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Vorhautverengung (Phimose) bei Kindern: Besonders zu beachten

N{ico_M2eiexr hat die Diskussion gestartet


Nach meinem "kleinen" Ratgeber hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Vorhautprobleme/467183/]]

hab ich beschlossen, hier extra nochmal was zum Thema zu schreiben.


Das wichtigste zuallererst:

Jeder Junge hat von Geburt an eine sogenannte physiologische Phimose, d.h. eine angeborene Phimose. Deswegen muss auch die Vorhaut bei Babys, Kleinkindern oder Kindern im Schulalter nicht zurückziehbar sein - außer es treten Komplikationen wie Probleme beim Pinkeln oder einer Entzündung der Vorhaut (Balanitis) auf.

Das heißt: Vor der Pubertät ist eine Phimose nicht behandlungsbedürftig, da es manche gibt, die sich erst anfangs der Pubertät lösen.

Sollten vorher Komplikationen auftreten, sollte man sich im Klaren sein, dass

a) Die Vorhaut ein wichtiges sensitives Organ ist und ca. drei Viertel der sexuellen Stimulation ausmacht. Möchten Sie das Risiko eingehen, dass Ihr Sohn eventuell später mal gar nichts mehr spürt?

b) Es bessere (operative) Methoden gibt als eine vollständige oder teilweise Entferung der Vorhaut, auch wenn manche Ärzte davon nicht viel wissen. Stichwort: Vorhauterweiterung.

c) Die Dehntherapie die beste Alternative darstellt, da sie nicht operativ, leicht durchzuführen und extrem schonend ist, besonders für Kinder, die unter Umständen aufgrund einer Beschneidung sogar eine PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) entwickeln können.

Deshalb hier ein kleiner Auszug:

Nach Goepels Angaben können mit Kortison-Salben und sanfter Dehnung der Vorhaut 80 bis 90 Prozent der Betroffenen geheilt werden. Der Urologe empfiehlt eine vier- bis sechswöchige Therapie mit 0,05prozentiger Betamethason-Salbe, wovon zweimal täglich eine Stecknadelkopf-große Menge aufgetragen wird. Dazu solle man sich die Salbe in einer Tube für Augensalbe zubereiten lassen.

Goepel wies auch auf die günstigen Spontanverläufe hin. Hätten im Alter von drei Jahren zehn Prozent der Jungen eine Phimose, seien es im Alter von 17 Jahren ohne Therapie weniger als ein Prozent.

Zur Wirksamkeit der Dehntherapie. ;-)

Die Wirksamkeit der Vorhauterweiterung jedoch liegt genauso hoch wie die Wirksamkeit der Beschneidung - nämlich bei 100% mit manchen Fällen mit Komplikationen. (Bei Beschneidung ca. 1,5-3%, bei Vorhauterweiterung weniger.)

Hier ein Auszug:

Die postoperativen Schmerzen machten bei nur 12 Prozent der Kinder nach Triple Inzision eine kurzzeitige analgetische Therapie notwendig, wogegen 30 Prozent der zirkumzidierten Jungen Analgetika brauchten. 75 Prozent der Jungen war es nach der Vorhauterweiterungsplastik möglich, innerhalb der ersten zwei postoperativen Tage normale Unterwäsche zu tragen. Nach Zirkumzision war das jedoch bei nur 50 Prozent der Fall. Nach erfolgreicher Korrektur ist ab dem 10. bis 14. postoperativen Tag auch das regelmäßige Zurückziehen der Vorhaut ein für den anhaltenden Operationserfolg mit entscheidender Faktor

Die Vorhauterweiterung ist eine OP, die schonender für das Kind ist und schneller verheilt - und auch keinen starken Eingriff in das spätere Sexualleben des Sohnes darstellt.

Ich hoffe, dass Sie sich im Klaren sind, welche weitreichenden Folgen eine Beschneidung haben kann: Ich rede hier von Gefühlsverlust, starkem Gefühlsverlust.

