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Schambehaarung bei 7-Jähriger?

Aulbus8 Dum?bledoxre


Das hat nichts mit Frühreife zu tun und auch nicht mit einer Krankheit. Ich war mit meiner Tochter mehrere Jahre zum regelmäßigen Check in der Endokrinologischen Abteilung einer Kinderuni. Sie hat mit 5 Jahren ihr erstes Schamhaar bekommen, was nicht normal ist! Ihr biologisches Alter war ihrem eigentlichen Alter immer knappe zwei Jahre voraus. Wir wollten ihre pubertäre Entwicklung kontrollieren, um eventuell eine beginnende Periodenblutung mit 8 Jahren oder früher zu verhindern und auch, um gerade das Größenwachstum zu beobachten. Weil mein Mann und ich nicht allzu klein sind, konnten die Ärzte eine gute Größenprognose erstellen. Mittlerweile ist meine Tochter 14 Jahre alt und 1,67m groß :)^ ihre Periode hat sie 2 Monate vor ihrem 11.Geburtstag bekommen. Immer noch früh, doch absolut im akzeptablen Bereich. Für ein Kind ist es nicht unproblematisch so früh Schamhaare, Achselhaare und Brustwachstum zu bekommen. Der pubertäre Verlauf war bei meiner Tochter glücklicherweise dann doch langsamer als vermutet und die Ärzte konnten uns jedesmal mit guten Nachrichten nach Hause schicken. Wichtig ist, dass die Seele mit dem körperlichen Wachstum klarkommt und das Kind auch weiterhin ein verspieltes Kind bleiben kann.

Marcolinospiel...es ist absolut richtig, dass du mit deiner Tochter im Kinderspital warst! Diese Untersuchungen wurden bei meiner Tochter auch gemacht. Ich musste dann 2x im Jahr mit ihr zur Kontrolle in die Klinik.

Ich wünsche euch alles Gute :)*

CDh4Fm


Kann man der Natur nicht einfach freien Lauf lassen ??? ? Sicherlich ist man irritiert wenn es sich bei den Kindern verändert in so frühen Jahren. Aber was ist schlimmes daran ob ein Kind junge oder Mädchen schon mit Ca 7 o. 8 oder mit 10 bekommt...

Ich bin der Meinung man sollte der Natur ihren Lauf lassen.

Beobachte das bei meinen Kids auch und bin auch hinterher das alles richtig läuft und hab auch schon oft den KA gefragt ob alles so richtig verläuft. Aber mehr geht halt nicht und dann muss man sich der Natur beugen. Außer es wäre Gesundheitlich bedenklich.

Und was ich auch nicht verstehe warum dann manche Eltern ihren Kindern die Schambehaarung wegrasieren... ???

f$l<owexrli


Die Tochter dürfte mittlerweile fast 14 sein...

U:ta4x5


Und was ich auch nicht verstehe warum dann manche Eltern ihren Kindern die Schambehaarung wegrasieren...

das hab ich ja noch nie gehört... :|N

f<isc`her6"969


Vielleicht, weil sie auch glatt ist, ist doch momentan große Mode.

Aber wäre sicher interessant, was aus dem Mädchen vom Jahre 2009 geworden ist, ob alles normal abgelaufen ist oder doch eine Hormonstörung vorhanden war, wir werden es wahrscheinlich nicht mehr erfahren.

C(h4x0m


Keine Ahnung warum sie es machen.... Habe es aber schon öfters von Eltern gehört das sie den Kindern sagen sie sollen es machen oder sie rasieren es Ihnen auch weg

SCtFeffKen05


Das kenne ich aber auch.

Eine Freundin mit der ich öfter in die Sauna gehe erzählte mir irgendwann mal das sie ihrer pubertierenden Tochter geraten hat sich zu rasieren und auch gleich das passende Rasierzeug dazu gekauft hat.

Sie selbst sei ja auch rasiert und das wäre ja alles viel hygienischer ohne Haare, ...

Selbst wenn ich mal ein Kind haben sollte welches in die Pubertät kommt, so werde ich ihn/sie Aufklären aber mit sicherheit nicht meine Meinung zur Scham- und Achselbehaarung überzustülpen.

LK.vangPelxt


Was mir in diesem Thread aufgefallen ist: Männer raten hier durchweg zu "Ruhe und Gelassenheit" bzw. finden die Mutter hysterisch. Vielleicht weil Männer nicht so stark das Ausmaß und die Einwirkung von Hormonen am eigenen Körper miterleben? ":/

Frauen werden allmonatlich mit den Auswirkungen der Hormone konfrontiert, erleben unter Umständen die Menarche als einschneidendes Erlebnis, hormonell bedingte, zeitlich begrenzte Fruchtbarkeit, müssen irgendwann durch die Wechseljahre, kennen unter Umständen die Auswirkungen von falscher Hormonproduktion (Störungen des Wachstums, Vermännlichung..) und eventuelle gravierende Folgen (Brustkrebs, Osteoporose, andere geschlechtsspezifische und somit oft mit den Hormonen im Zusammenhang stehende Krankheiten).

Wenn einen all' sowas nicht betreffen kann und somit noch nie beschäftigt hat, steht man dem womöglich (fälschlich) gelassener (bzw. ignorant) gegenüber. Ich finde gut, dass die Mutter aufgrund der Auffälligkeiten dies hat ärztlich abklären lassen und hoffe, dass alles gut ausgegangen ist.

Aber wie kommt man darauf, dass Kinder durch Arztbesuche ein Trauma davon tragen würden?! U-Untersuchungen sollten wahrgenommen werden, eine Schuleingangsuntersuchung gibt es meines Wissens nach auch, demnach sollten Arztbesuche doch selbstverständlich und alltäglich sein..

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