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Schambehaarung bei 7-Jähriger?

F>oedrdcheon


o.o Öhm... Kind traumatisiert, bzw. Opfer bleibender psychischer Schäden, weil einmal zu viel zum Arzt gegangen?

Ja. Genau.

Meine Mutter ist früher mit mir regelmäßig beim Arzt gewesen, auch wenn ich nichts hatte. Einfach nur zur Sicherheit. Irgendwie kann ich an mir aber keine psychischen Schäden daher feststellen. Eher im Gegenteil habe ich dadurch ein großes Vertrauen in Ärzte und Krankenhäuser entwickelt. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen schiebe ich meine Arztbesuche nicht ängstlich vor mir her, schäme mich weil ich zum Psychologen gehe oder flüchte, sobald das Wort "Spritze" fällt, sondern unterhalte mich beim Blutabnehmen noch locker mit der Schwester. Falls die Kleine einen "psychischen Schaden" davontragen sollte, dann vermutlich einen solchen. ;P

Wie schon mehrfach erwähnt, geht es um eine Untersuchung beim Kinderarzt - nicht beim Frauenarzt! Mama sagt einfach: "Lass uns mal bei Doktor X vorbeischauen, im Moment geht ne Grippe rum und wir schauen mal nach, ob es ne Impfung gibt/ob du dich angesteckt und noch nix davon gemerkt hast." Und aufi gehts. Kinderärzte sind oft sehr einfühlsam und nett (sind ja auch pädagogisch gebildet) und werden die Kleine schon so sehr von der Untersuchung ablenken, dass sie sich keine Sorgen macht. Zudem bei Kindersorgen Krankheiten sowieso ganz weit hinten sind. Vielleicht ist ja auch gar nix. Dann sagt Mama eben später: "Gute Neuigkeiten, alles in Ordnung! Du bist so gesund wie du dich fühlst!" Und alles ist gut. Und vielleicht ist was mit den Hormonen, dann sagt Mama eben: "Du, der Doktor hat gesagt, Grippe hast du nicht, aber er hat was anderes festgestellt, was er dir erklären möchte. Keine Angst, nichts Gefährliches." Und wieder ist die Sache erledigt.

Viel zu oft sind Leute dran gestorben, dass sie den Arzt vermieden haben. Auch jemand, den ich kannte, drückte sich viel zu lange davor, hinzugehen, redete sich seine Problemchen (ständiger Durst, häufiges Kleinmüssen) immer kleiner, bis er sich dann doch traute - und es schon zu spät war, um seinen Krebs im Endstadium zu heilen. Lieber geht man einmal hin, wenn nix ist, gut, wenn was ist, auch gut da Behandlung folgt. Geht man nicht hin, gehts nur in der Hälfte der Möglichkeiten glimpflich aus.

fhsi


Auch ich bin der Meinung das die TE mit der Tochter mal zum Arzt soll und einen Hormontest machen soll.

Mich würde aber mal das Gewicht Interesieren, da ich weis das 1.Periode meistens bei ca 40 KG einsetzt.

Wenn sie jetzt schon 35 KG hat ist es kein Wunder wenn schon die ersten Schamhaare kommen.

MOond$häschexn91


das hat doch nix mit dem gewicht zu tun.. es gibt auch fettleibige kinder die haben doch damit nicht automatisch früher ihre periode ??? ??? ???

rwedhVe`adlfove


ständiger Durst, häufiges Kleinmüssen) immer kleiner, bis er sich dann doch traute - und es schon zu spät war, um seinen Krebs im Endstadium zu heilen.

Darf ich fragen, was das für eine art von Krebs war? Hört sich echt nicht schön an?!@:)

rMedhe)adlgove


das hat doch nix mit dem gewicht zu tun.. es gibt auch fettleibige kinder die haben doch damit nicht automatisch früher ihre periode

Bei vielen Magersüchtigen setzt die Periode ab einem bestimmten Gewicht aus. Könnte also doch irgendwie zusammenhängen - weiß ich aber nicht, ich bin Laie.

Oyptivmismxus


Moerus

Nein, ich denke nicht, dass ich hysterisch bin. Auch ich bin nicht mit allem, was die Schulmedizin bietet einverstanden. Deswegen ist sie aber nicht durchweg schlecht. Das Mädchen von damals wurde operiert, da sie einen kleinen, nicht bösartigen Tumor auf der Nebenniere hatte. Und ja, sie hatte für eine kurze Zeit eine Hormonbehandlung. Aber ich will die TE nicht ängstigen. Mit einer simplen Blutentnahme, die sicher keinen bleibenden Schaden bei der Kleinen verursachen wird, könnte vieles ausgeschlossen werden. Eine aufgeregte Mutter ist auch nicht förderlich für ein Kind.

Ich habe selber Kinder und weiss, wie sehr man sich sorgen kann. Manchmal hört man wirklich die Flöhe husten, obwohl es nach gesundem Menschenverstand eigentlich keinen Grund dafür gäbe.