Eine englische Studie eines Urologenmagazins hat ergeben, dass die Vorhaut und das Frenulum, die beide bei einer Beschneidung entfernt werden, ungefähr drei Viertel der sexuellen Stimulation ausmachen, wie ich oben schon geschrieben habe. Hier ein kleiner Auszug auf englisch:

The Sorrells study was conducted to map fine-touch pressure thresholds of the adult penis in circumcised and noncircumcised males to compare the two populations. Researchers measured fine-touch sensitivity of circumcised and intact (noncircumcised) penises at 17 specific sites on the penis. What they learned even surprised the researchers: the most sensitive part of the penis is the preputial opening, the lips of the foreskin. The results also confirmed that the frenulum and ridged band of the inner foreskin are highly erogenous structures that are routinely removed by circumcision, leaving the penis with one-fourth the fine-touch sensitivity it originally had.

der wichtigste Teil auf deutsch:

Die Wissenschaftler maßen die Empfindlichkeit von beschnittenen und intakten (unbeschnittenen) Penissen an 17 bestimmten Stellen des Penis. was sie daraus erkannt haben hat sogar die Wissenschaftler überrascht: Der empfindlichste Teil des Penis ist die Vorhautöffnung. Die Ergebnise bestätigten auch, dass das Frenulum und "das gezähnte Band" (der Teil der Vorhaut, die sich unten aufrollt beim zurückziehen) der inneren Vorhaut hocherogene Strukturen sind, die bei einer Beschneidung routinemäßig entfernt werden, was den Penis mit etwa einem Viertel der Empfindlichkeit, die er einmal hatte, zurücklässt.

Diese Nachteile bestehen bei einer Dehntherapie und einer Vorhauterweiterung nicht - und beide sind durchführbar, auch bei schweren Phimosen.

Es gibt viele Ärzte, die nichts davon wissen wollen oder wissen - Sei es aus Informationsmangel oder aus dem Grund, dass bei einer Beschneidung mehr verdient wird als bei der Dehntherapie.

Gut zu wissen ist allerdings, dass in England die Beschneidung jetzt komplett abgeschafft wurde. Dies hat mehrere Gründe: Einerseits weil die Funktionen der Vorhaut inzwischen hinreichend bekannt sind, andererseits weil auch die anderen Behandlungsmöglichkeiten weit verbreitet sind.

Hier ein Zitat der BMA (British Medical Association):

Zu therapeutischen Zwecken eine Beschneidung vorzunehmen, obwohl die medizinische Forschung andere Techniken erbracht hat, die mindestens so effektiv und weniger einschneidend sind, wäre unangebracht und unethisch.

und ein Zitat einer deutschen Urologiepraxis:

Im Zeitalter der minimal invasiven Chirurgie und der organerhaltenden Operationstechniken in der Onkologie sollte es nicht mehr vorkommen, dass ein gesunder oder nur teilweise erkrankter Körperteil, meist ohne direkte Zustimmung des Betroffenen, einfach entfernt wird. Die männliche Vorhaut muss als integrierter Bestandteil des äußeren Genitales betrachtet und respektiert werden. Im Rahmen des chirurgischen Managements von Kindern wird psychologischen Aspekten hinsichtlich möglicher Traumatisierungen viel Diskussion und Aufmerksam gewidmet. Diese kritische Einstellung sollte auch für die nur scheinbar banale und oft nicht einmal als Krankheit bezeichnete Erscheinung der Phimose und deren Behandlungsmöglichkeiten gelten.


Da Ihr Kind noch nicht so weit ist, selber darüber zu entscheiden, lassen Sie ihm genügend Spielraum - ein Kind begreift noch nicht, was eine Beschneidung ist und welche Nachteile das mit sich bringt.

Entscheiden Sie sich für die Dehntherapie, es ist einen Versuch wert, die Wirksamkeit ist hoch und bei einer richtigen Anwendung können keine Komplikationen auftreten, auch wenn hier öfters anderes genannt wird. Ich hab Erfahrung damit, da ich schon mehreren 12/13jährigen diese Therapie empfohlen und sie begleitet habe.

