicht verharmlosen, ihr aber ihre Sorge nehmen, dass irgendwas schif läuft... Da passiert nämlich gar nichts..

Dann kanst du ihr sage, dass das absolute Spezialisten sind und so weiter.

Binde ihr nicht auf, das es unbedingt gemacht werden muss, sondern nenne ihr die Vorteile, die sie dann erwartet.

Kurz vor der Op könnte es besonders schlimm sein.

Muntere sie auf und sag ihr, dass du immer bei ihr bist, und dass wenn sie die Augen wieder aufmacht, du da bist.

Bin auch erst 14, weiß aber wie man damit umgehen sollte

Wünsche dir und deiner tochter viel Kraft und alles Gute!!! :)* :)*

Jesse

J3ulcYh[en2


Hallo Luna,

ich kann die Angst deiner Tochter verstehen. Ich hatte in ihrem Alter auch meine erste OP.

Also ich würde direkt danach fragen ob es in Ordnung wäre wenn sie erst am Morgen der OP ins Krankenhaus kommt. Bei meinen letzten OPs war das auch so. Ich denke das würde es deiner Tochter schonmal um einiges leichter machen.

Im Krankenhaus angekommen war es bei mir immer so, dass ich eine Tablette zur Beruhigung bekommen habe (bin auch ein ganz großer Angsthase) die gleichzeitig auch schön müde macht ;-) Ab da wird alles schon etwas einfacher und "egaler" ;-)

Wenn sie dann mit dem Bett in den OP gebracht wird bekommt sie wahrscheinlich schon im Vorraum schon den Zugang ind die Vene gesetzt. Das ist für mich persönlich auch immer der Schlimmste Moment. Auch wenn er eigentlich gar nicht schlimm ist ;-) Ich weiss gar nicht genau was das für ein Mittel ist, was man da als erstes bekommt. :-/ Auf jeden Fall wirkt das wirklich SOFORT. Einen Moment lang ist es wie Achterbahn fahren und dann ist man schon weg. Bei mir war es so, dass ich dann erst in den OP gekommen bin und von dem ganzen Trubel gar nichts mitbekommen habe.

Ich sage mir dann immer "Gut, es ist etwas unangenehm ... aber Hauptsache ich bin schnell weg, dann geht mich das alles gar nichts mehr an"

Aber ich denke mal das werden euch die Ärzte dann heute und morgen auch alles erzählen.

Ich wünsche deiner Tochter viel Glück!

Viele Grüße

mroppexl19


hallo

also meine arm-ops waren alle in vollnarkose. ich kam am morgen der op ins krankenhaus, bekam mein zimmer gezeigt, musste die op-kleidung anziehen und bekam eine beruhigungstablette. dann wurde ich mit meinem bett vor den op-bereich geschoben, wo ich auf ein anderes "bett" musste. dort legte man mir dann einen zugang, spritze mir das narkosemittel und zusätzlich hielt man mir diese maske vors gesicht und dann bin ich im aufwachraum wieder aufgewacht.

ich war auch immer total aufgeregt, aber hinterher konnte ich immer sagen, dass die aufregung umsonst war, aber sie ist normal. ich finde es halt beruhigend, dass man von der op nichts mitbekommt.

ich gebe kunstkritiker recht. die op sollte nicht verharmlost werden, aber es sind ganz viele leute da, die sich um das wohlbefinden deiner tochter kümmern und sie ist sicherlich in guten händen.

ich wünsche deiner tochter alles gute und hoffe, dass sie alles gut übersteht!:)*

LNuna+yM:aja


danke für eure aufmunternden Worte! Also sie bekommt eine Kreuzbandplastik unter Vollnarkose. Ihre größte Angst ist dass sie sich zwar auf die Narkose nicht mehr bewegen kann aber alles mitbekommt, dass das Schmerzempfinden eben nicht ausgeschaltet ist. Das hat sie mal im Fernsehn gesehen :-|. Naja und vor dem Zugang hat sie auch etwas bammel, hab ihr gesagt das ist wie in etwa blutabnehme. Hoffe das stimmt soweit ??? Sie hat gar keine so große Angst vor der OP selber sondern eher was davor und danach geschieht.

