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Ritalin, ja oder nein?

KIatRhleen-Sxarah


»Ritalin« bekannt, dessen langfristige Nebenwirkungen jedoch noch unerforscht sind.

Methylphenidat (Ritalin) wurde erstmals 1944 von Leandro Panizzon, einem Angestellten der schweizerischen Firma Ciba (Chemische Industrie Basel, heute Novartis), synthetisiert. Zu der damaligen Zeit war es nicht unüblich, Selbstversuche mit neu entwickelten Substanzen durchzuführen – so probierten auch Leandro Panizzon und seine Ehefrau Marguerite ("Rita") Methylphenidat aus. Besonders beeindruckt war Marguerite davon, dass sich ihre Leistung im Tennisspiel unter Einnahme dieses Medikaments steigerte. Von ihrem Spitznamen Rita leitet sich der bekannte Handelsname Ritalin für Methylphenidat ab. Ritalin wurde 1954 von Ciba auf dem deutschsprachigen Markt eingeführt. Das Medikament wurde in Deutschland zunächst rezeptfrei abgegeben, aber 1971 dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt.

Ritalin wurde lange bei einer Narkolepsie ("Schlafkrankheit") verabreicht, diese Krankheit ist unheilbar. Ritalin daher eingesetzt als Dauermedikation. Über diese Krankheit sind durchaus langfristige Nebenwirkungen erforscht. Ritalin ist seit 55 Jahren zugelassen.

Ritalin fällt unter das Betäubungsmittelgesetz, weil es als Aufputschmittel angesehen wird.

Ich bin übrigens nicht dafür jedem Kind mit ADS/ADHS Ritalin zu verabreichen.

Mfittagnsstern


Hallo,

beim Thema Ritalin scheiden sich tatsächlich die Geister. Als ich damals vor die Wahl gestellt wurde, hat sich meine Tochter, damals 12, strikt dagegen ausgesprochen. Heute bin ich sehr froh, dass sie sich schon so willensstark durchgesetzt hat. Uns Eltern hatten die Ärzte nämlich schon beschwatzt. Aber sie wollte partout nicht.

Heute ist sie erwachsen und geht ihren Weg, zwar auf dem zweiten Bildungsweg, denn nach der Pubertät lassen die Beschwerden oft nach. Aber sie hat nachträglich ihr Abi gemacht und ist jetzt am studieren. Das Problem bei dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ist ja nicht, das die Betroffenen nichts wahrnehmen, sondern das sie ungefiltert zuviel, also alles auf einmal wahrnehmen, während Otto-Normalverbraucher eher sondieren kann.

Als hilfreich erwiesen haben sich ein klar strukturierter Tag mit Ruhephasen. Außerdem können Entspannungsübungen, wie Yoga für Kinder, Bogensport (da konzentrative Tätigkeit), autogenes Training, eben alles was die Konzentration fördert und das Kind lernen hilft sich zu fokussieren, sehr zur Besserung beitragen. Ernährung ist sicher auch ein Faktor der mithelfen kann. Vor allem aber ist ein ausgeglichenes Familienleben hilfreich. Alles zusammen hat sehr gut geholfen, so dass es heute keine Probleme mehr gibt, sogar die Legasthenie ist überwunden.

Dazu muss ich sagen, dass auch ich mich sehr verändert habe, was ja immer auch eine positive Wirkung auf die Kinder hat (Familiensysteme). Außerdem sollte man bei seinen Überlegungen nicht vergessen, dass das Kind oft Probleme in der Familie ausagiert. Später habe ich sehr viel gefunden, was damals bei uns nicht gestimmt hat. Oft fehlt Authentizität eines oder beider Elternteile, oder /und es gibt ein Grundproblem, bei uns war es Alkohol, der zur damaligen Zeit zuviel Raum einnahm. Ich finde, allein der psychologische Aspekt von Ritalin sollte nicht unterschätzt werden. Das Kind lernt ja, wenn man in dieser Gesellschaft nicht funktioniert, nimmt man eine Pille und alles wird wieder gut. Eine fatale Konditionierung, die dem Kind außerdem fälschlicherweise vermittelt, das es irgendwie nicht richtig ist so wie es ist, aber eigentlich fehlt ja nur, bedingt durch Überreizung, die Konzentrationskraft.

Viele Grüße

I=sxsa


Hallo!

Ich bin Lehrerin und hatte schon einige ADHS Kinder. Einige (nicht alle) verhalten sich mit Ritalin wirklich, als ob sie unter Drogen stehen. Ein Schüler von mir hat jetzt auch von einer Heilpraktikerin eine Konstitutionstherapie erhalten - und es stellen sich Erfolge ein. Allerdings brauchst du manchmal ein bisschen Geduld!