Sollte diese Behandlung nicht wie gezielt Erfolge zeigen, kann man über einen operativen Ausweg nachdenken - hierbei ist wiederum zu beachten, das sie Ihrem Sohn möglichst große Entscheidungsfreiheit überlassen, das heißt sie lassen eine Erweiterung durchführen, da dort weder Narben übrigbleiben sowie die Empfindlichkeit vorhanden bleibt. Eine Beschneidung ist immer irreversibel und sollte nicht einfach so durchgeführt werden!

Das allerwichtigste (wie schon oben genannt):

Jeder Junge hat von Geburt an eine sogenannte physiologische Phimose, d.h. eine angeborene Phimose. Deswegen muss auch die Vorhaut bei Babys, Kleinkindern oder Kindern im Schulalter nicht zurückziehbar sein - außer es treten Komplikationen wie Probleme beim Pinkeln oder einer Entzündung der Vorhaut (Balanitis) auf.

Das heißt: Vor der Pubertät ist eine Phimose nicht behandlungsbedürftig, da es manche gibt, die sich erst anfangs der Pubertät lösen.

Solange keine Komplikationen auftreten, ist die Phimose nicht behandelbar - wenn welche auftreten sollten, gibt es Lösungswege, wie schon genannt. Sollten keine auftretne, wird der Junge spätestens mit 12,13,14 selber bemerken, dass mit seiner Vorhaut etwas nicht stimmt - und den Weg zum Urologen oder zu Ihnen suchen. Weil ich weiß, wie sensitiv und wichtig die Vorhaut für die Empfindlichkeit und die sexuelle Stimulation ist, möchte ich Jungen davor bewahren, ihre Vorhaut zu verlieren - für nichts und wieder nichts, weil es bessere Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Hier noch ein Ausschnitt aus einem Urologie Portal:

Um eine Phimose zu diagnostizieren braucht ein Arzt weder viel Zeit noch bedarf es aufwendiger Untersuchungen. Nach wenigen Minuten erfahren die Eltern betroffener Jungen oft auch gleich, wie das Problem nachhaltig behoben werden kann: durch Beschneidung, d. h. in der Regel leider immer noch: Entfernung der kompletten Vorhaut bis hinter die Eichel!

Eine solche radikale Beschneidung dauert etwa eine halbe Stunde und erfolgt unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose. Nach ein paar Wochen ist die Wunde verheilt und die "Sache" damit erledigt. Zumindest glauben das viele Väter und Mütter.

Was viele Eltern offenbar nicht wissen:

Es gibt Alternativen, wie etwa die Behandlung mit Salben, verbunden mit bestimmten "Übungen", die der Junge selbst praktizieren kann und welche die Dehnbarkeit der Vorhaut erhöhen, plastische Operationen, sparsame oder Teilbeschneidungen. Sie werden zunehmend häufiger eingesetzt, nicht zuletzt wegen der möglichen körperlichen und seelischen Auswirkungen einer Beschneidung.

Antworten
NIico_MHeie.r


Weitere Ausschnitte:

m Gespräch mit dem Arzt werden den Eltern häufig zahlreiche vermeintliche Vorteile einer Beschneidung genannt. Hauptargumente sind u. a. eine verbesserte Genitalhygiene und die Tatsache, dass eine komplette Beschneidung alle potentiellen Vorhautprobleme endgültig ausschließt. Mitunter muten die genannten "Vorteile" recht abenteuerlich an, was der medizinische Laie jedoch selten zu erkennen vermag (Verhinderung des vorzeitigen Samenergusses [ejaculatio praecox], Verhinderung von HIV, Penis- oder Gebärmutterhals-Krebs).