Wird schon gut gehen...

J>uxlcEhAen2


hab ihr gesagt das ist wie in etwa blutabnehme.

Ja, das stimmt :)z

Ich hatte damals auch Angst während der OP wach zu werden. Aber sie wird da ja genaustens überwacht und die Narkose wird ja auch immer wieder nachdosiert .... mit der Beruhigungstablette und spätestens dann wenn der Zugang gesetzt ist wird diese Angst auch schlagartig verschwinden ;-)

Viel Glück :)*

LMunaD+Maja


danke

s<ofia3C4-39 jtahre xalt


ist denn wirklich keine alternative möglich zu der op?

z.b. schon osteopath oder sonstiges versucht?

LRuna+M6axja


anscheinend nicht denn sonst würde sich der Meniskus und Knorpel abneifen und dann müsste sie trotzdem operiert werden. Ach ja die Schreckensnachricht: Sie bekommt vor der OP ein single shot femulare. Das is eine Spritze in den Oberschenkel direkt in den Nerv *Aua*. Sozusagen eine Regionalanästhesie vor der eigentlichen Vollnarkose. Das ist doch Schwachsinn! Wenn sie eine Vollnarkose hat dann braucht sie doch keine Regionalanästhesie! Und wenn doch dann können sie die Spritze ihr doch geben wenn sie schon in Vollnarkose ist! Die tut bestimmt höllisch weh in den Nerv! Soll ich ihr diese EMLA Salbe kaufen? Möchte ihr das nicht antun oder ist es nocht so schlimm? Habt ihr das auch schon mal bekommen?

m`opp5el1x9


ich habe sowas leider noch nicht bekommen, aber es hört sich wirklich schmerzhaft an. aber da ich damit erfahrung habe, kann ich leider nicht sagen, ob es schmerzhaft ist. hast du irgendeine möglichkeit, dich vorher nochmal dort zu informieren?

ich verstehe es aber auch nicht, dass das notwendig ist, wenn eine vollnarkose gemacht wird.

vielleicht lesen ja hier noch welche mit, die darüber etwas wissen.

alles gute :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

J"an`na_88


Hallo Luna+Maja,

Ich musste mich ganz genau der gleichen operation unterziehen wie deine tochter und ich war da auch erst 15 jahre alt. ich kann dir gerne ein paar informationen geben, und du kannst mich auch alles fragen was du wissen möchtest. ich erzähle mal wie es bei mir ablief:

ich kam morgens um 9 ins krankenhaus mit meiner mama und meinem papa und musste erstmal eine weile warten bis ich aufgerufen wurde. dann bekam ich erstmal meine schiene für danach und 2 tabletten, eine zur beruhigung und eine gegen schmerzen glaub ich. dann kam ich auf mein zimmer und musste warten bis ich zur op abgeholt wurde. das hat leider eine ganze weile gedauert und das ist natürlich nicht sehr vorteilhaft wenn man so aufgeregt ist. ich hoffe deine tochter muss nicht so lange warten (wo wird sie operiert? welche klinik?) als ich dann nach unten zur op gefahren wurde, war ich seeehr aufgeregt, ich hab am ganzen körper gezittert, weil die wirkung der tablette schon wieder nachgelassen hatte. ich hab dann erstmal einen zugang bekomme - das ist wirklich nicht schlimm, so wie blut abnehmen tut gar nicht weh. darüber bekam ich noch einmal ne menge beruhigungsmittel, und dann ist einem wirklich alles egal. ich habe dann auch die zusätzliche betäubung in den nerv bekommen und hatte dann doch wieder etwas angst. aber keine sorge, es ist gar nicht so schlimm. natürlich tut es etwas weh, aber durch dieses beruhigungmittel kriegt man es nur noch halb mit. aber diese betäubung ist sehr wichtig für hinterher, wenn deine tochter aus der narkose aufwacht. dann wird sie keine schmerzen in dem operierten bein spüren, weil das ganze bein betäubt ist, sie wird es nicht mehr spüren. dieser "block" hält dann die erste nacht so dass sie gut schlafen kann und geht im laufe des zweiten tages ganz raus, so dass sie erste versuche auf den krücken machen kann. die nacht darauf war bei mir nicht so angenehm, ich hatte schmerzen und musste nachts die schwester um schmerzmittel bitten. das ist ganz wichtig dass deine tochter sich da nicht scheut nachzufragen. an den folgenden tagen war das schlimmste vorbei. keine starken schmerzen und ruhige nächte.