LG Issa

M2isaanthrxop


Bogenschießen hilft, stimmt. Bei mir im Verein gibts Leute mit ADHS, und die sind im Training die letzten, bei denen ich mir ADHS vorstellen könnte.

J,e^bbed<iahBuxndy


Oha... wieder ein Ritalin Faden...

Sehr viele Ritalin-Fäden sind bisher unter der Rubrik "Sucht und Drogen" aufgetaucht. Auch einige bei denen die TEs von ihrer "Erfahrung" mit Ritalin berichtet haben. Falls es tatsächlich um die Frage geht ob oder ob man nicht seinem Kind Ritalin geben sollte, dann empfehle ich doch sehr die schlechten Berichte der TEs mit zu lesen.

Dass Ritalin etwas bewirkt und die Konzentration hebt steht ausser Frage. Jedoch hat der TE dieses Fadens

[[http://www.med1.de/Forum/Sucht/333991/]]

eben besagten Faden anfangs mal nicht umsonst "Kinder-Koks" statt "Ritalin" genannt. Die Moderation hat dies später geändert. Ist klar warum. Jedenfalls erwähne ich das weil ich es für wichtig erachte dass die Einschätzung des TE als Konsument und nicht als Aussenstehender beachtet werden sollte.

Da es hier um Meinungen geht: Ich glaube dass Ritalin einem Kind genauso wenig verabreicht werden sollte wie Kokain oder (Meth-)Amphetamine. Ritalin ist eine starke Droge. Und wirkt auf die Konzentration ähnlich wie besagten Drogen.

Es ist nur meine Meinung.

Liebe Grüße

dpev"nic


ich würde koks jetzt nicht (direkt...) mit methylphenidat vergleichen.... (zumal BEIDES bei einem adhs- patienten ganz anders wirkt, wie bei normalos...)

ein kind, das "gute" augen hat, kann mit einer brille nichts anfangen, kriegt vielleicht sogar kopfschmerzen - ein kind, das kurzsichtig ist, BRAUCHT seine brille in PASSENDER stärke.

ein kind, das kein diabetes hat, würde bei der gabe von insulin unerwünschte, teilweise gefährliche reaktionen zeigen - aber ein kind, das diabetes hat, ist auf insulin angewiesen.

genauso wenig kann man sagen "ritalin ist grundsätzlich gut oder ritalin ist grundsätzlich schlecht" - entscheidend ist doch IMMER der BESTIMMUNGSGEMÄSSE gebrauch. nicht mehr und nicht weniger!

es gibt doch seltsamer weise auch keine grundsatzdiskussionen über brillen und/oder über insulin, aber wenns um mph geht, dann geht jedesmal die post ab .... ;-)

Fpeuer}blAicxk


Viel Bewegung, ein weniger voll gepackter Tagesplan, weniger Fußball, viel weniger Fernsehen, keine Playstation. Keine Konservierungsstoffe im Essen, also nichts von Maggi, Knorr, etc. Keine Chips und Schokolade, keine Fanta.

Da sag ich nur mal ... das kann kein Dauerzustand bleiben, was du hier schilderst. Geh mit einer Therapie voran oder versuch es mit planzlichen Mitteln, aber du kannst deinen Sohn nicht alles wegnehmen was ihm Freude bereitet.

LG Lee

W,oOrldOf}Smxíle


All eueren Nahrungsumstellungen und Homöopathen zu trotz muss ich sagen, ohne Ritalin wäre ich in meinem Leben nicht so weit gekommen. Es gibt dir die Möglichkeit dich in der Schule "anzupassen" und aufzupassen. Nach der Schule allerdings bin ich froh wenn ich runter komme.

Ich könnte hier einen elend langen Bericht hin schreiben, aber bei der Masse an unqualifizierten Beiträgen würde dieser total untergehen. Deshalb spar ich mir die Mühe. Ich hab die ganze Geschichte eines ADSlers durchlebt bis heute und falls du genau infos haben willst, schreib mich an. Leute, die ihr Wissen über ADHS von Tanten von Bekannten und deren Bekannten haben, will ich hier nicht belehren. Ebenso wenig wie die Homöopathie-Fraktion.

Wer auch nur ein wenig mit wissenschaftlichem Background an die Sache geht, wird erkennen, das nur wenige Sachen wirklich helfen.

dfevn{ixc


Leute, die ihr Wissen über ADHS von Tanten von Bekannten und deren Bekannten haben, will ich hier nicht belehren.

Wer auch nur ein wenig mit wissenschaftlichem Background an die Sache geht, wird erkennen, das nur wenige Sachen wirklich helfen.