Viele Eltern erfahren z. B. anlässlich der Einschulungsuntersuchung (Schulfähigkeitstest), dass sich bei ihrem 6jährigen Sohn die Vorhaut nicht zurückziehen lässt und glauben dann, schnellstens handeln zu müssen. Das ist aber oft gar nicht nötig, denn die natürlich vorhandene Vorhautverklebung bei kleinen Jungen kann mitunter bis ins Schulalter bestehen und selbst bei Vorliegen einer Phimose ohne Entzündungen, Schmerzen o. ä. besteht nicht unbedingt Handlungsbedarf. Und überhaupt: Seit wann hängt die Schulfähigkeit eines Jungen davon ab, ob sich seine Vorhaut zurückziehen lässt oder nicht?

Wovon die Eltern betroffener Jungen oft nicht einmal etwas ahnen, sind die möglichen Folgen und Nachteile einer Beschneidung.

Kaum jemand verschwendet bei der Beschneidung vor allem kleinerer Jungen einen Gedanken daran, dass die Operation Auswirkungen auf die Sexualität haben könnte. Die nach einer Beschneidung vollständig frei liegende Eichel, deren Zweck die intensive Wahrnehmung feinster taktiler Reize ist, wird trocken und unempfindlicher für Berührung und sexuelle Stimulation. Auf der Oberfläche der Eichel, welche normalerweise von einer feuchten Schleimhaut bedeckt ist, bildet sich im Laufe der Zeit eine dünne Hornhaut (Keratinisierung). Oft wird bei der OP auch das äußerst sensible Vorhautbändchen (Frenulum) an der Unterseite des Penis beschädigt oder komplett entfernt. Es ist mit vielen Nervenendungen besetzt und daher für das Lustempfinden von Jungen und Männern wichtig. Wird bei einer Beschneidung zu viel Haut entfernt kann es zu schmerzhaften Spannungen kommen, wenn der Penis steif und die zum Zerreißen gespannte Haut durch Reibung (Scheide) stimuliert wird.

Die empfindlichsten Bereiche der männlichen Geschlechtsorgane werden somit bleibend und z. T. erheblich geschädigt.

Als Folge all dessen kann es zu einer lebenslangen Minderung der sexuellen Reizwahrnehmung kommen.

In jedem Fall ist die Beschneidung eines Jungen ein endgültiger und unumkehrbarer chirurgischer Eingriff, der dem, der eine solche Entscheidung trifft, ein hohes Maß an Verantwortung auferlegt!

Das Deckt sich alles mit dem was ich gesagt habe.

Es liegt als Eltern in Ihrer Hand, für das Wohl Ihres Kindes zu entscheiden - und das tun sie mit einer Beschneidung nicht, da Sie nicht wissen, wie sehr das spätere Sexualleben dadurch bestimmt oder sogar geschädigt wird.

Gruß

NRicof_Me@iexr


Wer alles lesen will:

[[http://www.phimose-info.de/component/option,com_remository/Itemid,27/func,startdown/id,9/]]

lPen>e83


Hallo,

bin gerade auf Ihren Beitrag gestoßen da wir gestern von unserem Kinderarzt auch die Diagnose bekommen haben und uns nun beim Urologen vorstellen müssen. Unser Sohn ist 2 Jahre und beim Kinderarzt hat sich das alles relativ harmlos angehört-kleiner Schnitt und gut-nach diesem Beitrag heir bin ich mir nun völlig unsicher ob wir vielleicht doch noch abwarten sollten.....

Würde mich über Meinungen anderer Mütter mit Jungs die das gleiche Problem haben freuen ;-)

MfG

HRyEperixon


LENE

Schau mal hier rein:

[[http://www.med1.de/Forum/Kindermedizin/465127/]]

und hier

[[http://www.med1.de/Forum/Vorhautprobleme/475190/]]

Und den Link von einem Kinderarzt:

[[http://www.kinderarzt-augsburg.de/kinderheilkunde6.php]]

Die Vorhaut ist im Säuglings und Kleinkindalter noch physiologisch mit der Eichel verklebt, sog physiologische Phimose.

Einen 2 Jährigen Jungen würde ich nicht Beschneiden lassen, sondern abwarten und beobachten was die Vorhaut angeht. Meistens löst sich die Verklebung bzw die physiologische Phimose bis zum 10 Lebensjahr von selbst oder kann auch auch bis in die Pubertät hinein andauern. Wenn dein Sohn also keine Beschwerden hat und der Harnabfluss nicht behindert wird, sehe ich keinen Grund für eine Beschneidung.