Lustig - so eine Herzgeschichte kenne ich auch ;-) Aber ich habe keine Angst vor Ärzten. Ich habe den entsprechenden Beruf ergriffen und kann somit in einigen Dingen mitreden. Manchmal hilft das ungemein.

Ob die kleine nun einfach eine starke Körperbehaarung aus erblich bedingten Gründen hat, ob sie frühreif ist oder ob es wirklich ein medizinisches Problem gibt, lässt sich relativ "leicht" herausfinden. Und gut ist.

OcptimQi'smuxs


Nein, er wäre nicht in der Zeit verschwunden (wenn überhaupt), die nötig gewesen wäre, eine starke Vermännlichung zu verhindern. Ich habe mehrere schulmedizinische und nicht-schulmedizinische Ausbildungen und ich unterrichte diese auch.

Stell Dir vor, es wäre Deine Tochter und es wäre in Deinen Augen wirklich auffällig. Würdest Du Dir nicht mit einer wirklich simplen Untersuchung Gewissheit verschaffen wollen? Entweder um Dich wieder runter zu fahren oder um eben frühzeitig eine entsprechende Behandlung in Angriff nehmen zu können? Ich sehe auch vieles an meinen Kindern und ich muss mich manchmal selber zügeln - eben weil ich das nötige Fachwissen habe - und mir dann sagen, dass das jetzt der jeweilige individuelle Entwicklungsschritt ist bei meinem Kind auch wenn der nicht nach Lehrbuch abläuft. Es gibt so vieles auf der Welt. Und einmal eine Mutter beruhigen, wird keinem schaden.

O!ptimlibsmus


War da nicht eben ein Beitrag von Moerus?

M{oertus1


ich kopiere gleich mal ein viel gelesenes Literaturzitat rein, daran wird sich wohl keiner stören.

aMgnexs


Moerus, mein fachlicher Hintergrund ist im Gegensatz zu Deinem gut genug, um zu wissen, daß auch gutartige Tumore böse Dinge anrichten. Gutartige Tumore können Dich auch gern mal umbringen und gehen bei anderen Leuten (ich weiß, daß das bei Dir anders wäre) auch selten von selbst wieder weg.

Wenn dem Mädel ohne Tumor durch einen erblichen Enzymmangel ein Penis wüchse, käme man mit ein paar Kräutern nicht weit.

Deine Aggressionen tun Deiner Gesundheit übrigens potentiell auch nicht gut. Hast Du mal Yoga o.ä. erwogen?

eel sduenxio


Ich hab die Aufgabe jetzt übernommen. Ohne meine persönliche Wertung:

(Werner Bartens "Die Krankmacher" Unterkapitel-Leiden für Kinder)

"Der Alltag wird von der Medizin und anderen vermeintlich Heilkundigen kontrolliert und jeder Entwicklungsschritt der Kinder pathologisiert. (...) Schließlich gibt es ein medizinisches Überangebot in jenen Ländern, in denen existenzielle Gesundheitsbedürfnisse längst befriedigt sind. Das Medizinsystem schafft neue Nachfragen und Eltern nehmen die Angebote gerne an."

Etwas weiter vorne im gleichen Buch:

"Und so werden Kinder, bevor sie sich wehren können, übertherapiert und krank geredet, bis auch der harmloseste Entwicklungsschritt zum behandlungsbedürftigen Problem geworden ist. Die Eltern sind mit der Zeit so fixiert auf das Leiden ihrer Lieben, dass sie es irgendwann nicht mehr akzeptieren können, wenn sie doch einmal an einen Arzt geraten, der ihnen sagt "Keine Sorge, alles normal" "

MroerPus1


also, du hast immer noch nicht gesagt, ob du vllt. schon lange im Ruhestand bist...

....und willst du mir eine Krankheit einreden? ;-D ;-D (dann verweise ich auf Werner Bartens "Die Krankmacher", ein Zitat vielleicht?). Ich bin nicht im Ruhestand und mir geht es gut ;-D.

Yoga kenne ich auch gut. Wir hatten eine ganz schicke junge Yogalehrerin, aber nicht bei der Kasse... ;-)

aXgne~s


Auch hier, wo es kein medizinisches Überangebot gibt, würde das Kind zum Arzt gehören.

MMo*eJr}us1


--also mein Text sollte unter agnes stehen. Da schickt der Himmel selbst ein Zitat ;-D

S.han\ks


hab nicht alles durchgelesen... aber benutzt irgendwer in der Familie Hormonpräparate bzw. Potenzsteigende Mittel wie Testosteron und dergleichen?..in einer Dr. House Folge wurde erwähnt, dass dies zu Problemen mit Kindern führen kann, da ein Mensch 30% der Abbauprodukte über seine Haut ausscheidet... weshalb solche Stoffe bei Hautkontakt auf Kleinkinder übertragen werden kann...

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