:)^ :)z :)^ :)z :)^ :)z :)^ :)z :)^

J4ulia6x7


also es ist ja schon einige zeiz vergangen - ich habe es meinem sohn gegeben - und ich muß sagen es ist gut !!!!!!

er ist nach wie vor der selbe junge !!!er ist NICHT ruhiggestellt oder benebelt oder sonstetwas aber in der schule hat sich einiges und zwar ausschließlich positives getan es fällt ihm leichter sich zu konzentrieren er geht sogar gern zur schule !!es macht einfach ihm spaß.

also im moment kann ich nur gutes berichten !!

LQittleS-mit-L'otte


Ich will nur hierauf eingehen:

Aus pharmazeutischer Sicht hat Homöopatie nur den Placeboeffekt!

Diese Ansicht ist schon lange überholt. Man weiß inzwischen, dass Homöopathie durchschlagende Effekte hat, man kann sie nur wissenschaftlich nicht erklären, das ist der Unterschied zur Allopathie. Jedoch weiß man, dass Hom. kein Placebo ist, denn mit Placeboglobuli konnte man in Studien nicht die gleiche Wirkung erzielen wie mit arzneilichem Globuli.

Falls du Fragen hast, insbesondere zur psychologischen Homöopathie, ich bin zwar keine Heilpraktikerin, aber ich behandele dieses Thema momentan beruflich.

H$esgsven/VWxR


Hinsetzen. Klappe halten. Zuhören.

Jetzt schreibt Euch, ihr lieben "Involvierten", einmal keine Sozialarbeiterin, Lehrerin oder Erzieherin, die mal mit Kindern, die Ritalin bekamen, zu tun hatte und auch keine Mutter, deren Kinder Ritalin nehmen oder nehmen sollen; es schreibt euch auch keine Jugendliche, die aktuell Ritalin bekommt und "nur etwas ruhiger als normal und ansonsten voll zufrieden" ist. Hier schreibt Euch eine Betroffene, die als eine der ersten nun Erwachsenen der Generation "Mein Kind hat ADS!" ihre Erfahrungen hat machen müssen und die Partei für alle Kinder ergreifen möchte, die sich in der Situation befinden, in der ich mich damals befunden habe, als es auch bei mir hieß:

Das Kind hat ADS!

Um mich herum gab es Euch. Lehrer, Ärzte, Eltern. Alle, die sich informiert fühlten, sich weiter informierten und Halbwahrheiten sprachen. Es gab auch Euch, die ihr mich übel beschimpft habt, weil ich Tabletten nehmen musste und kein autogenes Training besuchte. Es gab die Lehrer, die peinlichst darauf achteten, dass ich meine Tabletten nahm, es gab die Lehrer, die mich aus dem Unterricht warfen, weil sie mich unter der Substanz nicht im Unterricht verantworten wollten.

Was macht Ritalin? Ritalin funktioniert tatsächlich ein bisschen wie Koks. Es macht wach. Das Argument, man würde ja merken, wie Kinder, die kein ADS haben, auf das Zeug reagieren, lasse ich nicht gelten. Denn ich hatte nie ADS und das Medikament, weil es mich wacher machte, zeigte genau die Wirkung, die es zeigen sollte. Des Weiteren war meine ganze Familie froh darüber, dass ich endlich eine Erklärung für mein Verhalten in den Händen hielt und ich nahm dadurch noch weniger wahr, was das Ritalin eventuell Negatives bewirkte.

Eine solche Stigmatisierung und der teilweise Placeboeffekt des Ritalins, in dem Sinne, dass die Nebenwirkungen nicht als Grund zur Absetzung gesehen werden und es so toll konzentriert und ordentlich macht, beginnt ab der offziell verkündeten Diagnose.

Ich kam am Ende bei einer Dosis von 54 mg an. Ich war wacher, konzentrierter. Aber unter Kaffee sind andere Menschen ja auch wacher und konzentrierter und würden nun nicht unbedingt von sich sagen, sie seien krank, nur weil sie ohne Kaffee morgens nicht aus den Puschen kämen. Sie würden eher von Koffeeinsucht als von neurologischen Defiziten sprechen.

Ich nahm meine Umwelt schärfer wahr. Ich nahm meine Mitmenschen klarer wahr. Ich war über lange Strecken leistungsfähig und schlief nicht mehr den ganzen Nachmittag, sondern konnte Hausaufgaben machen und danach auch noch einkaufen gehen. Alle waren glücklich, weil ich das leistete, was erwartet wurde. Und ich war glücklich, weil ich das leistete, was von mir erwartet wurde.