Gruss

H}ype=r<ion


Hier noch ein Erfahrungsbericht:

[[http://www.med1.de/Forum/Kindermedizin/419159/]]

NGichtGKroßN)ichtZKlein


Oha ihr schreibt ja richtig romane!

Weiter so!*:)

MNickHey70


da Sie nicht wissen, wie sehr das spätere Sexualleben dadurch bestimmt oder sogar geschädigt wird

Es wird dadurch NICHT geschädigt, im Gegenteil:

In Australien gab es eine Befragung von über 10.000 Männern:

[[http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16925903 [[www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16925903]]]]

Ergebnis war, dass es keine Verbindung zwischen sexuellen Schwierigkeiten und Beschneidung gibt. Im Gegenteil: Bei den beschnittenen Männer war die Wahrscheinlichkeit Schmerzen beim Sex zu haben oder die Erektion nicht lange genug halten zu können geringer als bei unbeschnittenen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass beim unbeschnittenen Mann z.B. Peniskrebs auftritt (der ohne Vorhaut nicht aufgetreten wäre) ist höher, als Spätfolgen durch Beschneidung.

Gerne kann jemand eine Studie aufführen, die mit ähnliche hoher Stichprobe (mehrer Tausend) den angeblichen Mythos von Spätfolgen der Beschneidung beweist. Außer bei raren Einzelfällen gibt es da nichts.

Beschneidungen sind oft medizinisch nicht notwendig, aber dieser Anti-Beschneidungs-Fanatismus von 2-3 Mitglieder hier ist schon krankhaft an sich.

HUyperxion


Beschneidungen sind oft medizinisch nicht notwendig,

So siehts aus.

Sicherlich können Spätfolgen auftreten. Das muss ja nicht bei allen Beschnittenen Männern so sein, denoch gibt es genug davon die über einen Gefühlsverlust und zunehmende Reizunempfindlichkeit in der Eichel klagen.

Über Spätfolgen gibt es leider noch keine Untersuchngen und Studien.

Aber ich habe diesen Link ausgegraben wo von einer koreanischen Studie berichtet wird, dass Männer nach einer späten Beschn. weniger Spass an sex und Sb haben.

[[http://www.shortnews.de/start.cfm?id=691357&offset=101 Link]]

und hier noch etwas ausführlicher:

[[http://www.menshealth.de/sex/penis-im-einsatz/beschneidung-mindert-spass-am-sex.27457.htm Link]]

NnicThtGroJßNicthtKlein


Ohh wieder mal nix hinzuzufügen!

SAusani MacxD


Beschneidungen sind oft medizinisch nicht notwendig, aber dieser Anti-Beschneidungs-Fanatismus von 2-3 Mitglieder hier ist schon krankhaft an sich.

Ich kann dir gerne die PN's der Beschneidungs-Fanatiker zukommen lassen, die ich bekommen habe. Das sind zum Teil übelste Beschimpfungen und mehr als krankhaft!

Die Beschneidungsfanatiker ziehen alle möglichen Argumente an, um diesen Eingriff zu rechtfertigen. Ich frage mich nur, warum die VH, wenn so überhaupt nicht gebraucht, in der Entwicklung des Menschen nicht schon lange verschwunden ist. So wie z.B. auch die Brustwarzen beim Mann. Oder Weisheitszähne sind auch ein schönes Beispiel: völlig unnütz.

Njicht6GroßNbichtKl>ein


Brustwarzen sind geil

die machen ja den mann aus brustwarzen

mann ohne brustwarzen und wofür waren die weisen zähne gut?

J3anwe-Cla uxde


Hi Susan,

genau so sehe ich das auch.

Mein Sohn (5) sollte auch beschnitten werden. Immer wiederkehrende Belanitis.