bei mir war allerdings auch noch der meniskus und die knorpel in mitleidenschaft gezogen worden was aber erst während der op festgestellt wurde. ich schätze aber mal dass der ablauf bei deiner tochter der gleiche sein wird.

ich wünsche ihr alles gute, und sag ihr es ist alles halb so schlimm! sie soll sich keine sorgen machen! :)* @:)

und wenn noch fragen sind, beantworte ich sie gerne. ich kann mir vorstellen wie es deiner tochter im moment ergeht...die arme

alles gute! :)* :)* :)*

LVuna+xMaja


hey...

Also sprachen heute mit dem operierenden Arzt und der untersuchte das Knie und meinte das es noch viel zu rüh zum operieren wäre, denn im Knie ist noch viel Wasser. Frühestens in den Sommerferien kann operiert werden. Bis dahin bekommen wir 3x die Woche Krankengymnastik. Bis Ende April muss sie die Donjoy Schiene eingestellt auf o-o-90 Tragen, ab dann wird die Schiene freigestellt und sie darf wieder Radfahren u.s.w.

Naja alle aufregung war umsonst aber ich bedanke mich trotzdem recht herzlich für die vielen tollen Antworten!!!

B1umbl=ebxee2


Ich bin auch vor zwei Jahren am Knie operiert worden (Kreuzbandausriß und Innenbandruptur) und es war echt nicht tragisch. Das danach war um einiges heftiger (zumindest in meinem Fall). Wie die anderen schon gesagt haben, sobald man im KHS ist bekommt man eh seine "Wurschtigkeitstablette. Auf der Fahrt in den OP hab ich noch munter mit der Schwester gequatscht. Im Vorraum hat mir der Arzt dann den Zugang gelegt und auch im OP hab ich die Gespräche noch mitbekommen. Es war eher witzig, die lenken einen da so ab und fragen rum was man denn angestellt hätte usw. bis jemand sagt daß ich jetzt das Narkosemittel bekomme und da war ich auch schon weg. Das geht echt so schnell daß man nicht mal mehr bis drei zählen könnte. Die Narkosen heutzutage sind wirklich so schonend und auch richtig gut eingestellt, das wird ja alles mit Monitoren überwacht. Also auch wenn´s erst im Sommer zur OP geht soll sie sich nicht so viel Gedanken machen. (Ich bin mit meinem Knie im übrigen immer noch in Krankengymnastik, aber das ist wohl eher der "Sonderfall"... :-()

LMuna+Mqaja


nein jetzt mach ich mir vorerst keine Gedanken mehr. Am meisten Sorgen machte mir eben diese single shot femularis spritze denn das ist denke ich nicht so ohne von den Schmerzen her, aber eben bei mir anscheinend notwenig. Ach ja Krankengymnastik bekomme ich voresert Kältebehandlungen und irgendwas mit Strom, so stands zuminderst auf dem Zettel, nähres weiß ich nicht. Nächste Woche dienstag hab ich den ersten Termin. Macht man da dann auch mal was mit geräten? Trampolin etc ??? ?

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