Nach gewisser Zeit der Medikamentation kam ich in die Psychiatrie. Suizidale Gedanken. Dort schlugen die Ärzte Alarm und sagten, dass es sowieso absolut fahrlässig sei, Kinder mit Ritalin vollzustopfen. Bei ihnen sei die Mehrzahl der Fälle mit psychisch schwerwiegenden Problemen eingekehrt und jedesmal musste die Psychiatrie das ausbaden, was Eltern, Lehrer und Ärzte mit ihren Halbwahrheiten in Gang gesetzt hatten.

Wie kam ich da raus? Sport. Konzentrationstraining und vor allem Körperbewusstseinstraining. Vergangenheitsbewältigung. Merkt ihr was? Jedes ADS Kind kommt aus einer Familie, in der irgendetwas die Bindungsqualität zu den Eltern gestört hat. Alkoholiker, Scheidung, depressive Mütter, anderweitig psychisch belastete Mütter, schlagende Väter, nicht anwesende Väter... ich empfehle die Bindungstheorie von Bolwby, um dieser Problematik auf den Grund zu gehen. Jedenfalls bin ich ein grundsätzlich kreativer Mensch, aber meine Zerstreutheit, meine Impulsivität, meine kurzen Aufmerksamkeitsspannen, also alles, was eine ADS Diagnose irgendwie in den Augen der meisten Leute rechtfertigen würde, war Resultat einer sehr offenen, wenig anweisenden, ambivalenten Erziehung und vor allem Beziehung zu meinen Eltern. Ich hatte kein Selbstvertrauen und Angst. Was nützt da die Schule, in der man sich 6 Stunden eigentlich der bis dato Hauptaufgabe seines Lebens widmen soll, wenn es doch zu Hause soviele andere Konflikte gibt?

Übrigens war meine Mutter auch eine vermeintlich fürsorgliche, um mein Wohl bemühte Mutter. Eine Mutter, die es sich nach wie vor nicht eingesteht, dass sie aufgrund ihrer Erziehung eigentlich für meine Prägungen und mein Verhalten verantwortlich ist. Mein Elternhaus erschien wohlbehütet. Manchmal stressig, manchmal normal. Eigentlich normal normal. Aber eure Kinder sind sensibel. Und auch wenn ihr die Scheidung gut über die Bühne gebracht habt, auch wenn ihr nichts von eurem sexuellen Missbrauch erzählt, auch wenn ihr innerlich einfach blockierte Vollpfosten seid, die nichts erlebt haben und trotzdem für keine stabilen Bindungen offen sind - das alles kann manchmal reichen, um ein Kind zu verwirren und es zu gewissen Verhaltensauffälligkeiten zu bringen.

Ich bin erwachsen. Ich kann für mich sorgen und diese alten Fehler bearbeiten. Aber ich stehe für jedes Kind ein, das durch kluge, einsichtige Eltern, die mehr Selbstreflektion und Initiative in ihre Erziehung investieren mögen, einem Konsum von Ritalin entgehen kann.

Einen Gruß und die Bitte um Verständnis - dieser Beitrag mag polemisch geschrieben sein, aber er kommt aus ganzem Herzen.

mDarcxel72


Hessen/VWR

Denn ich hatte nie ADS

Dann kannst Du uns hier auch nicht wirklich weiterhelfen!

Es ist sehr bedauerlich, dass Deine Eltern / Mutter mit Dir Medikamentenmissbrauch betrieben hat.

Aber auch

kluge, einsichtige Eltern, die mehr Selbstreflektion und Initiative in ihre Erziehung investieren

sind u. U. gut beraten ihren ADS / ADHS Kindern Ritalin zu geben.

Von daher ist hier mit solchen Beiträgen niemanden geholfen!

H esOse)n-/VtWR


Tja. Damals hieß es aber durchweg, ich hätte ADS. So wie es bei so vielen Kindern heißt, sie hätten ADS. Die Symptome stimmten, die Problematik passte, die Untersuchungen ergaben nichts anderes. Gut möglich, dass die Kinder hier in 10 Jahren ähnliches schreiben würden.

bRiJdih2000


Hallo,

ich bin neu hier und habe da so die eine oder andere Frage ??? ?

Also 1.-Welche Bücher sind denn zu empfehlen um überhaupt einen Plan zu bekommen ???

Da mein Kind ADHS haben soll??

2.- Was muß ich bei den Untersuchungen und Befunden beachten ??? ?

3.-Was ist mit Alternativen Mitteln ERGO/ Homöopatie ???

Also ich brauche einfach mal ein paar Ratschläge ???

Dann ich fühle mich total Hilflos denn ich bin kein Freund von Medikamenten ]:D da gibt es viel zuviel

schlechtes Zeug!!!!

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