Aber ich habe es gelassen. Seitdem wir uns an die Tipps von " Das Etwas " halten ist auch keine Entzündung mehr aufgetreten. ;-D Ich hoffe es bleibt dabei und verwächst sich von selbst. Ansonsten werde ich mit 10/12 Jahren eine Dehntherapie mit Salben versuchen.

LG

N#icEo0_Mexier


Achja?

Ergebnis war, dass es keine Verbindung zwischen sexuellen Schwierigkeiten und Beschneidung gibt. Im Gegenteil: Bei den beschnittenen Männer war die Wahrscheinlichkeit Schmerzen beim Sex zu haben oder die Erektion nicht lange genug halten zu können geringer als bei unbeschnittenen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass beim unbeschnittenen Mann z.B. Peniskrebs auftritt (der ohne Vorhaut nicht aufgetreten wäre) ist höher, als Spätfolgen durch Beschneidung.

Die Wahrscheinlichkeit, bei der Beschneidung zu sterben, ist höher, als bei einem Peniskarzinom (das ohnehin sehr selten ist) zu sterben. (Diesen Satz findest du auch in medizinischen Berichten, wenn du genau suchst.)

Gerne kann jemand eine Studie aufführen, die mit ähnliche hoher Stichprobe (mehrer Tausend) den angeblichen Mythos von Spätfolgen der Beschneidung beweist. Außer bei raren Einzelfällen gibt es da nichts.

Gerne kannst du eine Studie aufführen, die durch medizinische Tests (!) ein Gegenteil beweist - ich hab hier eine, die beweist eindeutig, dass die Vorhaut ungefähr 75% der sexuellen Stimulation des Penis ausmacht. Aber die ist natürlich bestimmt erlogen oder Zufall :-/

Ich kann dir gerne die PN's der Beschneidungs-Fanatiker zukommen lassen, die ich bekommen habe. Das sind zum Teil übelste Beschimpfungen und mehr als krankhaft!

Da kann ich dir zustimmen. Du glaubst nicht wie oft ich hier schon per PN beleidigt wurde nur weil ich solche Sachen poste...

MGick}ey70


Die Wahrscheinlichkeit, bei der Beschneidung zu sterben, ist höher, als bei einem Peniskarzinom (das ohnehin sehr selten ist) zu sterben. (Diesen Satz findest du auch in medizinischen Berichten, wenn du genau suchst.)

Quelle? Ich kann auch irgendwas ohne Beleg behaupten. Also wissenschaftliche Quelle bitte. Sonst [persönlicher Angriff durch die Moderation gelöscht] :-)

Gerne kannst du eine Studie aufführen, die durch medizinische Tests (!) ein Gegenteil beweist - ich hab hier eine, die beweist eindeutig, dass die Vorhaut ungefähr 75% der sexuellen Stimulation des Penis ausmacht. Aber die ist natürlich bestimmt erlogen oder Zufall :-/

Quelle!? Schon wieder eine Behauptung ohne Quelle. Wenn es eine wissenschaftlich fundierte Studie ist, ist sie in der medline publiziert. Das alleine hat aber noch nicht allzu viel zu sagen. Wie viele Teilnehmer? 100? 500? Bei meiner Quelle oben waren es 10.000 Männer die befragt wurden. Die beschnittenen waren im Durchschnitt zufriedener beim Sex als die unbeschnittenen. Siehe oben!! Was willst Du noch machen. Den 10.000 Männern beim Sex zusehen? Aber anscheinend sind ja 400 Männer, die man in Korea 'untersucht' hat (kann man bei Untersuchungen feststellen, ob sie Probleme beim Sex haben ohne sie zu befragen? ;-D ROFL, die wurden auch nur befragt.) aussagekräftiger. :|N Also sind Studien mit 500 oder 10.000 befragten Männer aussagekräftiger? [...]

Also Bitte: Quellen aus der medline her, damit wir sehen können, ob Deine angeblichen Studien aussagekräftig sind (inkl. konkrete Daten wie Teilnehmerzahl). Alles andere ist [...]

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